Produktbild: Tausend Aufbrüche

Tausend Aufbrüche Die Deutschen und ihre Demokratie seit den 1980er-Jahren - ausgezeichnet mit dem DEUTSCHEN SACHBUCHPREIS als bestes Sachbuch des Jahres

2

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.09.2025

Abbildungen

5 schwarz-weiße Abbildungen

Verlag

Pantheon

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

19,7/12,3/3,2 cm

Gewicht

422 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-55517-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.09.2025

Abbildungen

5 schwarz-weiße Abbildungen

Verlag

Pantheon

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

19,7/12,3/3,2 cm

Gewicht

422 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-55517-0

Herstelleradresse

Pantheon
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    26.05.2024

    eBook (ePUB)

    Deutscher Sachbuchpreis Shortlist

    Nominiert für den deutschen Sachbuchpreis 2024. Die Jury muss aus hunderten von Einsendungen acht Bücher auswählen, welche in die Endausscheidung kommen. " Tausend Aufbrüche" ist eines davon.. Die Idee zu zeigen, wie sich die Demokratie in Ost und Westin den Achtzigern entwickelt hat ist gut aber schon lange her. Das Problem, warum die Autorin keine neueren Dokumente nutzen konnt: DATENSCHUTZ, 30 Jahr warten. Also fehlt schon mal die AfD, sowie Gruppierungen aus anderen Kulturbereichen. Kurzum, es faehlt an Aktualität. Und das ist schade. Trotzdem lesen und sich eigene Gedanken zur Gegenwart machen..

  • Bewertung

    4/5

    12.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine demokratische Staatsform...

    Eine demokratische Staatsform ist kein Selbstläufer, sie muss er- und gelebt werden.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.06.2024

    eBook (ePUB)

    Demokratisches Denken

    Frau Morina stellt in ihrem Buch die verschiedenen Vorstellungen von Demokratie in Ost und West nach 1980 gegenüber. Ein wichtiger Titel, der zum Verständnis der aktuellen politischen Situation viele Erklärungsansätze gibt. Ich muss gestehen, dass mir dieser Titel nicht leicht viel zu lesen, da das Vokabular mir doch manchmal sehr fremd war. Manche Passagen musste ich mehrfach lesen und war dankbar für manchen Brief, den sie zitiert hatte. Gerade diese Briefe spiegeln die Unterschiede besonders eindeutig wieder und halfen mir beim Verständnis. Weil es mir aber ein wichtiges Buch war, um die aktuelle Lage zu verstehen, habe ich es nicht aus der Hand gelegt.
  • Zum Bewerterprofil von Christel Engeland

    Christel Engeland

    Thalia Rheinbach

    Buchhändler*in

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    4/5

    14.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zum Demokratie- & Staatsverständnis in Ost und West

    Christina Morina hat eine hochspannende Untersuchung zum Demokratie- und Staatsverständnis in Deutschland seit Beginn der 80er Jahre vorgelegt. Dafür hat sie tausende Bürgerbriefe ausgewertet. Für den Bereich der BRD sind dies an die Bundespräsidenten gerichtete Schreiben, für den Bereich der DDR Briefe an den Staatsratsvorsitzenden oder Parteikader. Es zeigt sich, dass viele Mitglieder beider Gesellschaften lange vor 89 politisch sehr bewegt waren und sich nicht nur regieren lassen, sondern auch selbst mitbestimmen wollten. Allein ihre Voraussetzungen waren fundamental unterschiedlich. Die westdeutschen Briefschreiber sehen sich auf Augenhöhe mit dem Adressaten und obwohl sie teils harsche Kritik an Einzelheiten üben, ist ihre Kritik eine konstruktive und ihre Haltung zum System affirmativ. Demokratie wird als Ordnung erfahren und Wahlen als Mitwirkungsmöglichkeit. Die Formel der „sozialistischen Demokratie“ und die Mitwirkungsoffenheit der vermeintlich demokratisch verfassten DDR spielte in der Propaganda der SED zwar eine zentrale Rolle, verschleierte jedoch nur den Anspruch auf alleinige Herrschaft der Partei. Die Idee der Volksdemokratie wirkte dennoch stark in den gesellschaftlichen Alltag. Die Verfasser der ostdeutschen Bürgerpost mühten sich entweder das staatlich betriebene Demokratiepathos mit Leben zu füllen oder es als Chimäre zu entlarven. Archiviert wurden die Briefe bei der Stasi… Morina arbeitet heraus, dass Ideen von Basisdemokratie und unmittelbarer Volksherrschaft im Osten stärker verbreitet waren, nach der Wende aber keine Mehrheiten fanden und wie sehr die AFD als gesamtdeutsch gegründete Partei an diese Ideen anknüpfen konnte. 
Der Historikerin gelingt eine politische Kulturgeschichte von unten. Sie zeigt wichtige Fragen auf, die noch zu beantworten sind und vor allem vergegenwärtigt sie uns, dass Demokratie als Idee und Praxis nichts Statisches ist, sondern dem Wandel unterworfen.
  • Zum Bewerterprofil von Steffen Ille

    Steffen Ille

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    15.02.2024

    eBook (ePUB)

    Fundierte Zeitgeschichte

    Die Zeitgeschichte ist unter allen historischen Disziplinen sicher diejenige, in der die Januskopfigkeit dieser Wissenschaft am deutlichsten zutage tritt. In diesem Fall sogar besonders deutlich, denn Christina Morinas Lebenslauf deckt sich nahezu mit dem Gegenstand ihrer Betrachtungen. Es ist ihrer wissenschaftlichen Exzellenz zu verdanken, dass dies dem Wert ihrer Arbeit überhaupt nicht abträglich ist - ganz im Gegenteil, ihre Abhandlung öffnet Perspektiven, gerade der ostdeutschen Geschichte, die sonst kaum gesehen werden. Wer die jüngste deutsche Vergangenheit in ihrer Komplexität wirklich verstehen will, kommt an dieser herausragenden Studie nicht vorbei.

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