• Produktbild: Das Jahr des Dugong – Eine Geschichte für unsere Zeit
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Band 52339

Das Jahr des Dugong – Eine Geschichte für unsere Zeit Die mitreißende Erzählung vom Autor von 'Der Wal und das Ende der Welt'

30

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.05.2023

Abbildungen

1 schwarzweisse Abbildung, schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/1,5 cm

Gewicht

133 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Tobias Schnettler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70866-6

Beschreibung

Rezension

John Ironmonger wirft in »Das Jahr des Dugong« die spannende Frage auf: Wie viel Schuld hat jede*r Einzelne an einer kollektiven Katastrophe? ("Sonntagsblatt")
der eindringliche Appell, den der britische Autor John Ironmonger darin verpackt hat, wirkt aber noch sehr lange nach - im Herz und im Kopf der Leserschaft ("NDR Kultur – Neue Bücher")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.05.2023

Abbildungen

1 schwarzweisse Abbildung, schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/1,5 cm

Gewicht

133 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Tobias Schnettler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70866-6

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Stefanie

    5/5

    27.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Kurz aber eindeutig!

    Eine weitere tolle Gesichte von John Ironmonger. Beim Anblick des Buches (vor dem Lesen) hat mich sofort gestört, dass es nur so kurz ist, allerdings waren mehr Seiten gar nicht nötig. Der Autor schafft es in dieser kurzen Geschichte, also mit wenigen Worten, auf ein so großes Problem wie das Artensterben aufmerksam zu machen und auch verständlich zu vermitteln. Ich bin zwar kein "Ökö-Fanatiker", aber doch jemand der gut auf die Umwelt achtet und dennoch muss ich zugeben, dass ich beim Lesen doch auch ein schlechtes Gewissen bekommen habe, was wir Menschen mit unserer Welt so anstellen. Jedenfalls ist es ein Buch, das unbedingt jeder lesen sollte (und aufgrund der wenigen Seiten gibts auch keine Ausrede würde ich sagen!).

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    19.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Klimawandel gut verpackt

    DAS JAHR DES DUGONGS John Ironmonger Der 60-jährige Toby Markham ist erfolgreicher Geschäftsinhaber einer Londoner Investment Company. Ihm geht es gut und er genießt sein Leben in vollen Zügen: Er liebt es, seine (um einige Jahrzehnte jüngeren) Geliebten in teueren Sportwagen und Privatjet auszuführen, mit Freunden Helikopter-Ski in Frankreich zu fahren und auf Foto-Safari in Afrika zu gehen. Doch irgendetwas scheint bei seinem letzten Skiabenteuer mit seinen Freunden auf der schwarzen Piste mitten in den französischen Alpen schiefgelaufen zu sein - zumindest denkt er das, denn er kann sich nicht mehr erinnern, wie der Tag zu Ende ging. Jetzt liegt er hier mit unendlichen Schmerzen in einem fremden Bett und fühlt sich elend. Aber wo ist er? Das Zimmer sieht nicht wie ein herkömmliches Krankenhauszimmer aus, die Leute um ihn herum tragen alle unverständliche Namen und die Dame neben ihm sagt, dass sie keine Krankenschwester sei, sondern seine Verteidigerin. John Ironmonger hat hier ein wichtiges Buch geschrieben. Es geht um Klimawandel und darum, dass wir alle darauf warten, dass der ANDERE etwas gegen die nahende Klimakatastrophe unternimmt. Wir selber schieben das große Problem zur Seite, denn WIR SIND JA NICHT SCHULD. Für mich ein großartiger Roman, den ich sehr gerne gelesen habe und den jeder lesen sollte. Ein schmales Buch mit gerade einmal 135 Seiten, das so intensiv und kraftvoll ist, dass er sicher lange nachwirken wird. Große Leseempfehlung! 5/ 5

  • Christa

    Book Circle Community

    5/5

    18.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Blick nach vorn, der wachruettelt

    Das Jahr des Dugong von John Ironmonger ist ein Buch, das nachhallt und lange beschäftigt. Es entwirft das Bild einer Welt, in der vieles verloren gegangen ist – leise, fast unauffällig, und gerade deshalb umso eindringlicher. Was wie eine Zukunftsvision wirkt, fühlt sich erschreckend nah an. Es ist ein Roman, der Fragen stellt: nach Verantwortung, nach Schuld und danach, was wir bereit sind zu schützen, solange wir es noch haben. Ironmonger blickt in die Zukunft, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben. Stattdessen lädt er dazu ein, selbst nachzudenken. Was bedeutet Fortschritt, wenn er mit Verlust einhergeht? Welche Konsequenzen haben individuelle Entscheidungen, wenn sie sich summieren? Und wie gehen wir mit dem Wissen um, dass vieles, was heute selbstverständlich erscheint, morgen verschwunden sein könnte? Trotz der ernsten Themen bleibt der Roman erstaunlich leicht. Ironmongers typischer Humor durchzieht die Geschichte und macht sie zugänglich und kurzweilig. Gerade dieser Kontrast verstärkt die Wirkung: Man liest mit einem Lächeln, während sich im Hintergrund unbequeme Gedanken festsetzen. Das Buch fordert heraus, ohne zu überfordern, und regt dazu an, den eigenen Blick auf Gegenwart und Zukunft zu schärfen. Fast wirkt es so, als habe Ironmonger dieses Mal zu kurz geschrieben. Die Welt, die er entwirft, ist so reich an Ideen und Andeutungen, dass man gerne länger in ihr verweilen würde. Viele Gedanken könnten weitergesponnen werden, viele Aspekte laden dazu ein, noch tiefer erkundet zu werden. Dass der Roman dennoch so kompakt bleibt, verleiht ihm eine besondere Dichte. Das Jahr des Dugong ist ein Buch, das man nicht einfach nur liest, sondern mitnimmt. Ein anregender, kluger Roman, der daran erinnert, wie fragil unsere Welt ist – und wie viel Verantwortung darin liegt, auf das zu achten, was wir haben. Ein Buch, das man gelesen haben sollte.

  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    14.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Message kommt an

    Der Vermögensverwalter Toby Markham wacht nach einem Unfall an einem Ort auf, den er nicht zuordnen kann, zudem besucht ihn eine Anwältin, da man ihm den Prozess machen wolle. John Ironmonger konnte mich schon mehr als einmal überzeugen, und ist so auf meiner Liste der Autoren gelandet, deren Werke ich unbedingt alle lesen möchte. Nach dem Wal und dem Eisbär lockte mich nun das Dugong, auch Gabelschwanzseekuh oder Seeschwein genannt, das man auch auf dem Cover bewundern kann, und zu dem sich ein bisschen Recherche lohnt. Allerdings tritt das Dugong im Roman nicht selbst auf, sondern die Geschehnisse finden im Jahr des Dugong statt, wie auch der Titel schon sagt. Nein, das hat nichts mit einem chinesischen oder anderen Horoskop zu tun, man muss schon den Roman lesen, um den Titel zu verstehen. John Ironmonger schafft es gut, die unklare Stimmung, die zu Beginn herrscht, fühlbar zu machen, es hat schon etwas fast gruseliges. Später wird deutlich, worum es geht, aber auch das gibt zunächst ein ungutes Gefühl. Wie man es vom Autor nicht anders erwartet, hat auch dieser Roman mit den sich verändernden Umweltbedingungen zu tun. Man kann nur hoffen, dass es doch noch zu einem rechtzeitigen Umdenken kommt. Toby Markham ist kein sympathischer Protagonist, in Rückblenden erlebt man ihn in verschiedenen Situationen, die ihn in ein eher schlechtes Licht rücken. Erst im späteren Verlauf bekommt man ein besseres Bild von ihm. Andere Charaktere lernt man nur am Rande kennen, manche hinterlassen aber durchaus Eindruck. Der Roman ist kurz, eher eine Novelle, aber knackig, seine Message kommt an, er sollte gelesen werden.

  • Manu

    Book Circle Community

    5/5

    05.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kurz und knapp und kraftvoll

    Stell dir vor, es ist Klimawandel und keine:r schaut hin. Auf etwas über 130 Seiten appelliert John Ironmonger an die Menscheit, ohne den Finger zu erheben und zu verurteilen. Es ist faszinierend, wie viel Geschichte so kurz und kompakt erzählt werden kann. Der Autor schafft es, die Leserschaft mit wenigen, präzis geschaffenen Handlungssträngen aufzurütteln und dennoch eine in sich geschlossene Story zu erzählen. Ein wichtiges Zeitwerk, das sich lohnt gelesen und verstanden zu werden.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Hahne

    Kerstin Hahne

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein eindrücklicher Appell

    Dieses schmale Buch hat es in sich - denn erneut nimmt uns Autor Ironmonger beim Lesen in die Pflicht.... Protagonist Toby Markham versteht nicht, wie ihm geschieht: er liegt im Bett eines Krankenhauses/Gefängnisses ? Es geht ihm nicht gut, seine Besucher/Bewacher wollen ihn nicht aufklären und stattdessen in die Pflicht nehmen für ein Vergehen, dessen er sich nicht bewußt war, oder ? Zu Beginn "schwimmt" der Leser wie der Ich-Erzähler, aber mit fortschreitender Handlung lernen beide dazu und fühlen uns an der Nase gepackt! Ein Kurz-Roman über Klimawandel+Artensterben, der nachdenklich und betroffen zurücklässt - trotz des etwas weichgespülten Endes ein Appell an uns alle, zu handeln - nicht zu reden!
  • Zum Bewerterprofil von Monika Föckeler

    Monika Föckeler

    Thalia Mayersche Castrop-Rauxel

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses schmale Bändchen sollte...

    Dieses schmale Bändchen sollte eigentlich jeder gelesen haben! Es führt uns vor Augen, wie wir alle mit unserer Bequemlichkeit und unserem Egoismus dafür sorgen, dass die nächsten Generationen ein schweres Leben haben werden - falls sie es wirklich erleben werden.
  • Zum Bewerterprofil von Bettina Krauß

    Bettina Krauß

    Thalia Neuwied

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Erzählung, die es in sich...

    Eine Erzählung, die es in sich hat und wesentlich mehr bietet als ein "Was-wäre-wenn"-Szenario. Absolut zeitgemäß!
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Heckhoff

    Sarah Heckhoff

    Thalia Mayersche Bocholt

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schade, dass aus dieser tollen...

    Schade, dass aus dieser tollen Idee 'nur' eine Kurzgeschichte geworden ist! Ich hätte gern eine größere Handlung in John Ironmongers Gedankenexperiment gelesen, so interessant finde ich den Ansatz, den er hier verfolgt.
  • Zum Bewerterprofil von Stefanie H.

    Stefanie H.

    Thalia Dresden – dresden.karree

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.01.2022

    eBook (ePUB 3)

    Eine Pflichtlektüre für Jeden.

    Kurz, aufwühlend und eindringlich, ein Abgesang auf die Welt wie wir sie bisher kannten. Diese Geschichte lässt einen unglaublich nachdenklich und fassungslos zurück, denn die Geschehnisse im Buch sind keinesfalls nur Fiktion, sondern die Folgen des Klimawandels und was passiert wenn tatenlos dabei zugsehen wird wie unser Planet zerstört wird. Dieses Buch verdient so viel mehr Aufmerksamkeit, denn John Ironmonger könnte damit so viele Menschen erreichen und zum nachdenken, umdenken und sogar zum handeln bewegen.

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