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All die Liebenden der Nacht »Ein berührendes, zart erzähltes Buch über Einsamkeit« WELT AM SONNTAG — Roman

19

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,9/12,4/2,1 cm

Gewicht

242 g

Farbe

Schwarz / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Subete mayonaka no koibitotachi

Übersetzt von

Katja Busson

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0531-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,9/12,4/2,1 cm

Gewicht

242 g

Farbe

Schwarz / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Subete mayonaka no koibitotachi

Übersetzt von

Katja Busson

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0531-1

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • Bewertung

    5/5

    12.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einsamkeit - ein Bild Japan's junger Generation

    Fuyuko ist 34 Jahre alt und lebt für ihre Arbeit als Korrekturleserin, ein Sozialleben besitzt sie nicht, bis sie durch eine neue Arbeitskollegin etwas auftaut. Um sich mehr zu trauen greift sie zum Alkohol und lernt durch diesen einen netten Mann kennen mit dem sie sich ab da regelmäßig unterhält. Eine einzigartige Geschichte über Einsamkeit, oberflächliche Beziehungen und wie kompliziert diese sein können.

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    22.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aus dem Schatten heraus ins Licht

    Klappentext: „Fuyuko ist 34 Jahre alt, Korrekturleserin und einsam. Sie lebt für ihre Arbeit, die sie mit selbstausbeuterischer Gewissenhaftigkeit verrichtet. Einzig der Spaziergang, den sie regelmäßig durchs nächtlich erleuchtete Tokio unternimmt, bereitet ihr neben dem Beruf Freude. Sie hat sich in ihrem Einsiedlerinnenleben eingerichtet, bis sie eines Tages in den Spiegel sieht und feststellt, dass sich ihr ganzes Dasein in einem einzigen Wort zusammenfassen lässt: miserabel. In diesem Moment entscheidet sie, dass sich etwas ändern muss – und fasst einen folgenschweren Entschluss: Sie beginnt zu trinken. Was mit einem Feierabendbier beginnt, gerät allmählich außer Kontrolle, und bald verlässt Fuyuko das Haus nicht mehr ohne eine Thermoskanne Sake. Bisher bloß am Beckenrand wagt sie sich nun hinein ins Leben – und sinkt immer tiefer. Allein die zufällige Begegnung mit einem Mann namens Mitsutsuka bewahrt sie davor, unterzugehen.“ Ein neuer Roman von Mieko Kawakami und wieder mehr als tiefgründig und so besonders! Hauptprotagonistin Fuyuko lebt ihr Leben mehr als intensiv: sie lebt für ihren Beruf aber ist das wirklich Leben? Fuyuko merkt irgendwann selbst, dass sie so nicht glücklich ist und bekommt einen neuen besten Freund: den Alkohol. Fuyuko glaubt, ohne ihn, geht nichts mehr, sie vertraut auf den Alkohol aber dass das nicht die Lösung sein kann, wissen nicht nur wir Leser! Kawakami zeichnet hier ein sehr feines und zerbrechliches Bild einer einsamen Frau, die irgendwann endlich erkennt ihr Leben neues Futter und neue Energie zu geben. Fuyuko muss raus aus ihrem Trott der sie definitiv nicht glücklich macht und der Rhythmus an dem sie sich so lange bereits festhält, nicht bis an ihr Lebensende das Wahre sein kann! Dies aber erstmal zu erkennen ist ein langer und harter Weg, der mehr als steinig und schwer werden wird. Kawakami zeigt hier eine aufwühlende Geschichte auf, in der sich wohl viele Leser wiederfinden werden. Dieses „auf sich selbst hören“ ist oft leicht gesagt aber das „Machen“ ist dann eben genau der springende Punkt. Die Autorin hat wieder einmal eine feine Sprache benutzt, die die Thematik klar benennt. Sie schweift nie ab, bleibt immer punktgenau auf ihrer Protagonistin und geht mit feinen analytischen Zügen und psychologischem Blick auf die Wunde zu und will versuchen sie zu versorgen. Ganz klar wieder ein Buch der Autorin welches grandios verfasst wurde und ich absolut nur empfehlen kann!

  • Kristall86

    aus an der Nordsee

    5/5

    22.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein neuer Roman von Mieko…

    Ein neuer Roman von Mieko Kawakami und wieder mehr als tiefgründig und so besonders! Hauptprotagonistin Fuyuko lebt ihr Leben mehr als intensiv: sie lebt für ihren Beruf aber ist das wirklich Leben? Fuyuko merkt irgendwann selbst, dass sie so nicht glücklich ist und bekommt einen neuen besten Freund: den Alkohol. Fuyuko glaubt, ohne ihn, geht nichts mehr, sie vertraut auf den Alkohol aber dass das nicht die Lösung sein kann, wissen nicht nur wir Leser! Kawakami zeichnet hier ein sehr feines und zerbrechliches Bild einer einsamen Frau, die irgendwann endlich erkennt ihr Leben neues Futter und neue Energie zu geben. Fuyuko muss raus aus ihrem Trott der sie definitiv nicht glücklich macht und der Rhythmus an dem sie sich so lange bereits festhält, nicht bis an ihr Lebensende das Wahre sein kann! Dies aber erstmal zu erkennen ist ein langer und harter Weg, der mehr als steinig und schwer werden wird. Kawakami zeigt hier eine aufwühlende Geschichte auf, in der sich wohl viele Leser wiederfinden werden. Dieses „auf sich selbst hören“ ist oft leicht gesagt aber das „Machen“ ist dann eben genau der springende Punkt. Die Autorin hat wieder einmal eine feine Sprache benutzt, die die Thematik klar benennt. Sie schweift nie ab, bleibt immer punktgenau auf ihrer Protagonistin und geht mit feinen analytischen Zügen und psychologischem Blick auf die Wunde zu und will versuchen sie zu versorgen. Ganz klar wieder ein Buch der Autorin welches grandios verfasst wurde und ich absolut nur empfehlen kann!

  • Dirk Knappe

    aus Hagen

    5/5

    16.07.2023

    eBook (ePUB)

    "Es gibt eine Einsamkeit auf dieser Welt, die so groß ist, dass man sie in den langsamen Bewegungen der Zeiger einer Uhr sehen kann.“ | Charles Bukowski

    In Japan gilt die Autorin Mieko Kawakami als Star. Ihre Themen sind Feminismus, Herkunft aus armen Verhältnissen, die Schattenseiten kapitalistischer Glitzerwelten.  So auch in "All die Liebenden der Nacht", einem Roman von 2011, der jetzt hervorragend übersetzt im DuMont-Verlag erschienen ist. Ohne Vorurteile oder sie der Lächerlichkeit preiszugeben, man muss sagen fast schon geduldig, richtet Mieko Kawakami dabei den Blick auf Fuyuko, eine Frau im Japan der Gegenwart. Aber auf eine, die sich den sozialen Zwängen und dem hohen Tempo der japanischen Gesellschaft entzieht. Und dabei immer weiter in den Schatten gerät. Es gibt im Japanischen sogar ein Wort für Menschen wie der Korrekturleserin Fuyuko, die mit der Außenwelt kaum mehr Kontakt haben und beinahe ausschließlich einsam in ihren Apartments leben: „Hikikomori“ – als die, die sich zurückziehen. Mit klaren, einfachen, manchmal fast schon nüchteren Worten, schildert die Autorin die Welt und das Leben von Fuyuko. Dieser Schreibstil wirkt wie ein Brennglas und hat mich die Einsamkeit der 34jährigen Hauptakteurin umso intensiver spüren lassen. Mieko Kawakami erzählt auch in "All die Liebenden der Nacht" von Menschen, die durch die kapitalistische Lebenswelt zur Randfigur werden. Dabei schildert sie, wie bereits in "Heaven" [Mobbing & Gewalt] eine weitere Facette dieser menschenverachtenden "Exstenzweise des Habens" [Einsamkeit & Selbstentfremdung]. Ein wichtiges, aber schwer erträgliches Buch. Ich könnte mir eine filmische Umsetzung sehr gut durch Jim Jarmusch vorstellen.

  • Mikka Liest

    aus Zwischen den Seiten

    5/5

    13.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fuyuko ist Mitte 30 und lebt…

    Fuyuko ist Mitte 30 und lebt allein. Sie arbeitet als Korrekturleserin und würde auf Nachfrage wohl sagen, sie sei vollkommen zufrieden. Doch eines Tages erblickt sie ihr Spiegelbild und erschrickt, denn sie sieht eine zutiefst unglückliche Frau. Ob Alkohol es ihr leichter machen würde, auf andere Menschen zuzugehen? Aus einem Feierabendbier werden vier oder fünf am Morgen, dann eine Thermoskanne Sake, die sie überall mit sich trägt. Am persönlichen Tiefpunkt begegnet sie einem Mann, der nichts von ihr fordert. Sie unterhalten sich über Physik, Musik – und über Licht. Kawakami erzählt von einer Frau an der Schwelle zur Selbsterkenntnis. Ohne sich dessen vollends bewusst zu sein, wird Fuyuko gehemmt von dem tief verwurzelten Wunsch, still und nützlich so wenig Raum wie möglich einzunehmen und nichts für sich selbst zu fordern. Dies spiegelt sich in kargen Dialogen wider, in denen sie sich selber nur wenige Worte zugesteht. Blindlings tastet sie sich voran, getrieben von einem zunehmenden Gefühl der Unerfülltheit, doch jeder Schritt ihres Weges wird von einem verinnerlichten Schmerz begleitet – ein langsamer, fast wehenartiger Prozess. Beim Lesen bangte ich mit angehaltenem Atem: Würde ihre Reise in einer symbolischen Geburt enden, einer kraftvollen Neuerfindung, oder in Stagnation, vergleichbar mit einer Totgeburt? Obwohl die Autorin oft in minimal reduzierten Worten spricht, wirkt ihr Schreibstil gerade in dieser fein dosierten Zurückhaltung überaus eindringlich. Sie hat ein Gespür dafür, die perfekten Momente einzufangen. Subtil benutzt sie Licht als Metapher für menschliche Beziehungen: mal Teilchen, mal Welle – mal kurzlebiges Aufblitzen, mal eine länger anhaltende Woge der Gefühle. Eine Vielzahl von Themen wird nuanciert aufgefächert, die Geschichte ist komplex und vielschichtig. Sie erkundet Facetten des modernen Frauseins und der persönlichen Identität, in Konflikt mit dem Patriarchat und den gesellschaftlichen Normen im zeitgenössischen Japan. Dennoch geht der Roman über kulturelle Grenzen hinaus und erzeugt eine universelle Resonanz, sodass sich Leser:innen weltweit in ihm wiederfinden werden.

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Bewertungen (19)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Stefan Fischer

    Stefan Fischer

    Thalia Mayersche Ratingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein grandioser Roman

    Eine schöne und melancholische Geschichte einer einsamen Frau und ihrem Weg aus dem Alleinsein und der Wahl sich in der Einsamkeit zu verlieren oder sich zu befreien. Mieko Kawakami beweist hiermit einmal mehr weshalb sie zu Japans vielversprechendsten Schriftstellerinnen zählt!
  • Zum Bewerterprofil von Laura Marquardt

    Laura Marquardt

    Thalia Mayersche Gütersloh

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sollte nachts gelesen werden.

    Kawakamis Sprache schillert vor Nüchternheit, ohrenbetäubender Stille und betörender Gelassenheit. Erzählt wird aus dem Alltag der einsiedlerischen Korrekturleserin Fuyuko (mit der ich mich beunruhigend gut identifizieren kann); von einem Lebensabschnitt, der von Romantik und Alkohol gesäumt ist wie von Zäunen, die am jeweils tiefsten und höchsten Punkt die Grenzen abstecken, damit dazwischen das Leben entsteht. Eine Geschichte, bei der man sich nicht ganz sicher ist, ob sie einen einschläfern möchte, bis sie mit ihrer hypnotischen Ruhe wie aus dem Hinterhalt eine Sogwirkung erzeugt, der man sich kaum entziehen kann.
  • Zum Bewerterprofil von Paula Kotsch

    Paula Kotsch

    Thalia Mayersche Essen-Rüttenscheid

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch wie ein Fluss...

    Mieko Kawakami's Art mit Worten umzugehen ist eine Kunst für sich. Die Handlung, die Emotionen und vorallem die feinen Beobachtungen in diesem Roman waren so Alltäglich und doch so gut beschrieben, dass sie sich wie meine eigene Wirklichkeit angefühlt haben. Die Geschichte hat mich sehr berührt, auch wenn ich manche Entscheidungen der Protagonistin nicht verstehen konnte oder sie mich sogar sehr frustriert haben, hat mich das Buch sehr zum denken angerührt und mich auch in den Lesepausen ständig begleitet. Definitiv eine Weiterempfehlung eines Buches in das man ohne Erwartungen und Wertung eintauchen sollte.
  • Zum Bewerterprofil von Tobias Groß

    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das soll es gewesen sein im Leben?

    Irgendwann kommt für uns alle der Punkt im Leben, an welchem wir uns fragen, ob das wirklich schon alles war. Ob es jetzt immer so weitergehen wird. Ob wir unsere Träume verwirklicht und unsere Ziele erreicht haben. Nur die allerwenigsten sind hier völlig im Reinen mit sich. Der Großteil hadert jedoch und wünscht sich einen Ausweg aus dem Hamsterrad des Alltags. So ergeht es auch der Protagonistin in Mieko Kawakamis endlich ins Deutsche übersetztem dritten Roman. Im Mittelpunkt von »All die Liebenden der Nacht« steht Fuyuko. Eine Korrekturleserin, die mit 34 Jahren eine Existenz in einsamer Abgeschiedenheit führt und deren Jahreshighlight ein geburtstäglicher Spaziergang durch das nächtliche Tokio des 25. Dezember ist. Selbstausbeuterisch lebt sie für ihren Job, die Buchstaben und Wörter sind ihre einzigen Freund:innen, das korrigieren ihr gesamter Tagesinhalt. Doch als sie sich zufällig selbst im Spiegel betrachtet, sieht sie eine kaputte Frau. Die ein miserables Dasein fristet. Nach dieser Erkenntnis beginnt sie täglich zu trinken, was sie noch stärker in den dunklen Abgrund treibt. Doch eine Freundschaft und eine zufällige Begegnung verändern schlussendlich alles. Mit »All die Liebenden der Nacht« ist Mieko Kawakami ein literarisches Meisterwerk gelungen. Ein ergreifender Roman voller Melancholie, Weltschmerz und wohldosierter Traurigkeit, der die Lesenden mit der Protagonistin leiden lässt. So sehr, dass man während der Lektüre am liebsten in das Buch springen und Fuyuko wachrütteln möchte. Um sie zu retten. Doch trotz aller Dunkelheit erstrahlt am Ende des Romans viel wohltuendes Licht, dass »All die Liebenden der Nacht« zu einem grandiosen Leseerlebnis werden lässt.
  • Zum Bewerterprofil von L. Marbes

    L. Marbes

    Thalia Mayersche Duisburg – FORUM

    Buchhändler*in

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    4/5

    26.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine so wichtige wie häufige Geschichte

    Fuyukos Leben bietet einen scharfsinnigen Einblick in ein von Depression, Abgeschiedenheit und Entfremdung geprägtes Dasein nach einem traumatisierenden Erlebnis. Gleichzeitig geht es um die Wichtigkeit des Selbstwertgefühls, das Bedürfnis nach Liebe und die ewigen Kämpfe mit sich selbst. Ein schonungsloser Einblick in die Abgründe, die sich in einem Menschen bilden können, ohne dass man etwas dagegen zu tun vermag und ohne dass man selbst die Schuld dafür trägt.

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