Produktbild: Wir sitzen im Dickicht und weinen

Wir sitzen im Dickicht und weinen Roman. »Ein Familienroman, der fesselt und nachdenklich macht. Sehr poetisch!« Elke Heidenreich

121

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.01.2024

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

206 (Printausgabe)

Dateigröße

2511 KB

Auflage

1. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

EAN

9783751759595

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt

Erscheinungsdatum

26.01.2024

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

206 (Printausgabe)

Dateigröße

2511 KB

Auflage

1. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

EAN

9783751759595

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Ein beeindruckendes Buch

Bewertung aus Heidenheim am 04.02.2024

Bewertungsnummer: 2123666

Bewertet: eBook (ePUB)

Meinung: Dieses Buch konstruiert ein Authentizität und Emotionalität der Extraklasse und entwirft zwei Protagonisten, die als Paradebeispiel zweier Generationen gelten könnten, da sie die Probleme aufzeigt, was passiert, wenn eine der beiden schwer erkrankt und plötzlich das Leben dadurch in einem ganz anderen Licht erscheint. Dieses Buch ist dabei jedoch intellektuell genug, Fragen offen zu lassen, seinen Protagonisten Raum für Fragen, für Zweifel zu geben, auf die es eben oft nicht die eine Antwort gibt und genau diese hohe Kunst, des Verständnisses der eigenen Charaktere gegenüber, macht dieses Buch zu einem wahren Juwel. Hier wird nicht hochsentimental mit Emotionen um sich geworfen, sondern auf eine ganz authentische und sanfte Art erzählt, die von einer klaren Sprache getragen wird. Ein Buch, welches sprachlich begeistert, dessen Charakterstudie von einer einmaligen Intensität und Intelligenz zeugt Für mich eines der beeindruckendsten Bücher des noch jungen Jahres!

Ein beeindruckendes Buch

Bewertung aus Heidenheim am 04.02.2024
Bewertungsnummer: 2123666
Bewertet: eBook (ePUB)

Meinung: Dieses Buch konstruiert ein Authentizität und Emotionalität der Extraklasse und entwirft zwei Protagonisten, die als Paradebeispiel zweier Generationen gelten könnten, da sie die Probleme aufzeigt, was passiert, wenn eine der beiden schwer erkrankt und plötzlich das Leben dadurch in einem ganz anderen Licht erscheint. Dieses Buch ist dabei jedoch intellektuell genug, Fragen offen zu lassen, seinen Protagonisten Raum für Fragen, für Zweifel zu geben, auf die es eben oft nicht die eine Antwort gibt und genau diese hohe Kunst, des Verständnisses der eigenen Charaktere gegenüber, macht dieses Buch zu einem wahren Juwel. Hier wird nicht hochsentimental mit Emotionen um sich geworfen, sondern auf eine ganz authentische und sanfte Art erzählt, die von einer klaren Sprache getragen wird. Ein Buch, welches sprachlich begeistert, dessen Charakterstudie von einer einmaligen Intensität und Intelligenz zeugt Für mich eines der beeindruckendsten Bücher des noch jungen Jahres!

Schwierige Mutter-Tochter-Beziehungen

Hoelzchen aus Bad Oldesloe am 27.01.2024

Bewertungsnummer: 2117779

Bewertet: eBook (ePUB)

Der Roman handelt in erster Linie von Mütter-Töchter Beziehungen, die alle etwas miteinander gemeinsam haben: sie funktionieren nicht gut. Im Mittelpunkt steht Valerie, ihre Mutter Christina ist an Krebs erkrankt und sie muss für längere Zeit ins Krankenhaus und hat schwere, medizinische Eingriffe vor sich. Valerie ist ein Einzelkind, einen Partner hat Christina nicht und somit liegt es an Valerie sich zu kümmern. Doch diese hadert mit der Situation. Ihr Verhältnis zu Christina ist schwierig. Sie wirft ihr vor, sich in Kindheit und Jugend nicht ausreichend gekümmert zu haben. Valerie ist mittlerweile selbst Mutter. Ihre Erziehung ist eine ganz andere. Man könnte sie als Helikoptermutter bezeichnen, die ihrem 16jährigen Sohn Tobi kaum Freiraum lässt. In wechselnden Kapiteln zwischen Gegenwart und Vergangenheit wird deutlich, dass auch schon Christina mit ihrer Mutter Probleme hatte. Eine innige Beziehung gab es nicht und auch die Generation davor war von Entfremdung und Unverständnis geprägt. So haben alle ihr Päckchen zu tragen und hoffen auf Verständnis der anderen. Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten die vielen Frauen und Generationen zuzuordnen und miteinander zu verknüpfen. Kapitelüberschriften wären hier hilfreich gewesen. Auch eine Aufstellung/Zeitleiste am Anfang ist empfehlenswert. Beim E-Book erfolgt die Übersetzung der Dialekte erst am Ende im Glossar, auf der jeweiligen Buchseite wäre es wünschenswert. Während des Lesens entwickelt man automatisch Sympathien und kann sich gar nicht wehren, Position zu beziehen. Ich bin auf alle Fälle nicht im Team Valerie. Sie geht mir zu weit und mit ihrer Mutter zu hart ins Gericht. Auch ihr Verhalten gegenüber Tobi kann ich nicht gutheißen. Man muss seinen Kindern Flügel geben. Der Roman regt zum Nachdenken an, automatisch habe ich begonnen, die eigene Mutter-Tochter Beziehung zu bewerten. Das Buchcover ist farbenfroh und macht neugierig, der Titel verrät wenig. Felicitas Prokopetz hat einen angenehmen Schreibstil, dieser ist modern und gradlinig, so dass man den Roman sehr gerne liest. Ein guter Start ins Lesejahr 2024.

Schwierige Mutter-Tochter-Beziehungen

Hoelzchen aus Bad Oldesloe am 27.01.2024
Bewertungsnummer: 2117779
Bewertet: eBook (ePUB)

Der Roman handelt in erster Linie von Mütter-Töchter Beziehungen, die alle etwas miteinander gemeinsam haben: sie funktionieren nicht gut. Im Mittelpunkt steht Valerie, ihre Mutter Christina ist an Krebs erkrankt und sie muss für längere Zeit ins Krankenhaus und hat schwere, medizinische Eingriffe vor sich. Valerie ist ein Einzelkind, einen Partner hat Christina nicht und somit liegt es an Valerie sich zu kümmern. Doch diese hadert mit der Situation. Ihr Verhältnis zu Christina ist schwierig. Sie wirft ihr vor, sich in Kindheit und Jugend nicht ausreichend gekümmert zu haben. Valerie ist mittlerweile selbst Mutter. Ihre Erziehung ist eine ganz andere. Man könnte sie als Helikoptermutter bezeichnen, die ihrem 16jährigen Sohn Tobi kaum Freiraum lässt. In wechselnden Kapiteln zwischen Gegenwart und Vergangenheit wird deutlich, dass auch schon Christina mit ihrer Mutter Probleme hatte. Eine innige Beziehung gab es nicht und auch die Generation davor war von Entfremdung und Unverständnis geprägt. So haben alle ihr Päckchen zu tragen und hoffen auf Verständnis der anderen. Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten die vielen Frauen und Generationen zuzuordnen und miteinander zu verknüpfen. Kapitelüberschriften wären hier hilfreich gewesen. Auch eine Aufstellung/Zeitleiste am Anfang ist empfehlenswert. Beim E-Book erfolgt die Übersetzung der Dialekte erst am Ende im Glossar, auf der jeweiligen Buchseite wäre es wünschenswert. Während des Lesens entwickelt man automatisch Sympathien und kann sich gar nicht wehren, Position zu beziehen. Ich bin auf alle Fälle nicht im Team Valerie. Sie geht mir zu weit und mit ihrer Mutter zu hart ins Gericht. Auch ihr Verhalten gegenüber Tobi kann ich nicht gutheißen. Man muss seinen Kindern Flügel geben. Der Roman regt zum Nachdenken an, automatisch habe ich begonnen, die eigene Mutter-Tochter Beziehung zu bewerten. Das Buchcover ist farbenfroh und macht neugierig, der Titel verrät wenig. Felicitas Prokopetz hat einen angenehmen Schreibstil, dieser ist modern und gradlinig, so dass man den Roman sehr gerne liest. Ein guter Start ins Lesejahr 2024.

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Wir sitzen im Dickicht und weinen

von Felicitas Prokopetz

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Linda Papajewski

Thalia Magdeburg – Allee-Center

Zum Portrait

5/5

"Zum Glück bist du endlich da" sagt sie leise. "Ich ertrage niemanden. Nur dich:"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie wirkt sich eine narzistische Mutter auf die eigenen Erziehungsmethoden aus? Im Roman von Felicitas Prokopetz wird genau das wortgewandt, feinfühlig und traurig-schön vearbeitet. Valeries Familie wird generationsübergreifend vorgestellt und das auf 200 Seiten, die (emotional) nicht leicht zu lesen sind....aber trotzdem unglaublich gut! Große Leseempfehlung.
  • Linda Papajewski
  • Buchhändler/-in

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5/5

"Zum Glück bist du endlich da" sagt sie leise. "Ich ertrage niemanden. Nur dich:"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie wirkt sich eine narzistische Mutter auf die eigenen Erziehungsmethoden aus? Im Roman von Felicitas Prokopetz wird genau das wortgewandt, feinfühlig und traurig-schön vearbeitet. Valeries Familie wird generationsübergreifend vorgestellt und das auf 200 Seiten, die (emotional) nicht leicht zu lesen sind....aber trotzdem unglaublich gut! Große Leseempfehlung.

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Leonie Böhm

Thalia Emden

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3/5

Schwierig

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In "Wir sitzen im Dickicht und weinen" beschreibt Felicitas Prokopetz einen Generationenkonflikt, der nur zu gut nachvollziehbar ist. Neben der Protagonistin Valerie geht es um ihre Mutter und ihre beiden Großmütter, die zeitlebens aus patriarchalen Strukturen ausbrechen möchten, es aber nicht oder nur zum Teil schaffen. Christines egoistische Züge haben Valeries Kindheit geprägt und ihre Krebserkrankung stellt die Beziehung der beiden vor weitere Herausforderungen. Ich muss sagen, dass ich mich mit diesem Buch etwas schwer getan habe. Die Kernthematik finde ich unheimlich interessant und wichtig, doch viele Probleme bleiben, obwohl sie so auf der Hand liegen, leider unausgesprochen. Ich weiß, dass das der Realität entspricht, hätte es mir aber im Buch anders gewünscht. Zudem fiel es mir schwer, mich in die Kapitel, die die Vorfahrinnen behandelten, einzufinden. Was mir gar nicht gefallen hat, war, dass die Übersetzungen der Passagen auf Schweizerdeutsch erst ganz am Ende des Buches zu finden sind, weil mein Lesefluss dadurch sehr gestört wurde. Insgesamt ein Buch, das sein Potenzial meiner Meinung nach nicht ganz ausgeschöpft hat.
  • Leonie Böhm
  • Buchhändler/-in

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3/5

Schwierig

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In "Wir sitzen im Dickicht und weinen" beschreibt Felicitas Prokopetz einen Generationenkonflikt, der nur zu gut nachvollziehbar ist. Neben der Protagonistin Valerie geht es um ihre Mutter und ihre beiden Großmütter, die zeitlebens aus patriarchalen Strukturen ausbrechen möchten, es aber nicht oder nur zum Teil schaffen. Christines egoistische Züge haben Valeries Kindheit geprägt und ihre Krebserkrankung stellt die Beziehung der beiden vor weitere Herausforderungen. Ich muss sagen, dass ich mich mit diesem Buch etwas schwer getan habe. Die Kernthematik finde ich unheimlich interessant und wichtig, doch viele Probleme bleiben, obwohl sie so auf der Hand liegen, leider unausgesprochen. Ich weiß, dass das der Realität entspricht, hätte es mir aber im Buch anders gewünscht. Zudem fiel es mir schwer, mich in die Kapitel, die die Vorfahrinnen behandelten, einzufinden. Was mir gar nicht gefallen hat, war, dass die Übersetzungen der Passagen auf Schweizerdeutsch erst ganz am Ende des Buches zu finden sind, weil mein Lesefluss dadurch sehr gestört wurde. Insgesamt ein Buch, das sein Potenzial meiner Meinung nach nicht ganz ausgeschöpft hat.

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