Kairos

Kairos

Roman. Ausgezeichnet mit dem International Booker Prize 2024

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Rezension

»Jenny Erpenbeck erzählt in ›Kairos‹ von der existentiellen Verlorenheit einer ganzen Generation.« ("Deutschlandfunk ›Büchermarkt‹, Maike Albath")
»Jenny Erpenbeck ist mit diesem Roman ein sprachliches Meisterstück gelungen.« ("MDR Kultur, Claudia Ingenhoven")
»Liebe weicht der Angst, Behauptung der Enttäuschung. Und alles steht in einem großen Zusammenhang in dieser virtuosen Komposition aus Sprache, Psychologie und Geschichte.« ("Hannoversche Allgemeine Zeitung")
»Ein vom Anfang bis zum Ende überzeugender Roman, weil er mit großer Kunstfertigkeit eine Liebesgeschichte zu überschreiten versteht und zum Roman über einen historischen Umbruch wird.« ("MDR Sachsen "Aufgefallen", Michael Hametner")
»Jenny Erpenbeck erzählt in „Kairos“ von der existentiellen Verlorenheit einer ganzen Generation.« ("Deutschlandfunk "Büchermarkt", Maike Albath")

Details

Verkaufsrang

16

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.03.2023

Verlag

Penguin

Seitenzahl

384

Rezension

Details

Verkaufsrang

16

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.03.2023

Verlag

Penguin

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,6/11,7/3,4 cm

Gewicht

307 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-10934-1

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4.2

20 Bewertungen

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Klischeehaft und konstruiert

Bewertung am 30.05.2024

Bewertungsnummer: 2212007

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wieder einmal ein mit nach Effekt haschend und dem abgeschmackten Klischee der großen Liebe einer attraktiven jungen Frau zu einem ins Alter gekommenen Schriftsteller, der mit Mitte Fünzig von den Anfängen der DDR zu berichten weiß. Ein wahrlich konstruierter Roman
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Klischeehaft und konstruiert

Bewertung am 30.05.2024
Bewertungsnummer: 2212007
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wieder einmal ein mit nach Effekt haschend und dem abgeschmackten Klischee der großen Liebe einer attraktiven jungen Frau zu einem ins Alter gekommenen Schriftsteller, der mit Mitte Fünzig von den Anfängen der DDR zu berichten weiß. Ein wahrlich konstruierter Roman

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Sehr anspruchsvolles Beziehungsdrama am Ende der DDR

Hannah am 14.10.2023

Bewertungsnummer: 2043736

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1986 begegnen sich in Ostberlin zufällig die 19-jährige Katharina und der mehr als 30 Jahre ältere und verheiratete Hans - der Beginn einer zunächst aufregenden und sehr bald selbstzerstörerischen Beziehung. Vor dem Hintergrund der zerbröckelnden DDR zerfällt nach und nach auch die "Liebe" der beiden Protagonisten. An sich ein interessantes Setting - an der Umsetzung hapert es jedoch. Immer wieder werden intellektuell sehr anspruchsvolle Anspielungen auf Autoren, Komponisten, Politik und Zeitgeschichte eingestreut, die - insbesondere, wenn man erst nach der Wende und im Westen geboren wurde - häufig schwer zu verstehen sind und nicht erklärt werden. Wer nicht Lust hat, ständig nebenbei in Wikipedia zu recherchieren, gibt irgendwann den Anspruch auf alles verstehen zu wollen. Der Schreibstil der Autorin fordert eher, als das es ein reines Lesevergnügen wäre. Anstrengend wird auch die Beziehung der beiden Protagonisten. Hans ist Katharina an Lebenserfahrung deutlich überlegen - irgenwann wird die Beziehung zur Schikane und man möchte insbesondere Katharina gerne schütteln und fragt sich, weswegen die Beiden überhaupt zusammenbleiben. Insgesamt ein für mich persönlich eher enttäuschendes Leseerlebnis.
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Sehr anspruchsvolles Beziehungsdrama am Ende der DDR

Hannah am 14.10.2023
Bewertungsnummer: 2043736
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1986 begegnen sich in Ostberlin zufällig die 19-jährige Katharina und der mehr als 30 Jahre ältere und verheiratete Hans - der Beginn einer zunächst aufregenden und sehr bald selbstzerstörerischen Beziehung. Vor dem Hintergrund der zerbröckelnden DDR zerfällt nach und nach auch die "Liebe" der beiden Protagonisten. An sich ein interessantes Setting - an der Umsetzung hapert es jedoch. Immer wieder werden intellektuell sehr anspruchsvolle Anspielungen auf Autoren, Komponisten, Politik und Zeitgeschichte eingestreut, die - insbesondere, wenn man erst nach der Wende und im Westen geboren wurde - häufig schwer zu verstehen sind und nicht erklärt werden. Wer nicht Lust hat, ständig nebenbei in Wikipedia zu recherchieren, gibt irgendwann den Anspruch auf alles verstehen zu wollen. Der Schreibstil der Autorin fordert eher, als das es ein reines Lesevergnügen wäre. Anstrengend wird auch die Beziehung der beiden Protagonisten. Hans ist Katharina an Lebenserfahrung deutlich überlegen - irgenwann wird die Beziehung zur Schikane und man möchte insbesondere Katharina gerne schütteln und fragt sich, weswegen die Beiden überhaupt zusammenbleiben. Insgesamt ein für mich persönlich eher enttäuschendes Leseerlebnis.

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von Jenny Erpenbeck

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Markus Felsmann

Mayersche Köln – Neumarkt

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5/5

Über toxische Liebe

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Kairos, der Gott des glücklichen Augenblicks, habe, so heißt es, vorne über der Stirn eine Locke, einzig an der kann man ihn halten.« »Kairos« von Jenny Erpenbeck ist einer meiner Lieblingsromane aus den letzten Jahren. Dass dieser Text keine literarische Eintagsfliege ist, beweist der Umstand, dass er nun im Jahr 2024 (und damit drei Jahre nach seinem Erscheinen) mit dem International Booker Prize ausgezeichnet wird. Angesiedelt ist die Geschichte in den letzten Jahren der DDR. Die 19jährige Protagonistin Katharina verliebt sich in den 34 Jahre älteren Hans, eine Figur, die Züge von Heiner Müller trägt und in der Ostberliner Kulturszene fest verwurzelt ist. Die Beziehung, die sich in der Folge entwickelt, wird zunehmend toxisch und führt dem Leser perfide Abgründe der Liebe vor. Eine überaus packende Lektüre, die auch durch die zur Ellipse neigenden Sprache besticht. Ganz großartige Literatur!
5/5

Über toxische Liebe

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Kairos, der Gott des glücklichen Augenblicks, habe, so heißt es, vorne über der Stirn eine Locke, einzig an der kann man ihn halten.« »Kairos« von Jenny Erpenbeck ist einer meiner Lieblingsromane aus den letzten Jahren. Dass dieser Text keine literarische Eintagsfliege ist, beweist der Umstand, dass er nun im Jahr 2024 (und damit drei Jahre nach seinem Erscheinen) mit dem International Booker Prize ausgezeichnet wird. Angesiedelt ist die Geschichte in den letzten Jahren der DDR. Die 19jährige Protagonistin Katharina verliebt sich in den 34 Jahre älteren Hans, eine Figur, die Züge von Heiner Müller trägt und in der Ostberliner Kulturszene fest verwurzelt ist. Die Beziehung, die sich in der Folge entwickelt, wird zunehmend toxisch und führt dem Leser perfide Abgründe der Liebe vor. Eine überaus packende Lektüre, die auch durch die zur Ellipse neigenden Sprache besticht. Ganz großartige Literatur!

Markus Felsmann
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Ulrike Ackermann

Thalia Erlangen

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4/5

Anspruchsvoll und empfehlenswert

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1986 - Sie ist 19 und er Mitte 50 und verheiratet. Die Liebe zwischen Katharina und Hans ist Anfangs ein Rausch, dem sich beide hingeben. Dann jedoch beansprucht Hans Katharina komplett für sich, verwehrt ihr jede Freiheit, nimmt sich selbst jedoch jegliche. Die Umstände der damaligen DDR tun ihr Übriges. Lang hat’s gedauert, bis ich dieses Buch in die Hände genommen habe. Ich hätte etwas verpasst, hätte ich es nicht getan! So hat mich dieses Buch auch im rechten Moment gefunden…
4/5

Anspruchsvoll und empfehlenswert

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1986 - Sie ist 19 und er Mitte 50 und verheiratet. Die Liebe zwischen Katharina und Hans ist Anfangs ein Rausch, dem sich beide hingeben. Dann jedoch beansprucht Hans Katharina komplett für sich, verwehrt ihr jede Freiheit, nimmt sich selbst jedoch jegliche. Die Umstände der damaligen DDR tun ihr Übriges. Lang hat’s gedauert, bis ich dieses Buch in die Hände genommen habe. Ich hätte etwas verpasst, hätte ich es nicht getan! So hat mich dieses Buch auch im rechten Moment gefunden…

Ulrike Ackermann
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