Produktbild: Tausend Aufbrüche

Tausend Aufbrüche Die Deutschen und ihre Demokratie seit den 1980er-Jahren - DEUTSCHER SACHBUCHPREIS 2024

2

28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.09.2023

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Siedler

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,6/13,7/4,2 cm

Gewicht

564 g

Farbe

Aquamarin / Mokka

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8275-0132-5

Beschreibung

Rezension

»Christina Morina nutzt bisher wenig beachtete Quellen, um zu zeigen, wie unterschiedlich sich das Demokratieverständnis in Ost- und Westdeutschland seit den 1980er Jahren entwickelt hat.« ("Aus der Begründung der Jury des Deutschen Sachbuchpreises 2024")
»Christina Morina hat die politische Kulturgeschichte um ein wichtiges Kapitel erweitert. Ihre detaillierte Untersuchung von Bürgerbitten und Beschwerden in DDR und BRD wirft einen neuen Blick auf das Demokratieverständnis in Ost- und Westdeutschland, auf politische Vielstimmigkeit, Wünsche, enttäuschte Hoffnungen und Ressentiments. Morinas Buch legt einen demokratiehistorischen Erinnerungsschatz frei, der eine neue Perspektive in eine heute verhärtete Debatte bringt.« ("Begründung der Jury zur Nominierung für den Preis der Lepziger Buchmesse")
»Morina ist das seltene, vielleicht sogar einmalige Kunststück gelungen, ein sachliches Werk mit vielen Quellen zu verfassen, das zugleich eine Wärme ausstrahlt, die das Leserherz erfasst.« ("Der Freitag")
»Zum Glück hat sich im Herbst [...] Christina Morina mit ›Tausend Aufbrüche‹ zu Wort gemeldet. Ihre Studie ist vielschichtig und differenziert, eine politische Kulturgeschichte ›von unten‹.« ("SPIEGEL Online")
»Ein Meisterwerk der Gegenwartsgeschichte!« ("Zeitschrift für Geschichtswissenschaft")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.09.2023

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Siedler

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,6/13,7/4,2 cm

Gewicht

564 g

Farbe

Aquamarin / Mokka

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8275-0132-5

Herstelleradresse

Siedler Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Eine demokratische Staatsform...

Bewertung am 12.06.2024

Bewertungsnummer: 2221500

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine demokratische Staatsform ist kein Selbstläufer, sie muss er- und gelebt werden.

Eine demokratische Staatsform...

Bewertung am 12.06.2024
Bewertungsnummer: 2221500
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine demokratische Staatsform ist kein Selbstläufer, sie muss er- und gelebt werden.

Deutscher Sachbuchpreis Shortlist

Bewertung am 26.05.2024

Bewertungsnummer: 2209162

Bewertet: eBook (ePUB)

Nominiert für den deutschen Sachbuchpreis 2024. Die Jury muss aus hunderten von Einsendungen acht Bücher auswählen, welche in die Endausscheidung kommen. " Tausend Aufbrüche" ist eines davon.. Die Idee zu zeigen, wie sich die Demokratie in Ost und Westin den Achtzigern entwickelt hat ist gut aber schon lange her. Das Problem, warum die Autorin keine neueren Dokumente nutzen konnt: DATENSCHUTZ, 30 Jahr warten. Also fehlt schon mal die AfD, sowie Gruppierungen aus anderen Kulturbereichen. Kurzum, es faehlt an Aktualität. Und das ist schade. Trotzdem lesen und sich eigene Gedanken zur Gegenwart machen..

Deutscher Sachbuchpreis Shortlist

Bewertung am 26.05.2024
Bewertungsnummer: 2209162
Bewertet: eBook (ePUB)

Nominiert für den deutschen Sachbuchpreis 2024. Die Jury muss aus hunderten von Einsendungen acht Bücher auswählen, welche in die Endausscheidung kommen. " Tausend Aufbrüche" ist eines davon.. Die Idee zu zeigen, wie sich die Demokratie in Ost und Westin den Achtzigern entwickelt hat ist gut aber schon lange her. Das Problem, warum die Autorin keine neueren Dokumente nutzen konnt: DATENSCHUTZ, 30 Jahr warten. Also fehlt schon mal die AfD, sowie Gruppierungen aus anderen Kulturbereichen. Kurzum, es faehlt an Aktualität. Und das ist schade. Trotzdem lesen und sich eigene Gedanken zur Gegenwart machen..

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Tausend Aufbrüche

von Christina Morina

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Dagmar Küchler

Thalia Mayersche Essen Innenstadt

Zum Portrait

5/5

Demokratisches Denken

Bewertet: eBook (ePUB)

Frau Morina stellt in ihrem Buch die verschiedenen Vorstellungen von Demokratie in Ost und West nach 1980 gegenüber. Ein wichtiger Titel, der zum Verständnis der aktuellen politischen Situation viele Erklärungsansätze gibt. Ich muss gestehen, dass mir dieser Titel nicht leicht viel zu lesen, da das Vokabular mir doch manchmal sehr fremd war. Manche Passagen musste ich mehrfach lesen und war dankbar für manchen Brief, den sie zitiert hatte. Gerade diese Briefe spiegeln die Unterschiede besonders eindeutig wieder und halfen mir beim Verständnis. Weil es mir aber ein wichtiges Buch war, um die aktuelle Lage zu verstehen, habe ich es nicht aus der Hand gelegt.
  • Dagmar Küchler
  • Buchhändler/-in

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Demokratisches Denken

Bewertet: eBook (ePUB)

Frau Morina stellt in ihrem Buch die verschiedenen Vorstellungen von Demokratie in Ost und West nach 1980 gegenüber. Ein wichtiger Titel, der zum Verständnis der aktuellen politischen Situation viele Erklärungsansätze gibt. Ich muss gestehen, dass mir dieser Titel nicht leicht viel zu lesen, da das Vokabular mir doch manchmal sehr fremd war. Manche Passagen musste ich mehrfach lesen und war dankbar für manchen Brief, den sie zitiert hatte. Gerade diese Briefe spiegeln die Unterschiede besonders eindeutig wieder und halfen mir beim Verständnis. Weil es mir aber ein wichtiges Buch war, um die aktuelle Lage zu verstehen, habe ich es nicht aus der Hand gelegt.

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Christel Engeland

Thalia Rheinbach

Zum Portrait

4/5

Zum Demokratie- & Staatsverständnis in Ost und West

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Christina Morina hat eine hochspannende Untersuchung zum Demokratie- und Staatsverständnis in Deutschland seit Beginn der 80er Jahre vorgelegt. Dafür hat sie tausende Bürgerbriefe ausgewertet. Für den Bereich der BRD sind dies an die Bundespräsidenten gerichtete Schreiben, für den Bereich der DDR Briefe an den Staatsratsvorsitzenden oder Parteikader. Es zeigt sich, dass viele Mitglieder beider Gesellschaften lange vor 89 politisch sehr bewegt waren und sich nicht nur regieren lassen, sondern auch selbst mitbestimmen wollten. Allein ihre Voraussetzungen waren fundamental unterschiedlich. Die westdeutschen Briefschreiber sehen sich auf Augenhöhe mit dem Adressaten und obwohl sie teils harsche Kritik an Einzelheiten üben, ist ihre Kritik eine konstruktive und ihre Haltung zum System affirmativ. Demokratie wird als Ordnung erfahren und Wahlen als Mitwirkungsmöglichkeit. Die Formel der „sozialistischen Demokratie“ und die Mitwirkungsoffenheit der vermeintlich demokratisch verfassten DDR spielte in der Propaganda der SED zwar eine zentrale Rolle, verschleierte jedoch nur den Anspruch auf alleinige Herrschaft der Partei. Die Idee der Volksdemokratie wirkte dennoch stark in den gesellschaftlichen Alltag. Die Verfasser der ostdeutschen Bürgerpost mühten sich entweder das staatlich betriebene Demokratiepathos mit Leben zu füllen oder es als Chimäre zu entlarven. Archiviert wurden die Briefe bei der Stasi… Morina arbeitet heraus, dass Ideen von Basisdemokratie und unmittelbarer Volksherrschaft im Osten stärker verbreitet waren, nach der Wende aber keine Mehrheiten fanden und wie sehr die AFD als gesamtdeutsch gegründete Partei an diese Ideen anknüpfen konnte. 
Der Historikerin gelingt eine politische Kulturgeschichte von unten. Sie zeigt wichtige Fragen auf, die noch zu beantworten sind und vor allem vergegenwärtigt sie uns, dass Demokratie als Idee und Praxis nichts Statisches ist, sondern dem Wandel unterworfen.
  • Christel Engeland
  • Buchhändler/-in

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4/5

Zum Demokratie- & Staatsverständnis in Ost und West

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Christina Morina hat eine hochspannende Untersuchung zum Demokratie- und Staatsverständnis in Deutschland seit Beginn der 80er Jahre vorgelegt. Dafür hat sie tausende Bürgerbriefe ausgewertet. Für den Bereich der BRD sind dies an die Bundespräsidenten gerichtete Schreiben, für den Bereich der DDR Briefe an den Staatsratsvorsitzenden oder Parteikader. Es zeigt sich, dass viele Mitglieder beider Gesellschaften lange vor 89 politisch sehr bewegt waren und sich nicht nur regieren lassen, sondern auch selbst mitbestimmen wollten. Allein ihre Voraussetzungen waren fundamental unterschiedlich. Die westdeutschen Briefschreiber sehen sich auf Augenhöhe mit dem Adressaten und obwohl sie teils harsche Kritik an Einzelheiten üben, ist ihre Kritik eine konstruktive und ihre Haltung zum System affirmativ. Demokratie wird als Ordnung erfahren und Wahlen als Mitwirkungsmöglichkeit. Die Formel der „sozialistischen Demokratie“ und die Mitwirkungsoffenheit der vermeintlich demokratisch verfassten DDR spielte in der Propaganda der SED zwar eine zentrale Rolle, verschleierte jedoch nur den Anspruch auf alleinige Herrschaft der Partei. Die Idee der Volksdemokratie wirkte dennoch stark in den gesellschaftlichen Alltag. Die Verfasser der ostdeutschen Bürgerpost mühten sich entweder das staatlich betriebene Demokratiepathos mit Leben zu füllen oder es als Chimäre zu entlarven. Archiviert wurden die Briefe bei der Stasi… Morina arbeitet heraus, dass Ideen von Basisdemokratie und unmittelbarer Volksherrschaft im Osten stärker verbreitet waren, nach der Wende aber keine Mehrheiten fanden und wie sehr die AFD als gesamtdeutsch gegründete Partei an diese Ideen anknüpfen konnte. 
Der Historikerin gelingt eine politische Kulturgeschichte von unten. Sie zeigt wichtige Fragen auf, die noch zu beantworten sind und vor allem vergegenwärtigt sie uns, dass Demokratie als Idee und Praxis nichts Statisches ist, sondern dem Wandel unterworfen.

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Tausend Aufbrüche

von Christina Morina

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