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Stine Pilgaard

1. Meter pro Sekunde

Meter pro Sekunde

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Caroline Peters

Spieldauer

5 Stunden und 48 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.02.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

113

Verlag

Kanon Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783985680146

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Caroline Peters

Spieldauer

5 Stunden und 48 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.02.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

113

Verlag

Kanon Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783985680146

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  • Bewertung

    5/5

    17.05.2022

    Hörbuch-Download

    Ein Fest für die Ohren. Dieses...

    Ein Fest für die Ohren. Dieses Buch macht einfach Spaß, ob gelesen oder gehört. Es steckt nicht nur voll Wortwitz und urkomischer Situationen, sondern hält auch kluge Gedanken für jede Lebenssituation bereit. Ein weiterer Pluspunkt: Caroline Peters spricht hervorragend!

  • sleepwalker

    5/5

    08.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Selten hat mich ein Buch so…

    Selten hat mich ein Buch so ratlos zurückgelassen wie Stine Pilgaards „Meter pro Sekunde“. Ich fand das Buch zwar schön und die darin verpackten Geschichten sowohl poetisch als auch nachdenklich machend – aber was mir die Autorin mit ihrem Werk sagen will, bleibt mir ein Rätsel. Das Buch kommt für mich über ein „ganz gut“ und „recht nett“ nicht hinaus. Aber von vorn. Jütland scheint das „Land der kurzen Sätze“ zu sein. Ich musste auf jeden Fall beim Lesen immer an den Satz über die Norddeutschen denken: „Moin moin ist schon Gesabbel“. Auf diese Form der Schweigsamkeit trifft die von Haus aus quirlige Protagonistin, als ihr Lebensgefährte einen Job an der Heimvolkshochschule von Velling bekommt. Mit dabei ist auch ihr eineinhalbjähriger Sohn, ebenfalls bis kurz vor Schluss namenlos und überwiegend sprachlos. Lichtblicke in ihrer Einöde aus schlaflosen Nächten und ihren Versuchen, mit Mitmenschen in Kontakt zu kommen, sind ihre Fahrstunden. Allerdings nur für sie, ihre Fahrlehrer (sie wird von einem zum nächsten weitergegeben) treibt sie zur Verzweiflung. „Einerseits sind Dauerschüler natürlich eine sichere Einnahmequelle, andererseits kann es auch ein bisschen mühsam werden“, sagt ihre (dritte?) Fahrlehrerin Mona. Vermutlich wird die Protagonistin nie einen Führerschein haben und das ist auch besser so. Der große Lichtblick in ihrem Leben ist aber ihre Arbeit als „Kummerkastentante“ bei der örtlichen Zeitung und die Treffen mit dem Journalisten Anders Agger. Und so reihen sich mehr oder weniger zusammenhanglos Episoden aus ihrem Leben an Kummerkasten-Texte wie bei einem Flickenteppich. Ihre Antworten auf die Kummerkasten-Briefe sind zwischen philosophisch, banal und schlicht falsch anzusiedeln. Und letztendlich münzt sie auch jede Anfrage auf sich selbst um. „Hier soll es nicht um mich gehen“ – so fängt sie ihre Antworten gerne an und schreibt dann frei von der Leber weg aus ihrem Leben. Vielleicht mangelt es ihr auch an Lebenserfahrung, um wirklich fundierte Ratschläge geben zu können, zumal einige der Fragestellenden älter sind als sie. Alles in allem fand ich das Buch sehr „dänisch“. Nicht falsch verstehen. Mein bester Freund ist Däne, ich kann fließend Dänisch lesen und schreiben. Aber es werden Dinge erzählt, für die es in Deutschland keine Entsprechungen gibt. Die Heimvolkshochschule, eine Art Weiterbildungsinternat für junge Erwachsene – gibt es in Deutschland nicht. Würde ich in meinem Dort etwas wie „fællessang“ („Gemeinschaftsgesang“) vorschlagen, würde ich mit Fackeln und Mistgabeln verjagt. In Dänemark ist das gemeinsame Singen der Lieder aus dem Højskolesangbog (Liederbuch für Heimvolkshochschulen) eine große Sache. Und nicht zuletzt Anders Agger – wer in Deutschland kennt den für seine bewegenden Reportagen bekannten Journalisten? Ich denke also, es ist sehr schwierig, ein solches Buch für den ausländischen Markt „passend“ zu machen, allerdings ist die Übersetzung hervorragend. Die Charaktere im Buch sind alle sehr speziell. Die Einheimischen sind kauzig und wortkarg und werden entweder mit Namen genannt (Maj-Britt), nach ihrer Funktion („die Schulleiterin“) genannt oder bekommen Spitznamen („Parkplatzpeter“). Auch die Ich-Erzählerin ist namenlos, ihre Fahrlehrerin nennt sie allerdings immer Dolph, „nach diesem unverschämten mannsgroßen Stoffnilpferd aus dem Fernsehen“. Stilistisch finde ich das Buch schwierig. Wie in „Dolphs“ Leben trifft Poesie auf Zurückhaltung. Die zusammenhanglosen Episoden mit den ebenfalls völlig alleinstehenden Kummerkasten-Fragen und Antworten machten für mich einen Lesefluss fast unmöglich, da mein Leser-Hirn immer nach einem roten Faden suchte. Kontinuierlich auftauchende Themen gibt es zwar mehrere (die Fahrstunden, die Suche nach einem Namen für den Sohn der Erzählerin, die Treffen mit Anders Agger) aber die sind teilweise mehr „running gag“ als roter Faden. Insgesamt fand ich das Buch aber nur mäßig unterhaltsam. Schade, ich hätte es gerne gemocht. Von mir daher drei Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    24.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dänischer Kulturschock

    Stine Pilgaard beschreibt in ihrem Roman die Schwierigkeiten einer jungen Familie in einem neuen Umfeld mit einem relativ neuen Kind. Die Ich-Erzählerin trägt ihr Herz auf der Zunge. Sie trifft aber auf einen Menschenschlag der besonderen Art, den eher trockenen, zurückhaltenden und nicht so leicht zugänglichen Westjütländer. In der Schweiz wäre das so, wie die vegane grün-alternative Zürcher Stadtfamilie auf die traditionelle fünfköpfige Entlebucher Bauernfamilie trifft. Zusätzlich wohnt die junge Frau in einer Schule, in der ihr Mann Teenager aufs Leben vorbereitet. Es gibt Schulanlässe, die eine Teilnahme der ganzen Jungfamilie erfordern, ideale Gelegenheit also um in das eine oder andere Fettnäpfchen zu treten. Auch der gemeinsame Gesang wird bei den Dänen im Allgemeinen und den Volkshochschulen im Speziellen gepflegt. Darum sind dem Buch Liedtexte eingefügt, sogar mit Melodievorschlägen. Unsere mitteilungsbedürftige Heldin agiert zusätzlich als gewitzte Kolumnistin innerhalb des Kummerkastens des Lokalblatts und versucht als ängstliche talentlose Fahrschülerin den Führerschein zu ergattern. Etliche Fahrlehrer werfen ob der geschwätzigen und emotionalen Schülerin das Handtuch. Das Buch hat keine spannende Geschichte, vielmehr erzählt es die Tücken des Alltags. Die Vergleiche in der Kita, das Bewältigen der schlaflosen Nächte junger Eltern, deren Auswirkungen auf das Zusammenleben und die Auswüchse der auf Gemeinschaft getrichterten Schule werden mit viel Sinn für Situationskomik geschildert. Und immer wieder beantwortet sie die Briefe aus dem Kummerkasten mit radikalem Pragmatismus. Das Buch feiert alles in allem das Normale, die langsam wachsenden Bande der Freundschaften und Zweckgemeinschaften. Da wird genau so heiter tiefschürfende Alltagsphilosophie betrieben wie entlarvende Situationskomik geschildert. Das liest sich locker, herzerwärmend, man mag diese Erzählerin, der nichts peinlich ist und die so unverblümt entwaffnend ihre neue Umgebung erobert.

  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    5/5

    05.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Wohlfühl-Leseerlebnis

    Die Rezensionen, die ich bisher zu diesem Buch gelesen habe, waren zwiegespalten. Ich habe den Eindruck, man liebt dieses Buch - oder man hasst es. So etwas finde ich immer extrem spannend, und natürlich war ich auch dadurch auch sehr neugierig. Was ist es, dass die Meinungen der Leser so spaltet? Ich glaube, es ist die Tatsache, dass in diesem Buch eigentlich nicht viel passiert. Es geht um eine Protagonistin, deren Namen man nicht erfährt und die (in Ich-Form) aus ihrem Leben erzählt. Und ihr Leben spielt sich ab zwischen ihrer Rolle als Mutter, Freundin ihres Freundes, Fahrschülerin, neue Bewohnerin eines kleinen dänischen Dorfes und ihrem Job als "Kummerkasten" bei einer örtlichen Zeitung. Es passiert nicht viel Aufregendes in ihrem Leben - und genau das hat mir total gut gefallen. Es ist einfach total authentisch! Was mir persönlich an diesem Buch richtig gut gefällt, ist die Sprache! Die Autorin schreibt einfach toll. Manchmal poetisch, manchmal humorvoll, manchmal absolut treffend, manchmal bildreich. Immer passend zu den jeweiligen Situationen. Und das, ohne dass es aufgesetzt oder künstlich wirkt. Klasse fand ich auch die "Kummerkasten" Einschübe, in denen die Protagonistin Leserbriefe beantwortet und Ratschläge gibt - fast immer erzählt sie dabei irgendwie von sich und könnte sich viele der Ratschläge auch selber geben. Aber genau das fand ich richtig gut gemacht, denn gerade durch das, was sie in ihrer Kolumne an andere schreibt, hatte ich das Gefühl, die Protagonistin richtig kennenlernen zu können. Wer auf Action steht, sollte ein anderes Buch lesen. Aber wer authentische Bücher mag, die oft mit einem Augenzwinkern daherkommen, der sollte hier unbedingt mal reinlesen. Oder reinhören, denn das Hörbuch ist auch sehr gelungen. Die Sprecherin passt total gut zur Protagonistin, und beim hören hat man das Gefühl, man sitzt da und hört seiner Freundin zu, die man schon Jahre nicht gesehen hat. Für mich ein richtig schönes Wohlfühl-Leseerlebnis.

  • Frimada

    aus Rhein-Sieg-Kreis

    5/5

    05.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Rezensionen, die ich…

    Die Rezensionen, die ich bisher zu diesem Buch gelesen habe, waren zwiegespalten. Ich habe den Eindruck, man liebt dieses Buch - oder man hasst es. So etwas finde ich immer extrem spannend, und natürlich war ich auch dadurch auch sehr neugierig. Was ist es, dass die Meinungen der Leser so spaltet? Ich glaube, es ist die Tatsache, dass in diesem Buch eigentlich nicht viel passiert. Es geht um eine Protagonistin, deren Namen man nicht erfährt und die (in Ich-Form) aus ihrem Leben erzählt. Und ihr Leben spielt sich ab zwischen ihrer Rolle als Mutter, Freundin ihres Freundes, Fahrschülerin, neue Bewohnerin eines kleinen dänischen Dorfes und ihrem Job als "Kummerkasten" bei einer örtlichen Zeitung. Es passiert nicht viel Aufregendes in ihrem Leben - und genau das hat mir total gut gefallen. Es ist einfach total authentisch! Was mir persönlich an diesem Buch richtig gut gefällt, ist die Sprache! Die Autorin schreibt einfach toll. Manchmal poetisch, manchmal humorvoll, manchmal absolut treffend, manchmal bildreich. Immer passend zu den jeweiligen Situationen. Und das, ohne dass es aufgesetzt oder künstlich wirkt. Klasse fand ich auch die "Kummerkasten" Einschübe, in denen die Protagonistin Leserbriefe beantwortet und Ratschläge gibt - fast immer erzählt sie dabei irgendwie von sich und könnte sich viele der Ratschläge auch selber geben. Aber genau das fand ich richtig gut gemacht, denn gerade durch das, was sie in ihrer Kolumne an andere schreibt, hatte ich das Gefühl, die Protagonistin richtig kennenlernen zu können. Wer auf Action steht, sollte ein anderes Buch lesen. Aber wer authentische Bücher mag, die oft mit einem Augenzwinkern daherkommen, der sollte hier unbedingt mal reinlesen. Oder reinhören, denn das Hörbuch ist auch sehr gelungen. Die Sprecherin passt total gut zur Protagonistin, und beim hören hat man das Gefühl, man sitzt da und hört seiner Freundin zu, die man schon Jahre nicht gesehen hat. Für mich ein richtig schönes Wohlfühl-Leseerlebnis.

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Bewertungen (36)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Uta Iwan

    Uta Iwan

    Thalia Mayersche Dormagen

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herzlichen Gruß, der Kummerkasten

    Stine Pilgaard ist in Dänemark schon mit ihrem dritten Titel erfolgreich; bei uns gibt es endlich dieses köstlich unterhaltsame Buch in einer kongenialen Übersetzung und weitere werden folgen. Was mich so fasziniert? Die wunderbare Mischung aus Sprachwitz, Ironie und wohldosierter Melancholie, die erfrischend ungewöhnliche Erzählweise und die leisen, poetischen Stellen. Unbedingt anempfohlen sei auch die Hörbuchversion, gesprochen von der großartigen Caroline Peters.
  • Zum Bewerterprofil von Laetitia Paez Niezgoda

    Laetitia Paez Niezgoda

    Thalia Euskirchen

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wirklich sehr unterhaltsamer...

    Ein wirklich sehr unterhaltsamer Roman zum Wohlfühlen und schmunzeln. So viele schöne Worte in einer Atmosphäre zum Abtauchen! Das Hörbuch ist wundervoll eingesprochen und bringt den ganz besonderen Humor dieses Buches perfekt zur Geltung.
  • Zum Bewerterprofil von Maren Oberwelland

    Maren Oberwelland

    Thalia Varel

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sympathisch verschrobene Protagonistin

    Großartige Unterhaltung. Die Protagonistin lebt mit ihrem Partner und ihrem Kind unfreiwillig auf dem Land und erzählt herrlich komisch, aber nicht ohne leise Gesellschaftskritik zwischen den Zeilen, von ihren Anpassungsschwierigkeiten. In ihren Reaktionen, speziell in ihrer Kummerkastenkolumne, ist sie irgendwie immer etwas drüber, aber gerade dadurch so liebenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Angela Franke

    Angela Franke

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterhaltung pro Sekunde

    Ein Umzug steht an. Eine junge Frau zieht mit Kind und Mann von der Stadt in die dänische Pampa. Sie ist mit dem Dorfleben erstmal komplett überfordert. Zuviel Natur, zuviel Tier, zuviel schräge Dorfbewohner. Alles ändert sich mit ihrem Job bei der lokalen Zeitung als Kummerkastentante...Herrliche Unterhaltung bei sehr schönem Schreibstil!
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.03.2022

    Hörbuch (CD)

    Stine Pilgaard hat beim Schreiben bestimmt viel gelacht - ich beim Hören...

    Stine Pilgaard erzählt uns eindrücklich, mit Tempo und Witz, von den Tücken, bzw. Herausforderungen des Alltags einer jungen Frau, den diese gemeinsam mit Mann und Kleinkind neuerdings in Velling, Westjüdland meistern muss. Die Geschichte verortet geographisch, beschreibt auf unachahmliche Weise Land & Leute, hat Esprit und entwickelt einen ganz besonderen Drive. Für Erheiterung sorgten bei mir die treffenden!?! Antworten der jungen Mutter auf Kummerkastenzuschriften, die stets ganz eigene Sicht der Dinge. Als Hörbuch ein Highlight, die Sprecherin Caroline Peters liest mit Schalk in der Stimme, könnte also nicht besser gewählt sein... 1 a Kopfkino...wie die Liste der peinlichsten Ereignisse, die je passiert sind - da lausche ich gleich ein zweites Mal!

Unsere Meinungen

Bewertungen (10)

  • Produktbild: Meter pro Sekunde