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Annie Ernaux

1. Eine Frau

Eine Frau

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Corinna Harfouch

Spieldauer

1 Stunde und 43 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

30

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Sonja Finck

Sprache

Deutsch

EAN

9783742428516

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Corinna Harfouch

Spieldauer

1 Stunde und 43 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

30

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Der Audio Verlag

Übersetzt von

Sonja Finck

Sprache

Deutsch

EAN

9783742428516

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abgebrochene Brücke

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023

Bewertungsnummer: 2052097

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Distanziert, aber keineswegs kühl, obgleich nüchtern so doch nicht ganz trostlos blickt Annie Ernaux mit Respekt und Behutsamkeit auf das Leben ihrer Mutter - den Wurzelgrund, aus dem diese kommt - und sie zu jener machte, die sie war - mit allen Plus- und Minuspunkten - in der Verflechtung mit ihrem eigenen Leben als Tochter dieser Frau. Innerhalb weniger Monate reflektiert Ernaux das Leben ihrer Mutter, nachdem diese relativ unvermittelt, wenngleich nicht überraschend mit Alzheimer in einer Pflegeeinrichtung stirbt. Sie will das Sterben und die Lücke einordnen, im Reflektieren das eigene Leben ebenso sortieren, wie die Mutter verstehen und vielleicht auch das schwierige Verhältnis ein Stück weit heilen. Es ist ein stilles Büchlein, das immer wieder an Wunden rührt und doch auch Schönes herauf beschwört, das Fragen stellt und Antworten sucht - und einem so ein Türchen öffnet, das eigene Leben zu reflektieren. Denn der Tod hinterlässt nicht nur eine Lücke, sondern oft genug auch Fragen und mehr - wie Ernaux am Schluss selber schreibt: Sie, ihre Worte, ihre Hände, ihre Gesten, ihr Gang und ihre Art zu lachen waren es, die die Frau, die ich heute bin, mit dem Kind das ich gewesen bin, verbunden haben. Ich habe die letzte Brücke zu der Welt, aus der ich stamme, verloren.

abgebrochene Brücke

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023
Bewertungsnummer: 2052097
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Distanziert, aber keineswegs kühl, obgleich nüchtern so doch nicht ganz trostlos blickt Annie Ernaux mit Respekt und Behutsamkeit auf das Leben ihrer Mutter - den Wurzelgrund, aus dem diese kommt - und sie zu jener machte, die sie war - mit allen Plus- und Minuspunkten - in der Verflechtung mit ihrem eigenen Leben als Tochter dieser Frau. Innerhalb weniger Monate reflektiert Ernaux das Leben ihrer Mutter, nachdem diese relativ unvermittelt, wenngleich nicht überraschend mit Alzheimer in einer Pflegeeinrichtung stirbt. Sie will das Sterben und die Lücke einordnen, im Reflektieren das eigene Leben ebenso sortieren, wie die Mutter verstehen und vielleicht auch das schwierige Verhältnis ein Stück weit heilen. Es ist ein stilles Büchlein, das immer wieder an Wunden rührt und doch auch Schönes herauf beschwört, das Fragen stellt und Antworten sucht - und einem so ein Türchen öffnet, das eigene Leben zu reflektieren. Denn der Tod hinterlässt nicht nur eine Lücke, sondern oft genug auch Fragen und mehr - wie Ernaux am Schluss selber schreibt: Sie, ihre Worte, ihre Hände, ihre Gesten, ihr Gang und ihre Art zu lachen waren es, die die Frau, die ich heute bin, mit dem Kind das ich gewesen bin, verbunden haben. Ich habe die letzte Brücke zu der Welt, aus der ich stamme, verloren.

Menschen, Frau, Tochter, Mutter

Bewertung am 23.02.2023

Bewertungsnummer: 1886611

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch spricht Ernaux über die Traurigkeit nach dem Tod ihrer Mutter. Aber vor allem erzählt sie über die Frau,die ihre Mutter war bevor sie ihre Mutter würde mit all ihren Stärken und Schwächen.

Menschen, Frau, Tochter, Mutter

Bewertung am 23.02.2023
Bewertungsnummer: 1886611
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch spricht Ernaux über die Traurigkeit nach dem Tod ihrer Mutter. Aber vor allem erzählt sie über die Frau,die ihre Mutter war bevor sie ihre Mutter würde mit all ihren Stärken und Schwächen.

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Eine Frau

von Annie Ernaux

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Jolina Merkle

Thalia Sankt Augustin

Zum Portrait

5/5

,,Ich habe die letzte Brücke zu der Welt, aus der ich stamme verloren”

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie schon nach dem Tod des Vaters, widmet Annie Ernaux ihrer Mutter nach deren Tod ein Buch und beschreibt ihren Lebensweg. Sie schreibt objektiv über das Kind, die Arbeiterin, den Aufstieg zur Ladenbesitzerin, immer mit dem Ehrgeiz der Tochter etwas bieten zu können, damit ‘sie es mal besser hat’. Und über die Frau, die später zuerst ihren Lebensinhalt verliert und dann ihr Gedächtnis.
  • Jolina Merkle
  • Buchhändler/-in

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5/5

,,Ich habe die letzte Brücke zu der Welt, aus der ich stamme verloren”

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie schon nach dem Tod des Vaters, widmet Annie Ernaux ihrer Mutter nach deren Tod ein Buch und beschreibt ihren Lebensweg. Sie schreibt objektiv über das Kind, die Arbeiterin, den Aufstieg zur Ladenbesitzerin, immer mit dem Ehrgeiz der Tochter etwas bieten zu können, damit ‘sie es mal besser hat’. Und über die Frau, die später zuerst ihren Lebensinhalt verliert und dann ihr Gedächtnis.

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Simone Büchner

Thalia Coburg

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5/5

Mutterbuch

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mutter - Tochter - Beziehungen können innig sein, aber eben auch konfliktreich, wie die Leserschaft hier erleben darf. Ehrlich, sanft, respektvoll mit Zuneigung, reflektiert die Autorin die Beziehung zu ihrer im Jahr 1986 an Demenz verstorbenen Mutter. Sie war eine Frau ihrer Zeit und letztendlich eine Gefangene ihres Milieus, das schuf Distanz. Verarbeitungsprozess, schmerzlich-schön.
  • Simone Büchner
  • Buchhändler/-in

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Mutterbuch

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mutter - Tochter - Beziehungen können innig sein, aber eben auch konfliktreich, wie die Leserschaft hier erleben darf. Ehrlich, sanft, respektvoll mit Zuneigung, reflektiert die Autorin die Beziehung zu ihrer im Jahr 1986 an Demenz verstorbenen Mutter. Sie war eine Frau ihrer Zeit und letztendlich eine Gefangene ihres Milieus, das schuf Distanz. Verarbeitungsprozess, schmerzlich-schön.

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Eine Frau

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