Produktbild: Isidor
Artikelbild von Isidor
Shelly Kupferberg

1. Isidor

Isidor Ein jüdisches Leben

Aus der Reihe detebe
Gesprochen von
155
0,00 € * inkl. gesetzl. MwSt.
* im Probemonat gratis danach 7,95 €/Monat

Im Hörbuch-Abo laden

  • Monatlich einen Titel wählen & behalten
  • Jederzeit pausieren oder kündigen
  • Weitere Hörbücher im Abo für max. 7,95 €

Unser Thalia Hörbuch-Abo

Wie finde ich ein Hörbuch?

Sie können den gewünschten Titel einfach direkt über die Suchmaske finden oder Sie lassen sich über den Reiter „Hörbücher“ inspirieren.

Wie kann ich einen Titel hören?

Genießen Sie Ihre Hörbücher in der kostenlosen Thalia Lesen & Hören App auf Ihrem Smartphone und Tablet oder mit dem tolino Webreader direkt in Ihrem Browser.

Unsere Abo-Vorteile für Sie:

Den ersten Monat gratis testen. Danach zahlen Sie monatlich den Festpreis von 7,95 €.

Mit unserem Thalia Hörbuch-Abo haben Sie die Auswahl aus einer Vielzahl an Titeln verschiedener Genres.

Bleiben Sie flexibel. Pausieren Sie Ihr Abo, wenn Ihnen die Zeit fehlt. Eine Kündigung ist monatlich möglich.

Nutzen Sie den exklusiven Rabatt gegenüber dem Einzelkauf und zahlen Sie immer max. 7,95 €.

In der Thalia Lesen & Hören App können Sie Ihre Hörbücher mit bis zu fünf Familienmitgliedern teilen und hören.

So einfach funktioniert unser Abo!

Thalia Hörbuch-Abo abschließen

Testen Sie das Hörbuch-Abo 30 Tage kostenlos, danach zahlen Sie monatlich nur 7,95 €.

Abo-Guthaben einlösen

Wählen Sie pro Monat einen Titel aus einer großen Auswahl an Hörbüchern und lösen Sie Ihr monatliches Abo-Guthaben ein.

Herunterladen & sofort hören

Installieren Sie die Thalia Lesen & Hören App zum schnellen Starten und Verwalten Ihrer Hörbücher.

Bei jedem weiteren Hörbuch sparen

Jedes weitere Hörbuch erhalten Sie zum vergünstigten Thalia Hörbuch-Abo Preis von max. 7,95 €.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Shelly Kupferberg

Spieldauer

4 Stunden und 58 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

24.08.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

71

Verlag

Diogenes Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783257694680

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Shelly Kupferberg

Spieldauer

4 Stunden und 58 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

24.08.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

71

Verlag

Diogenes Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783257694680

Kundinnen und Kunden meinen

155 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

(0)

Die Vergangenheit darf nicht vergessen werden

Bewertung aus Wien am 11.08.2022

Bewertungsnummer: 1765441

Bewertet: Hörbuch-Download

Dr. Isidor Geller hat es hautnah miterlebt. Die steigende Macht Hitlers und die enormen Auswirkungen dieser Macht auf, unter anderem, das jüdische Volk. Aus seiner Heimat Galiziens nach Wien gezogen, erhofft er sich hier ein angenehmes Leben in den gehobenen Kreisen der Gesellschaft. Doch sowie er dies erreicht, ändert der politische Umsturz das Leben unter anderem seiner Familie. Zu Beginn des Buches musste ich mir erst einmal mit den vorkommenden Namen zurechtfinden, was sich nicht ganz so einfach gestaltet hat. Ganz hinten im Buch ist ein Stammbaum zu finden, welcher hierbei sicherlich nützlich gewesen wäre! Als ich die Namen in meinem Kopf schlussendlich zuordnen konnte fand ich diese Familiengeschichte sehr mitreißend. Ohne sich in Details zu verlaufen hat es die Autorin geschafft dem Leser bzw. der Leserin den Ernst der damaligen Zeit darzustellen.

Die Vergangenheit darf nicht vergessen werden

Bewertung aus Wien am 11.08.2022
Bewertungsnummer: 1765441
Bewertet: Hörbuch-Download

Dr. Isidor Geller hat es hautnah miterlebt. Die steigende Macht Hitlers und die enormen Auswirkungen dieser Macht auf, unter anderem, das jüdische Volk. Aus seiner Heimat Galiziens nach Wien gezogen, erhofft er sich hier ein angenehmes Leben in den gehobenen Kreisen der Gesellschaft. Doch sowie er dies erreicht, ändert der politische Umsturz das Leben unter anderem seiner Familie. Zu Beginn des Buches musste ich mir erst einmal mit den vorkommenden Namen zurechtfinden, was sich nicht ganz so einfach gestaltet hat. Ganz hinten im Buch ist ein Stammbaum zu finden, welcher hierbei sicherlich nützlich gewesen wäre! Als ich die Namen in meinem Kopf schlussendlich zuordnen konnte fand ich diese Familiengeschichte sehr mitreißend. Ohne sich in Details zu verlaufen hat es die Autorin geschafft dem Leser bzw. der Leserin den Ernst der damaligen Zeit darzustellen.

Wiener bis 1938

Johanna aus München am 20.04.2026

Bewertungsnummer: 3115038

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Shelly Kupferberg beschreibt in ihrem Buch „Isidor“ den Besuch ihres Vaters Walter Grab 1956 in seiner Heimatstadt Wien. Am Bauernfeldplatz im Alsergrund sucht er die Wohnung, wo er mit seinen Eltern lebte. Auf dem Klingelschild sieht er nur einen bekannten Namen, den der alten Hauswartsfamilie. Er klingelt. „Kreidebleich ruft sie in die Wohnung hinein: ‚Der Jud‘ is wieda doa!‘ Worauf ihr Mann rüde antwortet: ‚Sag koa Wort!‘. In den wenigen Sekunden, ehe sie die Tür vor Walters Nase zuschlägt, kann er einige Möbel seiner Eltern und ehemaliger Nachbarn ausmachen.“ Eine häufige Erfahrung von Überlebenden des Holocaust. Der Journalist und Schriftsteller Georg Stefan Troller beschreibt eine ähnliche Szene aus dem Jahr 1949. (Die Nachbarn hatten den Bösendorfer-Flügel, die Biedermeier-Möbel und die Bibliothek „arisiert“.) Auf dem Cover von Kupferbergs Buch steht „Roman“. Eigentlich eine irreführende Bezeichnung, denn das Buch ist das Ergebnis ihrer Recherche in die Familiengeschichte. Im Zentrum steht der Großonkel Isidor Geller. Seinen allzu jüdischen Vornamen Israel hat er geändert, als er aus dem ostgalizischen Schtetl gemeinsam mit einem Bruder nach Wien geht, wo schon ein älterer Bruder sein Glück versucht. Er studiert Jura, legt großen Wert auf Bildung und ist vom Kulturleben der Stadt fasziniert. Er klettert die Karriereleiter nach oben, verdient viel Geld, lädt zu Diners, wird eine bekannte Größe der Gesellschaft, ein Lebemann. Sein Neffe Walter besucht ihn regelmäßig: „1935. Wie jeden Sonntag ging er zu seinem Onkel zum Mittagessen. In der vornehmen Canovagasse im I. Wiener Bezirk, gleich hinter dem Musikverein und in der Nähe des Karlsplatzes, bewohnte Onkel Isidor eine Etage im Palais des Freiherrn Eugène de Rothschild. […] Bei jedem Besuch bestaunte Walter, gerade einmal sechzehn Jahre alt, Isidors exquisites Mobiliar. Und seine vielen Bücher, im eigens dafür eingerichteten Lesezimmer, darunter in Leder gebundene lateinische Einzelexemplare, die gesamte Weltliteratur, Erstausgaben französischer und deutscher Klassiker.“ Kupferberg hat in allen möglichen Archiven gegraben und eine ganz erstaunliche Figur gefunden, der sie kaum mehr etwas hinzudichten brauchte. Noch dazu hatte sie die Aufzeichnungen ihres Vaters (des Historiker Walter Grab) und viele nach Palästina gerettete Familienfotos zur Verfügung. So entstand ein lebendiges Porträt des Großonkels und seiner Familie in Wien – bis ins Jahr 1938, als Isidor von den Nazis verhaftet und gefoltert wird. An den Nachwirkungen stirbt er kurze Zeit später. Die Geschichte eines Juden in Wien, der nicht glauben konnte, dass es so schlimm kommen würde, wie es kam. Die Stadt Wien war seine Heimat – trotz latentem und auch offenem Antisemitismus auch schon vor dem „Anschluss“. Ein ungemein spannendes, sehr leicht lesbares Buch, das ich in einem Rutsch verschlungen habe.

Wiener bis 1938

Johanna aus München am 20.04.2026
Bewertungsnummer: 3115038
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Shelly Kupferberg beschreibt in ihrem Buch „Isidor“ den Besuch ihres Vaters Walter Grab 1956 in seiner Heimatstadt Wien. Am Bauernfeldplatz im Alsergrund sucht er die Wohnung, wo er mit seinen Eltern lebte. Auf dem Klingelschild sieht er nur einen bekannten Namen, den der alten Hauswartsfamilie. Er klingelt. „Kreidebleich ruft sie in die Wohnung hinein: ‚Der Jud‘ is wieda doa!‘ Worauf ihr Mann rüde antwortet: ‚Sag koa Wort!‘. In den wenigen Sekunden, ehe sie die Tür vor Walters Nase zuschlägt, kann er einige Möbel seiner Eltern und ehemaliger Nachbarn ausmachen.“ Eine häufige Erfahrung von Überlebenden des Holocaust. Der Journalist und Schriftsteller Georg Stefan Troller beschreibt eine ähnliche Szene aus dem Jahr 1949. (Die Nachbarn hatten den Bösendorfer-Flügel, die Biedermeier-Möbel und die Bibliothek „arisiert“.) Auf dem Cover von Kupferbergs Buch steht „Roman“. Eigentlich eine irreführende Bezeichnung, denn das Buch ist das Ergebnis ihrer Recherche in die Familiengeschichte. Im Zentrum steht der Großonkel Isidor Geller. Seinen allzu jüdischen Vornamen Israel hat er geändert, als er aus dem ostgalizischen Schtetl gemeinsam mit einem Bruder nach Wien geht, wo schon ein älterer Bruder sein Glück versucht. Er studiert Jura, legt großen Wert auf Bildung und ist vom Kulturleben der Stadt fasziniert. Er klettert die Karriereleiter nach oben, verdient viel Geld, lädt zu Diners, wird eine bekannte Größe der Gesellschaft, ein Lebemann. Sein Neffe Walter besucht ihn regelmäßig: „1935. Wie jeden Sonntag ging er zu seinem Onkel zum Mittagessen. In der vornehmen Canovagasse im I. Wiener Bezirk, gleich hinter dem Musikverein und in der Nähe des Karlsplatzes, bewohnte Onkel Isidor eine Etage im Palais des Freiherrn Eugène de Rothschild. […] Bei jedem Besuch bestaunte Walter, gerade einmal sechzehn Jahre alt, Isidors exquisites Mobiliar. Und seine vielen Bücher, im eigens dafür eingerichteten Lesezimmer, darunter in Leder gebundene lateinische Einzelexemplare, die gesamte Weltliteratur, Erstausgaben französischer und deutscher Klassiker.“ Kupferberg hat in allen möglichen Archiven gegraben und eine ganz erstaunliche Figur gefunden, der sie kaum mehr etwas hinzudichten brauchte. Noch dazu hatte sie die Aufzeichnungen ihres Vaters (des Historiker Walter Grab) und viele nach Palästina gerettete Familienfotos zur Verfügung. So entstand ein lebendiges Porträt des Großonkels und seiner Familie in Wien – bis ins Jahr 1938, als Isidor von den Nazis verhaftet und gefoltert wird. An den Nachwirkungen stirbt er kurze Zeit später. Die Geschichte eines Juden in Wien, der nicht glauben konnte, dass es so schlimm kommen würde, wie es kam. Die Stadt Wien war seine Heimat – trotz latentem und auch offenem Antisemitismus auch schon vor dem „Anschluss“. Ein ungemein spannendes, sehr leicht lesbares Buch, das ich in einem Rutsch verschlungen habe.

Kundinnen und Kunden meinen

Isidor

von Shelly Kupferberg

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Christina Schürmann

Thalia Lingen – Clubstraße

Zum Portrait

5/5

Aufstieg und Fall einer beeindruckenden Pers

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der aus Ostgalizien stammende Israel kämpft sich im Wien der 1930er-Jahre in die höchsten Ränge zu Kommerzialrat Dr. Isidor Geller hoch. Als Hitler Österreich einnimmt, sind auch Isidors Leben und Vermögen in Gefahr. Kupferberg schreibt über den eigenen Uronkel. Obgleich uns angesichts der Gräueltaten der Atem stockt, ist diese uns mahnende, absolut lesenswerte Lektüre Pflicht!
  • Christina Schürmann
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

5/5

Aufstieg und Fall einer beeindruckenden Pers

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der aus Ostgalizien stammende Israel kämpft sich im Wien der 1930er-Jahre in die höchsten Ränge zu Kommerzialrat Dr. Isidor Geller hoch. Als Hitler Österreich einnimmt, sind auch Isidors Leben und Vermögen in Gefahr. Kupferberg schreibt über den eigenen Uronkel. Obgleich uns angesichts der Gräueltaten der Atem stockt, ist diese uns mahnende, absolut lesenswerte Lektüre Pflicht!

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Tina Lampe

Thalia Bad Zwischenahn

Zum Portrait

5/5

Eine Mischung aus Romansequenzen...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Mischung aus Romansequenzen und Bericht von der eigenen Familiengeschichte der Autorin. Sehr einfühlsam, prägend und entsetzlich, aber auch mit tollen Szenen aus dem Leben von Menschen, die mit Isidor und Walter verbunden sind. Starker Tobak, aber auch bemerkenswert.
  • Tina Lampe
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

5/5

Eine Mischung aus Romansequenzen...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Mischung aus Romansequenzen und Bericht von der eigenen Familiengeschichte der Autorin. Sehr einfühlsam, prägend und entsetzlich, aber auch mit tollen Szenen aus dem Leben von Menschen, die mit Isidor und Walter verbunden sind. Starker Tobak, aber auch bemerkenswert.

Meinung aus der Buchhandlung

Isidor

von Shelly Kupferberg

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Isidor