Produktbild: Marseille 1940

Marseille 1940 Die große Flucht der Literatur

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Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

18999

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

351 (Printausgabe)

Dateigröße

5960 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406814914

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ePUB

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

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15.02.2024

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Deutsch

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9783406814914

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  • Edith Berger

    5/5

    20.06.2026

    eBook (ePUB)

    Großes, interessantes Lesevergnügen

    Die Nazis überfallen nach und nach ihre Nachbarn. Auch Frankreich muss sich überraschend schnell geschlagen geben. 1940 ist die Grande Nation besiegt. Der Süden Frankreichs ist noch der letzte Zufluchtsort, die letzte Möglichkeit außer Landes zu kommen. Viele, von diesem Verbrecherregime verfolgte Menschen setzen ihre ganze Hoffnung darauf. Darunter namhafte KünstlerInnen mit ihren Familien, wie Anna Seghers, Hanna Arendt, Lion Feuchtwanger, Franz Werfel und Alma Mahler, Heinrich und Golo Mann, Marc Chagall, Max Ernst, Stephane Hessel, André Breton, Walter Benjamin usw. Marseille ist Dreh und Angelpunkt. Der amerikanische Journalist Varian Fry erkennt bereits 1935, seinem ersten Aufenthalt in Berlin, in welche Richtung Hitlers „Neues Deutschland“ marschiert. Zurück in Amerika, versucht er auf die Not, die Verzweiflung aufmerksam zu machen. Wenigen ist die katastrophale Lage bewusst. Aber einigen Menschen doch. Varian Frey geht nach Marseille und baut dort ein Hilfsnetz auf. Ihm und seinen HelferInnen gelingt es unter Todesgefahr vielen Menschen zur Flucht zu verhelfen.

  • drawe

    aus Landau

    5/5

    26.08.2024

    eBook (ePUB)

    Spannend, kenntnisreich, Lese-Empfehlung!

    Man muss sich wundern: Wurde bisher tatsächlich der Fluchthelfer Varian Fry in der deutschen Geschichte so gut wie vergessen? Wittstock ruft mit seinem Buch nicht nur diesen mutigen und engagierten Journalisten in die Erinnerung zurück, sondern auch die unmenschlichen Zustände, denen die Kulturelite Deutschland auf der Flucht vor den Nationalsozialisten ausgesetzt war. Marseille 1940 ist ein markantes Eckdatum, denn hier sammeln sich die Unerwünschten und „Entarteten“, die zunächst ins sicher geglaubte Frankreich (sehr beliebt: Sanary-sur-Mer) geflohen waren und sich dann von der heranrückenden Wehrmacht in Marseille sammelten in der Hoffnung auf Ausreise. Wittstocks Buch bedient sich an einer Fülle von Quellen und entscheidet sich für einen Episodenstil, ähnlich wie in „Winter 1933“ und für eine chronologische Darstellung. Seine kurzen Darstellungen schneidet er wie in einem Film mit Statements zur politischen Lage. Wie mit einem Schlaglicht nimmt er Monat für Monat das Schicksal der Flüchtlinge und ihrer Helfer in den Blick. Das wirkt unruhig und erschwert die Konzentration des Lesers, aber auf der anderen Seite wird damit die rasant steigende Bedrohung der Geflüchteten deutlich. Und er erreicht damit diese ganz besondere Mischung eines Sachbuchs mit Protagonisten, die wie Romangestalten wirken, aber keine sind. Wittstock konzentriert sich auf einige wenige Größen, allen voran Lion Feuchtwanger, erfolgreich und international bekannt, oder den frankophilen Heinrich Mann und seinen Neffen Golo, Hannah Arendt und ihren Ehemann, Max Ernst, Marc Chagall, Andrè Breton, die unbeirrbar stalintreue Anna Seghers und andere. In seinen Episoden sorgt er für Empörung und Mitleid, wenn er z. B. die barbarische Situation in den südfranzösischen Lagern und zugleich die Untätigkeit der französischen Exilregierung schildert. Er sorgt aber auch für Kopfschütteln, wenn er das Schicksal Rudolf Breitscheids und Rudolf Hilferdings erzählt, die sich wider besseres Wissen auf ihren internationalen Ruf und einen französischen Rechtsstaat verlassen. Auch heitere Episoden fehlen nicht, wenn man liest, dass Alma Mahler-Werfel mit 12 Koffern flüchtete und es tatsächlich schaffte, diese 12 Koffer in die USA mitzunehmen. Im Mittelpunkt steht natürlich Fry, aber Wittstock vermeidet die Zeichnung eines Helden, sondern zeigt ihn in all seiner Widersprüchlichkeit und vor allem immer als Teil einer Gruppe. Deutlich wird auch, wie sehr die Arbeit von Frys Organisation auf Geld angewiesen wird, und ebenso deutlich wird das Problem, dass Fry nicht jeden retten kann, sondern auswählen muss. Die bürokratischen Hürden werden immer höher und die Fluchtwege immer komplizierter, und sehr anschaulich beschreibt Wittstock die mühsame Flucht zu Fuß auf geheimen Pfaden über die Pyrenäen, die die Geistesgrößen durchstehen müssen. Wittstock vergisst nicht die französischen Kollaborateure der Gestapo, aber vor allem vergisst er nicht die vielen Menschen wie Grenzsoldaten, Verwaltungsbeamte und dörfliche Nachbarn, die mit persönlichem Mut Tragödien verhinderten. Ein wohltuendes Beispiel menschlicher Solidarität. Dieses spannende und informationsreiche Buch lege ich nicht nur Literaturfreunden ans Herz, sondern vor allem den Unbelehrbaren und Geschichtsvergessenen unserer Tage. Dazu darf ich Magnus Brechtken („Vom Wert der Geschichte“) zitieren: „Wir können, wenn überhaupt, NUR aus der Geschichte lernen. Etwas anderes ist uns ... nicht verfügbar.“

  • Gavroche

    5/5

    20.04.2024

    eBook (ePUB)

    Großartig

    Ich bin ein großer Frankreichfan und interessiere mich für Geschichte und Literatur. Über die Besetzung und die Flucht vieler Künstler und Schriftsteller habe ich schon einige Sachbücher, aber auch Romane gelesen, die dies zum Thema hatten. Dieses Buch ist dennoch etwas ganz Besonderes, denn es ist so umfassend und zugleich spannend geschrieben. Für mich war es gerade weil ich schon einiges zu dem Thema wusste ein so überaus großartiges Buch, denn so konnte ich meine Kenntnisse vertiefen und mein Halbwissen durch Wissen ersetzen. Der amerikanische Journalist Varian Fry und seine vielen Helfer haben so vielen Menschen - über 2.000 - die Flucht ins Exil ermöglicht und somit ihr Leben gerettet. Es ist immer wieder schön von so mutigen Menschen zu lesen, die für andere ihr eigenes Leben riskieren und einfach alles geben und immer wieder neue Wege suchen. Denn solche Aktionen laufen nicht immer ohne Fehlschläge und Rückschläge ab. Sehr gut recherchiert und am Ende gibt es eine gute Bibliographie. Zudem flüssig und fesselnd geschrieben.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    13.03.2024

    eBook (ePUB)

    Eine Leseempfehlung

    Die Flucht der Dichter und Denker aus Nazi-Deutschland und Österreich setzt recht bald nach der Machtübernahme Hitlers ein. Trotzdem gibt es viele, die ihre Heimat nicht verlassen wollen, die nicht glauben können, dass das „Land von Schiller und Goethe“ zu solchen barbarischen Mitteln greift, wie man es sich leise und hinter vorgehaltener Hand erzählt: Alle jene, die nicht ins Regime passen, weil sie jüdischer Abstammung oder Regime kritisch sind, werden gnadenlos verfolgt, eingesperrt und vernichtet. Letztendlich befinden sich Tausende deutschsprachige Intellektuelle in Frankreich als die deutsche Wehrmacht die Niederlande und Belgien überrollt bis nach Paris vorstößt und 1940 Teile Frankreichs besetzt hat. Die Flucht geht innerhalb Frankreichs weiter bis sie in Marseille landen und auf eine Möglichkeit hoffen, eine Ausreise- bzw. Einreiseerlaubnis in die USA erhalten zu können. Doch die USA will in die Angelegenheiten Europas nicht verwickelt werden und stellt für die jüdischen Flüchtlinge kaum Einreisebewilligungen aus. Hier kommt nun Varia Fry, Mitarbeiter des Emergency Rescue Committee ins Spiel, der namhaften europäischen Intellektuellen, Künstlern, Politikern und Gewerkschaftlern die Ausreise ermöglichen soll. Ursprünglich war die Aktion als befristetet Maßnahme geplant. Doch sie entwickelte eine eigene Dynamik. Zwischen Juni 1940 und Juni 1942 gelingt es Varian Fry und seinem Team rund 2.000 Menschen aus dem besetzten Frankreich zu retten. Die Liste jener, die auf abenteuerlichen und gefährlichen Wegen wie über die Pyrenäen in Sicherheit begracht werden konnten, liest sie wie das Who is Who der deutschen Intellektuellen: von Hannah Arendt über Maler Marc Chagall, Lion Feuchtwanger, die Manns, Alma Mahler und Franz Werfel sowie Marc Ophüls und Alfred Polgar, um nur einige zu nennen. Nicht allen gelingt die Flucht. Walter Benjamin begeht Suizid. Bevor die Flüchtlinge noch ihre gefährliche Reise antreten konnten, mussten sie noch aus den diversen Internierungslagers wie Gurs herausgeholt werden. Das gelingt Fry & Co oft nur unter in letzter Minute, dann gilt es, Geld und die notwendigen Ausreisedokumente sowie Einreisezertifikate aufzutreiben. Amerika stellt bald keine mehr aus, so sind dann südamerikanische Staaten das Ziel oder das französische Insel Martinique, auf der die Geflohenen erst recht wieder interniert werden. Varian Fry fällt in Amerika mit seinen Bemühungen, möglichst viele Menschen, darunter auch solche, die weder berühmt noch Fürsprecher in den USA haben, aus dem besetzten Frankreich herauszuholen, recht bald in Ungnade. Besonders für jene, die als sozialistische Gewerkschafter um ihre Leben fürchten müssen, ist in den USA kein Platz. Fry widersetzt sich mehrmals den Aufforderungen nach Amerika zurückzukehren, setzte seine Ehe aufs Spiel und muss, um seiner Verhaftung durch französische Behörden, selbst fliehen. Wer zu diesem Thema noch mehr lesen möchte, dem sei Varian Frys Buch „Auslieferung auf Verlangen – Die Rettung deutscher Emigranten in Marseille 1940/41“ sowie Herbert Lackners „Die Flucht der Dichter und Denker. Wie Europas Künstler und Wissenschaftler den Nazis entkamen“. Fazit: Diesem Stück Zeitgeschichte, das aufzeigt, dass auch das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“, ziemlich beschränkt und begrenzt war. „America first“ - dieser Spruch ist nicht erst seit Trump bekannt. Gerne gebe ich diesem Buch 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    13.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessant

    Frankreich 1940. Deutschland breitet seine Angriffe immer weiter aus, Teile von Frankreich werden besetzt. Viele Künstler, Schriftsteller und Intellektuelle haben vor ein paar Jahren Deutschland verlassen und sind jetzt wieder auf der Flucht. Ziele gibt es einige, nur wenig Möglichkeiten dahin zu gelangen. Der amerikanische Journalist Varian Fry versucht mit Hilfe des Emergency Rescue Committee’s Visas und Ausreisedokumente zu organisieren und so den Menschen zu helfen. Eigentlich ein Sachbuch, doch es liest sich fast wie ein Roman. In kurzen Kapiteln lernen wir die hier betroffenen Menschen kennen, unter anderem Hannah Arendt, Anna Seghers, Heinrich Mann, Lion Feuchtwanger und Franz Werfel. Einfühlsam geschrieben, tief berührend ist das Schicksal dieser Menschen. Uwe Wittstock führt uns ganz nah ran, an die Verzweiflung, an die Hoffnung. Marseille fungiert hier als Dreh- und Angelpunkt des Wartens und des Ankommens. Wir lesen über Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft aber auch Machtlosigkeit. Wittstock führt hier viele einzelne Schicksale in dem Jahr zusammen mit dem literarischen und politischen Kontext. Alles was in diesem Buch geschrieben steht, ist gründlich recherchiert. Ein wichtiger Teil unserer deutschen Geschichte, sehr lesenswert.

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Bewertungen (26)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Julian Birkner

    Julian Birkner

    Thalia Bayreuth

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend wie ein Krimi

    Jeder kennt sie: Thomas Mann, Hannah Arendt, Franz Werfel, Heinrich Mann... Die großen Literaten Deutschlands. Aber welchen Kampf sie durchstehen mussten um zu überleben weiß kaum jemand. Dieses brilliant recherchierte Sachbuch liest sich wie ein spannender Roman. Noch nie habe ich ein Sachbuch so verschlungen. Eine Empfehlung für alle, die sich für Literatur und Geschichte interessieren.
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Hahne

    Kerstin Hahne

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    spannende Literaturgeschichte

    Ich hatte vorher noch nie vom Fluchthelfer Varian Fry und dem "Emergency Rescue Committee"gehört, die mit "Emergency Rescue Visa" dafür verantwortlich waren, das soviele in Frankreich festsitzende (jüdische) Intellektuelle, Künstler, Politiker aller Coleur die Möglichkeit zur Einreise nach Amerika bekamen. Erstaunlich, was dieser Mann und seine Helfer geschafft/bewirkt haben - gedankt wurde es ihm eigentlich nicht genug! Wittstock hat sich einige exemplarische Autoren(z.B. Anna Seghers, Walter Benjamin, Franz Werfel+Gemahlin u.a. herausgegriffen und führt uns buchstäblich mit ihnen über die Pyrenäen, durch das Marseille der damaligen Zeit oder zu Fuß weg aus Paris - quasi mit der Gestapo im Genick. Sie alle waren aus Deutschland ins vermeintlich sichere Frankreich gezogen, um plötzlich in Nacht-und-Nebel-Aktionen erneut die Flucht ergreifen zu müssen. Das akribisch recherchierte Buch fusst auf vielen Dokumenten, Tagebüchern, Briefen, Interviews u.ä., die der Autor zu einer fesselnd geschrieben Lektüre verdichtet, die uns Leser buchstäblich in das Jahr 1940, den Hotspot Marseille und seine aus den Nähten platzende Bevölkerung wirft. Nun leben manche Flüchtlinge quasi unter einer Brücke, während die Vermögenderen noch im Hotel logieren können - das Land verlassen aber wollen sie alle... Spannende Lektüre, die uns einige heute vielleicht vergessene Dichter*innen nahbar+verwundbar vor Augen führt. Mit historischen sw-Fotos und umfangreichem Quellenverzeichnis.
  • Zum Bewerterprofil von Annika Bade

    Annika Bade

    Thalia Münster – Münster-Arkaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Fluchthelfer der deutschen Literatur

    Lion Feuchtwanger, Hannah Arendt, Heinrich Mann, Anna Seghers - Namen, die nicht aus dem Deutschen Literaturkanon wegzudenken sind. Sie und viele weitere Schriftsteller, Philosophen und Künstler stehen auf den Todeslisten der Nazis. Sie alle nehmen, meist auf dem Weg ins amerikanische Exil, in dem Thomas Mann bereits wartet, eine Fluchtroute über Frankreich und Spanien in die Vereinigten Staaten. Eine Schlüsselfigur in "Marseille 1940" ist ein bislang wenig bekannter amerikanischer Journalist, der über 2.000 Menschen durch eine fingirte Organisation heimlich in seine Heimat einschleuste - unter größten lebensbedrohlichen Umständen. Von diesem unschätzbaren Dienst, den er der deutschen Literatur und Kunst damit erwiesen hat; vom Kampf ums Überleben und vom Zusammenhalt in schwersten Zeiten - eine große Leseempfehlung.
  • Zum Bewerterprofil von Lea Erdtmann

    Lea Erdtmann

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Varian Frys Rettungsprogramm: Die Chance für antinazionalsozialistische Schriftsteller:innen

    Hier kreuzen sich die Geschichten vieler bekanter Schriftsteller:innen und Denker:innen. Chronologisch wird man mit wechselnden Perspektiven durch das Jahr geführt. Von den Internierungslagern über spektakuläre Fluchten bis zur Hoffnungsstadt Marseille, Wittstock porträtiert Menschen voller Angst, Erwartung und Sehnsucht. "Marseille 1940" ässt sich sehr gut lesen, mit romanhaften Szenen und einigen Fotografien. Wer an Geschichte und an Literatur der 30er und 40er Jahre interessiert ist, sollte dieses Buch lesen!
  • Zum Bewerterprofil von Dr. Katrin Rudolphi

    Dr. Katrin Rudolphi

    Thalia Stade

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ausgezeichnet dokumentiert, herzzerreißend...

    Ausgezeichnet dokumentiert, herzzerreißend und unglaublich spannend zeichnet Uwe Wittstock Monat für Monat die vielfältigen Versuche deutschsprachiger Literaten nach, Europa über Südfrankreich zu verlassen - eine makellose Chronik der Verzweiflung und aufkeimenden Hoffnung!

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