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Ciao Roman

14

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.11.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,6/12,1/2,3 cm

Gewicht

269 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00399-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.11.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,6/12,1/2,3 cm

Gewicht

269 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00399-4

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Darmstadt

    1/5

    11.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    schlechtes Deutsch

    Frau Adorján schreibt hier in einem holprigen Stil, die Syntax ist unbeholfen und nimmt dem Leser die Freude am Lesen. Lange, unlogisch verschachtelte Sätze erschweren die Lektüre. Schade. Der Verlag hätte das doch merken können!

  • Galladan

    aus Niederrhein

    5/5

    24.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Jetzt wüsste ich gerne wer für die Figuren Pate gestanden hat

    Ciao von Johanna Adorján, erschienen im Kiepenheuer&Witsch Verlag am 8. Juli 2021. Hans Benedek, ein alternder Feuilletonist, ist auf dem absteigenden Ast bei seiner Zeitung. Er selbst bekommt davon leider nichts mit und versucht noch immer das zu leben, was wir heute „alter weißer Mann“ Leben nennen. Er geht, wo er nur kann, fremd, versucht seine Mahlzeiten als Geschäftsessen abzurechnen und bemerkt nicht mal, dass die Feministin Xandia Lochner es auf ihn abgesehen hat. Die Autorin lässt es wie moderne Unterhaltung erscheinen, packt aber leicht verdaulich Generationenkonflikt, Hausfrauenehe, Feminismus und die Arroganz der älteren Generation die sich für unwiderstehlich und unersetzbar halten mit hinein. Dabei bekommt auch die jüngere Generation, die im Prinzip genau so berechnend dargestellt wird, auch ihr Fett weg. Wir sind ja alle keine Engel. Die Protagonisten bleiben zum großen Teil fremd und reduziert auf Wesentliches, was es einem leichter macht sich mit keinem geistig zu verbinden und es zu genießen, wie man redet, ohne zu kommunizieren. Es wird so deutlich, wo wir aneinander vorbeireden, Johanna Adorján, hat uns alle gut beobachtet und unser kommunikatives Scheitern in ein humorvolles, unterhaltsames Buch gefasst. Klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    24.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Daß die Welt sich verändert und...

    Daß die Welt sich verändert und verändern muß, ist Hans schon lange klar. Doch daß ausgerechnet er unter die Räder kommen wird , hätte er sich so nicht vorstellen können. Kein unbedingt sympathischer Held, doch seine Richter sind kaum besser. Satire mit vielen Seitenhieben.

  • Miss.mesmerized

    5/5

    21.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Johanna Adorján – Ciao

    Viele Jahrzehnte ist es schon her, dass Henriette mit ihrem Gedichtband so etwas wie einen kleinen Erfolg feiern konnte, heute ist sie nur noch gelegentlich als Gattin von Hans Benedek in der Öffentlichkeit zu sehen, einem angesehenen Feuilletonisten und von der Kunst und Kulturszene lange umworbenen Gast auf allerlei Veranstaltungen. Umso erstaunter ist sie als Xandi Lochner, 24-jährige Feministin und Liebling aller Social-Media-Kanäle sie um ein Treffen bittet. Die Welten der beiden Frauen könnten verschiedener nicht sein und für Henriette endet der Abend in einem Desaster. Doch ihr Mann ist von der Idee, ein Portrait über die schlagfertige Jungautorin zu schreiben, begeistert, vielleicht kann er so seinen sinkenden Stern bei der Zeitung wieder etwas zum Leuchten bringen. Zwar kann er mit den modernen Ideen der Frauen wenig anfangen, er fühlt sich inzwischen geradezu verfolgt und gehasst, aber das verhindert ja keinen erfolgreichen Artikel und sein Charme wirkt doch auch immer noch gut, wie all seine Affären mit den Praktikantinnen eindrucksvoll belegen. Johanna Adorján greift das Thema der Stunde auf: der tobende Geschlechterkampf im Kulturbetrieb. Auf der einen Seite gut situierte und etablierte ältere Herren, die jahrzehntelang gönnerhaft ihre Position ausgenutzt haben, auf der anderen junge, unerschrockene Frauen, die sich nicht mehr so einfach in die zweite Reihe schieben lassen und die Gegebenheiten hinterfragen. Die Autorin verfällt jedoch nicht dem wütenden Duktus, der häufig diese Debatte begleitet, sondern findet einen humorvollen Ton für ihre Geschichte, die auch den Protagonisten nicht gänzlich demontiert. Benedek ist kein selbstsüchtiges Monster, viel mehr ist er überfordert und blickt orientierungslos in die Welt. Es sind nicht nur die Frauen, die Benedek Kopfzerbrechen bereiten. Auch die Tatsache, dass sich seine Zeitung weg vom Papier hin zum online Journalismus verlagert, irritiert ihn. Dort kann ja auch jeder schreiben, was er will, nicht mehr er ist als Feuilletonist plötzlich der Königsmacher, der mit wohlwollenden Kritiken Karrieren befördert und eine entsprechende Behandlung erwartet. Dass sich die Zeiten geändert haben, spürt er an seinem Arbeitsplatz deutlich, insbesondere die Einsparungen, unter denen die ganze Branche leidet, treffen ihn hart. Seine Tochter versteht er schon lange nicht mehr und mit Henriette hat er auch kaum mehr was zu teilen, dafür hat er ja Niki, aktuelle Praktikantin und Geliebte, die er ärgerlicherweise zu seinem Treffen mit Xandi Lochner nehmen muss und mit der er absurderweise gemeinsam den Artikel verfassen soll. Obwohl er beobachtet, wie Xandi eine Größe des Showgeschäfts vor seinen Augen vom Thron stößt, ist er nicht gewarnt und wähnt sich mit seinem erprobten Charme in Sicherheit. Mit dem Twitter Shitstorm, der dem Abend folgt, ist er restlos überfordert, er hat doch gar nichts falsch gemacht, er war doch nur nett und zuvorkommend? Das Drama um den gealterten Journalisten nimmt unterhaltsam die ganze Medienbrache in den Fokus, nicht nur die Geschlechterfrage, sondern auch inhaltsleere Social-Media-Kanäle und Kunstveranstaltungen, bei denen es nicht um Kunst, sondern nur um das Sehen und Gesehenwerden geht, werden pointiert zugespitzt. Die oft etwas verbissene Diskussion um den „alten weißen Mann“ bereichert Adorján um Benedeks Perspektive, er will ja eigentlich modern sein, aber die Welt überfordert ihn und dass er am Ende nicht mehr über eine junge Frau schreiben darf, führt die Frage, wer überhaupt wen übersetzen darf, noch ein Stück weiter ad absurdum. Eine bissige Gesellschaftssatire, die als Sommerroman funktioniert, obwohl sie eine nicht zu verachtende Tiefe hat.

  • Bewertung

    aus Mainz

    5/5

    21.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Viele Jahrzehnte ist es schon…

    Viele Jahrzehnte ist es schon her, dass Henriette mit ihrem Gedichtband so etwas wie einen kleinen Erfolg feiern konnte, heute ist sie nur noch gelegentlich als Gattin von Hans Benedek in der Öffentlichkeit zu sehen, einem angesehenen Feuilletonisten und von der Kunst und Kulturszene lange umworbenen Gast auf allerlei Veranstaltungen. Umso erstaunter ist sie als Xandi Lochner, 24-jährige Feministin und Liebling aller Social-Media-Kanäle sie um ein Treffen bittet. Die Welten der beiden Frauen könnten verschiedener nicht sein und für Henriette endet der Abend in einem Desaster. Doch ihr Mann ist von der Idee, ein Portrait über die schlagfertige Jungautorin zu schreiben, begeistert, vielleicht kann er so seinen sinkenden Stern bei der Zeitung wieder etwas zum Leuchten bringen. Zwar kann er mit den modernen Ideen der Frauen wenig anfangen, er fühlt sich inzwischen geradezu verfolgt und gehasst, aber das verhindert ja keinen erfolgreichen Artikel und sein Charme wirkt doch auch immer noch gut, wie all seine Affären mit den Praktikantinnen eindrucksvoll belegen. Johanna Adorján greift das Thema der Stunde auf: der tobende Geschlechterkampf im Kulturbetrieb. Auf der einen Seite gut situierte und etablierte ältere Herren, die jahrzehntelang gönnerhaft ihre Position ausgenutzt haben, auf der anderen junge, unerschrockene Frauen, die sich nicht mehr so einfach in die zweite Reihe schieben lassen und die Gegebenheiten hinterfragen. Die Autorin verfällt jedoch nicht dem wütenden Duktus, der häufig diese Debatte begleitet, sondern findet einen humorvollen Ton für ihre Geschichte, die auch den Protagonisten nicht gänzlich demontiert. Benedek ist kein selbstsüchtiges Monster, viel mehr ist er überfordert und blickt orientierungslos in die Welt. Es sind nicht nur die Frauen, die Benedek Kopfzerbrechen bereiten. Auch die Tatsache, dass sich seine Zeitung weg vom Papier hin zum online Journalismus verlagert, irritiert ihn. Dort kann ja auch jeder schreiben, was er will, nicht mehr er ist als Feuilletonist plötzlich der Königsmacher, der mit wohlwollenden Kritiken Karrieren befördert und eine entsprechende Behandlung erwartet. Dass sich die Zeiten geändert haben, spürt er an seinem Arbeitsplatz deutlich, insbesondere die Einsparungen, unter denen die ganze Branche leidet, treffen ihn hart. Seine Tochter versteht er schon lange nicht mehr und mit Henriette hat er auch kaum mehr was zu teilen, dafür hat er ja Niki, aktuelle Praktikantin und Geliebte, die er ärgerlicherweise zu seinem Treffen mit Xandi Lochner nehmen muss und mit der er absurderweise gemeinsam den Artikel verfassen soll. Obwohl er beobachtet, wie Xandi eine Größe des Showgeschäfts vor seinen Augen vom Thron stößt, ist er nicht gewarnt und wähnt sich mit seinem erprobten Charme in Sicherheit. Mit dem Twitter Shitstorm, der dem Abend folgt, ist er restlos überfordert, er hat doch gar nichts falsch gemacht, er war doch nur nett und zuvorkommend? Das Drama um den gealterten Journalisten nimmt unterhaltsam die ganze Medienbrache in den Fokus, nicht nur die Geschlechterfrage, sondern auch inhaltsleere Social-Media-Kanäle und Kunstveranstaltungen, bei denen es nicht um Kunst, sondern nur um das Sehen und Gesehenwerden geht, werden pointiert zugespitzt. Die oft etwas verbissene Diskussion um den „alten weißen Mann“ bereichert Adorján um Benedeks Perspektive, er will ja eigentlich modern sein, aber die Welt überfordert ihn und dass er am Ende nicht mehr über eine junge Frau schreiben darf, führt die Frage, wer überhaupt wen übersetzen darf, noch ein Stück weiter ad absurdum. Eine bissige Gesellschaftssatire, die als Sommerroman funktioniert, obwohl sie eine nicht zu verachtende Tiefe hat.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kirsten Eden-Hitzschke

    Kirsten Eden-Hitzschke

    Thalia Leer – Emspark

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alte, weiße Männer, die einfach...

    Alte, weiße Männer, die einfach nicht mehr mitkommen... Die Karriere des Starjournalisten Benedek beginnt zu bröckeln, als die Frauen in seinem Arbeitsumfeld beginnen, ihm seine Grenzen aufzuzeigen. Der süffisante Stil von Johanna Adorjan macht diesen Roman sehr unterhaltsam.
  • Zum Bewerterprofil von Bettina Krauß

    Bettina Krauß

    Thalia Neuwied

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine sehr unterhaltsame Satire...

    Eine sehr unterhaltsame Satire mit gezielt vielschichtiger Demontage - hier wird in alle Richtungen ausgeteilt!
  • Zum Bewerterprofil von Sandra Heinrich

    Sandra Heinrich

    Thalia Lübeck – LUV

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Haben Frauen vergessen dass Sie Brüste haben?"

    Hans versteht die Welt nicht mehr. Den Umstand das ausgerechnet er die Welt nicht mehr versteht, merkt er selbst leider als Letzter und wird zu allem Überfluss auch noch sehr schmerzhaft und sehr öffentlich darauf gestossen. Diese Geschichte hat einiges zu bieten. Ein kleine Dosis AlterWeißerMann, eine etwas größere Menge junger, moderner Feminismus und eine ordentliche Portion bissigen und doch charmanten Humors. Ganz nebenbei nimmt Johanna Adorjan noch die gesamte Bandbreite der kulturschaffenden Szene Berlins auf die Schippe. Dieses Buch trifft einen Nerv der Zeit der einigen schmerzhaft ins Kreuz fährt und ist doch so liebenswert, dass man es ihm nur verzeihen kann.
  • Zum Bewerterprofil von Bettina Mohler

    Bettina Mohler

    Thalia Soest

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hans ist gecancelt. Er hat es...

    Hans ist gecancelt. Er hat es nur noch nicht gemerkt. Amüsante Gesellschaftssatire über den verbissenen Kampf zwischen dem "alten, weißen Mann" und der jungen Feministinnen-Generation, bei dem beide Seiten ihr Fett abbekommen. Hochaktuell und mit viel bissigem Humor. Ein Fest!
  • Zum Bewerterprofil von Katharina Knaus

    Katharina Knaus

    OSIANDER Göppingen

    Buchhändler*in

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    4/5

    20.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterhaltsame Gesellschaftssatire

    Hans Benedek,Zeitungsredakteur hat noch nicht begriffen,dass seine beste Zeit vorbei ist.Vorbei die fetten Jahre mit übergrossen Spesenrechnungen,Festen.. Gelagen und auch die Themen haben sich verschoben.So stürzt er tief als.er versucht die gefragteste junge Feministin zu interviewen,,, Witziger Zeitgeistroman mit Blick hinter die Kulissen einer Zeitungsredaktion.

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