Produktbild: Isidor

Isidor Ein jüdisches Leben

Aus der Reihe detebe
155

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

24.08.2022

Verlag

Diogenes eBooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

932 KB

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783257613049

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

24.08.2022

Verlag

Diogenes eBooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

932 KB

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783257613049

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  • Bewertung

    5/5

    14.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Wunderschön und traurig

    Mich hat das Buch sehr berührt und ich sehe Parallelen zur jetzigen Zeit. Ich habe mit der Familie mitfiebern können, dass alles noch gut geht. Es hat mich sehr mitgenommen. Andererseits ist es aber auch sehr anschaulich geschrieben, was die noch „schönen“ Zeiten der Familie anging, aber wirklich dramatisch. Und es sollte eine Pflichtlektüre für jeden Menschen sein, der in diesen Zeiten wählen darf.

  • mecop

    5/5

    14.11.2022

    eBook (ePUB 3)

    Familiengeschichte eindrücklic…

    Familiengeschichte eindrücklich erzählt Das Cover von Isidor ist sehr speziell und sorgte in meinem Fall dafür, dass ich neugierig auf das Buch wurde. Shelly Kupferberg gelingt es hervorragend, mittels alter Fotos, Briefe und weiteren Dokumenten das Leben von Isidor, seiner Familie, seines Neffen Walter und weiterer Personen aus Isidors Freundes- und Bekanntenkreis nachzuzeichnen. Die Erzählung ist dabei nie trocken und verfällt auch nicht in einen Berichtstil. Ich konnte Isidors Leben gut nachverfolgen; je weiter ich im Buch vorrückte, desto beklemmender wurde die Lektüre. Obwohl so vieles aus der Zeit des Nationalsozialismus bekannt ist, bestürzt mich die Unmenschlichkeit dieses Regimes stets aufs Neue. Shelly Kupferbergs Werk zeigt einmal mehr, warum diese Zeit niemals vergessen werden sollte. Ich lege die Lebensgeschichte Isidors allen Menschen ans Herz, die Biografien und Geschichte mögen.

  • Jaq

    aus Dortmund

    5/5

    14.11.2022

    eBook (ePUB 3)

    Ergreifende Familiengeschichte…

    Ergreifende Familiengeschichte In dem Buch „Isidor“ von Shelly Kupferberg geht es um die Familiengeschichte der Autorin, besonders um ihren Urgroßonkel Isidor ein Jude, der in Wien in die oberste Schicht aufgestiegen ist und 1938 von den Nazis in den Tod getrieben wurde. Wir Leser erfahren die Geschichte von Israel (Isidor) Geller. Wo er geboren wurde und aufgewachsen ist, bevor er als Junger Mann nach Wien gezogen ist, in eine Metropole, in der er mehr erreichen wollte. Er machte aus seinen Namen Israel schließlich Isidor, um den jüdischen Stempel anzulegen. Er Studierte in Wien und knüpfte Kontakte und sieg danach vom Sekretär zum leitenden Direktor bis zum Kommerzialrat auf. Isdor’s Lebensgeschichte beginnt von ganz unten und geht nach ganz oben in der Wiener Gesellschaft, bis die Nazis Einmarschieren und die Juden alles verliefen, auch Isidor der kurz nach dem „Anschluss“ von Österreich an das „Deutsche Reich“ von der Gestapo verhaftet wird. Dieser Buch ist mit so viel Wärme und Empathie geschrieben. Die Briefe und Bilder, die immer wieder erwähnt werden und teilweise auch zitiert werden bringen einem Isidor so nah als ober er zur eigenen Familie gehören würde. Dieser Schreibstil lässt eine nicht los und nimmt eine mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Auch die Nebencharakter werden ausführlich beschrieben und auch deren Werdegang bleibt nicht unbeleuchtet. Das Jüdische Schicksal, das das im 2ten Weltkrieg in der Familie zugeschlagen hat, hinterlässt eine beklemmende Atmosphäre, auch wenn man weiß es hat jemand überlebt, denn sonst würde es dieses Buch nicht geben, wird einem Bewusst, was die Juden in der Zeit durchgemacht haben. Für mich war dieses Buch eine Lebensgeschichte/Biografie über eine beeindruckende Persönlichkeit, und ich kann es jedem ans Herz legen.

  • fraedherike

    5/5

    12.11.2022

    eBook (ePUB 3)

    Schon immer zog es Isidor in…

    Schon immer zog es Isidor in die Welt, wollte er all das entdecken, was ihm bislang verborgen geblieben ist im Schtetl im ostgalizischen Tlumacz. Dafür galt es zunächst seinen religiösen Namen abzulegen, den jüdischen Stempel, den seine Eltern ihm und seinen vier Geschwistern gaben. Und so wurde aus Israel schließlich Isidor, kaum dass er seinen Heimatort 1908 für das Jurastudium gen Wien verließ. Er blühte auf in dieser eleganten Kulturmetropole, war fasziniert ob der feinen Architektur, der opulenten Kunst und dem Betragen der Menschen. Schnell fand er sich in der Gesellschaft ein, besuchte Kaffeehäuser, knüpfte Kontakte – und stieg nach seinem Studium schnell vom Sekretär zum leitendenden Direktor und Kommerzialrat auf. Es ist ein Leben, dessen Erfolg denen amerikanischer Geschichten gleicht, „vom Tellerwäscher zum Millionär“, und eben dies wurde durch geschickte Investitionen und waghalsige Aktienkäufe. Doch die Welt ist im Umbruch, der Krieg verändert das Leben der Menschen. Und während Isidors erste Ehe in die Brüche geht, das gemeinsame Ex Libris das einzige Zeugnis einstiger Zweisamkeit zwischen ihm und der schönen Berta Singer, fragt er sich des Öfteren, ob er nicht doch ein Stück Land in Palästina kaufen sollte. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis alles zu spät ist. Bis ein Volksentscheid im Jahr 1938 über die Zukunft Österreichs zugunsten der NSDAP entscheiden sollte, Hitler den „Anschluss“ Österreichs an das „Deutsche Reich“ verkündete – und die Gestapo Isidor verhaftete. Voller Wärme und Empathie rekonstruiert Shelly Kupferberg in ihrem Debüt „Isidor. Ein jüdisches Leben“ unter Zuhilfenahme alter Briefe und Dokumente, Fotos und archivierter Berichte den Aufstieg und Fall ihres Urgroßonkels Isidor Geller. In schillernden Farben, lebendig und nahbar lädt sie zu einer Zeitreise, zu einem Blick ins Familienalbum ein, skizziert nicht nur den Werdegang Isidors, sondern auch den seiner Geschwister und Geliebten, seiner Freunde und Bekannten im Kontext des Zweiten Weltkriegs; eben der Menschen, die ihn prägten und begleiteten, ihn zu dem machten, der er war und ist. Denn obwohl er und seine Familie mit der Machtübernahme Hitlers beinahe alles verloren, fliehen, um ihr Leben kämpfen mussten, so bleiben die Erinnerung an sie und ihre Geschichten für immer bestehen. Kupferberg geht ungemein respektvoll und wertschätzend mit all den Dokumenten, die sie im Zuge ihrer Recherche fand, um, die letztlich ihr Erbe bedeuten, und mit ebendieser Achtung schreibt und beschreibt – oder vielmehr: erschreibt – sie ihre Familie, egal wie tragikomisch, wie deprimierend oder delikat die Anekdoten auch sind. Es ist bemerkenswert, mit welcher Tiefe sie jeden einzelnen Charakter zeichnet, ihnen allen Raum gibt, sich einzufügen. Und so fühlte auch ich mich wie eine Gästin bei einem von Isidors zahlreichen Banketts, eine Passantin, die ihrer Wege auf Wiens Straßen kreuzte. Doch nicht für lange. Vormals beschwingt, frohen Mutes wird die Atmosphäre beklemmender, dunkler, je konkreter der Beginn des Zweiten Weltkriegs wird und seine Bedeutung für das jüdische Leben. Worte, die von Leid und Angst sprechen; Bilder, die bleiben. Die Geschichte einer Familie, eines jüdischen Lebens, die ich nicht vergessen werde.

  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    08.11.2022

    eBook (ePUB 3)

    Er war der Sohn orthodoxer…

    Er war der Sohn orthodoxer Eltern und wurde mit dem Namen Israel getauft. Der Ort seiner Geburt lag im habsburgischen Galizien. Sein einziger Wunsch war, dass er dem armen Elternhaus entkommt und irgendwann einmal reich wird. Dass ihm das tatsächlich gelang, lag unter anderem daran, dass er sein Elternhaus hinter sich ließ und nach Wien zog. Das war im Jahr 1908 und zu dem Zeitpunkt war die Welt in Österreich noch in Ordnung. Isidor war der Onkel der Autorin Shelly Kupferberg. Er lebte in der Canovagasse in Wien. Durch schlaue Investitionen brachte er es zu einem beachtlichen Reichtum und konnte von den Zinserträgen seines riesigen Kapitals sehr gut leben. Zwei Ehefrauen trennten sich von ihm, (oder er sich von ihnen). Danach heiratete er nicht mehr. Er genoss sein Leben mit hübschen Geliebten. „Isidor“ ist ein unglaublich ergreifendes Buch. Die Autorin schaffte es, dass sie mich hautnah in das Geschehen rund um die Verfolgung von Juden involvierte. Sie zeichnet akribisch und nachvollziehbar auf, was damals mit ihrem Onkel geschah. Ein anerkannter und gerne besuchter Gastgeber, der niemals Kosten und Mühen scheute, seine Eingeladenen mit ausgesuchten Delikatessen zu bewirten. Er, der niemals gegen das Gesetz verstoß war plötzlich ein Verfolgter. Weder Isidor noch seine Geschwister wollten es wahr haben und trotzdem war es die Realität. Für mich unvorstellbar, das sich „Freunde“ von ihm abwandten, obwohl er ihnen nie negativ begegnete. In eindrücklicher Art und mitreißender Sprache schildert Frau Kupferberg das Schicksal ihres Onkels. Und das nur aus Aufzeichnungen, die sie in mühevoller Kleinarbeit zusammensuchte und zu einem exzellenten Roman verarbeitete. Für dieses Buch gebe ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (155)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jolina Merkle

    Jolina Merkle

    Thalia Sankt Augustin

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    “Nennt mich Isidor!”

    Shelly Kupferberg erzählt die Lebensgeschichte ihres Urgroßonkels. Er verlässt das galizische Schtetl und geht nach Wien, beißt sich durch und wird zum Aufsteiger. Avanciert zum Dandy, Mäzen und lässt uns das Wien der frühen Moderne erleben. Bis die Nationalsozialisten Österreich an das Deutsche Reich anschließen und sich über ganz Europa der Himmel verdunkelt. Shelly Kupferberg hat ihrem Onkel Isidor ein literarisches Denkmal gesetzt und verwebt gekonnt romaneske Erzählstränge mit biografischer Genauigkeit! Auch wenn die Veröffentlichung schon ein paar Jahre zurückliegt, immer wieder ein Lieblingsbuch.
  • Zum Bewerterprofil von Christina Schürmann

    Christina Schürmann

    Thalia Lingen – Clubstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufstieg und Fall einer beeindruckenden Pers

    Der aus Ostgalizien stammende Israel kämpft sich im Wien der 1930er-Jahre in die höchsten Ränge zu Kommerzialrat Dr. Isidor Geller hoch. Als Hitler Österreich einnimmt, sind auch Isidors Leben und Vermögen in Gefahr. Kupferberg schreibt über den eigenen Uronkel. Obgleich uns angesichts der Gräueltaten der Atem stockt, ist diese uns mahnende, absolut lesenswerte Lektüre Pflicht!
  • Zum Bewerterprofil von Tina Lampe

    Tina Lampe

    Thalia Bad Zwischenahn

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Mischung aus Romansequenzen...

    Eine Mischung aus Romansequenzen und Bericht von der eigenen Familiengeschichte der Autorin. Sehr einfühlsam, prägend und entsetzlich, aber auch mit tollen Szenen aus dem Leben von Menschen, die mit Isidor und Walter verbunden sind. Starker Tobak, aber auch bemerkenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Kaiser

    Ulrike Kaiser

    Thalia Mülheim – Rhein-Ruhr-Zentrum

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Ein jüdisches Leben"

    Shelly Kupferberg beschreibt in diesem Buch die authentische Geschichte ihres Urgroßonkels Isidor. In Galizien in einfachsten Verhältnissen aufgewachsen, nach Wien gegangen und in höchste Kreise aufgestiegen erlebt Isidor den Nationalsozialismus vom ersten Aufkeimen über die Machtergreifung bis zur Verfolgung der Juden und aller Andersdenkenden. Isidors Geschichte ist anders und doch ganz ähnlich wie die so vieler jüdischer Familien. Wohlhabend, gesellschaftlich anerkannt und geschätzt, ist er privilegiert. Doch das alles bewahrt ihn nicht vor Denunziation und Verfolgung. Eine spannende Lebensgeschichte, die unterhaltsam und ergreifend zugleich ist!
  • Zum Bewerterprofil von S. Neisener

    S. Neisener

    Thalia Universitätsbuchhandlung

    Buchhändler*in

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    4/5

    24.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familiengeschichte gegen das Vergessen

    Shelly Kupferberg hat sich auf eine spannende Spurensuche innerhalb ihrer Familiengeschichte begeben und dabei herausgekommen ist ein eindrucksvolles, interessantes Buch. In diesem Werk tauchen so viele Menschen auf, deren Geschichten man über kürzere oder längere Passagen ihrer Leben mitverfolgt. Zu wissen, dass es diese Personen wirklich gab, jagt einem manchmal einen Schauer über den Rücken. Denn nicht unbedingt oft, enden diese Geschichten gut. Die Verbrechen der Nationalsozialisten haben auch vor den jüdischen Familienmitgliedern der Autorin nicht halt gemacht. Umso wichtiger und beeindruckender finde ich es, dass Kupferberg all die Recherchen betrieben hat, um eben diese Geschichte über all die Menschen erzählen zu können, deren Tod niemals vergessen werden darf.

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