Produktbild: Die Möglichkeit von Glück

Die Möglichkeit von Glück Roman | Shortlist Deutscher Buchpreis 2023

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

10816

Erscheinungsdatum

18.03.2023

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

3775 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783608121612

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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  • ausführliche Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Verkaufsrang

10816

Erscheinungsdatum

18.03.2023

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

3775 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783608121612

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  • wal.li

    4/5

    29.09.2023

    eBook (ePUB 3)

    Kleine Stadt im Osten

    Stine wurde noch während der Existenz der DDR geboren, aber sie war erst ein paar Jahre als der Staat ihrer Eltern unterging. So richtig kann Stine das mit der Wende nicht verstehen. Liegt es an ihr, dass sie sich überall falsch vorkommt? Erst Jahre später als sie schon in Berlin studiert und schon selbst Kinder hat, beginnt Stine nachzuforschen. Gerade in der Vergangenheit ihres geliebten Opas Paul scheint es einige Ungereimtheiten zu geben. Und ihre Eltern, die überzeugten Sozialisten? Bei ihrer Suche beginnt Stine nicht nur etwas über ihre Familie herauszufinden, sondern sie hinterfragt auch, wie sie ihr Selbst gebildet hat. Auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2023 ist dieses Erstlingswerk der Prosa einer jungen Autorin gelandet. Wie verarbeitet man so einen totalen Umbruch? Die Erfahrung von Diktatur und Bevormundung zur relativen Freiheit, in der auch nicht alles schön ist. Stines unterkühltes Elternhaus, die Eltern, die in der DDR schließlich auch ein gutes Leben hatten, sie haben sich ja nichts zu schulden kommen lassen. Und gerade ihr Halt, ihr Opa Paul hat nicht immer die Wahrheit gesagt, hat geschwiegen wie so viele andere auch. Was soll oder will Stine ihren Kindern weitergeben? Einiges wird sie jedoch bestimmt anders machen als ihre Mutter. Hier hat die Buchpreisjury wirklich eine hervorragende Auswahl getroffen. Ohne diese Wahl hätte ich dieses Werk verpasst und das wäre schon ein Verlust gewesen. Wie das Leben in einem so bevormundenden Staat sei es nun im Nazi-Staat der 1930er und 1940er oder im Stasi-Staat der DDR nachwirkt, auch wenn diese Staaten untergegangen sind, ist ein packendes Thema. Konnten Eltern oder Großeltern mit ihren Erfahrungen überhaupt gute Eltern oder Großeltern sein? Wie fühlten sich die Kinder, die einem Weltbild entsprechen sollten, dass es nicht mehr gab. Können sie den Rucksack abschütteln, den ihnen die Geschichte und ihre schweigenden Eltern aufgebürdet haben? Beim Lesen des Buches fängt man an in eigenen Erinnerungen zu versinken, man erkennt sich wieder, auch wenn man einen anderen Hintergrund hat. Man muss auch mal absetzen und zu Atem kommen. Dennoch möchte man diese Leseerfahrung nicht missen. Es kann nicht alles bis ins Letzte geklärt werden und doch hat man die Chance etwas zu ändern. 4,5 Sterne

  • SimoneF

    4/5

    06.04.2023

    eBook (ePUB 3)

    Lesenswert und interessant

    Die Protagonistin Stine wird 1986 in einem kleinen Ort an der Ostsee in der DDR geboren. Ihre Eltern und Großeltern sind überzeugte Sozialisten. Stine wächst im wiedervereinigten Deutschland auf, doch die sozialistische Ideologie ist noch vielerorts spürbar. Stines Lebensgeschichte hat mich sehr bewegt, insbesondere ihre harte und von Gewalt geprägte Kindheit. Die "Erziehungsmethoden" ihrer Mutter waren schockierend und umso befremdlicher, da sie Erzieherin in einem Kinderheim war. Als Stines Großvater Paul stirbt, der nie viel aus seinem Leben erzählt hat, macht sie sich über das Bundesarchiv und andere Stellen auf Spurensuche. Stine möchte mehr über ihre Familie wissen, ihre Großeltern und Eltern, die nie über Vergangenes gesprochen haben, verstehen und darüber letzlich auch zu sich selbst finden. Die Jugend der Großeltern im Dritten Reich, ihre Kriegserlebnisse und das Schweigen darüber, der Aufbau der DDR und der Glaube an ein besseres Deutschland wirken bis in Stines Generation hinein. Hinzu kommen die Unsicherheiten der Nachwendezeit. Stines Gedanken hierzu und ihre innere Zerrissenheit sind sehr eindrücklich beschrieben und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Die Autorin springt häufig zwischen verschiedenen Zeit- und Handlungsebenen her, war den Lesefluss leider etwas behindert. Allerdings spiegelt dieses Hin und Her Stines Gedankenwelt sehr gut wider. Aufgrund der detaillierten Schilderungen von Stines Recherche zu Opa Paul in diversen Archiven und der Ich-Perspektive liest sich der Roman wie eine Autobiographie, ist aber fiktiv. Es wäre in einem Nachwort interessant gewesen zu erfahren, ob hier reale Biographien zugrunde lagen. Fazit: Ein lesenswerter und bewegender Roman!

  • Bewertung

    3/5

    01.10.2023

    eBook (ePUB 3)

    Shortlist zum Dt. Buchpreis 2023

    Es ist wieder soweit! Am 16. Oktober 2023 wird der deutsche Buchpreis vergeben. Sechs Titel stehen auf der Shortlist. Meiner Meinung nach ist leider kein Highlight darunter. Auch nicht das Buch von Anne Rabe, Die Möglichkeit von Glück. Stine, die Hauptperson, ist beim Mauerfall 3 Jahre alt. Hat also so richtig nichts von der Veränderung mitbekommen. Als sie dann älter wird beginnt sie die eigene Geschichte und der der Familie zu erforschen. Wir dringen ein in Konflikte, Träume Wirklichkeiten und nehmen Teil am Leben dieser Familie. Es ist gut geschrieben, aber DAS MOMENT fehlt. Was es ist weiß ich nicht, aber es hat mich nicht vom Höcker gehauen. Sorry Frau Rabe

  • Bewertung

    5/5

    16.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der Wenderoman?

    Kein anderes meiner bisherigen gelesenen Post-Wende-Bücher vermittelt ein stärkeres DDR-Gefühl als dieser. In „Die Möglichkeit von Glück“ kreiert Anne Rabe einen Wende-Roman, der seinesgleichen sucht. Sie spricht von Gewalt, Erinnerung, Reflexion, Kontinuität und Wandel. Die Lektüre kann ich jede*m nur wärmstens empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    22.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegende Geschichte

    Ein außerordentlich gelungener Roman. Es zeigt sich, wie Familien von den politischen Verhältnissen abhängen. Es ist nicht nur ein DDR-Roman, sondern ein Roman über Familienstrukturen und die Verstrickungen von Politik und Privatleben.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (23)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Melanie Winkler

    Melanie Winkler

    Thalia Norderstedt – Herold-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbar erzählt, der Inhalt...

    Wunderbar erzählt, der Inhalt geht nah: Anne Rabe entwirft die Geschichte von Stine, einem Wende-Kind. Sprachlos bleiben wir zurück ob der stillen familiären Gewalt und des Auseinanderbrechens der Familie. Glänzend eingebunden in die deutsch-deutsche Geschichte. Lesetipp!
  • Zum Bewerterprofil von Flynn Dresely

    Flynn Dresely

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    DDR

    Stine ist gerade einmal drei Jahre alt, als die Mauer fällt. Sie erfährt schon in jungen Jahren, was es bedeutet, ein Kind der Generation zu sein, die zum ersten Mal seit Jahrzenten in Freiheit aufwächst. Doch die Unterschiede zwischen dem totalen Kapitalismus in der BRD und dem Sozialismus in der DDR könnten nicht größer sein. So muss sich ein ganzes Land neu ordnen, bevor es vereint bergauf gehen kann. Das junge Mädchen erfährt dies wie kein anderes am eigenen Leib, sind die Eltern doch buchstäblich fanatische Anhänger der DDR und ihrem System gewesen. Zugleich geschehen im Elternhaus schreckliche Dinge, die nicht nach außen dringen dürfen, denn der Schein muss stets gewahrt bleiben. Anne Rabe hat mit ihrem Debütroman „Eine Möglichkeit von Glück” ein Buch einer ganzen Generation geschrieben, das sowohl sprachlich, als auch inhaltlich auf ganzer Linie überzeugt und somit eine klare Leseempfehlung meinerseits ist.
  • Zum Bewerterprofil von Tobias Groß

    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Roman einer ganzen Generation

    Oft werden sie vergessen, diejenigen, die das Ende der DDR und die ersten Jahre des wiedervereinigten Deutschlands als Kinder und Jugendliche in den neuen Bundesländern erlebten. Eine Generation zwischen Ost und West, zwischen der häuslichen DDR und der alltäglichen Bundesrepublik, zwischen Restsozialismus und grenzenlosem Kapitalismus – mit allen erdenklich negativen Folgen. Diese Folgen bekommt die Protagonistin in Anne Rabes Prosadebüt »Die Möglichkeit von Glück« direkt zu spüren. Denn Stine ist ein Kind der Wende. Geboren kurz vor der „Friedlichen Revolution“ im Herbst ’89, erlebte sie den Transformationsprozess von Ost zu West auf schmerzliche Art und Weise. Einerseits ist sie den gesellschaftlichen Umbrüchen der Zeit ungeschützt ausgesetzt, den Baseballschlägerjahren, der Perspektivlosigkeit der 1990er-Jahre. Aber auch die ersten Amokläufe wie 2002 am Erfurter Gutenberg-Gymnasium hinterließen tiefe Spuren. Andererseits wächst sie in einer Familie auf, die zu DDR-Zeiten tiefrot war und an ein System glaubte, in welchem der Einzelne nichts zählte. So sehr, dass Stine eine elterliche Härte erleben musste, in der psychisch-körperliche Gewalt an der Tagesordnung war und mütterliche Demütigungen zum guten Ton gehörten. Was tiefe Spuren hinterließ. Die Wurzeln dieser familiären Kälte liegen in den Geschichten der Großeltern, ganz besonders in der von Paul, dem Vater ihrer herrischen Mutter. »Die Möglichkeit von Glück« ist ein großartiges Debüt, welches das Potenzial besitzt zum Schlüsselroman für Nachwendekinder zu werden. Denn Anne Rabe beschreibt in ihrem Prosadebüt ein Aufwachsen in Zeiten der großen Unsicherheit, mit dem sich viele Menschen identifizieren können, die kurz vor oder nach der Wende im Osten Deutschlands geboren wurden. Eindringlich und vor allem glaubwürdig erzählt sie eine Geschichte von institutionalisierter Lieblosigkeit, von Vernachlässigung und vielschichtiger Verachtung. Von einer Überforderung, die bis heute nachwirkt und die Lesenden tief berührt. Ein absolutes Highlight im Literaturjahr 2023 und vollkommen zurecht auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises.
  • Zum Bewerterprofil von Sina Hufnagel

    Sina Hufnagel

    Thalia Baden-Baden – Wagener Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig

    Dieser Roman ist absolut zu Recht nominiert!!! Diese Geschichte hat mich zutiefst berührt und nachdenklich gemacht. Viel zu selten beschäftigt man sich wirklich mit seiner Familiengeschichte und auch bei mir kam die Frage auf, warum ich mich damals nicht mehr mit meinen Großeltern darüber unterhalten habe. "Aber was bleibt mir übrig? Was bleibt uns Nachgeborenen übrig? Und ich höre Bertold Brecht zu mir sprechen: Ihr, die ihr auftauchen werdet aus der Flut In der wir untergangen sind Gedenkt Wenn ihr von unseren Schwächen sprecht Auch der finsteren Zeit Der ihr entronnen seid." UNBEDINGT LESEN !!!
  • Zum Bewerterprofil von Britta Schatz

    Britta Schatz

    Thalia Mayersche Bünde

    Buchhändler*in

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    4/5

    04.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Familiendrama im Schatten der Wiedervereinigung

    Dieses Buch ist nicht nur ein Nach Wende Roman, sondern auch ein Familiendrama. Anne Rabe prangert unter anderem die Ostalgie an und zeichnet ein Bild von einem kontrollierenden Staat, der seine Bürger nach der Wende zerrissen und ratlos zurück lässt.

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