• Ciao
  • Ciao
  • Ciao
Vorbesteller Neu

Ciao

Roman

Buch (Taschenbuch)

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Ciao

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 20,00 €
Taschenbuch

Taschenbuch

ab 13,00 €
eBook

eBook

ab 16,99 €
Hörbuch

Hörbuch

ab 20,95 €

Beschreibung


Johanna Adorján entwirft mit »Ciao« eine Gesellschaftssatire, die extrem komisch ist und gleichzeitig ernsthaft gegenwärtig. Ist der Untergang des alten weißen Mannes beschlossene Sache oder sollte man mit dieser Spezies doch gnädig sein?

Hans Benedek, einst ein gefragter Feuilletonist, hat seinen Bedeutungsverlust selbst noch gar nicht realisiert. Er wähnt sich weiterhin als Mann von beträchtlichem Einfluss, aber die Zeichen mehren sich, dass sich etwas verändert hat. Seine ständigen Affären mit Praktikantinnen sind nicht mehr so unbeschwert wie noch vor einigen Jahren. Seine Tochter beschimpft ihn als Mörder, da er immer noch Bacon zum Frühstück isst. Als seine Frau ihn auf die Idee bringt, ein Portrait über die gefragteste junge Feministin des Landes zu schreiben, wittert Hans seine Chance. Doch die Begegnung mit ihr wird Hans in einen Abgrund von bisher ungekannter Tiefe stürzen.

Details

Verkaufsrang

7751

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.11.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

272

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

7751

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.11.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

272

Maße (L/B)

19/12,5 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00399-4

Das meinen unsere Kund*innen

4.2

9 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

(0)

leichte, amüsante Lektüre

Nele33 am 02.11.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Autorin Johanna Adorján ist mit dem Roman Ciao eine herrliche Gesellschaftssatire gelungen, die mir viele amüsante Lesestunden bescheren konnte. Henriette und Hans Benedek ein alterndes Ehepaar, welches sich nicht mehr so viel zu sagen hat. Sie eine Dichterin, die allerdings seit Jahren keinen Erfolg mehr für sich verbuchen konnte. Er der Top Feuilletonist, der langsam aber sicher aus der Zeit fällt und absolut selbstverliebt. Die Welt um ihn herum verändert sich stark, die Zeitung wird digital. Doch nicht nur die Alten bekommen in der Geschichte ihr Fett weg, nein auch die junge Generation, diwe Youtuber, die Blogger und Influecer, alle irgendwie weichgespült haben ihren Part an der Satire. Eine Satire die leider auch sehr aktuell und hoffentlich deren Konsequenzen noch aufgehalten werden kann. Der Autorin gelingt es ein realistisches Bild über die sich verändernde Digitale und Social Media Welt zu schaffen ohne den moralischen Zeigefinger zu heben. Dies alles geschieht humorvoll und teilweise überspitzt. Das Buch liest sich flott und schnell, hat mich an vielen Stellen zum Lachen gebracht. Eine Geschichte für all jene, die eine tolle Urlaubslektüre mögen.

leichte, amüsante Lektüre

Nele33 am 02.11.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Autorin Johanna Adorján ist mit dem Roman Ciao eine herrliche Gesellschaftssatire gelungen, die mir viele amüsante Lesestunden bescheren konnte. Henriette und Hans Benedek ein alterndes Ehepaar, welches sich nicht mehr so viel zu sagen hat. Sie eine Dichterin, die allerdings seit Jahren keinen Erfolg mehr für sich verbuchen konnte. Er der Top Feuilletonist, der langsam aber sicher aus der Zeit fällt und absolut selbstverliebt. Die Welt um ihn herum verändert sich stark, die Zeitung wird digital. Doch nicht nur die Alten bekommen in der Geschichte ihr Fett weg, nein auch die junge Generation, diwe Youtuber, die Blogger und Influecer, alle irgendwie weichgespült haben ihren Part an der Satire. Eine Satire die leider auch sehr aktuell und hoffentlich deren Konsequenzen noch aufgehalten werden kann. Der Autorin gelingt es ein realistisches Bild über die sich verändernde Digitale und Social Media Welt zu schaffen ohne den moralischen Zeigefinger zu heben. Dies alles geschieht humorvoll und teilweise überspitzt. Das Buch liest sich flott und schnell, hat mich an vielen Stellen zum Lachen gebracht. Eine Geschichte für all jene, die eine tolle Urlaubslektüre mögen.

Johanna Adorján hat unsere Gegenwart in einen Roman gegossen.

Riesenrad Fahren aus Düsseldorf am 26.10.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman beginnt mit Henriette Benedek, Hausfrau und Mutter und natürlich auch Yogalehrerin, die sich in einem Restaurant mit der gefeierten Autorin und It-Feministin Xandi Lochner trifft. Xandi hat den ersten und einzigen Gedichtband von Henriette gelesen und ist großer Fan davon, gleichzeitig bewundert Henriette Xandi für ihre direkte und freie Art. Das Treffen der beiden läuft dennoch schief, beide haben sich nicht viel zu sagen und es treten die Unterschiede hervor. Henriette hinterfragt sich und ihr Handeln die ganze Zeit und scheint nicht zu genügen, sie kann mit der jungen Frau nicht mithalten. Recht schnell endet das Treffen und es ist offensichtlich, dass es keine Wiedersehen geben wird. Zuhause erzählt Henriette ihrem Mann nur wenig von diesem unangenehmen Abend, regt ihn aber an, ein Portrait über Xandi zu schreiben. Was soll schon schiefgehen? Und Hans, ganz Mann der alten Schule, nimmt die Idee an. Anders als seine selbstkritische Frau ist er davon überzeugt, dass er als Feuilletonist bei „Die Zeitung“ der beste Mann für den Job ist. Dass seine Vorgesetzte dem Portrait zustimmt, er es aber zusammen mit einer jungen Kollegin schreiben soll, interessiert ihn nicht sonderlich – die wird er schon los. Und anhand dieser Ausgangslage zeigt die Autorin Adorján einen durchaus realistischen Alltag aller Beteiligten auf, der bei Hans mit viel Fremdscham behaftet ist. Er wirkt dabei zwar wie ein netter Kerl, der sich allerdings wiederholt ungerecht behandelt fühlt – wieso darf er plötzlich nicht mehr jedes Mittagessen als Spesenrechnung einreichen? Wieso machen junge Frauen Karriere, die anders sind und schreiben als er? Und wieso ist seine Tochter eigentlich in der Pubertät und entwickelt eigene Wertvorstellungen? Die Autorin stellt diesen Männertyp nicht bloß, sondern zeigt auf wie fehlende Selbstreflexion gepaart mit zu viel Ego in der heutigen Zeit nicht mehr funktioniert. Man schwankt beim Lesen zwischen Mitleid und Schadenfreude. Und man grinst auch viel. Ich hab den Roman nebenher weggelesen, die Geschichte ist schnell zugänglich, Frau Adorjáns Sprache ist schön und ihre Formulierungen humorvoll. Das Buch ist kurzweilige Unterhaltung (im positiven Sinn) und hat mir ein Herbstwochenende verschönert.

Johanna Adorján hat unsere Gegenwart in einen Roman gegossen.

Riesenrad Fahren aus Düsseldorf am 26.10.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman beginnt mit Henriette Benedek, Hausfrau und Mutter und natürlich auch Yogalehrerin, die sich in einem Restaurant mit der gefeierten Autorin und It-Feministin Xandi Lochner trifft. Xandi hat den ersten und einzigen Gedichtband von Henriette gelesen und ist großer Fan davon, gleichzeitig bewundert Henriette Xandi für ihre direkte und freie Art. Das Treffen der beiden läuft dennoch schief, beide haben sich nicht viel zu sagen und es treten die Unterschiede hervor. Henriette hinterfragt sich und ihr Handeln die ganze Zeit und scheint nicht zu genügen, sie kann mit der jungen Frau nicht mithalten. Recht schnell endet das Treffen und es ist offensichtlich, dass es keine Wiedersehen geben wird. Zuhause erzählt Henriette ihrem Mann nur wenig von diesem unangenehmen Abend, regt ihn aber an, ein Portrait über Xandi zu schreiben. Was soll schon schiefgehen? Und Hans, ganz Mann der alten Schule, nimmt die Idee an. Anders als seine selbstkritische Frau ist er davon überzeugt, dass er als Feuilletonist bei „Die Zeitung“ der beste Mann für den Job ist. Dass seine Vorgesetzte dem Portrait zustimmt, er es aber zusammen mit einer jungen Kollegin schreiben soll, interessiert ihn nicht sonderlich – die wird er schon los. Und anhand dieser Ausgangslage zeigt die Autorin Adorján einen durchaus realistischen Alltag aller Beteiligten auf, der bei Hans mit viel Fremdscham behaftet ist. Er wirkt dabei zwar wie ein netter Kerl, der sich allerdings wiederholt ungerecht behandelt fühlt – wieso darf er plötzlich nicht mehr jedes Mittagessen als Spesenrechnung einreichen? Wieso machen junge Frauen Karriere, die anders sind und schreiben als er? Und wieso ist seine Tochter eigentlich in der Pubertät und entwickelt eigene Wertvorstellungen? Die Autorin stellt diesen Männertyp nicht bloß, sondern zeigt auf wie fehlende Selbstreflexion gepaart mit zu viel Ego in der heutigen Zeit nicht mehr funktioniert. Man schwankt beim Lesen zwischen Mitleid und Schadenfreude. Und man grinst auch viel. Ich hab den Roman nebenher weggelesen, die Geschichte ist schnell zugänglich, Frau Adorjáns Sprache ist schön und ihre Formulierungen humorvoll. Das Buch ist kurzweilige Unterhaltung (im positiven Sinn) und hat mir ein Herbstwochenende verschönert.

Unsere Kund*innen meinen

Ciao

von Johanna Adorján

4.2

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Melanie Burgner

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Melanie Burgner

Thalia Düsseldorf - Düsseldorf Arcaden

Zum Portrait

4/5

Überspitzt und humorvoll

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine gelungene Gesellschaftssatire. Im Fokus steht Hans Benedek, ein in die Jahre gekommener Journalist, der mit der jetzigen Turbo-Gesellschaft nicht mehr so klar kommt und ständig in Fettnäpfchen tritt. Speziell Social Media wird hier thematisch in Szene gesetzt! Er rückt ins Visier einer jungen Frau mit einen Twitter Account. Ein Tweet kann alles verändern! Satirisch, humorvoll und überspitzt... Social Media wird kritisch beleuchtet. Es macht nachdenklich und obwohl einige Szenen recht langatmig wirkten, hat mich die Handlung überzeugt! Leseempfehlung!
4/5

Überspitzt und humorvoll

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine gelungene Gesellschaftssatire. Im Fokus steht Hans Benedek, ein in die Jahre gekommener Journalist, der mit der jetzigen Turbo-Gesellschaft nicht mehr so klar kommt und ständig in Fettnäpfchen tritt. Speziell Social Media wird hier thematisch in Szene gesetzt! Er rückt ins Visier einer jungen Frau mit einen Twitter Account. Ein Tweet kann alles verändern! Satirisch, humorvoll und überspitzt... Social Media wird kritisch beleuchtet. Es macht nachdenklich und obwohl einige Szenen recht langatmig wirkten, hat mich die Handlung überzeugt! Leseempfehlung!

Melanie Burgner
  • Melanie Burgner
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Sandra Heinrich

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Sandra Heinrich

Thalia Hamburg - AEZ

Zum Portrait

5/5

"Haben Frauen vergessen dass Sie Brüste haben?"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hans versteht die Welt nicht mehr. Den Umstand das ausgerechnet er die Welt nicht mehr versteht, merkt er selbst leider als Letzter und wird zu allem Überfluss auch noch sehr schmerzhaft und sehr öffentlich darauf gestossen. Diese Geschichte hat einiges zu bieten. Ein kleine Dosis AlterWeißerMann, eine etwas größere Menge junger, moderner Feminismus und eine ordentliche Portion bissigen und doch charmanten Humors. Ganz nebenbei nimmt Johanna Adorjan noch die gesamte Bandbreite der kulturschaffenden Szene Berlins auf die Schippe. Dieses Buch trifft einen Nerv der Zeit der einigen schmerzhaft ins Kreuz fährt und ist doch so liebenswert, dass man es ihm nur verzeihen kann.
5/5

"Haben Frauen vergessen dass Sie Brüste haben?"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hans versteht die Welt nicht mehr. Den Umstand das ausgerechnet er die Welt nicht mehr versteht, merkt er selbst leider als Letzter und wird zu allem Überfluss auch noch sehr schmerzhaft und sehr öffentlich darauf gestossen. Diese Geschichte hat einiges zu bieten. Ein kleine Dosis AlterWeißerMann, eine etwas größere Menge junger, moderner Feminismus und eine ordentliche Portion bissigen und doch charmanten Humors. Ganz nebenbei nimmt Johanna Adorjan noch die gesamte Bandbreite der kulturschaffenden Szene Berlins auf die Schippe. Dieses Buch trifft einen Nerv der Zeit der einigen schmerzhaft ins Kreuz fährt und ist doch so liebenswert, dass man es ihm nur verzeihen kann.

Sandra Heinrich
  • Sandra Heinrich
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Ciao

von Johanna Adorján

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Ciao
  • Ciao
  • Ciao