Produktbild: Die spürst du nicht

Die spürst du nicht Roman

284

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

6606

Erscheinungsdatum

20.03.2023

Verlag

Paul Zsolnay Verlag

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

2714 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783552073531

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

6606

Erscheinungsdatum

20.03.2023

Verlag

Paul Zsolnay Verlag

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

2714 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783552073531

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  • Bewertung

    aus Münster

    5/5

    13.03.2025

    eBook (ePUB)

    Gesellschaftskritik ohne Fingerzeig

    Daniel Glattauer beschreibt. Und das macht er so gut, dass ich mich in jeden Charakter hineinversetzen konnte. Während des Lesens war ich permanent angespannt, weil ich so mitgefühlt habe. Das Ende kommt mit ganz leiser und umso kraftvolleren Wucht. Ein Buch, das bei mir lange nachhalen wird.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    15.08.2023

    eBook (ePUB)

    Meine Meinung: Den Verstummten…

    Meine Meinung: Den Verstummten eine Stimme geben Eben habe ich das Buch beendet. Ich bin zu Tränen gerührt. Der Autor hat es schon mal fertig gebracht, dass ich ein Buch an einem Tag inhaliert habe. *Gut gegen Nordwind.* *Die spürst du nicht* auf fast einen Tag. Diese Geschichte ist *Gut gegen Vorurteile*! Das Flüchtlingskind Aayana ist die Klassenkameradin von Sophie Luise. Sie darf mit an die Toskana fahren. Das Flüchtlingskind aus Somalia hat Angst vor dem Wasser. Das nasse Element wird ihr auch tatsächlich zum Verhängnis. Sie ertrinkt im Pool. Der Urlaub wird sofort abgebrochen.Wir lernen die Strobl-Marineks und Binders kennen. Zusammen waren sie in der Toskana mit ihren Kindern und dem Flüchtlingskind Aayana. Daheim in Wien trifften die Meinungen weit auseinander, was den tragischen Unfall betrifft. Während die Politikern Elisa Strobl-Marinek die Verhandlung zu einem schnellen Ende bringen möchte, (zu sehr hat die Grün-Abgeordnete Angst vor negativer Presse,) möchte Melanie Binder der Familie von Aayana helfen. Melanie fühlt sich mitschuldig an dem Tod des Mädchens. Ist der Meinung, dass die Aufsichtspflicht kläglich vernachlässigt wurde. Die innige Freundschaft der beiden Frauen bekommt gewaltige Risse. Ein Blick in den Spiegel. Das ging mir durch den Kopf. Besonders ziemlich am Ende der Geschichte. Es ist ein vom Leben Gebeutelter, der Licht in das Dunkle gebracht hat. Ein Asphaltgenosse. Einst selbst Jurist. Die spürst du nicht konfrontiert uns mit unserem Egoismus. Man spürt die kleine Aayana nicht. Sie wird lange zur Nebensache in der Geschichte. Wie es halt im realen Leben so ist. Nur der gute Leumund und ein Staranwalt tragen zur Linderung der erhitzten Gemüter bei. Die Schande soll nicht zu groß in den Vordergrund rücken. Tut sie aber doch. Dafür sorgen so soziale Netzwerke wie Instagram und Co. Die öffentlichen Diskussionen schmerzen jeden Menschen, der noch ein Fünkchen Mitleid in sich trägt. Ich habe Wien sehr deutlich gespürt. Die Mentalität der Österreicher ist stets präsent. Das dürfte dem einen oder anderen Begriff geschuldet sein. Der Schreibstil ist flüssig und lässt inhaltlich nichts vermissen. Ich konnte gut in die Gefühlswelt der Protas eintauchen. Ich möchte wirklich nicht über irgend eine Person in dieser Geschichte urteilen. Vielmehr stellt sich mir die Frage, wie ich mich verhalten hätte. Wäre ich eine Melanie oder Elise? Würde ich vertuschen wollen oder der Wahrheit eine Stimme geben? Soviel sei gesagt. Es war ein Unfall. Tragisch für eine somalische Familie. Auch für die Urlauber. Die fehlende Auseinandersetzung mit Aayana und deren Tod, ist in meinen Augen das einzige Verbrechen. Aber Menschen, die unsere Sprache nicht sprechen, werden nicht wahrgenommen. Sie haben keine Stimme. Sie werden falsch oder gar nicht verstanden. Dabei ist es gerade die somalische Familie, von der wir in dieser Geschichte viel lernen. Die trotz großen Leid das Gute an den beiden Familien gesehen hat. Fazit: Die Geschichte mag fiktiver Natur sein. So ähnlich dürfte sie sich jedoch schon oft im realen Leben zugetragen haben. Die Sprachgewalt und der Asphaltgenosse mit Herz ❤️ gewähren tiefe Einblicke. Sie geben den Verstummten eine Stimme. Herzlichen Dank Herr Glattauer.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    15.08.2023

    eBook (ePUB)

    Den Verstummten eine Stimme geben

    Meine Meinung: Den Verstummten eine Stimme geben Eben habe ich das Buch beendet. Ich bin zu Tränen gerührt. Der Autor hat es schon mal fertig gebracht, dass ich ein Buch an einem Tag inhaliert habe. *Gut gegen Nordwind.* *Die spürst du nicht* auf fast einen Tag. Diese Geschichte ist *Gut gegen Vorurteile*! Das Flüchtlingskind Aayana ist die Klassenkameradin von Sophie Luise. Sie darf mit an die Toskana fahren. Das Flüchtlingskind aus Somalia hat Angst vor dem Wasser. Das nasse Element wird ihr auch tatsächlich zum Verhängnis. Sie ertrinkt im Pool. Der Urlaub wird sofort abgebrochen.Wir lernen die Strobl-Marineks und Binders kennen. Zusammen waren sie in der Toskana mit ihren Kindern und dem Flüchtlingskind Aayana. Daheim in Wien trifften die Meinungen weit auseinander, was den tragischen Unfall betrifft. Während die Politikern Elisa Strobl-Marinek die Verhandlung zu einem schnellen Ende bringen möchte, (zu sehr hat die Grün-Abgeordnete Angst vor negativer Presse,) möchte Melanie Binder der Familie von Aayana helfen. Melanie fühlt sich mitschuldig an dem Tod des Mädchens. Ist der Meinung, dass die Aufsichtspflicht kläglich vernachlässigt wurde. Die innige Freundschaft der beiden Frauen bekommt gewaltige Risse. Ein Blick in den Spiegel. Das ging mir durch den Kopf. Besonders ziemlich am Ende der Geschichte. Es ist ein vom Leben Gebeutelter, der Licht in das Dunkle gebracht hat. Ein Asphaltgenosse. Einst selbst Jurist. Die spürst du nicht konfrontiert uns mit unserem Egoismus. Man spürt die kleine Aayana nicht. Sie wird lange zur Nebensache in der Geschichte. Wie es halt im realen Leben so ist. Nur der gute Leumund und ein Staranwalt tragen zur Linderung der erhitzten Gemüter bei. Die Schande soll nicht zu groß in den Vordergrund rücken. Tut sie aber doch. Dafür sorgen so soziale Netzwerke wie Instagram und Co. Die öffentlichen Diskussionen schmerzen jeden Menschen, der noch ein Fünkchen Mitleid in sich trägt. Ich habe Wien sehr deutlich gespürt. Die Mentalität der Österreicher ist stets präsent. Das dürfte dem einen oder anderen Begriff geschuldet sein. Der Schreibstil ist flüssig und lässt inhaltlich nichts vermissen. Ich konnte gut in die Gefühlswelt der Protas eintauchen. Ich möchte wirklich nicht über irgend eine Person in dieser Geschichte urteilen. Vielmehr stellt sich mir die Frage, wie ich mich verhalten hätte. Wäre ich eine Melanie oder Elise? Würde ich vertuschen wollen oder der Wahrheit eine Stimme geben? Soviel sei gesagt. Es war ein Unfall. Tragisch für eine somalische Familie. Auch für die Urlauber. Die fehlende Auseinandersetzung mit Aayana und deren Tod, ist in meinen Augen das einzige Verbrechen. Aber Menschen, die unsere Sprache nicht sprechen, werden nicht wahrgenommen. Sie haben keine Stimme. Sie werden falsch oder gar nicht verstanden. Dabei ist es gerade die somalische Familie, von der wir in dieser Geschichte viel lernen. Die trotz großen Leid das Gute an den beiden Familien gesehen hat. Fazit: Die Geschichte mag fiktiver Natur sein. So ähnlich dürfte sie sich jedoch schon oft im realen Leben zugetragen haben. Die Sprachgewalt und der Asphaltgenosse mit Herz gewähren tiefe Einblicke. Sie geben den Verstummten eine Stimme. Herzlichen Dank Herr Glattauer.

  • Bewertung

    aus Gänserndorf

    5/5

    16.07.2023

    eBook (ePUB)

    sehr bewegende Geschichte

    wer nach diesem Buch immer noch dagegen ist, dass Flüchtlinge nach Europa kommen und hier ein neues Leben anfangen können, dem fehlt einfach zu 100% die Empathie Das abrupte Ende vor allem regt sehr zum Nachdenken an. Die Geschichte der Familie Ahmed sollte man echt gelesen haben.

  • Fredhel

    5/5

    29.03.2023

    eBook (ePUB)

    Charakterstudien

    Das Bild eines herrlich blauen Swimmingpools ziert das Cover. Gerade so ein Pool ist der Auslöser einer großen Tragödie. Zwei befreundete Familien wollen ihren Urlaub gemeinsam in der Toskana verbringen. Auf Drängen der verwöhnten Tochter wird noch eine Klassenkameradin mit genommen. Es handelt sich um ein traumatisiertes Flüchtlingsmädchen aus Somalia, das direkt am ersten Abend im Pool ertrinkt. Daniel Glattauer beschreibt mit spitzer Feder den Charakter der wohlhabenden Gutmenschen, vor allem, wie sie dieses Unglück in egoistischster Weise verarbeiten. Sie fallen von einem Albtraum in den nächsten, als ein vertrottelt wirkender Rechtsanwalt ein Gerichtsverfahren mit einer utopischen Schadenersatzklage im Namen der somalischen Familie anstrebt. Zwischendurch gibt es eingeschobene Passagen mit Auszügen von Internetkommentaren mit den üblichen Statements, Vorurteilen und Beleidigungen, größtenteils auf Boulevard-Zeitungsniveau. Das Ende wird dann tatsächlich auch noch einmal richtig spannend und hat zudem einen unerwarteten Knalleffekt. Humor hat der Autor, das muss man ihm lassen, aber jede einzelne Seite bringt den Leser zum Nachdenken: Einerseits stecken die Protagonisten voller Klischees, aber Tatsache ist doch, die Menschen sind wirklich so. Mir hat das Buch sehr gefallen. Es fällt aus dem Rahmen, behandelt ein hochbrisantes Thema, ist menschlich anrührend und regt zum Nachdenken an, obwohl es einen hohen Unterhaltungswert hat. Die Hörbuchversion mit zwei hervorragenden Sprechern gibt den Inhalt noch einmal besonders intensiv wieder.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (284)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Chayenne Theiß

    Chayenne Theiß

    Thalia Gießen

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Satirische und tragische Gesellschaftskritik!

    Glattauer zeichnet mit seiner satirischen Sprache überspitze, unsympathische Charaktere, die in ihrer privilegierten Welt als Gutmenschen dastehen wollen, letztendlich aber nur Empathie für die eigene Familie und Milieus aufbringen. Die in der Geschichte stattfindende Tragödie, das Ertrinken des mitgenommenen Flüchtlingskinds im Sommerurlaub der Politikerinnenfamilie, rückt in den Schatten von medialen Schlagzeilen über die besagte Familie und rassistische Diskussionen auf sozialen Medien sowie einem aufwendigen Gerichtsprozess. Themen wie Doppelmoral, Alltagsrassismus, scheinbar perfekte Familienkonstellationen, soziale Medien und Drogenkonsum als Ausweg aus gefühlter Isolation und Einsamkeit sowie massenmediale Berichterstattung werden mit scharfer und klarer Sprache pointiert dargestellt und kritisiert. Starkes Ende und ein Buch das sprachlos zurücklässt.
  • Zum Bewerterprofil von Stephanie Hepp

    Stephanie Hepp

    Thalia Saarbrücken

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.04.2025

    eBook (ePUB)

    Hochaktuell

    Eine mitreißende, aktuelle, pointierte und scharfzüngige Geschichte, die den Spiegel vorhält. Gleich zu Anfang weiß man, was passiert ist. Packend geschrieben, wird gezeigt, wie es dazu kam; alles wird von verschiedenen Seiten beleuchtet, es wird nicht nur an der Oberfläche gekratzt, sondern alles schmerzlich vertieft. Ein tolles und durchaus brisantes Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Sadiç

    Sarah Sadiç

    Thalia Traunstein

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch spürst du!!!

    Das Flüchtlingskind Aayana ertrinkt, als es mit ihrer österreichischen Freundin und deren Familie Urlaub macht. Die Medien und Menschen reagieren und man stellt sich die Frage, ob jedes Menschenleben gleich viel wert ist. Ein unglaublich gutes und gleichzeitig extrem aufwühlendes Buch. Muss man gelesen haben!!!
  • Zum Bewerterprofil von Jolina Merkle

    Jolina Merkle

    Thalia Sankt Augustin

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    ,,Keiner der Beteiligten ist mit dem Schrecken davongekommen. Das Unglück hat sich in die Hinterköpfe gegraben und dreht dort Endlosschleifen.”

    Prosecco Korken knallen! Der Urlaub kann beginnen! Doch keiner bemerkt, wie die Freundin der Tochter klammheimlich im Pool untergeht. Keiner bemerkt, wie das Kind ertrinkt. Wer trägt Schuld? Kann jemand Schuld an einem Unglück haben? Der Vorfall macht Furore in der Heimat, die sozialen Netzwerke laufen heiß, eine Politikerin gerät ins Kreuzfeuer. Das Leben der betroffenen Familie scheint aus den Fugen zu geraten. Und die Familie des Mädchens, das gestorben ist? Die spürt man nicht. Sie sind aus Somalia geflohen und versuchen sich in Österreich eine neue Existenz aufzubauen, bevor das Schicksal erneut über sie hereinbricht. Ein Buch welches unter die Haut geht und schonungslos die Missstände unserer doppelmoralischen Gesellschaft aufzeigt.
  • Zum Bewerterprofil von A. Scheve

    A. Scheve

    Thalia Poertgen-Herder

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesen, lesen, lesen!

    Was für ein Page-Turner! Grandios erzählt und zuweilen mit Sprachwitz, messerscharf und bissig seziert Daniel Glattauer die privilegierte Gesellschaft und legt dessen Doppelmoral offen.

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