Produktbild: Der Mann, der vom Himmel fiel

Der Mann, der vom Himmel fiel

Aus der Reihe detebe
111

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.12.2023

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18/11,3/1,8 cm

Gewicht

230 g

Farbe

Elfenbein / Schwarz

Auflage

1

Originaltitel

The Man Who Fell to Earth

Übersetzt von

Pociao + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24713-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.12.2023

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18/11,3/1,8 cm

Gewicht

230 g

Farbe

Elfenbein / Schwarz

Auflage

1

Originaltitel

The Man Who Fell to Earth

Übersetzt von

  • Pociao
  • Roberto de Hollanda

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24713-8

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    20.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Rümpelstilzchen und Ikarus und all den Farben dazwischen.

    Geschrieben in den späten 60er , aktueller denn je. Mich hat der gleichnamige Film mit David Bowie dazu bewegt, das Buch zu lesen. Und : Überraschung! Zwei verschiedene Interpretationen des Tommy Newton und seiner sehr traurigen Geschichte. Alle Charakteren, mit Ausnahme von Canutti, haben mich voll eingenommen, ich konnte ihre Gefühlen spüren und ihren persönlichen Dramen nachempfinden. Kurzfassung : ein menschenähnlicher Ausserirdischer kommt auf die Erde um eine wichtige Mission zu erfüllen : sein Volk zu retten, bestehend aus nur noch wenigen Vertretern, die mittelfristig dem Aussterben entegegen gehen, wegen Mangel an Wasser und weiteren Resources auf ihren von Krieg gemarteten Planeten. Seine Mission, sorgfältig geplant über einem längeren Zeitraum, scheint am Anfang zu gelingen. Aber : Thomas Newton hatte nicht mit der unvorhersehbaren Natur des Menschen gerechnet; mit seinen Ehrgeiz, seinen Idealen, seinen niedrigen Bewegungsgründen, mit seinen Liebes- und Freundschaftsgefühlen. Was er über den Menschen wusste, hatte Newton durch Fernseherprogramme gelernt, offensichtlich entfernt genug von der Realität, denn Newton wird bald von den Erdenmenschen “angefärbt”, rutscht immer wieder in menschliche Muster, versucht dennoch immer wieder sich auf seine Identität und den Sinn seiner Mission zu besinnen, mal mehr mal weniger gut. Bis am Ende er nicht mehr über seins sicher ist. Dauerhaft geschädigt in seinem zarten Körper und in seiner immer menschlicher werdenden Seele, verzichte er schließlich auf seiner Mission. Mir bleibt am Ende des Buches ein trauriger Beigeschmack. Es hätte nicht besser dargestellt werden können, der Einzelkampf der Idealist und Weitsichtiger gegen die Mittelmäßigen und Kurzsichtigen. Dennoch wunderschön finde ich die zärtlichen Freundschaftsgefühle zwischen ihm, dem Sozialfall und Alkoholikerin Betty Jo und dem genialen und rebellen Wissenschaftler Nathan Bryce. Gefühle die leider weder ihn noch die Erde noch seinen Planeten retten können.

  • Bewertung

    5/5

    27.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Klassiker und hochaktuell - todtraurig und tiefgründig!

    Obwohl ich das Buch als Papierbuch schon vor vielen Jahren gelesen hatte, bewegte mich die Lesung dieses Hörbuchs noch einmal neu und ganz anders, was dem Leser zu verdanken ist, der mit großer Sensibilität und Weichheit in der Stimme und im Timbre diese ergreifende Geschichte vorträgt. Dass der große David Bowie die Rolle des Newton im ersten Film übernommen hatte, erscheint mir nach Genuss dieses Hörbuchs noch sinnhafter als bisher. Für mich große und zutiefst menschliche Literatur über das tragische Leben eines Antheaners, der sich berauschen, süchtig werden und sehr an sich und der Welt um ihn herum leiden, aber nicht altern kann... Aus diesem Blickwinkel erscheint mir das Phänomen des Alterns und Vergehens als Gnade!

  • Bewertung

    aus Birr

    4/5

    17.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Blick von Aussen

    Newton ist ein Ausserirdischer, der auf seinen Besuch auf der Erde minutiös vorbereitet wurde, der einen Auftrag hat, für die Menschen. Doch die Realität sieht dann doch etwas anders aus. Als Alien betrachtet er die Menschen nicht als besonders hochstehend, eher wie wir Affen betrachten würden, einigermassen intelligent, aber auch sehr roh. Er hat eigentlich keine sehr hohe Meinung von der Menschheit, schliesslich wird er aber auch wie ein gewöhnlicher Mensch von Einsamkeit überwältigt, und gibt sich dem Alkohol hin. Walter Tevis zeichnet ein Bild der Menschheit, die durch Zerstörung der Umwelt und das Erfinden immer stärkerer Waffen vor der bald kommenden Auslöschung steht. Er weist auf die Dringlichkeit einer Änderung hin, denn von Aussen betrachtet, wirkt das Verhalten der Menschen auch irgendwie verrückt. Erheblicher Alkoholkonsum scheint unumgänglich, um das Menschsein, die Menschheit auszuhalten. Walter Tevis schreibt auch in Damengambit sehr über dieses Suchtthema, ich nehme mal an, er hat damit eigene Erfahrungen gemacht. Der Inhalt ist nach wie vor aktuell, tatsächlich stehen wir heutzutage immer noch vor grossen Krisen, und aktuelle Kriege können leicht noch mehr eskalieren. Es ist ein Fingerzeig, wie zerbrechlich alles ist, so zerbrechlich wie auch Newton ist, er ist noch zerbrechlicher in dieser rauen Welt, als die Menschen. Vielleicht eher wie jemand der hypersensibel ist, zum Beispiel. Auf der einen Seite diese Zerbrechlichkeit, auf der anderen Seite grobe Waffen usw... Das passt halt eigentlich nicht zusammen.

  • Bewertung

    aus Kyritz

    5/5

    26.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Allein unter Menschen

    In einem angenehm ruhigen Erzählstil, der fast ein wenig märchenhaft daherkommt. führt der Autor durch die Geschichte, die heute gut 60 Jahre nach der ersten Veröffentlichung, genauso heute hätte geschrieben werden können. Die Art und Weise wie er durch die Geschichte führt, ist nicht nur ruhig und nüchtern, sondern er teilt hier und da auch kräftig aus und Wettert ganz gut. Alles im Allem scheinen die Themen von damals auch heute noch mehr denn je aktuell zu sein. Wenn man sich die Technologiesprünge, Themen wie soziale Gerechtigkeit und Aufgaben der Exekutive anschaut. Der Plot eigentlich relativ einfach gestrickt. Ein Alien landet in Kansas mit einigen Ringen, jeder Menge Wissen und gut als Mensch getarnt. Macht innerhalb kurzer Zeit ein Vermögen, das er benötigt um seinen Auftrag zu erledigen. Wenn ich bedenke wie harmlos er diesen Newton darstellt ist das ein himmelweiter Unterschied zu dem wie man sich heutzutage einen Auserirdischen vorstellt. Wie er sich ganz schleichend in die Wirtschaft und Medien schleußt mit seiner neuen Technik und damit für einen Technologiesprung sorgt, den kaum jemand als solchen bemerkt mit Ausnahme einiger Staatsorgane und einigen Chemikern. Ihm werden die Produkte förmlich aus den Händen gerissen, ebenso wie die Lizenzen und Patente. Auf den ersten Blick wirkt Newton, nett, freundlich und gebildet. Auf dem zweiten könnte man noch arrogant und überheblich hinzufügen. Das alles lässt sich dann aber auch wieder relativieren, wenn man bedenkt wie unglaublich einsam und isoliert er doch als Einziger seiner Art hier auf einen vollkommen anderen Planeten er ist. Er der durch geschickte Tarnung rein äußerlich einem Menschen sehr ähnelt, wird durch den menschlichen Kontakt und das Übernehmen von Gewohnheiten immer mehr ein Mensch. Und hat dennoch unglaubliche Angst enttarnt zu werden. Auch Angst davor bei seinem Auftrag zu versagen. Das Cover passt sehr gut zum Buch. Vor fast 20 Jahren bin ich damals im TV über dem Film zum Buch gestolpert und habe doch relativ schnell wieder weggeschaltet, zum Glück muss ich heute sagen. Denn wie so oft ist hier auch das Buch um Längen besser. Fazit: Wer mal wieder einen richtig guten Roman mit Sifi und Fantasie und ja auch Krimielementen und Sozialkritik lesen möchte kann ich diesen Roman nur ans Herz legen. Er ist nach wie vor auch 60 Jahre nach der Erstveröffentlichung immer noch aktuell und lässt einen nicht mehr los.

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    5/5

    04.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbare Sprache und eine wundersame Geschichte

    Walter Travis war mir bisher kein Begriff, um so erstaunter bin ich, dass ich mehrere Verfilmungen seiner Romane gesehen habe, zuletzt das Damengambit. Das hat natürlich meine Neugierde auf diesen neu aufgelegten Klassiker geweckt. Die Geschichte spielt zwischen 1985 und 1990 und ist erstmalig 1963 in Amerika erschienen. Unabhängig vom Inhalt fällt die wunderschöne und gewählte Sprache auf. Das Thema ist normalerweise nicht mein Ding, ein Außerirdischer, der durch ungewöhnliche Erfindungen sehr reich auf der Erde wird. Aber es geht auch mehr um das Leben der Menschen, was aus der Sicht eines Antheaners sehr seltsam erscheint. Trotz seiner großen geistigen Überlegenheit nähert er sich zwei Menschen besonders an. Seine innere Zerrissenheit und seine Einsamkeit sind mir zu Herzen gegangen. Es ist ein besonderes Buch.

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Bewertungen (111)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Tina Lampe

    Tina Lampe

    Thalia Bad Zwischenahn

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein tief beeindruckendes Buch,...

    Ein tief beeindruckendes Buch, in dem ein Außerirdischer auf der Erde landet, um sein Volk zu retten. Hier stimmt alles, die Beschreibung von Newton, wie er Geld verdient, weil er es muss, und schließlich die Regierung auf ihn aufmerksam wird. Erstaunlich und auch tiefsinnig.Top!
  • Zum Bewerterprofil von Moritz Pelka

    Moritz Pelka

    Thalia Düsseldorf – Düsseldorf Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte des “Außerirdischen”...

    Die Geschichte des “Außerirdischen” der unsere Welt erkundet und für ein paar Jahre darin lebt, mit einem besonderen Ziel vor Augen könnte meiner Meinung nach nicht treffender beschrieben worden sein. Tevis Sprachgewandtheit begeistert jedes Mal. Hochachtung vor den Übersetzern.
  • Zum Bewerterprofil von Linda Papajewski

    Linda Papajewski

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Walter Tevis überzeugt mit seinem...

    Walter Tevis überzeugt mit seinem Schreibstil - er beschreibt das Geschehen, die Umgebung und die Wahrnehmungen sehr authentisch, sodass der Leser sich alles detailgetreu vorstellen kann. Gutes Buch in Richtung Science-Fiction.
  • Zum Bewerterprofil von M. Burgner

    M. Burgner

    Thalia Düsseldorf – Düsseldorf Arcaden

    Buchhändler*in

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    4/5

    25.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Er war menschlich, aber nicht wirklich ein Mensch.“

    Eine Neuübersetzung und ein absolutes literarisches Highlight! Bereits 1963 veröffentlicht, wurde die Geschichte nun nochmals neu aufgelegt. Thomas Jerome Newton, ein menschenähnlicher Alien, steht im Fokus. Die Frage, was bedeutet es ein Mensch zu sein verliert hier nicht an Brisanz und steht aufgrund der Entwicklung von Newton immer wieder im Vordergrund! Menschliche Eskapaden sind auch Newton bald nicht fremd! Seine eigentliche Mission für sein Volk treibt ihn an! Gelungen und macht nachdenklich! Lesenswert!

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