• Produktbild: Das Jahr des Dugong – Eine Geschichte für unsere Zeit
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Band 52339

Das Jahr des Dugong – Eine Geschichte für unsere Zeit Geschenkausgabe im Miniformat

30

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.07.2023

Abbildungen

1 schwarzweisse Abbildung, schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

14,4/8,8/1,2 cm

Gewicht

98 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Tobias Schnettler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-52339-9

Beschreibung

Rezension

John Ironmonger wirft in »Das Jahr des Dugong« die spannende Frage auf: Wie viel Schuld hat jede*r Einzelne an einer kollektiven Katastrophe? ("Sonntagsblatt")
der eindringliche Appell, den der britische Autor John Ironmonger darin verpackt hat, wirkt aber noch sehr lange nach - im Herz und im Kopf der Leserschaft ("NDR Kultur – Neue Bücher")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.07.2023

Abbildungen

1 schwarzweisse Abbildung, schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

14,4/8,8/1,2 cm

Gewicht

98 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Tobias Schnettler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-52339-9

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Christa

    Book Circle Community

    5/5

    18.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Blick nach vorn, der wachruettelt

    Das Jahr des Dugong von John Ironmonger ist ein Buch, das nachhallt und lange beschäftigt. Es entwirft das Bild einer Welt, in der vieles verloren gegangen ist – leise, fast unauffällig, und gerade deshalb umso eindringlicher. Was wie eine Zukunftsvision wirkt, fühlt sich erschreckend nah an. Es ist ein Roman, der Fragen stellt: nach Verantwortung, nach Schuld und danach, was wir bereit sind zu schützen, solange wir es noch haben. Ironmonger blickt in die Zukunft, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben. Stattdessen lädt er dazu ein, selbst nachzudenken. Was bedeutet Fortschritt, wenn er mit Verlust einhergeht? Welche Konsequenzen haben individuelle Entscheidungen, wenn sie sich summieren? Und wie gehen wir mit dem Wissen um, dass vieles, was heute selbstverständlich erscheint, morgen verschwunden sein könnte? Trotz der ernsten Themen bleibt der Roman erstaunlich leicht. Ironmongers typischer Humor durchzieht die Geschichte und macht sie zugänglich und kurzweilig. Gerade dieser Kontrast verstärkt die Wirkung: Man liest mit einem Lächeln, während sich im Hintergrund unbequeme Gedanken festsetzen. Das Buch fordert heraus, ohne zu überfordern, und regt dazu an, den eigenen Blick auf Gegenwart und Zukunft zu schärfen. Fast wirkt es so, als habe Ironmonger dieses Mal zu kurz geschrieben. Die Welt, die er entwirft, ist so reich an Ideen und Andeutungen, dass man gerne länger in ihr verweilen würde. Viele Gedanken könnten weitergesponnen werden, viele Aspekte laden dazu ein, noch tiefer erkundet zu werden. Dass der Roman dennoch so kompakt bleibt, verleiht ihm eine besondere Dichte. Das Jahr des Dugong ist ein Buch, das man nicht einfach nur liest, sondern mitnimmt. Ein anregender, kluger Roman, der daran erinnert, wie fragil unsere Welt ist – und wie viel Verantwortung darin liegt, auf das zu achten, was wir haben. Ein Buch, das man gelesen haben sollte.

  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    14.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Message kommt an

    Der Vermögensverwalter Toby Markham wacht nach einem Unfall an einem Ort auf, den er nicht zuordnen kann, zudem besucht ihn eine Anwältin, da man ihm den Prozess machen wolle. John Ironmonger konnte mich schon mehr als einmal überzeugen, und ist so auf meiner Liste der Autoren gelandet, deren Werke ich unbedingt alle lesen möchte. Nach dem Wal und dem Eisbär lockte mich nun das Dugong, auch Gabelschwanzseekuh oder Seeschwein genannt, das man auch auf dem Cover bewundern kann, und zu dem sich ein bisschen Recherche lohnt. Allerdings tritt das Dugong im Roman nicht selbst auf, sondern die Geschehnisse finden im Jahr des Dugong statt, wie auch der Titel schon sagt. Nein, das hat nichts mit einem chinesischen oder anderen Horoskop zu tun, man muss schon den Roman lesen, um den Titel zu verstehen. John Ironmonger schafft es gut, die unklare Stimmung, die zu Beginn herrscht, fühlbar zu machen, es hat schon etwas fast gruseliges. Später wird deutlich, worum es geht, aber auch das gibt zunächst ein ungutes Gefühl. Wie man es vom Autor nicht anders erwartet, hat auch dieser Roman mit den sich verändernden Umweltbedingungen zu tun. Man kann nur hoffen, dass es doch noch zu einem rechtzeitigen Umdenken kommt. Toby Markham ist kein sympathischer Protagonist, in Rückblenden erlebt man ihn in verschiedenen Situationen, die ihn in ein eher schlechtes Licht rücken. Erst im späteren Verlauf bekommt man ein besseres Bild von ihm. Andere Charaktere lernt man nur am Rande kennen, manche hinterlassen aber durchaus Eindruck. Der Roman ist kurz, eher eine Novelle, aber knackig, seine Message kommt an, er sollte gelesen werden.

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    24.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    toll

    Ich liebe alles von Ironmonger. Ich mag, wie er die Themen der Zeit anpackt. Das Buch ist nur ein Büchlein. Ganz kurz aber er trifft dabei genau den Ton. Jeder Satz ist ein Treffer. Die Aussage ist klar und deutlich und laut. Und dabei überhaupt nicht moralinsauer. Seht auf unsere Welt. Schützt unsere Umwelt. Liebt alle Lebewesen und sorgt, zum Teufel, dafür, dass sie nicht aussterben und ihr Lebensraum geschützt wird. Weggelegt und gleich mit dem Wal-Buch weitergemacht.

  • Bewertung

    5/5

    23.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein unglaublich wichtiges und...

    Ein unglaublich wichtiges und eindrucksvolles Buch. Ich weiß nicht, wann ein so dünnes Büchlein mich das letzte Mal so gepackt und nachhaltig sowohl verstört als auch berührt hat.

  • sommerlese

    4/5

    29.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine aufrüttelnde Novelle über den Klimawandel und seine Folgen!

    Die Novelle Das Jahr des Dugong von John Ironmonger erscheint im Fischer Taschenbuch Verlag. Toby Markham, der leidenschaftlich gern reist und Tierfotograf ist, wacht in einem unbekannten Raum auf. Gerade war er voller Leben, doch nun ist er bewegungsunfähig und kann sich an nichts erinnern. Er wird von Menschen umringt, die komische Namen haben und hört von einer Frau, die seine Anwältin ist, welche Anklage gegen ihn erhoben wurde. John Ironmonger berichtet in seiner packenden Novelle von den Fakten des Klimawandels und vom Artensterben. Im Buch erfahre ich, dass ein Viertel aller Tierarten vom Aussterben bedroht sind, was mich regelrecht schockiert. Die Schönheit der Natur wird mit schrecklichen von Menschen gemachten Folgen für die Tiere und ihren Lebensraum zunichte gemacht. Die Beschreibungen machen betroffen und ich habe gespannt verfolgt, wie sich der Prozess gegen Toby entwickelt, der sich vor Gericht für sein Handeln verantworten muss. Toby ist ein recht egoistischer Mann mit Profitgier und Frauengeschichten, die eigentlich in diesem Buch nichts zu suchen gehabt hätten. Auf alle Fälle ist er mir unsympathisch. Doch während er sein Leben und seine Erinnerungen Revue passieren lässt, geschieht etwas mit ihm. Er steht zu seinen Fehlern und wird dadurch zu einem starken Charakter. Während ich dieses Büchlein gelesen habe, fragte ich mich unweigerlich nach der eigenen Schuld in Bezug auf den Klimawandel. Mir ist klar, dass jeder einzelne Mensch daran Anteil hat, mal mehr, mal weniger. Die Rede, die Toby am Ende hält, ist ein eindringlicher Appell an uns alle, mehr für die Umwelt zu tun und die Natur zu schützen. Ich hoffe, dieses Büchlein lesen all diejenigen, die sich bisher noch nicht mit dem Thema befasst haben. Diese Novelle erklärt uns den Klimawandel und seine verheerenden Folgen, sie rüttelt auf und lässt mich betrübt zurück. Wie viel Schuld habe ich selbst am Klimawandel?

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Bewertungen (30)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Hahne

    Kerstin Hahne

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein eindrücklicher Appell

    Dieses schmale Buch hat es in sich - denn erneut nimmt uns Autor Ironmonger beim Lesen in die Pflicht.... Protagonist Toby Markham versteht nicht, wie ihm geschieht: er liegt im Bett eines Krankenhauses/Gefängnisses ? Es geht ihm nicht gut, seine Besucher/Bewacher wollen ihn nicht aufklären und stattdessen in die Pflicht nehmen für ein Vergehen, dessen er sich nicht bewußt war, oder ? Zu Beginn "schwimmt" der Leser wie der Ich-Erzähler, aber mit fortschreitender Handlung lernen beide dazu und fühlen uns an der Nase gepackt! Ein Kurz-Roman über Klimawandel+Artensterben, der nachdenklich und betroffen zurücklässt - trotz des etwas weichgespülten Endes ein Appell an uns alle, zu handeln - nicht zu reden!
  • Zum Bewerterprofil von Monika Föckeler

    Monika Föckeler

    Thalia Mayersche Castrop-Rauxel

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses schmale Bändchen sollte...

    Dieses schmale Bändchen sollte eigentlich jeder gelesen haben! Es führt uns vor Augen, wie wir alle mit unserer Bequemlichkeit und unserem Egoismus dafür sorgen, dass die nächsten Generationen ein schweres Leben haben werden - falls sie es wirklich erleben werden.
  • Zum Bewerterprofil von Bettina Krauß

    Bettina Krauß

    Thalia Neuwied

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Erzählung, die es in sich...

    Eine Erzählung, die es in sich hat und wesentlich mehr bietet als ein "Was-wäre-wenn"-Szenario. Absolut zeitgemäß!
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Heckhoff

    Sarah Heckhoff

    Thalia Mayersche Bocholt

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schade, dass aus dieser tollen...

    Schade, dass aus dieser tollen Idee 'nur' eine Kurzgeschichte geworden ist! Ich hätte gern eine größere Handlung in John Ironmongers Gedankenexperiment gelesen, so interessant finde ich den Ansatz, den er hier verfolgt.
  • Zum Bewerterprofil von Stefanie H.

    Stefanie H.

    Thalia Dresden – dresden.karree

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.01.2022

    eBook (ePUB 3)

    Eine Pflichtlektüre für Jeden.

    Kurz, aufwühlend und eindringlich, ein Abgesang auf die Welt wie wir sie bisher kannten. Diese Geschichte lässt einen unglaublich nachdenklich und fassungslos zurück, denn die Geschehnisse im Buch sind keinesfalls nur Fiktion, sondern die Folgen des Klimawandels und was passiert wenn tatenlos dabei zugsehen wird wie unser Planet zerstört wird. Dieses Buch verdient so viel mehr Aufmerksamkeit, denn John Ironmonger könnte damit so viele Menschen erreichen und zum nachdenken, umdenken und sogar zum handeln bewegen.

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