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Die Alleinseglerin Roman | Der DDR-Bestseller von 1982 | Inspirierender Roman über Mut, Selbstverwirklichung und die Liebe zum Segeln | Alleinerziehende Frau in männlich dominierten Umfeld

2

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

34173

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.10.2023

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18/11,4/2 cm

Gewicht

196 g

Farbe

Hellblau / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01291-6

Beschreibung

Rezension

»[…] trotzdem kann ich das Buch nur jedem empfehlen, und mache es auch immer wieder.« ("NDR 90,3")
»Zeitlos schreibt Christine Wolter über den Traum vom selbstbestimmten Leben – und von Freiheit.« ("Kölner Stadt Anzeiger")

Produktdetails

Verkaufsrang

34173

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.10.2023

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18/11,4/2 cm

Gewicht

196 g

Farbe

Hellblau / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01291-6

Herstelleradresse

Nagel & Kimche
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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Eine großartige Wiederentdeckung

darkola77 am 18.02.2024

Bewertungsnummer: 2133998

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Geschichte so ruhig wie das Meer bei Sonnenschein, so aufwühlend wie ein Sturm auf hoher See und so tief wie der Marianengraben – als Almut von ihrem Vater das Segeln auf seinem Drachen erlernt, ahnt sie nicht, dass das Boot für sie lebensentscheidend wird. Und das in vielerlei Hinsicht: Denn der Drachen bringt nach Jahren der Trennung Vater und Tochter wieder zusammen, schafft Verständnis für die Entscheidungen und das Leben des jeweils anderen und stellt zugleich einen Grund und Ort ihres regelmäßigen Zusammenkommens dar. Als Almut das Boot schließlich von ihrem Vater übernimmt, wird der Drachen jedoch zu etwas ganz Neuem für sie: eine Bürde, Herausforderung und auch Belastung. Zumindest in den Anfängen. Denn als Alleinerziehende reicht ihr mühsam verdientes Geld nicht aus, um die anfallenden Reparatur- und Erneuerungsarbeiten zu beauftragen. Der Drachen scheint unersättlich. Almut übernimmt zusätzliche Aufgaben und verbringt im eisigen Winter doch jedes Wochenende am See, um das Boot für die anstehende Saison fit zu machen. Und hier ist sie die einzige Frau in einer männerdominierten Welt. Almut muss gegen Vorurteile angehen, sich ihren Platz unter den Bootsbesitzerin erkämpfen und ihren Kampgeist beweisen – und wird dabei selbst immer stärker. Von ihrem ursprünglichen Plan, den Drachen in einen derart guten Zustand zu bringen, dass ein Verkauf einen ihr angemessen erscheinenden Erlös einbringt, weicht sie dabei nach und nach ab. Und das nicht nur, weil sie begreift, dass ihre eigenen finanziellen Vorstellungen auf dem Markt nicht zu verwirklichen sind. Auch ist es das Erkennen, dass der Wert, den Almut selbst dem Drachen beimisst, nicht mit Geld aufzuwiegen ist. Er ist Erinnerung an ihren Vater und die gemeinsame Zeit. Doch vor allem ist er zu ihrem Heimathafen geworden, zu dem es sie immer wieder zurückzieht, und der ihr Stunden der Freiheit, des Einklangs mit sich selbst und eines Siegs über die Kräfte der Natur ermöglicht. Diese Geschichte ist so viel: ein Entwicklungs- und Wachstumsroman, eine Erzählung über den Emanzipationsweg der Protagonistin und ein Gleichnis über den Besitz eines Bootes in einem Land, das seine Grenzen und Mauern für die Menschen geschlossen hielt. Doch vor allem ist „Die Alleinseglerin“ eine großartige Wiederentdeckung, stark und überzeugend in ihren Aussagen – heute wie zur Zeit ihrer Entstehung.

Eine großartige Wiederentdeckung

darkola77 am 18.02.2024
Bewertungsnummer: 2133998
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Geschichte so ruhig wie das Meer bei Sonnenschein, so aufwühlend wie ein Sturm auf hoher See und so tief wie der Marianengraben – als Almut von ihrem Vater das Segeln auf seinem Drachen erlernt, ahnt sie nicht, dass das Boot für sie lebensentscheidend wird. Und das in vielerlei Hinsicht: Denn der Drachen bringt nach Jahren der Trennung Vater und Tochter wieder zusammen, schafft Verständnis für die Entscheidungen und das Leben des jeweils anderen und stellt zugleich einen Grund und Ort ihres regelmäßigen Zusammenkommens dar. Als Almut das Boot schließlich von ihrem Vater übernimmt, wird der Drachen jedoch zu etwas ganz Neuem für sie: eine Bürde, Herausforderung und auch Belastung. Zumindest in den Anfängen. Denn als Alleinerziehende reicht ihr mühsam verdientes Geld nicht aus, um die anfallenden Reparatur- und Erneuerungsarbeiten zu beauftragen. Der Drachen scheint unersättlich. Almut übernimmt zusätzliche Aufgaben und verbringt im eisigen Winter doch jedes Wochenende am See, um das Boot für die anstehende Saison fit zu machen. Und hier ist sie die einzige Frau in einer männerdominierten Welt. Almut muss gegen Vorurteile angehen, sich ihren Platz unter den Bootsbesitzerin erkämpfen und ihren Kampgeist beweisen – und wird dabei selbst immer stärker. Von ihrem ursprünglichen Plan, den Drachen in einen derart guten Zustand zu bringen, dass ein Verkauf einen ihr angemessen erscheinenden Erlös einbringt, weicht sie dabei nach und nach ab. Und das nicht nur, weil sie begreift, dass ihre eigenen finanziellen Vorstellungen auf dem Markt nicht zu verwirklichen sind. Auch ist es das Erkennen, dass der Wert, den Almut selbst dem Drachen beimisst, nicht mit Geld aufzuwiegen ist. Er ist Erinnerung an ihren Vater und die gemeinsame Zeit. Doch vor allem ist er zu ihrem Heimathafen geworden, zu dem es sie immer wieder zurückzieht, und der ihr Stunden der Freiheit, des Einklangs mit sich selbst und eines Siegs über die Kräfte der Natur ermöglicht. Diese Geschichte ist so viel: ein Entwicklungs- und Wachstumsroman, eine Erzählung über den Emanzipationsweg der Protagonistin und ein Gleichnis über den Besitz eines Bootes in einem Land, das seine Grenzen und Mauern für die Menschen geschlossen hielt. Doch vor allem ist „Die Alleinseglerin“ eine großartige Wiederentdeckung, stark und überzeugend in ihren Aussagen – heute wie zur Zeit ihrer Entstehung.

Eine sprachliche und empanzipatorische Glanzleistung

Bewertung am 17.08.2022

Bewertungsnummer: 1769007

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die von Männern regierte Segelwelt am See und mittendrin eine junge, alleinerziehende Frau, die das alte Segelboot ihres Vaters übernimmt. Einen großen, kostspieligen Drachen. Allein schlägt sie sich durch, immer an der schmalen Grenze der Existenznot. Ein Roman, der die drückende Last des Sommers mit sich bringt und den ständigen Kampf des Überlebens und des Überwinterns.

Eine sprachliche und empanzipatorische Glanzleistung

Bewertung am 17.08.2022
Bewertungsnummer: 1769007
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die von Männern regierte Segelwelt am See und mittendrin eine junge, alleinerziehende Frau, die das alte Segelboot ihres Vaters übernimmt. Einen großen, kostspieligen Drachen. Allein schlägt sie sich durch, immer an der schmalen Grenze der Existenznot. Ein Roman, der die drückende Last des Sommers mit sich bringt und den ständigen Kampf des Überlebens und des Überwinterns.

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Die Alleinseglerin

von Christine Wolter

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G. Knollmann-Wachsmuth

Thalia Bad Salzuflen

Zum Portrait

5/5

DDR Klassiker aus dem Jahre 1982. 2022...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

DDR Klassiker aus dem Jahre 1982. 2022 neu herausgebracht vom ECCO Verlag. Viel Info rund ums Segeln, Boote, Meer und wie immer für Neugierige, die einfach gerne lesen! Hat Spaß gemacht!
  • G. Knollmann-Wachsmuth
  • Buchhändler/-in

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5/5

DDR Klassiker aus dem Jahre 1982. 2022...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

DDR Klassiker aus dem Jahre 1982. 2022 neu herausgebracht vom ECCO Verlag. Viel Info rund ums Segeln, Boote, Meer und wie immer für Neugierige, die einfach gerne lesen! Hat Spaß gemacht!

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Claudia Engelmann

Thalia Korbach

Zum Portrait

5/5

Doppelleben

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist die Geschichte von Almut, einer alleinerziehenden Literaturwissenschaftlerin in der damaligen DDR, die von ihrem Vater ein Segelboot, einen sogenannten Drachen inklusive Liegeplatz an einem See geerbt hat. Eigentlich kann man dieses Boot nicht wirklich allein segeln, eigentlich verschlingen Instandhaltung und Reparaturen ein Vermögen, das sie nicht hat, eigentlich fehlt ihr sowieso die Zeit, sich um all das zu kümmern und eigentlich ist ihr das alles viel zu viel. Aber sie kann nicht anders und will es unbedingt, um jeden Preis behalten. Denn es ist für sie das Einzige, was von ihrem Vater bleibt, der die Familie verlassen hat, als sie 11 Jahre alt war. Und so spürt sie jahrelang bei Wind und Wetter ihm, dem großen Unbekannten nach, nähert sich ihm immer wieder an und beginnt nach und nach eine Ahnung von ihm zu bekommen so wie sie nach und nach lernt, die Landschaft, das Wasser, den Sturm und die Wechsel der Jahreszeiten zu lieben. Ihr Segelboot ist ihre Freiheit, ihre Form der Selbstbestimmung und auch ihre Ausdrucksmöglichkeit, sich in einer von Männern bestimmten Gesellschaft zu behaupten. Wie Christine Wolter dies erzählt ist geradezu meisterhaft. Leise, fast still, dann wieder kraftvoll, einem ganz eigenen Erzählton folgend. Sätze, die man sich auf der Zunge zergehen lassen kann und die immer wieder nachklingen.
  • Claudia Engelmann
  • Buchhändler/-in

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Doppelleben

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist die Geschichte von Almut, einer alleinerziehenden Literaturwissenschaftlerin in der damaligen DDR, die von ihrem Vater ein Segelboot, einen sogenannten Drachen inklusive Liegeplatz an einem See geerbt hat. Eigentlich kann man dieses Boot nicht wirklich allein segeln, eigentlich verschlingen Instandhaltung und Reparaturen ein Vermögen, das sie nicht hat, eigentlich fehlt ihr sowieso die Zeit, sich um all das zu kümmern und eigentlich ist ihr das alles viel zu viel. Aber sie kann nicht anders und will es unbedingt, um jeden Preis behalten. Denn es ist für sie das Einzige, was von ihrem Vater bleibt, der die Familie verlassen hat, als sie 11 Jahre alt war. Und so spürt sie jahrelang bei Wind und Wetter ihm, dem großen Unbekannten nach, nähert sich ihm immer wieder an und beginnt nach und nach eine Ahnung von ihm zu bekommen so wie sie nach und nach lernt, die Landschaft, das Wasser, den Sturm und die Wechsel der Jahreszeiten zu lieben. Ihr Segelboot ist ihre Freiheit, ihre Form der Selbstbestimmung und auch ihre Ausdrucksmöglichkeit, sich in einer von Männern bestimmten Gesellschaft zu behaupten. Wie Christine Wolter dies erzählt ist geradezu meisterhaft. Leise, fast still, dann wieder kraftvoll, einem ganz eigenen Erzählton folgend. Sätze, die man sich auf der Zunge zergehen lassen kann und die immer wieder nachklingen.

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