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Marseille 1940 Die große Flucht der Literatur

26

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

26306

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Abbildungen

mit 28 Abbildungen und 2 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

351

Maße (L/B/H)

21,4/14,1/3,4 cm

Gewicht

530 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

12

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81490-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

26306

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Abbildungen

mit 28 Abbildungen und 2 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

351

Maße (L/B/H)

21,4/14,1/3,4 cm

Gewicht

530 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

12

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81490-7

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    13.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessant

    Frankreich 1940. Deutschland breitet seine Angriffe immer weiter aus, Teile von Frankreich werden besetzt. Viele Künstler, Schriftsteller und Intellektuelle haben vor ein paar Jahren Deutschland verlassen und sind jetzt wieder auf der Flucht. Ziele gibt es einige, nur wenig Möglichkeiten dahin zu gelangen. Der amerikanische Journalist Varian Fry versucht mit Hilfe des Emergency Rescue Committee’s Visas und Ausreisedokumente zu organisieren und so den Menschen zu helfen. Eigentlich ein Sachbuch, doch es liest sich fast wie ein Roman. In kurzen Kapiteln lernen wir die hier betroffenen Menschen kennen, unter anderem Hannah Arendt, Anna Seghers, Heinrich Mann, Lion Feuchtwanger und Franz Werfel. Einfühlsam geschrieben, tief berührend ist das Schicksal dieser Menschen. Uwe Wittstock führt uns ganz nah ran, an die Verzweiflung, an die Hoffnung. Marseille fungiert hier als Dreh- und Angelpunkt des Wartens und des Ankommens. Wir lesen über Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft aber auch Machtlosigkeit. Wittstock führt hier viele einzelne Schicksale in dem Jahr zusammen mit dem literarischen und politischen Kontext. Alles was in diesem Buch geschrieben steht, ist gründlich recherchiert. Ein wichtiger Teil unserer deutschen Geschichte, sehr lesenswert.

  • Bewertung

    5/5

    01.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Damals. Und heute?

    Ich kann mich dem Lob der anderen Leserinnen und Leser nur anschliessen. Ein spannend geschriebenes, gut recherchiertes Buch über die Ereignisse damals. Ich habe eine ganze Menge gelernt. Ich hätte mir noch ein paar Seiten mehr darüber gewünscht, was die Flüchtlinge auf dem Weg durch Spanien und Portugal erlebt haben. Aber es hat mich auch nachdenklich gemacht. Wie gehen wir heutzutage mit Flüchtlingen um? Wenn man sieht, welchen Problemen und Risiken sich die Menschen, die vor den Nazis fliehen mussten, gegenüber sahen: Armut, Lebensmittelmangel, Gefahren für Leib und Leben, Lager und Gefängnis, Kriminalität, Behördenwillkür, Einreiseverbote (auch in den USA). Und die Fluchthilfeorganisation von Varian Fry, wäre sie heute als (mindestens halbkriminelle) Schlepperbande verschrien? Aber ja, es damals und es gibt glücklicherweise auch heute viele, die Menschen in solcher Not helfen.

  • Bewertung

    5/5

    28.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles Buch

    Ich habe das Buch wirklich verschlungen. Ganz große Klasse! Vieles wusste ich noch nicht und ich habe nebenbei viel selber noch recherchiert und dazugelernt. Absolute Kaufempfehlung!

  • Clara

    5/5

    18.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Hoffnung stirbt zuletzt

    Das Buch vermittelt eine plastische Darstellung der Zeit von 1939 bis 1941. Es schildert die Grausamkeit und furchtbare Angst und Willkür, die in dieser Zeit geherrscht haben. Es zeigt aber auch den Zusammenhalt, die Solidarität und den starken Willen zum unterstützenden Handeln. Die beschriebenen Personen nehmen einen mit auf eine Reise und man fiebert mit ihnen, dass alles gut gehen möge und der böse Zauber sich bald auflösen möge. Die Recherchen des Autors stellen eine großartige Leistung dar. Für Geschichtsbewußte absolut lesenswert und für solche, die es nicht sind, als Lektüre wärmstens empfohlen.

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    14.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    hervorragend

    Der Untertitel "Die große Flucht der Literatur" beschreibt ziemlich genau, worum es im vorliegenden Buch geht. Marseille ist 1940 die größte Stadt in der von den Deutschen Besatzern noch unbesetzten Zone. Dorthin flüchten nach und nach diverse Künstler, Politiker und jüdische Verfolgte in der Hoffnung, Europa verlassen zu können. Anfangs gab es ein amerikanisches Komitee, welches Einreisevisa zur Unterstützung bereit hielt. Man merkt ziemlich schnell, welch großartige und umfangreiche Recherche der Autor Uwe Wittstock dem Buch hat angedeihen lassen. Von all diesem Kleinigkeiten und Feinheiten, von den vielen O-Tönen und Anekdoten lebt der Text. Und davon, dass man die meisten der Protagonisten natürlich kennt. Namentlich und mit ihren Werken. Die Aneinanderreihung von Schicksalen und Szenen ergibt ein sehr dramatisches Gesamtbild. Man weiß, was damals passiert ist aber es ist dennoch immer wieder berührend, erschreckend und belehrend.

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Bewertungen (26)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Julian Birkner

    Julian Birkner

    Thalia Bayreuth

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend wie ein Krimi

    Jeder kennt sie: Thomas Mann, Hannah Arendt, Franz Werfel, Heinrich Mann... Die großen Literaten Deutschlands. Aber welchen Kampf sie durchstehen mussten um zu überleben weiß kaum jemand. Dieses brilliant recherchierte Sachbuch liest sich wie ein spannender Roman. Noch nie habe ich ein Sachbuch so verschlungen. Eine Empfehlung für alle, die sich für Literatur und Geschichte interessieren.
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Hahne

    Kerstin Hahne

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    spannende Literaturgeschichte

    Ich hatte vorher noch nie vom Fluchthelfer Varian Fry und dem "Emergency Rescue Committee"gehört, die mit "Emergency Rescue Visa" dafür verantwortlich waren, das soviele in Frankreich festsitzende (jüdische) Intellektuelle, Künstler, Politiker aller Coleur die Möglichkeit zur Einreise nach Amerika bekamen. Erstaunlich, was dieser Mann und seine Helfer geschafft/bewirkt haben - gedankt wurde es ihm eigentlich nicht genug! Wittstock hat sich einige exemplarische Autoren(z.B. Anna Seghers, Walter Benjamin, Franz Werfel+Gemahlin u.a. herausgegriffen und führt uns buchstäblich mit ihnen über die Pyrenäen, durch das Marseille der damaligen Zeit oder zu Fuß weg aus Paris - quasi mit der Gestapo im Genick. Sie alle waren aus Deutschland ins vermeintlich sichere Frankreich gezogen, um plötzlich in Nacht-und-Nebel-Aktionen erneut die Flucht ergreifen zu müssen. Das akribisch recherchierte Buch fusst auf vielen Dokumenten, Tagebüchern, Briefen, Interviews u.ä., die der Autor zu einer fesselnd geschrieben Lektüre verdichtet, die uns Leser buchstäblich in das Jahr 1940, den Hotspot Marseille und seine aus den Nähten platzende Bevölkerung wirft. Nun leben manche Flüchtlinge quasi unter einer Brücke, während die Vermögenderen noch im Hotel logieren können - das Land verlassen aber wollen sie alle... Spannende Lektüre, die uns einige heute vielleicht vergessene Dichter*innen nahbar+verwundbar vor Augen führt. Mit historischen sw-Fotos und umfangreichem Quellenverzeichnis.
  • Zum Bewerterprofil von Annika Bade

    Annika Bade

    Thalia Münster – Münster-Arkaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Fluchthelfer der deutschen Literatur

    Lion Feuchtwanger, Hannah Arendt, Heinrich Mann, Anna Seghers - Namen, die nicht aus dem Deutschen Literaturkanon wegzudenken sind. Sie und viele weitere Schriftsteller, Philosophen und Künstler stehen auf den Todeslisten der Nazis. Sie alle nehmen, meist auf dem Weg ins amerikanische Exil, in dem Thomas Mann bereits wartet, eine Fluchtroute über Frankreich und Spanien in die Vereinigten Staaten. Eine Schlüsselfigur in "Marseille 1940" ist ein bislang wenig bekannter amerikanischer Journalist, der über 2.000 Menschen durch eine fingirte Organisation heimlich in seine Heimat einschleuste - unter größten lebensbedrohlichen Umständen. Von diesem unschätzbaren Dienst, den er der deutschen Literatur und Kunst damit erwiesen hat; vom Kampf ums Überleben und vom Zusammenhalt in schwersten Zeiten - eine große Leseempfehlung.
  • Zum Bewerterprofil von Lea Erdtmann

    Lea Erdtmann

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Varian Frys Rettungsprogramm: Die Chance für antinazionalsozialistische Schriftsteller:innen

    Hier kreuzen sich die Geschichten vieler bekanter Schriftsteller:innen und Denker:innen. Chronologisch wird man mit wechselnden Perspektiven durch das Jahr geführt. Von den Internierungslagern über spektakuläre Fluchten bis zur Hoffnungsstadt Marseille, Wittstock porträtiert Menschen voller Angst, Erwartung und Sehnsucht. "Marseille 1940" ässt sich sehr gut lesen, mit romanhaften Szenen und einigen Fotografien. Wer an Geschichte und an Literatur der 30er und 40er Jahre interessiert ist, sollte dieses Buch lesen!
  • Zum Bewerterprofil von Dr. Katrin Rudolphi

    Dr. Katrin Rudolphi

    Thalia Stade

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ausgezeichnet dokumentiert, herzzerreißend...

    Ausgezeichnet dokumentiert, herzzerreißend und unglaublich spannend zeichnet Uwe Wittstock Monat für Monat die vielfältigen Versuche deutschsprachiger Literaten nach, Europa über Südfrankreich zu verlassen - eine makellose Chronik der Verzweiflung und aufkeimenden Hoffnung!

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Bewertungen (14)

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  • Vorwort

    Vorgeschichten
    Zwei Tage im Juli 1935

    Le Désastre
    Mai 1940
    Juni 1940
    Juli 1940

    Über die Berge
    August 1940
    September 1940
    Oktober 1940

    Die Villa, das Warten und der Tod
    November 1940 bis Februar 1941

    Frühjahr in Frankreich
    Februar bis Juni 1941

    Der lange Abschied
    Juni bis November 1941

    Was danach geschah

    Nachwort

    Dank
    Benutzte Literatur
    Bildnachweis
    Personenregister