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Die Alleinseglerin

Roman | Der DDR-Bestseller von 1982 – »Eine lohnende Wiederentdeckung.« Ursula März, Deutschlandfunk Kultur

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Die Alleinseglerin

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.08.2022

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19/12,4/2 cm

Beschreibung

Rezension

»Dieser Roman […] lebt von einer Sprache, die rhythmisch auf und ab wogt, sich von einfachen Hauptsatz-Reihungen zu Parataxen aufschwingt, mal nüchtern registriert, dann malerisch-atmosphärisch erzählt, und den Leser im sanften Wellengang schaukelt.« ("Welt am Sonntag")
»Ein schnörkelloses Stück Emanzipation, ein bedeutender (DDR-)Roman.« ("chrismon")
»Wolters Sprache ist elegant, präzise und an passender Stelle spart sie nicht mit sanftem Spott gegenüber der auch in der Krise selbstbewussten Heldin.« ("Kulturnews")
»Ich interessiere mich überhaupt nicht fürs Segeln, diesem Buch aber konnte ich viel abgewinnen.« ("Berliner Zeitung")
»Was für eine großartige literarische Wiederentdeckung.« ("Hindenburger")
»Ein Buch, das eine besondere Geschichte zu erzählen hat.« ("NDR Kultur")
»Eine lohnende Wiederentdeckung.« ("Deutschlandfunk Kultur Büchermarkt")
»Christine Wolter hat mit ›Die Alleinseglerin‹ das Bild einer Frau geprägt, die sehr selbstverständlich selbstbewusst ist […]« ("nd")
»Christine Wolters Roman war nicht nur in der DDR der 80er ein großer Erfolg und wird zu Recht jetzt wiederentdeckt.« ("Brigitte wir")
»Christine Wolters glasklaren Sätzen zu folgen, die vordergründig um die Kunst des Segelns kreisen, ist ein Genuss.« ("Die Rheinpfalz")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.08.2022

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19/12,4/2 cm

Gewicht

268 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7530-0073-2

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Eine großartige Wiederentdeckung

darkola77 am 18.02.2024

Bewertungsnummer: 2133998

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Geschichte so ruhig wie das Meer bei Sonnenschein, so aufwühlend wie ein Sturm auf hoher See und so tief wie der Marianengraben – als Almut von ihrem Vater das Segeln auf seinem Drachen erlernt, ahnt sie nicht, dass das Boot für sie lebensentscheidend wird. Und das in vielerlei Hinsicht: Denn der Drachen bringt nach Jahren der Trennung Vater und Tochter wieder zusammen, schafft Verständnis für die Entscheidungen und das Leben des jeweils anderen und stellt zugleich einen Grund und Ort ihres regelmäßigen Zusammenkommens dar. Als Almut das Boot schließlich von ihrem Vater übernimmt, wird der Drachen jedoch zu etwas ganz Neuem für sie: eine Bürde, Herausforderung und auch Belastung. Zumindest in den Anfängen. Denn als Alleinerziehende reicht ihr mühsam verdientes Geld nicht aus, um die anfallenden Reparatur- und Erneuerungsarbeiten zu beauftragen. Der Drachen scheint unersättlich. Almut übernimmt zusätzliche Aufgaben und verbringt im eisigen Winter doch jedes Wochenende am See, um das Boot für die anstehende Saison fit zu machen. Und hier ist sie die einzige Frau in einer männerdominierten Welt. Almut muss gegen Vorurteile angehen, sich ihren Platz unter den Bootsbesitzerin erkämpfen und ihren Kampgeist beweisen – und wird dabei selbst immer stärker. Von ihrem ursprünglichen Plan, den Drachen in einen derart guten Zustand zu bringen, dass ein Verkauf einen ihr angemessen erscheinenden Erlös einbringt, weicht sie dabei nach und nach ab. Und das nicht nur, weil sie begreift, dass ihre eigenen finanziellen Vorstellungen auf dem Markt nicht zu verwirklichen sind. Auch ist es das Erkennen, dass der Wert, den Almut selbst dem Drachen beimisst, nicht mit Geld aufzuwiegen ist. Er ist Erinnerung an ihren Vater und die gemeinsame Zeit. Doch vor allem ist er zu ihrem Heimathafen geworden, zu dem es sie immer wieder zurückzieht, und der ihr Stunden der Freiheit, des Einklangs mit sich selbst und eines Siegs über die Kräfte der Natur ermöglicht. Diese Geschichte ist so viel: ein Entwicklungs- und Wachstumsroman, eine Erzählung über den Emanzipationsweg der Protagonistin und ein Gleichnis über den Besitz eines Bootes in einem Land, das seine Grenzen und Mauern für die Menschen geschlossen hielt. Doch vor allem ist „Die Alleinseglerin“ eine großartige Wiederentdeckung, stark und überzeugend in ihren Aussagen – heute wie zur Zeit ihrer Entstehung.
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Eine großartige Wiederentdeckung

darkola77 am 18.02.2024
Bewertungsnummer: 2133998
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Geschichte so ruhig wie das Meer bei Sonnenschein, so aufwühlend wie ein Sturm auf hoher See und so tief wie der Marianengraben – als Almut von ihrem Vater das Segeln auf seinem Drachen erlernt, ahnt sie nicht, dass das Boot für sie lebensentscheidend wird. Und das in vielerlei Hinsicht: Denn der Drachen bringt nach Jahren der Trennung Vater und Tochter wieder zusammen, schafft Verständnis für die Entscheidungen und das Leben des jeweils anderen und stellt zugleich einen Grund und Ort ihres regelmäßigen Zusammenkommens dar. Als Almut das Boot schließlich von ihrem Vater übernimmt, wird der Drachen jedoch zu etwas ganz Neuem für sie: eine Bürde, Herausforderung und auch Belastung. Zumindest in den Anfängen. Denn als Alleinerziehende reicht ihr mühsam verdientes Geld nicht aus, um die anfallenden Reparatur- und Erneuerungsarbeiten zu beauftragen. Der Drachen scheint unersättlich. Almut übernimmt zusätzliche Aufgaben und verbringt im eisigen Winter doch jedes Wochenende am See, um das Boot für die anstehende Saison fit zu machen. Und hier ist sie die einzige Frau in einer männerdominierten Welt. Almut muss gegen Vorurteile angehen, sich ihren Platz unter den Bootsbesitzerin erkämpfen und ihren Kampgeist beweisen – und wird dabei selbst immer stärker. Von ihrem ursprünglichen Plan, den Drachen in einen derart guten Zustand zu bringen, dass ein Verkauf einen ihr angemessen erscheinenden Erlös einbringt, weicht sie dabei nach und nach ab. Und das nicht nur, weil sie begreift, dass ihre eigenen finanziellen Vorstellungen auf dem Markt nicht zu verwirklichen sind. Auch ist es das Erkennen, dass der Wert, den Almut selbst dem Drachen beimisst, nicht mit Geld aufzuwiegen ist. Er ist Erinnerung an ihren Vater und die gemeinsame Zeit. Doch vor allem ist er zu ihrem Heimathafen geworden, zu dem es sie immer wieder zurückzieht, und der ihr Stunden der Freiheit, des Einklangs mit sich selbst und eines Siegs über die Kräfte der Natur ermöglicht. Diese Geschichte ist so viel: ein Entwicklungs- und Wachstumsroman, eine Erzählung über den Emanzipationsweg der Protagonistin und ein Gleichnis über den Besitz eines Bootes in einem Land, das seine Grenzen und Mauern für die Menschen geschlossen hielt. Doch vor allem ist „Die Alleinseglerin“ eine großartige Wiederentdeckung, stark und überzeugend in ihren Aussagen – heute wie zur Zeit ihrer Entstehung.

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Thalia Korbach

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist die Geschichte von Almut, einer alleinerziehenden Literaturwissenschaftlerin in der damaligen DDR, die von ihrem Vater ein Segelboot, einen sogenannten Drachen inklusive Liegeplatz an einem See geerbt hat. Eigentlich kann man dieses Boot nicht wirklich allein segeln, eigentlich verschlingen Instandhaltung und Reparaturen ein Vermögen, das sie nicht hat, eigentlich fehlt ihr sowieso die Zeit, sich um all das zu kümmern und eigentlich ist ihr das alles viel zu viel. Aber sie kann nicht anders und will es unbedingt, um jeden Preis behalten. Denn es ist für sie das Einzige, was von ihrem Vater bleibt, der die Familie verlassen hat, als sie 11 Jahre alt war. Und so spürt sie jahrelang bei Wind und Wetter ihm, dem großen Unbekannten nach, nähert sich ihm immer wieder an und beginnt nach und nach eine Ahnung von ihm zu bekommen so wie sie nach und nach lernt, die Landschaft, das Wasser, den Sturm und die Wechsel der Jahreszeiten zu lieben. Ihr Segelboot ist ihre Freiheit, ihre Form der Selbstbestimmung und auch ihre Ausdrucksmöglichkeit, sich in einer von Männern bestimmten Gesellschaft zu behaupten. Wie Christine Wolter dies erzählt ist geradezu meisterhaft. Leise, fast still, dann wieder kraftvoll, einem ganz eigenen Erzählton folgend. Sätze, die man sich auf der Zunge zergehen lassen kann und die immer wieder nachklingen.
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Es ist die Geschichte von Almut, einer alleinerziehenden Literaturwissenschaftlerin in der damaligen DDR, die von ihrem Vater ein Segelboot, einen sogenannten Drachen inklusive Liegeplatz an einem See geerbt hat. Eigentlich kann man dieses Boot nicht wirklich allein segeln, eigentlich verschlingen Instandhaltung und Reparaturen ein Vermögen, das sie nicht hat, eigentlich fehlt ihr sowieso die Zeit, sich um all das zu kümmern und eigentlich ist ihr das alles viel zu viel. Aber sie kann nicht anders und will es unbedingt, um jeden Preis behalten. Denn es ist für sie das Einzige, was von ihrem Vater bleibt, der die Familie verlassen hat, als sie 11 Jahre alt war. Und so spürt sie jahrelang bei Wind und Wetter ihm, dem großen Unbekannten nach, nähert sich ihm immer wieder an und beginnt nach und nach eine Ahnung von ihm zu bekommen so wie sie nach und nach lernt, die Landschaft, das Wasser, den Sturm und die Wechsel der Jahreszeiten zu lieben. Ihr Segelboot ist ihre Freiheit, ihre Form der Selbstbestimmung und auch ihre Ausdrucksmöglichkeit, sich in einer von Männern bestimmten Gesellschaft zu behaupten. Wie Christine Wolter dies erzählt ist geradezu meisterhaft. Leise, fast still, dann wieder kraftvoll, einem ganz eigenen Erzählton folgend. Sätze, die man sich auf der Zunge zergehen lassen kann und die immer wieder nachklingen.

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Segeln

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Berliner Osten zu DDR-Zeiten, lebt Almut mit ihrem Sohn Hannes. Durch das Erbe ihres Vaters wird sie zur Eigentümerin eines Bootes, eines Drachens. Entgegen der Vernunft, des Geldes das fehlt, und einiger Versuche es doch zu verkaufen, bleibt sie die Besitzerin. Belächelt von der Männerwelt, hält sie fest am Drachen. Die Beziehung zum Boot wird intensiv und nicht obsessiv, verheißt es doch etwas ganz Wunderbares - Freiheit. Einfühlsame Lektüre. Ein Roman, den ich IndividualistInnen und Begeisterten des Segelsports empfehlen möchte.
4/5

Segeln

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Berliner Osten zu DDR-Zeiten, lebt Almut mit ihrem Sohn Hannes. Durch das Erbe ihres Vaters wird sie zur Eigentümerin eines Bootes, eines Drachens. Entgegen der Vernunft, des Geldes das fehlt, und einiger Versuche es doch zu verkaufen, bleibt sie die Besitzerin. Belächelt von der Männerwelt, hält sie fest am Drachen. Die Beziehung zum Boot wird intensiv und nicht obsessiv, verheißt es doch etwas ganz Wunderbares - Freiheit. Einfühlsame Lektüre. Ein Roman, den ich IndividualistInnen und Begeisterten des Segelsports empfehlen möchte.

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