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All die Liebenden der Nacht

Roman

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All die Liebenden der Nacht

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ab 19,99 €

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

20649

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.06.2023

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

260

Maße (L/B/H)

13,8/20,8/2,9 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

20649

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.06.2023

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

260

Maße (L/B/H)

13,8/20,8/2,9 cm

Gewicht

414 g

Auflage

1

Originaltitel

Subete mayonaka no koibitotachi

Übersetzt von

Katja Busson

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8229-8

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Aus dem Schatten heraus ins Licht

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 22.10.2023

Bewertungsnummer: 2049660

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Fuyuko ist 34 Jahre alt, Korrekturleserin und einsam. Sie lebt für ihre Arbeit, die sie mit selbstausbeuterischer Gewissenhaftigkeit verrichtet. Einzig der Spaziergang, den sie regelmäßig durchs nächtlich erleuchtete Tokio unternimmt, bereitet ihr neben dem Beruf Freude. Sie hat sich in ihrem Einsiedlerinnenleben eingerichtet, bis sie eines Tages in den Spiegel sieht und feststellt, dass sich ihr ganzes Dasein in einem einzigen Wort zusammenfassen lässt: miserabel. In diesem Moment entscheidet sie, dass sich etwas ändern muss – und fasst einen folgenschweren Entschluss: Sie beginnt zu trinken. Was mit einem Feierabendbier beginnt, gerät allmählich außer Kontrolle, und bald verlässt Fuyuko das Haus nicht mehr ohne eine Thermoskanne Sake. Bisher bloß am Beckenrand wagt sie sich nun hinein ins Leben – und sinkt immer tiefer. Allein die zufällige Begegnung mit einem Mann namens Mitsutsuka bewahrt sie davor, unterzugehen.“ Ein neuer Roman von Mieko Kawakami und wieder mehr als tiefgründig und so besonders! Hauptprotagonistin Fuyuko lebt ihr Leben mehr als intensiv: sie lebt für ihren Beruf aber ist das wirklich Leben? Fuyuko merkt irgendwann selbst, dass sie so nicht glücklich ist und bekommt einen neuen besten Freund: den Alkohol. Fuyuko glaubt, ohne ihn, geht nichts mehr, sie vertraut auf den Alkohol aber dass das nicht die Lösung sein kann, wissen nicht nur wir Leser! Kawakami zeichnet hier ein sehr feines und zerbrechliches Bild einer einsamen Frau, die irgendwann endlich erkennt ihr Leben neues Futter und neue Energie zu geben. Fuyuko muss raus aus ihrem Trott der sie definitiv nicht glücklich macht und der Rhythmus an dem sie sich so lange bereits festhält, nicht bis an ihr Lebensende das Wahre sein kann! Dies aber erstmal zu erkennen ist ein langer und harter Weg, der mehr als steinig und schwer werden wird. Kawakami zeigt hier eine aufwühlende Geschichte auf, in der sich wohl viele Leser wiederfinden werden. Dieses „auf sich selbst hören“ ist oft leicht gesagt aber das „Machen“ ist dann eben genau der springende Punkt. Die Autorin hat wieder einmal eine feine Sprache benutzt, die die Thematik klar benennt. Sie schweift nie ab, bleibt immer punktgenau auf ihrer Protagonistin und geht mit feinen analytischen Zügen und psychologischem Blick auf die Wunde zu und will versuchen sie zu versorgen. Ganz klar wieder ein Buch der Autorin welches grandios verfasst wurde und ich absolut nur empfehlen kann!
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Aus dem Schatten heraus ins Licht

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 22.10.2023
Bewertungsnummer: 2049660
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Fuyuko ist 34 Jahre alt, Korrekturleserin und einsam. Sie lebt für ihre Arbeit, die sie mit selbstausbeuterischer Gewissenhaftigkeit verrichtet. Einzig der Spaziergang, den sie regelmäßig durchs nächtlich erleuchtete Tokio unternimmt, bereitet ihr neben dem Beruf Freude. Sie hat sich in ihrem Einsiedlerinnenleben eingerichtet, bis sie eines Tages in den Spiegel sieht und feststellt, dass sich ihr ganzes Dasein in einem einzigen Wort zusammenfassen lässt: miserabel. In diesem Moment entscheidet sie, dass sich etwas ändern muss – und fasst einen folgenschweren Entschluss: Sie beginnt zu trinken. Was mit einem Feierabendbier beginnt, gerät allmählich außer Kontrolle, und bald verlässt Fuyuko das Haus nicht mehr ohne eine Thermoskanne Sake. Bisher bloß am Beckenrand wagt sie sich nun hinein ins Leben – und sinkt immer tiefer. Allein die zufällige Begegnung mit einem Mann namens Mitsutsuka bewahrt sie davor, unterzugehen.“ Ein neuer Roman von Mieko Kawakami und wieder mehr als tiefgründig und so besonders! Hauptprotagonistin Fuyuko lebt ihr Leben mehr als intensiv: sie lebt für ihren Beruf aber ist das wirklich Leben? Fuyuko merkt irgendwann selbst, dass sie so nicht glücklich ist und bekommt einen neuen besten Freund: den Alkohol. Fuyuko glaubt, ohne ihn, geht nichts mehr, sie vertraut auf den Alkohol aber dass das nicht die Lösung sein kann, wissen nicht nur wir Leser! Kawakami zeichnet hier ein sehr feines und zerbrechliches Bild einer einsamen Frau, die irgendwann endlich erkennt ihr Leben neues Futter und neue Energie zu geben. Fuyuko muss raus aus ihrem Trott der sie definitiv nicht glücklich macht und der Rhythmus an dem sie sich so lange bereits festhält, nicht bis an ihr Lebensende das Wahre sein kann! Dies aber erstmal zu erkennen ist ein langer und harter Weg, der mehr als steinig und schwer werden wird. Kawakami zeigt hier eine aufwühlende Geschichte auf, in der sich wohl viele Leser wiederfinden werden. Dieses „auf sich selbst hören“ ist oft leicht gesagt aber das „Machen“ ist dann eben genau der springende Punkt. Die Autorin hat wieder einmal eine feine Sprache benutzt, die die Thematik klar benennt. Sie schweift nie ab, bleibt immer punktgenau auf ihrer Protagonistin und geht mit feinen analytischen Zügen und psychologischem Blick auf die Wunde zu und will versuchen sie zu versorgen. Ganz klar wieder ein Buch der Autorin welches grandios verfasst wurde und ich absolut nur empfehlen kann!

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Mit zarten Tönen

Desiree Buchwald aus Wanne-Eickel am 03.09.2023

Bewertungsnummer: 2013795

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fuyuko ist 34 und geht ganz in ihrer Arbeit als Korrekturleserin auf. Das ist nicht schwer, denn sie geht nicht aus, hat keine Freund*innen, keine Hobbys. Erst als sie über ihre neue Arbeit Hijiri kennenlernt, beginnt sie ein wenig aufzutauen. Dafür nutzt sie Bier und Sake und wird dadurch zu einer anderen Person, naja nicht komplett anders, aber sie traut sich mehr, unternimmt Dinge, lernt sogar einen Mann kennen, in den sie sich verliebt. Doch ihre Gefühle scheinen so verkümmert, dass sie ihnen nicht traut. „Alle Liebenden der Nacht“ von Mieko Kawakami ist mein erstes Buch dieser zurecht gefeierten japanischen Autorin und ich bin froh „Brüste und Eier“ bereits auf meinem Sub liegen zu haben. Mit Fuyuko hat sie eine Protagonistin geschaffen, die durch die Welt schwebt ohne anzuecken, aber auch ohne sich selbst richtig wahrzunehmen, da hilft auch der Alkohol nicht. Dabei verherrlicht der Roman mitnichten dessen Konsum. Sehr zart schildert Fuyuko als Ich-Erzählerin ihre Zweifel, ihre Suche, Ängste und Erfahrungen, die durch eben dieses Zartheit besonders ans Herz gehen. Doch in dem Roman steckt noch viel mehr. Er ist bereits 2011 in Japan erschienen und enthält feministische Themen, die heute vielleicht in aller Munde sind, aber damals noch eher in abgegrenzten Bubbles zu finden waren. Diese sind ganz subtil in die Geschichte eingeflochten, man nimmt die Botschaft beiläufig auf: wie unnötig Zickenkrieg ist, wie eine Frau zu sein hat, was Partnerschaft, Ehe und Kinder zu bekommen bedeutet. Es wird die Lebensrealität von Frauen geschildert, die sich durchbeißen, aber auch die sich anpassen. Es ist ein Einblick in die weibliche japanische Kultur und wie Frauen untereinander agieren. Das alles schafft Mieko Kawakami mit der schüchternen Fuyuko, was umso eindrucksvoller ist. Und obwohl es sich lange so anfühlt als wäre „All die Liebenden der Nacht“ eine Liebesgeschichte, so enthält sie doch einen viel wichtigeren Kern: das Erkennen des eigenen Selbst.
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Mit zarten Tönen

Desiree Buchwald aus Wanne-Eickel am 03.09.2023
Bewertungsnummer: 2013795
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fuyuko ist 34 und geht ganz in ihrer Arbeit als Korrekturleserin auf. Das ist nicht schwer, denn sie geht nicht aus, hat keine Freund*innen, keine Hobbys. Erst als sie über ihre neue Arbeit Hijiri kennenlernt, beginnt sie ein wenig aufzutauen. Dafür nutzt sie Bier und Sake und wird dadurch zu einer anderen Person, naja nicht komplett anders, aber sie traut sich mehr, unternimmt Dinge, lernt sogar einen Mann kennen, in den sie sich verliebt. Doch ihre Gefühle scheinen so verkümmert, dass sie ihnen nicht traut. „Alle Liebenden der Nacht“ von Mieko Kawakami ist mein erstes Buch dieser zurecht gefeierten japanischen Autorin und ich bin froh „Brüste und Eier“ bereits auf meinem Sub liegen zu haben. Mit Fuyuko hat sie eine Protagonistin geschaffen, die durch die Welt schwebt ohne anzuecken, aber auch ohne sich selbst richtig wahrzunehmen, da hilft auch der Alkohol nicht. Dabei verherrlicht der Roman mitnichten dessen Konsum. Sehr zart schildert Fuyuko als Ich-Erzählerin ihre Zweifel, ihre Suche, Ängste und Erfahrungen, die durch eben dieses Zartheit besonders ans Herz gehen. Doch in dem Roman steckt noch viel mehr. Er ist bereits 2011 in Japan erschienen und enthält feministische Themen, die heute vielleicht in aller Munde sind, aber damals noch eher in abgegrenzten Bubbles zu finden waren. Diese sind ganz subtil in die Geschichte eingeflochten, man nimmt die Botschaft beiläufig auf: wie unnötig Zickenkrieg ist, wie eine Frau zu sein hat, was Partnerschaft, Ehe und Kinder zu bekommen bedeutet. Es wird die Lebensrealität von Frauen geschildert, die sich durchbeißen, aber auch die sich anpassen. Es ist ein Einblick in die weibliche japanische Kultur und wie Frauen untereinander agieren. Das alles schafft Mieko Kawakami mit der schüchternen Fuyuko, was umso eindrucksvoller ist. Und obwohl es sich lange so anfühlt als wäre „All die Liebenden der Nacht“ eine Liebesgeschichte, so enthält sie doch einen viel wichtigeren Kern: das Erkennen des eigenen Selbst.

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Laura Marquardt

Mayersche Gütersloh

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5/5

Sollte nachts gelesen werden.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kawakamis Sprache schillert vor Nüchternheit, ohrenbetäubender Stille und betörender Gelassenheit. Erzählt wird aus dem Alltag der einsiedlerischen Korrekturleserin Fuyuko (mit der ich mich beunruhigend gut identifizieren kann); von einem Lebensabschnitt, der von Romantik und Alkohol gesäumt ist wie von Zäunen, die am jeweils tiefsten und höchsten Punkt die Grenzen abstecken, damit dazwischen das Leben entsteht. Eine Geschichte, bei der man sich nicht ganz sicher ist, ob sie einen einschläfern möchte, bis sie mit ihrer hypnotischen Ruhe wie aus dem Hinterhalt eine Sogwirkung erzeugt, der man sich kaum entziehen kann.
5/5

Sollte nachts gelesen werden.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kawakamis Sprache schillert vor Nüchternheit, ohrenbetäubender Stille und betörender Gelassenheit. Erzählt wird aus dem Alltag der einsiedlerischen Korrekturleserin Fuyuko (mit der ich mich beunruhigend gut identifizieren kann); von einem Lebensabschnitt, der von Romantik und Alkohol gesäumt ist wie von Zäunen, die am jeweils tiefsten und höchsten Punkt die Grenzen abstecken, damit dazwischen das Leben entsteht. Eine Geschichte, bei der man sich nicht ganz sicher ist, ob sie einen einschläfern möchte, bis sie mit ihrer hypnotischen Ruhe wie aus dem Hinterhalt eine Sogwirkung erzeugt, der man sich kaum entziehen kann.

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Paula Kotsch

Mayersche Essen

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5/5

Ein Buch wie ein Fluss...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mieko Kawakami's Art mit Worten umzugehen ist eine Kunst für sich. Die Handlung, die Emotionen und vorallem die feinen Beobachtungen in diesem Roman waren so Alltäglich und doch so gut beschrieben, dass sie sich wie meine eigene Wirklichkeit angefühlt haben. Die Geschichte hat mich sehr berührt, auch wenn ich manche Entscheidungen der Protagonistin nicht verstehen konnte oder sie mich sogar sehr frustriert haben, hat mich das Buch sehr zum denken angerührt und mich auch in den Lesepausen ständig begleitet. Definitiv eine Weiterempfehlung eines Buches in das man ohne Erwartungen und Wertung eintauchen sollte.
5/5

Ein Buch wie ein Fluss...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mieko Kawakami's Art mit Worten umzugehen ist eine Kunst für sich. Die Handlung, die Emotionen und vorallem die feinen Beobachtungen in diesem Roman waren so Alltäglich und doch so gut beschrieben, dass sie sich wie meine eigene Wirklichkeit angefühlt haben. Die Geschichte hat mich sehr berührt, auch wenn ich manche Entscheidungen der Protagonistin nicht verstehen konnte oder sie mich sogar sehr frustriert haben, hat mich das Buch sehr zum denken angerührt und mich auch in den Lesepausen ständig begleitet. Definitiv eine Weiterempfehlung eines Buches in das man ohne Erwartungen und Wertung eintauchen sollte.

Paula Kotsch
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