Produktbild: Drei Tage im August

Drei Tage im August Roman

160

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

16247

Erscheinungsdatum

05.08.2022

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

499 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841230188

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • Funktion von Links klar erkennbar
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Verkaufsrang

16247

Erscheinungsdatum

05.08.2022

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

499 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841230188

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  • Hagazussa

    aus dem Harzvorland

    5/5

    16.09.2022

    eBook (ePUB 3)

    Ein Stück Zeitgeschichte

    Bereits das Cover mit der Schokoladenpflanze hat mich in seinen Bann gezogen, der Name der Autorin, Anne Stern, tat ein Weiteres. Ihre Buchreihe um die Hebamme Hulda Gold ist hervorragend. "Drei Tage im August" ist in einem gänzlich anderen Stil geschrieben und doch spannend. Kapitelweise lernt der geneigte Leser verschiedene Protagonisten kennen. Die Autorin lässt uns an den Gedanken und Gefühlen der jeweiligen Figuren teilhaben. Besonders interessant fand ich Elfie. Heute würde man bei dieser Hauptfigur mit Sicherheit Asperger Syndrom diagnostizieren. Trotzdem kämpft Elfie tapfer mit dem Alltag und ihren inneren Dämonen. Aber auch der politische Hintergrund ist heute aktueller den je. Besonders gefallen hat mir die Darstellung der Gedankengänge zum Thema des Zeitgeschehens aus der Sicht der Bäume auf der Straße Unter den Linden, ein hervorragendes Stilmittel.

  • Bewertung

    aus Bühne

    4/5

    09.09.2022

    eBook (ePUB 3)

    1936 aus anderer, leiser Sicht

    Berlin, August 1936 Ein leiser mitfühlender Roman aus einer schwierigen Zeit - in einzelnen Szenen erzählt die Autorin über Elfie, die in der Chocolaterie Sawade unter den Linden arbeitet, sowie den jüdischen Buchhändler Franz, der eigentlich auswandern möchte und noch einige weitere. 1936, ein Jahr, das man eigentlich mit den Olympischen Spielen verbindet, wird hier aus anderen Perspektiven erzählt. Die Personen werden mit Ecken und Kanten dargestellt und bringen dem Leser dadurch die Zeit näher, als es vielleicht ein Sachbuch könnte. Die Beschreibung der Autorin haben mir den Duft und Geschmack von Schokolade und der damit verbundenen Gefühle beim Lesen erfahrbar gemacht. Die Beschreibungen sind sehr plastisch, egal um was es sich handelt. Ich habe dieses Buch gerne gelesen, obwohl die Zeit in der es spielt, keine einfache war und nicht immer leicht zu verdauen ist. Der Schreibstil ist eingängig und hat mir die Lektüre erleichtert. Ich empfehle es gerne weiter.

  • Lesemone

    4/5

    14.08.2022

    eBook (ePUB 3)

    Warmherzige Geschichte

    Elfie ist eine sehr einsame Persönlichkeit und sie umgibt eine ziemliche Traurigkeit. Ihr Zufluchtsort ist ihr Arbeitsplatz in der Chocolaterie Sawade. Dort trifft man sich trotz der düsteren Zeit, um sich ein Stückchen heile Welt in Form von Schokolade zu kaufen. Als sie auf eine kleine, rätselhafte Praline aufmerksam gemacht wird, fängt sie an nachzuforschen und kommt dem Geheimnis auf die Spur. Die Autorin hat einen sehr warmherzigen Roman geschrieben, der mitten in der düstersten Zeit Deutschlands angesiedelt ist. Präsent im Buch sind die Olympischen Spiele und der ganze Trubel in Berlin. Während man sich beim Lesen in der Chocolaterie aufhält, kann man durch die bildhafte Schreibweise regelrecht den Duft der Pralinen, dem Marzipan, der verschiedensten Schokoladensorten einatmen. Die sympathischen Charaktere lassen den Leser tief eintauchen in die liebevoll erzählte Geschichte. Gut gelungen fand ich die Zwischenkapitel, bei denen man sich unter den Linden befindet, die auch was zu erzählen haben. Aber auch das berühmte Adlon Hotel spielt eine Rolle. Mir hat gut gefallen, dass die Geschichte auf wahren Fakten beruht und es die Chocolaterie wirklich gibt. Eine wunderbare Geschichte, um in entspannte Lesestunden abzutauchen.

  • leseratte1310

    4/5

    14.07.2022

    eBook (ePUB 3)

    Unter den Linden

    Das pralle Leben von Berlin hat sich längst von „Unter den Linden“ zum „Kurfürsten Damm“ verlagert. Doch die Chocolaterie Sawade ist geblieben und auch für Elfie eine Zuflucht. Hier kann sie verbergen, dass sie anders ist als andere Menschen, denn ihr macht die Schwermut zu schaffen. In dem Laden ist auch hochbetagte Madame Conte aus der Bel étage Kundin. Eines Tages möchte Madame Elfie sprechen und so erfährt sie eine Geschichte über eine verbotene Liebe und eine ganz besondere Praline. Anne Stern hat mich wieder in das Berlin vergangener Jahre eintauchen lassen und dabei durfte ich ungewöhnliche Menschen kennenlernen. Der Schreibstil der Autorin hat mich wieder einmal überzeugt. Berlin zeigt sich während der Olympischen Spiele weltoffen und lebendig und überdeckt damit, dass längst dunkle Zeiten angebrochen sind. In der Nachbarschaft der Chocolaterie Sawade leben sehr unterschiedliche Menschen und man spürt ihre Angst, denn sie sind unerwünscht. Auch wenn man sich nicht näher kennt, so halten die Menschen doch zusammen. Elfie leidet unter ihrer Schwermut und hat abends nach Ladenschluss keine Kraft mehr. Sie wurde von ihrer Großmutter aufgezogen, die wenige Gefühle für ihre Enkelin, aber umso mehr Strenge zeigte. Die Verkäuferin Trude möchten dem jüdischen Buchhändler gerne helfen und jeder vermisst den Leierkastenmann, der verstorben ist. Der Barbesitzer Issa El Hamady ist von Elfie beeindruckt und hofft, dass seine Bar sich endlich mal wieder füllt. Das kleine Blumenmädchen ist der Polizei ein Dorn im Auge und Elfie hat Angst sich einzumischen. Dann gibt es da noch Madame Conte, die immer schwächer wird und ein Geheimnis hütet. Ich konnte mich in alle Personen hineinversetzen und ihre Ängste und Sorgen nachvollziehen. Es ist eine tiefgründige und eher ruhige Geschichte, die mir aber gut gefallen hat.

  • easymarkt3

    4/5

    08.07.2022

    eBook (ePUB 3)

    Berlin, Unter den Linden 19 im August 1936 – eine geschichtliche, breit gefächerte Fiktion – interessant verpackt.

    Es geht nicht nur um einen Pralinenladen mit langer, bewegter Geschichte unter dieser ehemaligen Anschrift, sondern viele verschiedene Charakteren wie der jüdische Buchhändler Franz Marcus,, der Drehorgelmann Spree-Willi mit seinem Äffchen, Marie de Savadé bzw. Madame Conte mit Wilhelmine Kalinke, ihrem treuen Dienstmädchen, das Blumenmädchen usw. strahlen miteinander eine Mitmenschlichkeit in einer unwirtlichen Zeit unter dem Diktat der NSDAP aus. Diese Pralinenmanufaktur Sawade mag als Symbol gelten für den typischen Trotz der Berliner, sich eine sichere Zuflucht, umgeben von Schönem und Genussvollem, zu erhalten trotz widriger Umstände voller Angst und Repressalien. Interessant sind auch die sprechenden Linden, die die vielschichtige Geschichte dieser sich wandelnden Allee in all ihrer Vielfalt präsentieren.

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Bewertungen (160)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Anke Hackler

    Anke Hackler

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Zeitreise in das Berlin von...

    Eine Zeitreise in das Berlin von 1936, es ist der Sommer der Olympischen Spiele. Als Leser verbringen wir diese drei Tage "Unter den Linden", lernen Elfie von der Chocolaterie Sawade kennen und ihre Nachbarn. Genießen Sie diesen Roman mit ein paar Pralinen, es lohnt sich.
  • Zum Bewerterprofil von Sylvia Donath

    Sylvia Donath

    Thalia Ettlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Elfies Geschichte und die des...

    Elfies Geschichte und die des Hauses Sawade haben mich sofort in den Bann gezogen. Zeitgeschichte in einem packenden Roman mit beeindruckenden Persönlichkeiten, dem Mut Neues zu wagen und Tradition zu bewahren. Sehr lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Im Herbst noch besser...

    Ein weiteres Mal nimmt uns die Bestsellerautorin Anne Stern mit nach Berlin, jetzt in die geschichtsträchtige Prachtstraße 'Unter den Linden'. Harmonisch verquickt sie hier historische Fakten und Erdachtes. Wir schreiben das Jahr 1936 - die Sommerolympiade wird ausgetragen und die düstere Epoche des Nationalsozialismus beeinflusst Alltag und Miteinander. Wir sind dabei, wenn in der Chocolaterie Sawade feinste Pralinen hergestellt, verkauft oder der Kundschaft geliefert werden, werfen einen Blick in die Buchhandlung des jüdischen Buchhändlers Franz Marcus, in ein Museum und sogar ins Hotel Adlon. Sympathische Menschen kreuzen unseren Weg, wir nehmen Anteil an ihrem Schicksal. Ein ganz wunderbares Buch - darüber, wie wichtig Zusammenhalt in schwierigen Zeiten ist UND über die bezaubernd-heilsame Wirkung von Schokolade. Auch die Hörfassung, facettenreich eingelesen von Vera Teltz, ist eine echte Empfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Birgit Krompaß

    Birgit Krompaß

    Thalia Passau – Stadtgalerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Achtung bevor Sie zu lesen beginnen...

    Achtung bevor Sie zu lesen beginnen bitte unbedingt Pralinen bereit halten! Die Autorin fängt eine ganz besondere Stimmung ein in dieser Zeit in Berlin 1936. Eine Mischung aus Hoffnung, Angst vor der Zukunft und Neunanfang. Ein ganz besonderes Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Annett Sternberg

    Annett Sternberg

    Thalia Berlin Köpenick – Forum Köpenick

    Buchhändler*in

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    4/5

    26.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein sehr atmosphärischer Roman mit sehr interessanten Charakteren

    „Drei Tage im August“ von Anne Stern ist eine ruhige Geschichte, die im August 1936 Unter den Linden in Berlin spielt. Erzählt wird ein kleines Stück Geschichte der berühmten Chocolaterie Sawade, aber es geht auch um viel mehr… Im Mittelpunkt steht die schwermütige und in sich gekehrte Elfie. Ihr Lebensinhalt ist die Arbeit in der Chocolaterie im Herzen Berlins. Als die Stammkundin Madame Marie Conte sie erstmals bittet, ihre Pralinenlieferung persönlich abzuliefernden, wird Elfie aus ihrem Alltagstrott gerissen. Die alte Dame weiht sie in ein Geheimnis ein, was die Elfies geliebte Chocolaterie betrifft. Außerdem lernen wir auch andere Anwohner der Straße kennen. Unter anderem den jüdischen Buchhändler Franz Marcus, der von den Behörden aufgefordert wurde, seine geliebte Buchhandlung an eine andere, nichtjüdische Person zu übergeben… Berlin ist in dieser Zeit Gastgeber der olympischen Spiele und viele Gäste besuchen die die Deutsche Hauptstadt. Berlin will sich von seiner „besten Seite“ zeigen. Um mehr Platz zu haben und die Spiele perfekt zu inszenieren, werden die schönen alten Lindenbäume in Berlins Prachtstraße gefällt und durch junge Bäume ersetzt. Für die Anwohner dieser Straße, ist das ein trauriger Umstand und es spiegelt auch wieder, dass sich noch viel mehr ändern wird und für viele Menschen die Gefahr immer größer wird. Diese Geschichte lebt eindeutig durch die wunderbare Atmosphäre und durch die interessanten Charaktere, wo jeder seine eigenem Sorgen und Probleme mit sich herumträgt. Die Personen gehen sehr warmherzig miteinander um. Der Zusammenhalt dieser Gemeinschaft ist ein wahrer Lichtblick, wenn man die politischen Umstände dieser Zeit betrachtet. Anne Stern hat diese Geschichte sehr schön erzählt. Am Ende der Geschichte konnte ich meine Phantasie spielen lassen, da die Autorin offen lässt, wie es mit den beschriebenen Personen weiter geht. Das ist auch völlig okay, denn es geht ja in diesem Roman um die „Drei Tage im August“…

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