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Endling Roman. »Ein Roman, von dem ich nicht wollte, dass er endet.« TARA WITTWER

48

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.11.2023

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,6/14,5/3,2 cm

Gewicht

482 g

Farbe

Karamell

Auflage

2. Auflage 2023

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0145-7

Beschreibung

Rezension

»Ein Roman, der schön ist, verstörend ist - und so vielschichtig feministisch, dass ich nicht wollte, dass er vorbei ist.« Tara Wittwer »Jasmin Schreiber hat ein bemerkenswertes Talent dafür, im nonchalanten Plauderton von Schreckensszenarien zu erzählen, die (teils) leider nicht sehr weit weg des Denkbaren liegen.« Buchkultur »Schreiber schafft es, komplexe Themen greifbar zu erklären und dabei so wunderbar zu schreiben, dass man sich einfach fallen lassen kann. Diese Autorin ist eine absolute Empfehlung!« Aachener Zeitung »Der Roman ist sehr vielschichtig und trotz der schweren Themen überraschend leichtfüßig unterwegs. Und das liegt vor allem an Jasmin Schreibers Stil: nie belehrend, leicht umgangssprachlich, warmherzig und stets lakonisch. Gleichzeitig lernt man viel übers Artensterben.« NDR Buch des Monats

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Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.11.2023

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,6/14,5/3,2 cm

Gewicht

482 g

Farbe

Karamell

Auflage

2. Auflage 2023

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0145-7

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

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  • Bewertung

    aus Bamberg

    5/5

    13.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein toller Zukunftsroman

    Jasmin Schreibers neuer Roman entführt den Leser – in das Jahr 2041 – eine Welt der Zukunft. Dort begegnen wir der Biologin Zoe, die in ihr elterliches Haus zurückkehrt, um auf ihre kleine Schwester Hanna sowie Tante Auguste aufzupassen, während sich ihre alkoholkranke Mutter in einer Entzugsklinik befindet. So weit, so gut, wäre Tante Auguste nicht übervorsichtig gegenüber jeglichen Keimen und würde nicht in ihrer Wohnung zurückgezogenen unter strengsten hygienischen Maßnahmen leben. Aber auch Hanna macht es Zoe nicht leicht. Sie hält ihr ständig vor, als große Schwester vollkommen versagt zu haben und versucht zugleich ihren Frust in Alkoholexzessen zu ertränken. Als dann noch Sophie, die beste Freundin von Tante Auguste, sich wochenlang nicht mehr bei ihr meldet, machen sich die drei auf die Suche nach ihr, schweißen nach und nach zu einem Team zusammen und begegnen wundersamsten Dinge aus längst vergangenen Zeiten. Ständiger Begleiter ist HP14, die letzte Weinbergschnecke und somit ein Endling. Über den gesamten Roman hinweg gibt die Ich-Erzählerin Zoe in regelmäßigen Abständen interessante Exkurse in die Biologie – eine Leidenschaft, die sie mit ihrer Tante teilt. Schreibers Roman ist ein vielseitiger Streifzug durch eine mögliche Ausprägung unserer Zukunft, die von patriarchalem Faschismus und stetig wachsendem, nicht mehr aufzuhaltendem Artensterben geprägt ist. Das Buch endet relativ abrupt und bleibt bezüglich der weiteren Lebensverläufe der Protagonisten relativ offen. Somit kann sich der Leser eigenständig die Geschichte dieses Romans weiterspinnen. Vielleicht ist das aber auch von der Autorin bewusst so gewollt, um mit einer eventuellen Fortsetzung daran anzuknüpfen – zu wünschen wäre es auf jeden Fall! Trotz negativer Kritiken anderer hat mich Schreibers neuester Roman überzeugt und ist meiner Ansicht nach ihr bisher bester!

  • lustaufbuch

    5/5

    13.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jasmin Schreibers neuer Roman…

    Jasmin Schreibers neuer Roman entführt den Leser – in das Jahr 2041 – eine Welt der Zukunft. Dort begegnen wir der Biologin Zoe, die in ihr elterliches Haus zurückkehrt, um auf ihre kleine Schwester Hanna sowie Tante Auguste aufzupassen, während sich ihre alkoholkranke Mutter in einer Entzugsklinik befindet. So weit, so gut, wäre Tante Auguste nicht übervorsichtig gegenüber jeglichen Keimen und würde nicht in ihrer Wohnung zurückgezogenen unter strengsten hygienischen Maßnahmen leben. Aber auch Hanna macht es Zoe nicht leicht. Sie hält ihr ständig vor, als große Schwester vollkommen versagt zu haben und versucht zugleich ihren Frust in Alkoholexzessen zu ertränken. Als dann noch Sophie, die beste Freundin von Tante Auguste, sich wochenlang nicht mehr bei ihr meldet, machen sich die drei auf die Suche nach ihr, schweißen nach und nach zu einem Team zusammen und begegnen wundersamsten Dinge aus längst vergangenen Zeiten. Ständiger Begleiter ist HP14, die letzte Weinbergschnecke und somit ein Endling. Über den gesamten Roman hinweg gibt die Ich-Erzählerin Zoe in regelmäßigen Abständen interessante Exkurse in die Biologie – eine Leidenschaft, die sie mit ihrer Tante teilt. Schreibers Roman ist ein vielseitiger Streifzug durch eine mögliche Ausprägung unserer Zukunft, die von patriarchalem Faschismus und stetig wachsendem, nicht mehr aufzuhaltendem Artensterben geprägt ist. Das Buch endet relativ abrupt und bleibt bezüglich der weiteren Lebensverläufe der Protagonisten relativ offen. Somit kann sich der Leser eigenständig die Geschichte dieses Romans weiterspinnen. Vielleicht ist das aber auch von der Autorin bewusst so gewollt, um mit einer eventuellen Fortsetzung daran anzuknüpfen – zu wünschen wäre es auf jeden Fall! Trotz negativer Kritiken anderer hat mich Schreibers neuester Roman überzeugt und ist meiner Ansicht nach ihr bisher bester!

  • Bewertung

    5/5

    04.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Feministisches Plädoyer gegen Artensterben

    Jasmin Schreiber ist seit längerer Zeit eine Autorin, die mich interessiert, die ich sehr mag und viele ihrer Werke gelesen habe. Und ihr neuster Roman ist bis jetzt wahrscheinlich einer ihrer Besten! Er spielt in einer dystopischen Zukunft -die zwar nicht bis ins kleinste Detail erklärt wird, aber ausreichend und realistisch genug um Angst zu machen- in der (wieder nur) Männer an der Macht sind, immer mehr Frauen unterdrückende Regulierungen durchgesetzt werden, der Klimawandel weiterhin nicht bekämpft wird und ganze Tiere- und Pflanzenarten zum Aussterben bringt. (Also leider einer realistischen Zukunft.) Und in dieser Welt gehen die Protagonistin, ihre Schwester, ihre Tante und eine Schnecke (die letzte ihrer Art, ein sogenannter Endling) auf eine Reise, um eine gemeinsame Freundin zu retten. Und dann hat dieses Buch einfach alles; Falter, Käfer, Bären, Feminismus, Dystopie, Pflanzen, Biologie, Flechten, realistische Sprache, einen guten Umgang mit psychischen Erkrankungen, Hoffnung, eine Weinbergschnecke und Spannung. Dieses Buch ist kein Thriller oder Krimi, aber es wirft Fragen auf, die bis kurz vor zum Schluss unbeantwortet bleiben. Und die Nächte, die ich diesem Buch geopfert habe, waren sie definitiv wert. Einzige Kritik: Das Buch ist nicht so sehr in die Tiefe gegangen wie ich es mir manchmal gewünscht hätte. Trotzdem war es eine gute Geschichte mit viel Inhalt und es hat mir viel Freude bereitet es zu lesen. Für alle an Biologie Interessierten sehr geeignet.

  • Jasmin

    5/5

    09.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwerwiegender Ausblick in eine leider mögliche, nicht allzu weit entfernte Zukunft

    Ich musste nur die ersten Zeilen dieses Romans lesen und wusste sofort: Das hier wird wieder ein Highlight. Und was für eins. Die Geschichte wird von Seite zu Seite immer spannender. Und so ganz nebenbei lernt man noch so einiges über Wälder und ihre noch so kleinen Bewohner. Sogar die Kapitelüberschriften bestehen immer aus dem Namen eines Tieres, das dann zusätzlich auch noch in dem jeweiligen Kapitel vorkommt. Ein Buch über alle Lebewesen - ein Biologiebuch, getarnt als Roman. Nachdem ich vor ein paar Jahren Jasmins Roman “Marianengraben” gelesen habe, ist es für mich allerdings auch nicht verwunderlich, dass sie immer etwas von sich selbst in die Bücher einbringt. Wer den Klappentext kennt, weiß, dass in diesem Buch viele schwer verdauliche Themen angesprochen werden, die uns nur allzu bekannt vorkommen dürften. Doch keineswegs wird hier alles düster und hoffnungslos erzählt. Zoe findet in den schwierigsten Situationen immer wieder einen Funken Humor. Ich hoffe nur, dass, wenn wir uns im Jahr 2041 befinden, es in Wirklichkeit nicht ganz so schlimm kommt.

  • ReadingFoxy

    aus Leipzig

    5/5

    06.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zukunftsvisionen Ich habe von…

    Zukunftsvisionen Ich habe von Jasmin Schreiber bisher nur ein Sachbuch gelesen und viel von ihrem Buch "Marianengraben" gehört. Vom Sachbuch war ich begeistert und Marianengraben wollte ich mir holen, doch dann hat sie “Endling” veröffentlicht und ich wollte es vorher lesen. Romane, in denen Frauen starke Hauptfiguren sind, gibt es zwar mittlerweile einige, doch für mich immer noch nicht genug. Doch nicht nur Frauen haben hier ihren Auftritt. Es geht zudem um Artensterben, Abtreibungs- und Verhütungsverbote und ein Verbrechen? Und das in einer gar nicht so fernen Zukunft. Nehmen Autor*innen oft Jahreszahlen, die weit weg erscheinen, um dem Leser das Gefühl zu geben, es betrifft ihn selbst vermutlich eh nie, hat Schreiber das Jahr 2041 für ihre Geschichte gewählt. Gedanklich noch fern, aber für die meisten von uns sicher gut erlebbar. Wir begleiten Zoe. Sie ist Biologin und forscht fern der Heimat an Käfern. Durch familiäre Umstände kehrt sie nach Hause zurück. Doch dann verschwindet Tante Augustes Freundin Sophie, und während sich die Ereignisse überschlagen, lauert in Schweden ein dunkler Wald auf sie. Der Roman beginnt direkt damit, dass das Taubenschwänzchen scheinbar so gut wie ausgestorben scheint. Was ist passiert? Nicht nur der Frage wird nachgegangen. Der Schreibstil ist einnehmend und ich war direkt in der Geschichte drin. Ich konnte mir erste Gedanken rund um die Protagonisten und das Setting machen. In meinem Kopf war direkt ein Bild und das mag ich immer sehr. Es wurde zuerst nicht zu viel eingeführt, doch das änderte sich mit der Zeit. Ab und an hatte ich das Gefühl, dass die Autorin mehr unterbringen wollte, als der Geschichte an sich gut tut. Dennoch war es für mich ok, denn ich konnte den Sinn dahinter sehen und habe die Ereignisse einfach wirken lassen. Auch wurde dem Leser immer etwas "beigebracht": Beim lesen wurden Fakten eingestreut und man konnte noch einiges lernen. Das jedoch nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern in einer recht natürlichen, in den Text einfließenden Art und Weise, die ich mochte. Fakten und Daten in einen Roman einfließen zu lassen, ohne dass es zu sehr nach Sachbuch klingt, ist oft schwierig. Aber Jasmin Schreiber hat es geschafft, mir etwas beizubringen, während ich eigentlich einen Roman lese. Zum Schluss möchte ich gern noch eine Sache zum Buch selbst sagen. Unter dem Schutzumschlag versteckt sich eine wunderschöne Prägung, die es verdient hat gesehen zu werden. Wer sich also das Buch holt (macht es!), dem empfehle ich, den Umschlag abzunehmen und es vielleicht sogar auch so in den Schrank zu stellen. Zu schön, um versteckt zu werden.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (48)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Theresa Frenker

    Theresa Frenker

    Thalia Höxter

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toller Zukunftsroman, der doch...

    Toller Zukunftsroman, der doch ziemlich nah an der Realität ist. Themen, die heute schon wichtig sind, haben sich 2041 verschärft und es läuft nicht gut. Besonders nicht für Frauen. Jasmin Schreiber schreibt eindrücklich, dystopisch und in einer wunderbaren Sprache. Lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Sandra Heinrich

    Sandra Heinrich

    Thalia Lübeck – LUV

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schockierend realistische Zukunftsszenario...

    Schockierend realistische Zukunftsszenario und warmherziger, charmanter Roman mit wirklich liebenswürdigen Charakteren in einem. Dieses Buch macht Angst und Mut zugleich. Als Biologin weiß Sie, wovon Sie spricht, und als Autorin weiß Sie, wie man darüber schreibt. Große Liebe!
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Heine

    Claudia Heine

    Thalia Celle

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    beunruhigend...

    2041 spielend, beschäftigt sich dieser großartige Roman mit dem Klimawandel, dem Artensterben, politischem Chaos sowie dem Rechtsabdriften der Gesellschaft und dem daraus resultierenden zensierten Internet und restriktiven Frauenrechten. Klimakritisch, bedrückend, dystopisch. Außergewöhnlich gut!
  • Zum Bewerterprofil von H. Steinert

    H. Steinert

    Thalia Radebeul

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Welt 2041eine bedrückende...

    Die Welt 2041eine bedrückende Zukunftsvision, Unterdrückung der Frauen ,Klimawandel,Artensterben und Pandemien das alles mit viel Humor in einem verrückten Roadtrip. Ein toller Feministischer Roman der zum Nachdenken anregt. Meine Leseempfehlung
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    2041

    Der Roman „Endling“ beschreibt eine Zukunft, in der Frauen die freie Entscheidung über ihren Körper verwehrt wird. Verhütung ist illegal, Kinder sollen geboren und das altherkömmliche Familienmodell als einzig akzeptable Form gelebt werden. Extrem wichtig deshalb die Solidarität unter Frauen, der Zusammenhalt im Familien- und Freundeskreis. Außerdem geht’s um die Verdrängung von Tier- und Pflanzenarten, dann allgemein darum, wie unsere Lebenswelt aussehen könnte im Jahr 2041. Jasmin Schreiber baut aus diesen Themen eine originelle Geschichte, flicht skurrile und mystische Elemente ein, liebevoll gezeichnete Charaktere überzeugen vollends. Bestimmt einmalig: Schneckenfreundin Auguste oder die Kapitelüberschriften...

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