Die Möglichkeit von Glück

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Roman

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

1417

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.03.2023

Beschreibung

Details

Format

ePUB

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Text-to-Speech

Ja

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Verkaufsrang

1417

Erscheinungsdatum

18.03.2023

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

4282 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783608121612

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Shortlist zum Dt. Buchpreis 2023

Bewertung am 01.10.2023

Bewertungsnummer: 2034074

Bewertet: eBook (ePUB)

Es ist wieder soweit! Am 16. Oktober 2023 wird der deutsche Buchpreis vergeben. Sechs Titel stehen auf der Shortlist. Meiner Meinung nach ist leider kein Highlight darunter. Auch nicht das Buch von Anne Rabe, Die Möglichkeit von Glück. Stine, die Hauptperson, ist beim Mauerfall 3 Jahre alt. Hat also so richtig nichts von der Veränderung mitbekommen. Als sie dann älter wird beginnt sie die eigene Geschichte und der der Familie zu erforschen. Wir dringen ein in Konflikte, Träume Wirklichkeiten und nehmen Teil am Leben dieser Familie. Es ist gut geschrieben, aber DAS MOMENT fehlt. Was es ist weiß ich nicht, aber es hat mich nicht vom Höcker gehauen. Sorry Frau Rabe
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Shortlist zum Dt. Buchpreis 2023

Bewertung am 01.10.2023
Bewertungsnummer: 2034074
Bewertet: eBook (ePUB)

Es ist wieder soweit! Am 16. Oktober 2023 wird der deutsche Buchpreis vergeben. Sechs Titel stehen auf der Shortlist. Meiner Meinung nach ist leider kein Highlight darunter. Auch nicht das Buch von Anne Rabe, Die Möglichkeit von Glück. Stine, die Hauptperson, ist beim Mauerfall 3 Jahre alt. Hat also so richtig nichts von der Veränderung mitbekommen. Als sie dann älter wird beginnt sie die eigene Geschichte und der der Familie zu erforschen. Wir dringen ein in Konflikte, Träume Wirklichkeiten und nehmen Teil am Leben dieser Familie. Es ist gut geschrieben, aber DAS MOMENT fehlt. Was es ist weiß ich nicht, aber es hat mich nicht vom Höcker gehauen. Sorry Frau Rabe

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Kleine Stadt im Osten

wal.li am 29.09.2023

Bewertungsnummer: 2033195

Bewertet: eBook (ePUB)

Stine wurde noch während der Existenz der DDR geboren, aber sie war erst ein paar Jahre als der Staat ihrer Eltern unterging. So richtig kann Stine das mit der Wende nicht verstehen. Liegt es an ihr, dass sie sich überall falsch vorkommt? Erst Jahre später als sie schon in Berlin studiert und schon selbst Kinder hat, beginnt Stine nachzuforschen. Gerade in der Vergangenheit ihres geliebten Opas Paul scheint es einige Ungereimtheiten zu geben. Und ihre Eltern, die überzeugten Sozialisten? Bei ihrer Suche beginnt Stine nicht nur etwas über ihre Familie herauszufinden, sondern sie hinterfragt auch, wie sie ihr Selbst gebildet hat. Auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2023 ist dieses Erstlingswerk der Prosa einer jungen Autorin gelandet. Wie verarbeitet man so einen totalen Umbruch? Die Erfahrung von Diktatur und Bevormundung zur relativen Freiheit, in der auch nicht alles schön ist. Stines unterkühltes Elternhaus, die Eltern, die in der DDR schließlich auch ein gutes Leben hatten, sie haben sich ja nichts zu schulden kommen lassen. Und gerade ihr Halt, ihr Opa Paul hat nicht immer die Wahrheit gesagt, hat geschwiegen wie so viele andere auch. Was soll oder will Stine ihren Kindern weitergeben? Einiges wird sie jedoch bestimmt anders machen als ihre Mutter. Hier hat die Buchpreisjury wirklich eine hervorragende Auswahl getroffen. Ohne diese Wahl hätte ich dieses Werk verpasst und das wäre schon ein Verlust gewesen. Wie das Leben in einem so bevormundenden Staat sei es nun im Nazi-Staat der 1930er und 1940er oder im Stasi-Staat der DDR nachwirkt, auch wenn diese Staaten untergegangen sind, ist ein packendes Thema. Konnten Eltern oder Großeltern mit ihren Erfahrungen überhaupt gute Eltern oder Großeltern sein? Wie fühlten sich die Kinder, die einem Weltbild entsprechen sollten, dass es nicht mehr gab. Können sie den Rucksack abschütteln, den ihnen die Geschichte und ihre schweigenden Eltern aufgebürdet haben? Beim Lesen des Buches fängt man an in eigenen Erinnerungen zu versinken, man erkennt sich wieder, auch wenn man einen anderen Hintergrund hat. Man muss auch mal absetzen und zu Atem kommen. Dennoch möchte man diese Leseerfahrung nicht missen. Es kann nicht alles bis ins Letzte geklärt werden und doch hat man die Chance etwas zu ändern. 4,5 Sterne
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Kleine Stadt im Osten

wal.li am 29.09.2023
Bewertungsnummer: 2033195
Bewertet: eBook (ePUB)

Stine wurde noch während der Existenz der DDR geboren, aber sie war erst ein paar Jahre als der Staat ihrer Eltern unterging. So richtig kann Stine das mit der Wende nicht verstehen. Liegt es an ihr, dass sie sich überall falsch vorkommt? Erst Jahre später als sie schon in Berlin studiert und schon selbst Kinder hat, beginnt Stine nachzuforschen. Gerade in der Vergangenheit ihres geliebten Opas Paul scheint es einige Ungereimtheiten zu geben. Und ihre Eltern, die überzeugten Sozialisten? Bei ihrer Suche beginnt Stine nicht nur etwas über ihre Familie herauszufinden, sondern sie hinterfragt auch, wie sie ihr Selbst gebildet hat. Auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2023 ist dieses Erstlingswerk der Prosa einer jungen Autorin gelandet. Wie verarbeitet man so einen totalen Umbruch? Die Erfahrung von Diktatur und Bevormundung zur relativen Freiheit, in der auch nicht alles schön ist. Stines unterkühltes Elternhaus, die Eltern, die in der DDR schließlich auch ein gutes Leben hatten, sie haben sich ja nichts zu schulden kommen lassen. Und gerade ihr Halt, ihr Opa Paul hat nicht immer die Wahrheit gesagt, hat geschwiegen wie so viele andere auch. Was soll oder will Stine ihren Kindern weitergeben? Einiges wird sie jedoch bestimmt anders machen als ihre Mutter. Hier hat die Buchpreisjury wirklich eine hervorragende Auswahl getroffen. Ohne diese Wahl hätte ich dieses Werk verpasst und das wäre schon ein Verlust gewesen. Wie das Leben in einem so bevormundenden Staat sei es nun im Nazi-Staat der 1930er und 1940er oder im Stasi-Staat der DDR nachwirkt, auch wenn diese Staaten untergegangen sind, ist ein packendes Thema. Konnten Eltern oder Großeltern mit ihren Erfahrungen überhaupt gute Eltern oder Großeltern sein? Wie fühlten sich die Kinder, die einem Weltbild entsprechen sollten, dass es nicht mehr gab. Können sie den Rucksack abschütteln, den ihnen die Geschichte und ihre schweigenden Eltern aufgebürdet haben? Beim Lesen des Buches fängt man an in eigenen Erinnerungen zu versinken, man erkennt sich wieder, auch wenn man einen anderen Hintergrund hat. Man muss auch mal absetzen und zu Atem kommen. Dennoch möchte man diese Leseerfahrung nicht missen. Es kann nicht alles bis ins Letzte geklärt werden und doch hat man die Chance etwas zu ändern. 4,5 Sterne

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von Anne Rabe

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Haike Zimmer

Thalia Dresden - Elbe Park

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Eine Emanzipationsgeschichte

Bewertet: eBook (ePUB)

Aufgewachsen in einem kalten Elternhaus, als Tochter überzeugter SED -Genossen, begibt sich Stine auf die Spuren ihrer Familiengeschichte, bis zurück zur Kindheit der Großeltern. Ein Generationenroman von Schuld, Verdrängung, Verletzungen und Sprachlosigkeit. Einfühlsam und Schonungslos, ein Roman der zeigt wie sich Ideologien und Gewalt begünstigen.
4/5

Eine Emanzipationsgeschichte

Bewertet: eBook (ePUB)

Aufgewachsen in einem kalten Elternhaus, als Tochter überzeugter SED -Genossen, begibt sich Stine auf die Spuren ihrer Familiengeschichte, bis zurück zur Kindheit der Großeltern. Ein Generationenroman von Schuld, Verdrängung, Verletzungen und Sprachlosigkeit. Einfühlsam und Schonungslos, ein Roman der zeigt wie sich Ideologien und Gewalt begünstigen.

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Tobias Groß

Thalia Leipzig

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Roman einer ganzen Generation

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Oft werden sie vergessen, diejenigen, die das Ende der DDR und die ersten Jahre des wiedervereinigten Deutschlands als Kinder und Jugendliche in den neuen Bundesländern erlebten. Eine Generation zwischen Ost und West, zwischen der häuslichen DDR und der alltäglichen Bundesrepublik, zwischen Restsozialismus und grenzenlosem Kapitalismus – mit allen erdenklich negativen Folgen. Diese Folgen bekommt die Protagonistin in Anne Rabes Prosadebüt »Die Möglichkeit von Glück« direkt zu spüren. Denn Stine ist ein Kind der Wende. Geboren kurz vor der „Friedlichen Revolution“ im Herbst ’89, erlebte sie den Transformationsprozess von Ost zu West auf schmerzliche Art und Weise. Einerseits ist sie den gesellschaftlichen Umbrüchen der Zeit ungeschützt ausgesetzt, den Baseballschlägerjahren, der Perspektivlosigkeit der 1990er-Jahre. Aber auch die ersten Amokläufe wie 2002 am Erfurter Gutenberg-Gymnasium hinterließen tiefe Spuren. Andererseits wächst sie in einer Familie auf, die zu DDR-Zeiten tiefrot war und an ein System glaubte, in welchem der Einzelne nichts zählte. So sehr, dass Stine eine elterliche Härte erleben musste, in der psychisch-körperliche Gewalt an der Tagesordnung war und mütterliche Demütigungen zum guten Ton gehörten. Was tiefe Spuren hinterließ. Die Wurzeln dieser familiären Kälte liegen in den Geschichten der Großeltern, ganz besonders in der von Paul, dem Vater ihrer herrischen Mutter. »Die Möglichkeit von Glück« ist ein großartiges Debüt, welches das Potenzial besitzt zum Schlüsselroman für Nachwendekinder zu werden. Denn Anne Rabe beschreibt in ihrem Prosadebüt ein Aufwachsen in Zeiten der großen Unsicherheit, mit dem sich viele Menschen identifizieren können, die kurz vor oder nach der Wende im Osten Deutschlands geboren wurden. Eindringlich und vor allem glaubwürdig erzählt sie eine Geschichte von institutionalisierter Lieblosigkeit, von Vernachlässigung und vielschichtiger Verachtung. Von einer Überforderung, die bis heute nachwirkt und die Lesenden tief berührt. Ein absolutes Highlight im Literaturjahr 2023 und vollkommen zurecht auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises.
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Roman einer ganzen Generation

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Oft werden sie vergessen, diejenigen, die das Ende der DDR und die ersten Jahre des wiedervereinigten Deutschlands als Kinder und Jugendliche in den neuen Bundesländern erlebten. Eine Generation zwischen Ost und West, zwischen der häuslichen DDR und der alltäglichen Bundesrepublik, zwischen Restsozialismus und grenzenlosem Kapitalismus – mit allen erdenklich negativen Folgen. Diese Folgen bekommt die Protagonistin in Anne Rabes Prosadebüt »Die Möglichkeit von Glück« direkt zu spüren. Denn Stine ist ein Kind der Wende. Geboren kurz vor der „Friedlichen Revolution“ im Herbst ’89, erlebte sie den Transformationsprozess von Ost zu West auf schmerzliche Art und Weise. Einerseits ist sie den gesellschaftlichen Umbrüchen der Zeit ungeschützt ausgesetzt, den Baseballschlägerjahren, der Perspektivlosigkeit der 1990er-Jahre. Aber auch die ersten Amokläufe wie 2002 am Erfurter Gutenberg-Gymnasium hinterließen tiefe Spuren. Andererseits wächst sie in einer Familie auf, die zu DDR-Zeiten tiefrot war und an ein System glaubte, in welchem der Einzelne nichts zählte. So sehr, dass Stine eine elterliche Härte erleben musste, in der psychisch-körperliche Gewalt an der Tagesordnung war und mütterliche Demütigungen zum guten Ton gehörten. Was tiefe Spuren hinterließ. Die Wurzeln dieser familiären Kälte liegen in den Geschichten der Großeltern, ganz besonders in der von Paul, dem Vater ihrer herrischen Mutter. »Die Möglichkeit von Glück« ist ein großartiges Debüt, welches das Potenzial besitzt zum Schlüsselroman für Nachwendekinder zu werden. Denn Anne Rabe beschreibt in ihrem Prosadebüt ein Aufwachsen in Zeiten der großen Unsicherheit, mit dem sich viele Menschen identifizieren können, die kurz vor oder nach der Wende im Osten Deutschlands geboren wurden. Eindringlich und vor allem glaubwürdig erzählt sie eine Geschichte von institutionalisierter Lieblosigkeit, von Vernachlässigung und vielschichtiger Verachtung. Von einer Überforderung, die bis heute nachwirkt und die Lesenden tief berührt. Ein absolutes Highlight im Literaturjahr 2023 und vollkommen zurecht auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises.

Tobias Groß
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