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Celeste Ng

1. Unsre verschwundenen Herzen

Unsre verschwundenen Herzen

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Britta Steffenhagen

Spieldauer

10 Stunden und 35 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

04.10.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

178

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Brigitte Jakobeit

Sprache

Deutsch

EAN

9783742424549

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Britta Steffenhagen

Spieldauer

10 Stunden und 35 Minuten

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Ja

Erscheinungsdatum

04.10.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

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178

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Brigitte Jakobeit

Sprache

Deutsch

EAN

9783742424549

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  • Bewertung

    aus Berkenthin

    5/5

    11.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    'Erschreckend ....aber sehr interessant

    Diese Geschichte ist wirklich sehr interessant und wahrlich emotional. Bird, dessen Mutter seit langer Zeit verschwunden ist (heisst nun wieder Noah, da sein Vater die Erinnerung an seine Mutter auslöschen will :-( Bird lebt nun mit seinem Vater allein und bekommt eines Tages einen Brief, welcher von seiner Mutter ist - daraufhin macht er sich auf die Suche nach ihr. Allein fährt er nach New York um seine Mutter zu finden - doch will diese ihn überhaupt sehen? Es wird eine Szenerie erschaffen, die einen teilweise erschaudern lässt - und man denkt sich so manches Mal, dass diese politischen Hintergründe gar nicht so weit hergeholt sind, um die es geht - schlimm, dies zu realisieren. Das Buch liest sich wahnsinnig spannend und ist wirklich mitreissend. Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen und ans Herz legen - lest selbst und bildet euch eure Meinung.

  • Kaffeeelse

    5/5

    04.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Gefahr des Gleichschritts

    Mit diesem Buch erreicht mich Celeste Ng vollkommen. Mit ihrem vorigen Buch "Kleine Feuer überall" schafft sie eine 4-Sterne-Bewertung bei mir. Aber bei diesem nachhallenden Buch hier greife ich zum verdienten fünften Stern. Celeste Ng erschafft in mir fast sofort eine Verbindung und erreicht mich vollkommen. Die Autorin trifft mit ihrer Geschichte, mit Bird und seinem Vater, mit der fehlenden Mutter Margaret Miu und ihrem Weggang, mit den Gründen für diesen Weggang fast sofort mein Herz. Dieser dystopische Staat und die Einteilung seiner Bürger und die Überwachung des Einzelnen durch den Staat knipsen mich auch fast sofort an. Ich bin hin und weg, wie man so schön sagt. Der amerikanische Traum und dieses Amerika First, schon seit dem 11. September 2001 lässt sich eine Veränderung im amerikanischen Denken, im amerikanischen Tun bemerken. Wenn man dies denn will. Wie wird es dann wohl amerikanischen Autoren gehen, die in diesem Land leben, mit seinem Tun konfrontiert werden und damit auch mit eigenen Ängsten. Und was tun Autoren dann? Sie schreiben gegen die eigenen Ängste an. Und lassen die Kultur zu einer Waffe gegen Überwachung und Angst werden. Eine Kultur, die hoffentlich viel Aufmerksamkeit erfährt. Denn diese Veränderungen zu mehr Überwachung sind wohl in vielen Winkeln der Erde zu finden, diese Angst vor dem Bürger blüht an verschiedenen Orten und in verschiedensten Institutionen. Das ist etwas, was Angst macht, nicht nur den Autoren, auch den normalen Menschen, die mit offenen Augen durch ihre Zeit schreiten. Und auch aus diesem Grund kann man nur hoffen, dass eben diese dystopischen Werke, die altbekannten, wie auch die neueren nie in Vergessenheit geraten und der Mensch wachsam gegen gewisses Tun in der Welt, in der Politik ist. Damit nicht erst die Kultur eine Waffe werden muss, wie in diesem beeindruckenden Buch von Celeste Ng.

  • connychaos

    aus B

    5/5

    26.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr gut geschrieben, es wird…

    Sehr gut geschrieben, es wird so viel Aktuelles in diese fiktive Geschichte gepackt. Der Schreibstil liest sich sehr angenehm, schön flüssig. Ich mag die Sprache der Autorin. Ich fand auch die Hauptcharaktere sehr interessant. Eine wirklich facettenreiche, mitreißende, berührende, tiefgründige und schockierende Story. Ich bin sehr neugierig auf weitere Werke der Autorin geworden.

  • IchmagBücher

    5/5

    30.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mitreißende Familiengeschichte, die einem bisweilen Schauer über den Rücken jagt

    Bird - so hat ihn seine Mutter immer genannt. Doch nun ist seine Mutter seit langer Zeit verschwunden und mit ihr auch sein Name. Er heißt jetzt wieder Noah und sein Vater hat alles getan, um die Erinnerung an die verschwundene Mutter zu tilgen. Selbst umgezogen sind die beiden und leben nun in einem Studentenwohnheim unweit von der Bibliothek, in der der Vater Arbeit gefunden hat, nachdem er seinen Job als Professor nicht mehr ausüben konnte. Dass dies alles mit PACT, dem Gesetz zur Erhaltung amerikanischer Kultur und Traditionen zu tun haben könnte und mit der großen Feindseligkeit, die Personen asiatischen Aussehens entgegengebracht wird, davon ahnt Bird vorerst nichts. Auch davon nicht, dass Kinder von PACT-Gegnern oder Kritikern einfach weggebracht werden und niemand weiß wohin. Als eines Tages ein an Bird adressierter Brief ankommt, weiß er sofort, dass dieser von seiner Mutter sein muss und es beginnt in ihm zu arbeiten. Er erinnert sich an sie und an die Geschichten, die sie ihm erzählt hat. Bird taucht in die Vergangenheit ein und begibt sich auf die Suche nach seiner Mutter. Auf eigene Faust fährt er nach New York, um sie zu finden. Doch war das, was er für einen Hinweis auf ihren Aufenthaltsort hält, wirklich wahr? Will sie ihn wirklich sehen? Celeste Ng erschafft in diesem Roman eine Szenerie, die einen stellenweise frösteln lässt. Vor allem deshalb, weil wir uns in exakt solchen Zeiten befinden, in denen einerseits die Bewahrer der Traditionen dies stets lauthals fordern und andererseits alles Fremde argwöhnisch beäugt und schlimmstenfalls dämonisiert und diskriminiert wird. Noch dazu die vielen realen Fälle, in denen zum Beispiel indigene Kinder aus ihren Familien gerissen und zum Teil in Umerziehungsanstalten gebracht wurden. Das Bild das Ng von der Gesellschaft zeichnet ist äußerst düster. Menschen, die einfach wegschauen oder die Straßenseite wechseln, wenn anderen Unrecht geschieht. Menschen, die tolerieren, dass anderen Menschen Leid zugefügt wird. Doch diese Teilnahmslosigkeit ist schon weit verbreitet und gerade das jagt einem geradezu Schauer über den Rücken, weil dieses dystopische Szenario vielleicht gar nicht so weit hergeholt ist. Auch in diesem Roman beweist Ng, welch tolle Geschichtenerzählerin und Menschenbeobachterin sie ist.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    18.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschreckende und düstere Dystopie

    Meine Meinung: Erschreckende und düstere Dystopie Unsere verschwundenen Herzen erzählt von einem Amerika in der Zukunft. Für mich sehr erschreckend, da ich es nicht für unmöglich halte. Menschen asiatischer Herkunft werden diskriminiert. Alle wissen was läuft. Keiner spricht es offen aus. Kinder asiatischer Eltern, oder einem asiatischen Elternteil, werden Pflegeeltern zugewiesen, um ihr Gedankengut Amerika-tauglich zu machen. Nach einer Wirtschaftskrise soll PACT, (ein Gesetz, welches die amerikanische Kultur erhalten soll,) die Menschen beschützen und ihren Wohlstand erhalten. Aus der Sicht von Noah erfährt man über verbotenen Bücher. Über seine asiatische Mutter, die, als er noch ein kleiner Junge war, spurlos verschwunden ist. Immer wieder träumt er von ihr. Sein Vater darf seinen Beruf als Linguist nicht mehr ausführen. Er lebt mit ihm in einer kleinen Zweizimmerwohnung auf dem Campus in Harvard. Der Vater ist dort für die Bibliothek zuständig. Noah darf seine Mutter nicht erwähnen. Nachdem er von ihr eine versteckte Nachricht erhalten hat, möchte Noah, (seine Mutter nannte ihn stets Bird,) sich auf die Suche nach ihr machen. Noahs beste Freundin verschwindet spurlos …. Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen. Die Thematik wirklich nicht ungewöhnlich. Mich hat das Ganze stellenweise an den Nationalsozialismus erinnert. Viele Menschen schauen einfach weg, statt zu helfen. Doch auch im fernen Amerika gibt es Menschen, die gegen dieses ungerechte Regime ankämpfen. Die Geschichte wird aus der Sicht von zwei Personen erzählt. Sie kommt ruhig daher und bringt dennoch den schrecklichen Inhalt ohne Weichzeichner rüber. Fazit: Diese Dystopie könnte Realität in der fernen Zukunft sein. Ich hoffe ich liege falsch. Erschreckend und düster beschreibt die Autorin Geschehnisse, die die mich stark an den Nationalsozialismus erinnert haben. Trotz Längen kann ich dieses Buch empfehlen. Ich habe auch das Hörbuch genossen. Britta Steffenhagen transportiert mit ihrer tollen Erzählerstimme die düstere Atmophäre und die Gefühle der Menschen. Danke Celeste Ng

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (169)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von A. Scheve

    A. Scheve

    Thalia Poertgen-Herder

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolut lesenswert!

    Spannend, berührend, bedrückend, faszinierend.... Celeste Ng entwirft eine erschreckend realistische Dystopie und begeistert mich erneut mit ihrem unglaublich guten Stil und einer gefühlvollen Geschichte. Ein grandioser Roman!!!
  • Zum Bewerterprofil von Markus Felsmann

    Markus Felsmann

    Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Über die Liebe und das Befreiungsmedium Literatur

    Celeste Ng ist für mich eine der besten Autorinnen der US-amerikanischen Gegenwart, die spätestens seit der Serien-Adaption von »Kleine Feuer überall« durch Reese Witherspoon auch einem breiteren Publikum bekannt sein dürfte. In ihren Romanen leuchtet Ng differenziert und mit viel Feingefühl das (Seelen-)Leben ihrer Protagonist*innen in der Vorstadt aus. Dabei stellen die Texte auch stets die Frage nach der gesellschaftlichen und kulturellen Zugehörigkeit einer ethnischen – zumeist asiatischen – Minderheit zum amerikanischen Volk. Letztlich thematisieren die Romane so den Amerikanischen Traum von einem »melting pot of nations« und ergründen, inwiefern er seine Entsprechung in der Realität gefunden hat. Bereits 2023 ist Ngs neuer Roman »Unsre verschwundenen Herzen« erschienen und liegt nun auch als Taschenbuchausgabe bei dtv vor. Auch wenn die Autorin sich mit diesem Text thematisch treu bleibt, nimmt er insofern eine Sonderstellung in ihrem bisherigen Werk ein, als er erzählerisch in einer nahen Zukunft spielt und als Dystopie – vergleichbar etwa mit Margret Atwoods »Der Report der Magd« – konzipiert ist. Sicherlich ist dies auch als ein Reflex auf den wachsenden Trumpismus in den Vereinigten Staaten zu verstehen. Im Zentrum der Geschichte steht Bird, ein zwölfjähriger Junge mit asiatischen Wurzeln, der sich auf die Suche nach seiner verschwundenen Mutter, einer bekannten Dichterin, begibt. Wie Bird und alle anderen asiatisch-stämmigen Mitbürger entspricht sie nicht den Vorstellungen einer amerikanischen Leitkultur und ist Opfer einer restriktiven und diskriminierenden Gesetzgebung geworden. Mit »Unsre verschwundenen Herzen« hat Celeste Ng einen zutiefst bewegende Geschichte über die Liebe zwischen einem Sohn und seiner Mutter vorgelegt, die auch nach der Lektüre lange nachhallt. Dabei kommt der Poesie und den Bibliotheken als ihr Gedächtnisort eine ganz eigene Bedeutung zu. Ein großartiger Roman über die Liebe und das Befreiungsmedium Literatur, der auch in Deutschland mit seinen Bedrohungen vom rechten Rand hochaktuell ist!
  • Zum Bewerterprofil von Judith Mast

    Judith Mast

    Buchhaus Thalia Stuttgart – Am Schlossplatz

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie die Kerne eines Granatapfels

    Ich bin zutiefst beeindruckt! Celeste Ng's unerwartete Dystrophie hat mich nachdenklich gestimmt und aufgerüttelt! Mit fast chirurgischer Präzision zeichnet die Autorin eine schockierende Szenerie. Wie die eng aneinanderliegenden Kerne eines Granatapfels entwickelt sich die Geschichte mit jedem Kapitel zu einem großen Ganzen! Überraschend bis zum Schluss. Ein grandioses Meisterwerk!
  • Zum Bewerterprofil von Stella Schlehofer

    Stella Schlehofer

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend und eindringlich erzählt...

    Berührend und eindringlich erzählt Ng in dieser erschreckend realen Dystopie von der Kraft der Liebe und den grausamen Auswirkungen politischer Manipulation. Als Mutter eines Sohnes ging mir die Bestimmtheit, mit der der 12jährige Bird an seine Mum glaubt, besonders ans Herz.
  • Zum Bewerterprofil von Ira Schröder

    Ira Schröder

    Thalia Baunatal – Ratioland Baunatal

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unglaublich gut geschrieben

    In ihrem Roman „Unsere verschwundenen Herzen“ stellt Celeste Ng die nähere Zukunft in den USA dar. Der 12-jährige Bird lebt alleine mit seinem Vater in Harvard. Seine chinesisch-stämmige Mutter Margaret hat sie in den Zeiten der Wirtschaftskrise verlassen. Warum? Der Grund ist dem Kind nicht wirklich klar. Er kann sich noch gut an die Geschichten und Märchen erinnern, die seine Mutter ihm liebevoll erzählte. Das Verschwinden der Mutter wird durch das neue Gesetz PACT verursacht. Dieses Gesetz erlaubt den amerikanischen Behörden, asiatisch aussehenden und verfassungsfeindlich gesinnten Bürgern die Kinder gegen den Willen der Eltern zu entziehen und zur Adoption freizugeben. Immer mehr Kinder verschwinden aus ihren Herkunftsfamilien. Die Dichterin und Künstlerin Margaret hat das titelgebende Gedicht „Unsere verschwundenen Herzen“ geschrieben, das zur Parole des Widerstandskampfes gegen die Diskriminierung wurde. Eine wesentliche Rolle als Hort des Widerstands spielen die Bibliotheken. Bird findet einen Brief von seiner Mutter und macht sich auf die Suche nach ihr. In diesem Teil des Romans finden wir viele symbolhafte Märchenelemente: sein Weg führt ihn zu den Geschichten seiner Kindheit und letztendlich zu seiner Mutter. Das Ende ist passend und hoffnungsvoll. Es ist eine berührende Geschichte über die Liebe zwischen Mutter und Sohn in schweren Zeiten, deswegen ein sehr lesenswertes Buch. Ich hätte aber gerne das ganze Gedicht gelesen, das war im Roman nicht vorhanden.

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Bewertungen (22)

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