Ein Sommer in Niendorf

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Beschreibung

"Mir stand beim Lesen oft der Mund offen, und jetzt, wo ich fertig bin, steht er mir immer noch offen. Das ist wie ein Mythos der Alten Griechen, in die Moderne gebeamt (und nach Niendorf)." Ulrich Matthes
Das neue Buch von Heinz Strunk erzählt eine Art norddeutsches «Tod in Venedig», nur sind die Verlockungen weniger feiner Art als seinerzeit beim Kollegen aus Lübeck. Ein bürgerlicher Held, ein Jurist und Schriftsteller namens Roth, begibt sich für eine längere Auszeit nach Niendorf: Er will ein wichtiges Buch schreiben, eine Abrechnung mit seiner Familie. Am mit Bedacht gewählten Ort - im kleinbürgerlichen Ostseebad wird er seinesgleichen nicht so leicht über den Weg laufen - gerät er aber bald in die Fänge eines trotz seiner penetranten Banalität dämonischen Geists: ein Strandkorbverleiher, der Mann ist außerdem Besitzer des örtlichen Spirituosengeschäfts. Aus Befremden und Belästigtsein wird nach und nach Zufallsgemeinschaft und irgendwann Notwendigkeit. Als Dritte stößt die Freundin des Schnapshändlers hinzu, in jeder Hinsicht eine Nicht-Traumfrau - eigentlich. Und am Ende dieser Sommergeschichte ist Roth seiner alten Welt komplett abhandengekommen, ist er ein ganz anderer ...
Seine Romane «Es ist immer so schön mit dir» und «Ein Sommer in Niendorf» waren für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Details

Verkaufsrang

146

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.06.2022

Beschreibung

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Format

ePUB

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Verkaufsrang

146

Erscheinungsdatum

14.06.2022

Verlag

Rowohlt Verlag

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

3296 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644013056

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norddeutscher "Tod in Venedig"?

Bewertung am 24.09.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Mann macht Urlaub in Niendorf. Es ist ein Schriftsteller und Jurist ( oder umgekehrt), der in der Stille einen Roman über die familie schreiben will. und sich in der Stille verliert. Das reicht also, um auf die longlist zum deutschen Buchpreis zu gelangen! Nein, nein, bei Leibe nicht. Hier habe ich das " norddeutsche " >Tod in Venedig < sehr verkürzt wiedergegeben. Es steckt einiges drin, aber es reichte wohl nicht für die Shortlist. Dabei ist Heinz Strunk kein Unbekannter. Bis jetzt hat er 17 Romane geschrieben und das ist schon was. Aber ob Strandkorbbesitzer und gleichzeitig Spirituosenhändler nebst Freundin etwas bewirken, nun denn, wie immer sage ich: Selber lesen. Und herzlichen Glückwunsch zur Nominierung.

norddeutscher "Tod in Venedig"?

Bewertung am 24.09.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Mann macht Urlaub in Niendorf. Es ist ein Schriftsteller und Jurist ( oder umgekehrt), der in der Stille einen Roman über die familie schreiben will. und sich in der Stille verliert. Das reicht also, um auf die longlist zum deutschen Buchpreis zu gelangen! Nein, nein, bei Leibe nicht. Hier habe ich das " norddeutsche " >Tod in Venedig < sehr verkürzt wiedergegeben. Es steckt einiges drin, aber es reichte wohl nicht für die Shortlist. Dabei ist Heinz Strunk kein Unbekannter. Bis jetzt hat er 17 Romane geschrieben und das ist schon was. Aber ob Strandkorbbesitzer und gleichzeitig Spirituosenhändler nebst Freundin etwas bewirken, nun denn, wie immer sage ich: Selber lesen. Und herzlichen Glückwunsch zur Nominierung.

Zu Beginn lustig, später nur noch überflüssig!

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 11.09.2022

Bewertet: Hörbuch-Download

Roth über seine Tochter: „Fiona ist, man muss es leider so sagen, missraten, verkorkst und zwar grundlegend verkorkst. Irgend'was ist schiefgelaufen. Beim Gen-Roulette die Null erwischt. Unbekannter Defekt. Seltene Störung, verwobener Webfehler. Unausstehlich mit 2, unsympathisch mit 4, unerträglich mit 8, zum Kotzen mit 16. (…) In unendlichen Weiten von Fionas Gehirn müssen jede Menge Synapsen verschmokelt sein und jetzt fahren die Transmitter Achterbahn, arrogant, selbstgerecht, humorbefreit und dauerbeleidigt, glaubt sie, das Universum existiere einzig und allein zu dem Zweck, ihre Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen. Im Laufe der Jahre wuchs ihr Missmut, wodurch er so umfassend wurde, dass kein Kraut mehr dagegen gewachsen ist. (…) Und so sass er nach einem knappen halben Jahr wieder seiner Feindin gegenüber, vielleicht die Enttäuschung seines Lebens. Als sie in der Pubertät das Mondkalbstadion erreichte, als aus ihr ein übergewichtiges, pickliges Wesen wurde, die Verhässlichung sie noch unerträglicher machte, fiel endgültig der Vorhang zwischen ihnen.“ (Section 7) Ein Sommer in Niendorf Heinz Strunk, gelesen vom Autor Der alternde Jurist und Schriftsteller Roth mietet sich in einem kleinen Zimmer in Niendorf an der Ostsee ein. Hier möchte er ein Buch bestehend aus Zeitzeugenberichten und Aufzeichnungen seiner Familie schreiben. Er hat sich extra dafür ein Vierteljahr freigenommen und freut sich darauf, einfach mal gar nichts zu tun, sich nur auf seine Familienbiografie zu konzentrieren. Angekommen in Niendorf und gleich zu Beginn stellt Roth fest, dass der Verwalter seiner angemieteten Wohnung ein Alkoholproblem hat. Dessen Angebote am Mittag mal einen „zu zwitschern“ lehnt er zunächst ab. Er ist ambitioniert, sein grosses Ziel ist es, mindestens fünf Stunden am Tag zu schreiben, doch schnell stellt er fest, dass seine Familiengeschichte eigentlich nicht spannend, sondern eher langweilig ist. Immer öfter nimmt er die Trinkangebote seines Verwalters jetzt an und merkt gar nicht, wie er bereits in einem Hamsterrad sitzt, welches sich zu drehen begonnen hat. Was vielversprechend, mit sarkastischen Humor begann, artete völlig aus. Während ich am Anfang noch über den Humor lächeln konnte, hätte ich am liebsten 21 Seiten vor Buchende abgebrochen. Roth ist ein Narzisst. Frauen sieht er entweder als Sexobjekte oder wertet diese an ihren nicht perfekten Körpermerkmalen ab: Roth über eine beleibte Jugendliche am Strand: „Das Entlein hat ein gelbes dummes Gesicht, voller bläulicher Aknespuren. In ihrem schlappen Badeanzug sieht sie aus, wie eine zerquetschte Nektarine. Schlaffe Arme, schlaffer Mund, schlaffer Blick. Die käserartigen schweren Lieder hängen auf Halbmast. Weil sie aussieht wie sie aussieht, mag sie sich nicht ausziehen. Vielleicht ist sie die Schwester oder Cousine von irgendjemand. Eine, die man aus Mitleid mitnimmt und dann irgendwo vergisst.“ (Section 6) Beleidigungen, in einer Fäkalsprache, werden hier aneinandergereiht. Weder Niendorf, noch Niendorfer Lokalitäten kommen hier gut weg. Die Idee, dass ein Hamburger dieses Buch liest, finde ich phänomenal. Aber nicht jeder Autor ist ein guter Hörbuchsprecher. Strunk rattert in seinem Hamburger Akzent das Buch nur so runter. Man könnte meinen, dass ihm für Schnelligkeit ein Preis in Aussicht gestellt wurde! Ich hoffe, dass es nicht der Deutsche Buchpreis 2022 ist! Völlig zu Unrecht auf der Longlist! 2/ 5

Zu Beginn lustig, später nur noch überflüssig!

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 11.09.2022
Bewertet: Hörbuch-Download

Roth über seine Tochter: „Fiona ist, man muss es leider so sagen, missraten, verkorkst und zwar grundlegend verkorkst. Irgend'was ist schiefgelaufen. Beim Gen-Roulette die Null erwischt. Unbekannter Defekt. Seltene Störung, verwobener Webfehler. Unausstehlich mit 2, unsympathisch mit 4, unerträglich mit 8, zum Kotzen mit 16. (…) In unendlichen Weiten von Fionas Gehirn müssen jede Menge Synapsen verschmokelt sein und jetzt fahren die Transmitter Achterbahn, arrogant, selbstgerecht, humorbefreit und dauerbeleidigt, glaubt sie, das Universum existiere einzig und allein zu dem Zweck, ihre Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen. Im Laufe der Jahre wuchs ihr Missmut, wodurch er so umfassend wurde, dass kein Kraut mehr dagegen gewachsen ist. (…) Und so sass er nach einem knappen halben Jahr wieder seiner Feindin gegenüber, vielleicht die Enttäuschung seines Lebens. Als sie in der Pubertät das Mondkalbstadion erreichte, als aus ihr ein übergewichtiges, pickliges Wesen wurde, die Verhässlichung sie noch unerträglicher machte, fiel endgültig der Vorhang zwischen ihnen.“ (Section 7) Ein Sommer in Niendorf Heinz Strunk, gelesen vom Autor Der alternde Jurist und Schriftsteller Roth mietet sich in einem kleinen Zimmer in Niendorf an der Ostsee ein. Hier möchte er ein Buch bestehend aus Zeitzeugenberichten und Aufzeichnungen seiner Familie schreiben. Er hat sich extra dafür ein Vierteljahr freigenommen und freut sich darauf, einfach mal gar nichts zu tun, sich nur auf seine Familienbiografie zu konzentrieren. Angekommen in Niendorf und gleich zu Beginn stellt Roth fest, dass der Verwalter seiner angemieteten Wohnung ein Alkoholproblem hat. Dessen Angebote am Mittag mal einen „zu zwitschern“ lehnt er zunächst ab. Er ist ambitioniert, sein grosses Ziel ist es, mindestens fünf Stunden am Tag zu schreiben, doch schnell stellt er fest, dass seine Familiengeschichte eigentlich nicht spannend, sondern eher langweilig ist. Immer öfter nimmt er die Trinkangebote seines Verwalters jetzt an und merkt gar nicht, wie er bereits in einem Hamsterrad sitzt, welches sich zu drehen begonnen hat. Was vielversprechend, mit sarkastischen Humor begann, artete völlig aus. Während ich am Anfang noch über den Humor lächeln konnte, hätte ich am liebsten 21 Seiten vor Buchende abgebrochen. Roth ist ein Narzisst. Frauen sieht er entweder als Sexobjekte oder wertet diese an ihren nicht perfekten Körpermerkmalen ab: Roth über eine beleibte Jugendliche am Strand: „Das Entlein hat ein gelbes dummes Gesicht, voller bläulicher Aknespuren. In ihrem schlappen Badeanzug sieht sie aus, wie eine zerquetschte Nektarine. Schlaffe Arme, schlaffer Mund, schlaffer Blick. Die käserartigen schweren Lieder hängen auf Halbmast. Weil sie aussieht wie sie aussieht, mag sie sich nicht ausziehen. Vielleicht ist sie die Schwester oder Cousine von irgendjemand. Eine, die man aus Mitleid mitnimmt und dann irgendwo vergisst.“ (Section 6) Beleidigungen, in einer Fäkalsprache, werden hier aneinandergereiht. Weder Niendorf, noch Niendorfer Lokalitäten kommen hier gut weg. Die Idee, dass ein Hamburger dieses Buch liest, finde ich phänomenal. Aber nicht jeder Autor ist ein guter Hörbuchsprecher. Strunk rattert in seinem Hamburger Akzent das Buch nur so runter. Man könnte meinen, dass ihm für Schnelligkeit ein Preis in Aussicht gestellt wurde! Ich hoffe, dass es nicht der Deutsche Buchpreis 2022 ist! Völlig zu Unrecht auf der Longlist! 2/ 5

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Linda Papajewski

Thalia Magdeburg - Allee-Center

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3/5

Tief gefallen

Bewertet: eBook (ePUB)

Eine gute Idee für ein kurzweiliges und sehr satirisches Buch. Der Jurist Roth begibt sich für eine 3 monatige Auszeit nach Niendorf. Er möchte dort ein Roman über seine Familie schreiben und die Ruhe genießen, bis er die Bekanntschaft mit seinem Vermieter Herrn Breda und später auch dessen Lebensgefährtin macht. Zuerst fühlt er sich belästigt, aber das Zusammensein wird irgendwann zur Notwendigkeit. Das Buch fängt vielversprechend an und ist unterhaltsam. Aber am Ende sind es doch nur sexistische und grobe Gedanken eines bösartigen Mannes, der seine Einsamkeit und sein Leben nur mit einer Menge Alkohol ertragen kann. Beim Lesen entwickelte sich ein Unwohlsein in mir, das der Charakter Georg Roth vorgerufen hat und ich war froh, als ich das Buch zur Seite legen konnte.
3/5

Tief gefallen

Bewertet: eBook (ePUB)

Eine gute Idee für ein kurzweiliges und sehr satirisches Buch. Der Jurist Roth begibt sich für eine 3 monatige Auszeit nach Niendorf. Er möchte dort ein Roman über seine Familie schreiben und die Ruhe genießen, bis er die Bekanntschaft mit seinem Vermieter Herrn Breda und später auch dessen Lebensgefährtin macht. Zuerst fühlt er sich belästigt, aber das Zusammensein wird irgendwann zur Notwendigkeit. Das Buch fängt vielversprechend an und ist unterhaltsam. Aber am Ende sind es doch nur sexistische und grobe Gedanken eines bösartigen Mannes, der seine Einsamkeit und sein Leben nur mit einer Menge Alkohol ertragen kann. Beim Lesen entwickelte sich ein Unwohlsein in mir, das der Charakter Georg Roth vorgerufen hat und ich war froh, als ich das Buch zur Seite legen konnte.

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Monika Föckeler

Mayersche Castrop-Rauxel

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5/5

Sprachlich perfekt inszeniert und mit Strunks ganz speziellem Humor

Bewertet: eBook (ePUB)

Strunk hat einen besonderen Humor. Gern lässt er seine Hauptcharaktere in Emotionslosigkeit und Gleichgültigkeit versinken. So auch in diesem Roman. Roth, ein sehr überheblicher Jurist, gönnt sich eine Auszeit, um mit seiner Familie in einem Buch abzurechnen. Dieses Buch wird nach seiner Ansicht bestimmt ein Bestseller. Doch dann kommt alles ganz anders: Roth versinkt in Untätigkeit, hat nur noch Kontakt zu seinem merkwürdigen Vermieter Brede und gibt sich mehr und mehr dem Alkoholkonsum und dem Nichtstun hin. Der sonst zielstrebige und erfolgreiche Mann landet schließlich auf der unteren Ebene des Daseins, findet sich damit ab und akzeptiert sein neues Leben. Trotz der merkwürdigen psychopathischen Charaktere und der depressiven Geschichte lässt einen dieser Roman nicht los. Strunk gelingt es sprachlich sehr gut, die Stimmungslage einzufangen und einen Spannungsbogen aufzubauen.
5/5

Sprachlich perfekt inszeniert und mit Strunks ganz speziellem Humor

Bewertet: eBook (ePUB)

Strunk hat einen besonderen Humor. Gern lässt er seine Hauptcharaktere in Emotionslosigkeit und Gleichgültigkeit versinken. So auch in diesem Roman. Roth, ein sehr überheblicher Jurist, gönnt sich eine Auszeit, um mit seiner Familie in einem Buch abzurechnen. Dieses Buch wird nach seiner Ansicht bestimmt ein Bestseller. Doch dann kommt alles ganz anders: Roth versinkt in Untätigkeit, hat nur noch Kontakt zu seinem merkwürdigen Vermieter Brede und gibt sich mehr und mehr dem Alkoholkonsum und dem Nichtstun hin. Der sonst zielstrebige und erfolgreiche Mann landet schließlich auf der unteren Ebene des Daseins, findet sich damit ab und akzeptiert sein neues Leben. Trotz der merkwürdigen psychopathischen Charaktere und der depressiven Geschichte lässt einen dieser Roman nicht los. Strunk gelingt es sprachlich sehr gut, die Stimmungslage einzufangen und einen Spannungsbogen aufzubauen.

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