Produktbild: Die Alleinseglerin

Die Alleinseglerin Roman | Der DDR-Bestseller von 1982 | Inspirierender Roman über Mut, Selbstverwirklichung und die Liebe zum Segeln | Alleinerziehende Frau in männlich dominierten Umfeld

2

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

66344

Erscheinungsdatum

23.08.2022

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

1957 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783753000749

Beschreibung

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

66344

Erscheinungsdatum

23.08.2022

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

1957 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783753000749

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  • darkola77

    5/5

    18.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine großartige Wiederentdeckung

    Eine Geschichte so ruhig wie das Meer bei Sonnenschein, so aufwühlend wie ein Sturm auf hoher See und so tief wie der Marianengraben – als Almut von ihrem Vater das Segeln auf seinem Drachen erlernt, ahnt sie nicht, dass das Boot für sie lebensentscheidend wird. Und das in vielerlei Hinsicht: Denn der Drachen bringt nach Jahren der Trennung Vater und Tochter wieder zusammen, schafft Verständnis für die Entscheidungen und das Leben des jeweils anderen und stellt zugleich einen Grund und Ort ihres regelmäßigen Zusammenkommens dar. Als Almut das Boot schließlich von ihrem Vater übernimmt, wird der Drachen jedoch zu etwas ganz Neuem für sie: eine Bürde, Herausforderung und auch Belastung. Zumindest in den Anfängen. Denn als Alleinerziehende reicht ihr mühsam verdientes Geld nicht aus, um die anfallenden Reparatur- und Erneuerungsarbeiten zu beauftragen. Der Drachen scheint unersättlich. Almut übernimmt zusätzliche Aufgaben und verbringt im eisigen Winter doch jedes Wochenende am See, um das Boot für die anstehende Saison fit zu machen. Und hier ist sie die einzige Frau in einer männerdominierten Welt. Almut muss gegen Vorurteile angehen, sich ihren Platz unter den Bootsbesitzerin erkämpfen und ihren Kampgeist beweisen – und wird dabei selbst immer stärker. Von ihrem ursprünglichen Plan, den Drachen in einen derart guten Zustand zu bringen, dass ein Verkauf einen ihr angemessen erscheinenden Erlös einbringt, weicht sie dabei nach und nach ab. Und das nicht nur, weil sie begreift, dass ihre eigenen finanziellen Vorstellungen auf dem Markt nicht zu verwirklichen sind. Auch ist es das Erkennen, dass der Wert, den Almut selbst dem Drachen beimisst, nicht mit Geld aufzuwiegen ist. Er ist Erinnerung an ihren Vater und die gemeinsame Zeit. Doch vor allem ist er zu ihrem Heimathafen geworden, zu dem es sie immer wieder zurückzieht, und der ihr Stunden der Freiheit, des Einklangs mit sich selbst und eines Siegs über die Kräfte der Natur ermöglicht. Diese Geschichte ist so viel: ein Entwicklungs- und Wachstumsroman, eine Erzählung über den Emanzipationsweg der Protagonistin und ein Gleichnis über den Besitz eines Bootes in einem Land, das seine Grenzen und Mauern für die Menschen geschlossen hielt. Doch vor allem ist „Die Alleinseglerin“ eine großartige Wiederentdeckung, stark und überzeugend in ihren Aussagen – heute wie zur Zeit ihrer Entstehung.

  • Bewertung

    4/5

    17.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine sprachliche und empanzipatorische Glanzleistung

    Die von Männern regierte Segelwelt am See und mittendrin eine junge, alleinerziehende Frau, die das alte Segelboot ihres Vaters übernimmt. Einen großen, kostspieligen Drachen. Allein schlägt sie sich durch, immer an der schmalen Grenze der Existenznot. Ein Roman, der die drückende Last des Sommers mit sich bringt und den ständigen Kampf des Überlebens und des Überwinterns.

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    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    DDR Klassiker aus dem Jahre 1982. 2022...

    DDR Klassiker aus dem Jahre 1982. 2022 neu herausgebracht vom ECCO Verlag. Viel Info rund ums Segeln, Boote, Meer und wie immer für Neugierige, die einfach gerne lesen! Hat Spaß gemacht!
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Doppelleben

    Es ist die Geschichte von Almut, einer alleinerziehenden Literaturwissenschaftlerin in der damaligen DDR, die von ihrem Vater ein Segelboot, einen sogenannten Drachen inklusive Liegeplatz an einem See geerbt hat. Eigentlich kann man dieses Boot nicht wirklich allein segeln, eigentlich verschlingen Instandhaltung und Reparaturen ein Vermögen, das sie nicht hat, eigentlich fehlt ihr sowieso die Zeit, sich um all das zu kümmern und eigentlich ist ihr das alles viel zu viel. Aber sie kann nicht anders und will es unbedingt, um jeden Preis behalten. Denn es ist für sie das Einzige, was von ihrem Vater bleibt, der die Familie verlassen hat, als sie 11 Jahre alt war. Und so spürt sie jahrelang bei Wind und Wetter ihm, dem großen Unbekannten nach, nähert sich ihm immer wieder an und beginnt nach und nach eine Ahnung von ihm zu bekommen so wie sie nach und nach lernt, die Landschaft, das Wasser, den Sturm und die Wechsel der Jahreszeiten zu lieben. Ihr Segelboot ist ihre Freiheit, ihre Form der Selbstbestimmung und auch ihre Ausdrucksmöglichkeit, sich in einer von Männern bestimmten Gesellschaft zu behaupten. Wie Christine Wolter dies erzählt ist geradezu meisterhaft. Leise, fast still, dann wieder kraftvoll, einem ganz eigenen Erzählton folgend. Sätze, die man sich auf der Zunge zergehen lassen kann und die immer wieder nachklingen.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    10.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Segeln

    Im Berliner Osten zu DDR-Zeiten, lebt Almut mit ihrem Sohn Hannes. Durch das Erbe ihres Vaters wird sie zur Eigentümerin eines Bootes, eines Drachens. Entgegen der Vernunft, des Geldes das fehlt, und einiger Versuche es doch zu verkaufen, bleibt sie die Besitzerin. Belächelt von der Männerwelt, hält sie fest am Drachen. Die Beziehung zum Boot wird intensiv und nicht obsessiv, verheißt es doch etwas ganz Wunderbares - Freiheit. Einfühlsame Lektüre. Ein Roman, den ich IndividualistInnen und Begeisterten des Segelsports empfehlen möchte.

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