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Marseille 1940

Die große Flucht der Literatur

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Marseille 1940

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

629

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.04.2024

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

351

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

629

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.04.2024

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

351

Maße (L/B/H)

21,4/14,1/3,4 cm

Gewicht

530 g

Auflage

2..Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81490-7

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Tragödien von fliehenden Flüchtlingen

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 17.04.2024

Bewertungsnummer: 2180316

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zum Buch: Es ist essenziell zu betonen, dass alles in diesem Buch auf wahren Begebenheiten basiert und nicht fiktiv ist. Es handelt sich um persönliche Dramen, Geschichten über das Überleben und den Existenzkampf. Einmal vor Repressalien zu fliehen, ist tragisch, aber sich zweimal vor Hitler verstecken zu müssen, verschärft diese Tragödie noch weiter. In Marseille 1940 erzählt das Buch von jüdischen Flüchtlingen aus dem Kreis der Intellektuellen, von Menschen mit bekannten Namen und ihren amerikanischen Fluchthelfern. Allerdings sind es so viele Namen, dass man fast den Überblick verliert. Die Geschichten handeln von Menschen, deren Leben von einem Moment auf den anderen zerstört wurde, voller Dynamik, Atemlosigkeit und panischer Angst. In vielen Ehen, in denen nur ein Partner jüdischer Abstammung ist, entstehen Spannungen, da nicht beide fliehen müssen. Nicht-jüdische Partner werden oft zu Fluchthelfern. Es kommt zu Scheidungen und neuen Eheschließungen mit offiziellen Standesbeamten, um die Flucht papiertechnisch zu ermöglichen. Sobald ein sicheres Land erreicht ist, folgt die Scheidung. Dies führt zu einem paradoxen Geschäft. Das schnelle Vorankommen der deutschen Panzerverbände basiert auf einem Aufputschmittel, das Schlafbedürfnis unterdrückt, Ängste reduziert und die Konzentration steigert. Französische Einheiten werden eingekesselt, wodurch sie zivile und militärische Flüchtlingswellen vor sich hertreiben, die beschossen werden. Die schwankende Stimmung der Fliehenden und das wechselhafte Wetter werden sehr anschaulich beschrieben. Während dieser Kriegsphase gibt es allein in Frankreich einhundertzwanzig Internierungslager mit insgesamt sechzigtausend zivilen Insassen. Fluchthelfer in Marseille, ständig in Angst vor Verhaftung, sehen Menschen in einem Albtraum, Verzweifelte, die ihre letzte Chance an sie klammern, lieber in einem Gefängnis im Nahen Osten oder in Nordafrika zu stranden als in einem KZ in Deutschland. Zitate aus dem Buch: «Er lebt, meint er, in einem Exil innerhalb des Exils, er werde ausgegrenzt von den Ausgegrenzten.» Anhang: Interessant ist die Rubrik: «Was danach geschah». Hier werden die einzelnen Schicksale, soweit vorhanden, nachgezeichnet. Fazit: Ein bewegendes zeitgeschichtliches Buch, das sich lohnt, gelesen zu werden.
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Tragödien von fliehenden Flüchtlingen

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 17.04.2024
Bewertungsnummer: 2180316
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zum Buch: Es ist essenziell zu betonen, dass alles in diesem Buch auf wahren Begebenheiten basiert und nicht fiktiv ist. Es handelt sich um persönliche Dramen, Geschichten über das Überleben und den Existenzkampf. Einmal vor Repressalien zu fliehen, ist tragisch, aber sich zweimal vor Hitler verstecken zu müssen, verschärft diese Tragödie noch weiter. In Marseille 1940 erzählt das Buch von jüdischen Flüchtlingen aus dem Kreis der Intellektuellen, von Menschen mit bekannten Namen und ihren amerikanischen Fluchthelfern. Allerdings sind es so viele Namen, dass man fast den Überblick verliert. Die Geschichten handeln von Menschen, deren Leben von einem Moment auf den anderen zerstört wurde, voller Dynamik, Atemlosigkeit und panischer Angst. In vielen Ehen, in denen nur ein Partner jüdischer Abstammung ist, entstehen Spannungen, da nicht beide fliehen müssen. Nicht-jüdische Partner werden oft zu Fluchthelfern. Es kommt zu Scheidungen und neuen Eheschließungen mit offiziellen Standesbeamten, um die Flucht papiertechnisch zu ermöglichen. Sobald ein sicheres Land erreicht ist, folgt die Scheidung. Dies führt zu einem paradoxen Geschäft. Das schnelle Vorankommen der deutschen Panzerverbände basiert auf einem Aufputschmittel, das Schlafbedürfnis unterdrückt, Ängste reduziert und die Konzentration steigert. Französische Einheiten werden eingekesselt, wodurch sie zivile und militärische Flüchtlingswellen vor sich hertreiben, die beschossen werden. Die schwankende Stimmung der Fliehenden und das wechselhafte Wetter werden sehr anschaulich beschrieben. Während dieser Kriegsphase gibt es allein in Frankreich einhundertzwanzig Internierungslager mit insgesamt sechzigtausend zivilen Insassen. Fluchthelfer in Marseille, ständig in Angst vor Verhaftung, sehen Menschen in einem Albtraum, Verzweifelte, die ihre letzte Chance an sie klammern, lieber in einem Gefängnis im Nahen Osten oder in Nordafrika zu stranden als in einem KZ in Deutschland. Zitate aus dem Buch: «Er lebt, meint er, in einem Exil innerhalb des Exils, er werde ausgegrenzt von den Ausgegrenzten.» Anhang: Interessant ist die Rubrik: «Was danach geschah». Hier werden die einzelnen Schicksale, soweit vorhanden, nachgezeichnet. Fazit: Ein bewegendes zeitgeschichtliches Buch, das sich lohnt, gelesen zu werden.

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Wichtiger geschichtlicher Beitrag

Buch_im_Koffer aus Münster am 02.04.2024

Bewertungsnummer: 2168393

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1940 greift Hitler Frankreich an. Das Land, das vielen als Zuflucht vor den Nazis galt, erfährt eine furchtbare Fluchtbewegung gen Süden. Unter den Flüchtenden auch zahlreiche Personen aus Literatur, Kunst, Politik und öffentlichem Leben, die in dem Land Schutz vor Verfolgung und Vernichtung suchten. Sie alle versuchen nun, das Land über die südlichen Grenzen Richtung Spanien und Übersee zu verlassen, um ihr Leben zu retten. In Marseille hat der Amerikaner Varian Fry als Vertreter des Emergency Rescue Committee gemeinsam mit engen Vertrauten ein geheimes Netzwerk etabliert, um möglichst vielen Menschen die Flucht aus Frankreich zu ermöglichen. Bestückt mit einer in den USA definierten Liste an „zu rettenden Kunstschaffenden“ ist es an ihm, diese ausfindig zu machen und sie in Sicherheit zu bringen. Am Ende werden es über Tausend sein, Künstler, Juden, politisch Verfolgte, Andersdenkende, alliierte Soldaten – Menschen, denen er und seine Mitstreiter unter größter Gefahr des Entdeckt-Werdens zur Flucht verhelfen. Lion Feuchtwanger, Hannah Arendt und Heinrich Blücher, Anna Seghers und ihre Familie, Lisa und Hans Fittko, Franz und Alma Werfel, Marc Chagall, Max Ernst und so viele mehr. Sie alle verdanken ihr Überleben dem riskanten Einsatz von Varian Fry und seinen Unterstützern und Weggefährten. Doch kennen die Wenigsten von uns wohl diesen Amerikaner und seine Lebensgeschichte. Und so ist für mich dieses Buch in erster Linie ein Zeugnis von Menschenliebe, Aufrichtigkeit und Hilfe unter größten Gefahren, um in unmenschlichsten Zeiten das Leben Unzähliger zu retten. Nicht allein große Namen, sondern auch so viele andere, die Frys Hilfe in Anspruch nahmen. „Sich für einen weltberühmten Mann einzusetzen, um ihn zu schützen, ist vergleichsweise einfach. Wie viel schwieriger ist es, einen unbekannten Flüchtling zu retten.“ - Ein authentisches und ergreifendes Stück Geschichte und ein emotionaler „Nachruf“ auf einen stillen, wenig bekannten Mann, der Großes leistete, Varian Fry.
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Wichtiger geschichtlicher Beitrag

Buch_im_Koffer aus Münster am 02.04.2024
Bewertungsnummer: 2168393
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1940 greift Hitler Frankreich an. Das Land, das vielen als Zuflucht vor den Nazis galt, erfährt eine furchtbare Fluchtbewegung gen Süden. Unter den Flüchtenden auch zahlreiche Personen aus Literatur, Kunst, Politik und öffentlichem Leben, die in dem Land Schutz vor Verfolgung und Vernichtung suchten. Sie alle versuchen nun, das Land über die südlichen Grenzen Richtung Spanien und Übersee zu verlassen, um ihr Leben zu retten. In Marseille hat der Amerikaner Varian Fry als Vertreter des Emergency Rescue Committee gemeinsam mit engen Vertrauten ein geheimes Netzwerk etabliert, um möglichst vielen Menschen die Flucht aus Frankreich zu ermöglichen. Bestückt mit einer in den USA definierten Liste an „zu rettenden Kunstschaffenden“ ist es an ihm, diese ausfindig zu machen und sie in Sicherheit zu bringen. Am Ende werden es über Tausend sein, Künstler, Juden, politisch Verfolgte, Andersdenkende, alliierte Soldaten – Menschen, denen er und seine Mitstreiter unter größter Gefahr des Entdeckt-Werdens zur Flucht verhelfen. Lion Feuchtwanger, Hannah Arendt und Heinrich Blücher, Anna Seghers und ihre Familie, Lisa und Hans Fittko, Franz und Alma Werfel, Marc Chagall, Max Ernst und so viele mehr. Sie alle verdanken ihr Überleben dem riskanten Einsatz von Varian Fry und seinen Unterstützern und Weggefährten. Doch kennen die Wenigsten von uns wohl diesen Amerikaner und seine Lebensgeschichte. Und so ist für mich dieses Buch in erster Linie ein Zeugnis von Menschenliebe, Aufrichtigkeit und Hilfe unter größten Gefahren, um in unmenschlichsten Zeiten das Leben Unzähliger zu retten. Nicht allein große Namen, sondern auch so viele andere, die Frys Hilfe in Anspruch nahmen. „Sich für einen weltberühmten Mann einzusetzen, um ihn zu schützen, ist vergleichsweise einfach. Wie viel schwieriger ist es, einen unbekannten Flüchtling zu retten.“ - Ein authentisches und ergreifendes Stück Geschichte und ein emotionaler „Nachruf“ auf einen stillen, wenig bekannten Mann, der Großes leistete, Varian Fry.

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Marseille 1940

von Uwe Wittstock

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Lea Erdtmann

Mayersche Aachen

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5/5

Varian Frys Rettungsprogramm: Die Chance für antinazionalsozialistische Schriftsteller:innen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hier kreuzen sich die Geschichten vieler bekanter Schriftsteller:innen und Denker:innen. Chronologisch wird man mit wechselnden Perspektiven durch das Jahr geführt. Von den Internierungslagern über spektakuläre Fluchten bis zur Hoffnungsstadt Marseille, Wittstock porträtiert Menschen voller Angst, Erwartung und Sehnsucht. "Marseille 1940" ässt sich sehr gut lesen, mit romanhaften Szenen und einigen Fotografien. Wer an Geschichte und an Literatur der 30er und 40er Jahre interessiert ist, sollte dieses Buch lesen!
5/5

Varian Frys Rettungsprogramm: Die Chance für antinazionalsozialistische Schriftsteller:innen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hier kreuzen sich die Geschichten vieler bekanter Schriftsteller:innen und Denker:innen. Chronologisch wird man mit wechselnden Perspektiven durch das Jahr geführt. Von den Internierungslagern über spektakuläre Fluchten bis zur Hoffnungsstadt Marseille, Wittstock porträtiert Menschen voller Angst, Erwartung und Sehnsucht. "Marseille 1940" ässt sich sehr gut lesen, mit romanhaften Szenen und einigen Fotografien. Wer an Geschichte und an Literatur der 30er und 40er Jahre interessiert ist, sollte dieses Buch lesen!

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Dagmar Küchler

Mayersche Essen

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Von Helden und Überlebenden

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1940 war für viele europäische Schriftsteller, Literaturkritiker und Künstler ein Jahr, in dem sie sich nur auf der Flucht vor dem Nationalsozialisten befanden. Einige trafen auf ihrer Flucht zum Glück auf den Amerikaner Varian Fry in Marseille. Ein Mann, der mit viel persönlichem Einsatz einigen tausenden Menschen bei der Flucht helfen konnte. Ein Mann, dessen Name aber nach dem Krieg sehr schnell in Vergessenheit geriet. Einige individuelle Flucht-Schicksale lesen sich spannend wie ein Krimi, während andere schon sehr schockierend sind. Wittstock schafft auch mit diesem Titel eine ausgewogene Kombination aus historischen Fakten und erzählerischer Leichtigkeit.
5/5

Von Helden und Überlebenden

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1940 war für viele europäische Schriftsteller, Literaturkritiker und Künstler ein Jahr, in dem sie sich nur auf der Flucht vor dem Nationalsozialisten befanden. Einige trafen auf ihrer Flucht zum Glück auf den Amerikaner Varian Fry in Marseille. Ein Mann, der mit viel persönlichem Einsatz einigen tausenden Menschen bei der Flucht helfen konnte. Ein Mann, dessen Name aber nach dem Krieg sehr schnell in Vergessenheit geriet. Einige individuelle Flucht-Schicksale lesen sich spannend wie ein Krimi, während andere schon sehr schockierend sind. Wittstock schafft auch mit diesem Titel eine ausgewogene Kombination aus historischen Fakten und erzählerischer Leichtigkeit.

Dagmar Küchler
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