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Echtzeitalter Roman | Deutscher Buchpreis 2023

47

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5858

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2024

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/2,9 cm

Gewicht

320 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01011-8

Beschreibung

Rezension

Ein Internatsroman, ausgezeichnet mit dem deutschen Buchpreis, der den Vergleich mit Robert Musil oder Hermann Hesse nicht scheuen muss. ("ARD "Druckfrisch"")
Herrlich leicht zu lesen, ganz ohne trivial zu sein. ("Freundin")
Einfach ein tolles Buch. So mühelos geschrieben, so fein und gleichzeitig scharf beobachtet ... Die Echtzeit des Aufwachsens auf unangestrengte Art schlau erzählt. ("Tages-Anzeiger")
Eine literarische Perle, die auch Gamer ab 15 begeistern kann. ("Brigitte")
Ein reifes Sittenbild des zeitgenössischen Österreichs in durchaus universaler Bedeutung. ("Stuttgarter Zeitung")
Brillant formulierte Gegenwartsbeobachtungen. ("SPIEGEL plus")
Tonio Schachingers Roman "Echtzeitalter" hat den Deutschen Buchpreis erhalten, und nicht nur der junge, erst 31-jährige Schriftsteller ist zu beglückwünschen, sondern auch die Jury. Sie hat ein Werk gewürdigt, das sich letztlich wenig um den Zeitgeist schert, dafür erzählerisch reif, unterhaltsam und ausnehmend humorvoll ist. Schachinger hat jenen Witz im alten Doppelsinn, der die scharfe Beobachtung, den Esprit, die gedankenreiche Paradoxie einschließt. ("Zeit Online")
Platz 2 der SWR-Bestenliste im Juli/August 2023 ("SWR "Bestenliste"")
Lustiger ist Bildungsterror schon lange nicht mehr beschrieben worden. ("Berliner Morgenpost")
Grandios ... "Echtzeitalter" hätte es verdient, in den Kanon der deutschsprachigen Schullektüren aufgenommen zu werden. ("Nürnberger Nachrichten")

Produktdetails

Verkaufsrang

5858

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2024

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/2,9 cm

Gewicht

320 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01011-8

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Großartig

Bewertung am 01.04.2025

Bewertungsnummer: 2455113

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mir hat der wilde Mix aus E-Sport, Elite-Schule, sowie Österreichische Gesellschafts- und Politikkritik sehr gut gefallen. Das Buch ist voll gepackt mit witzvollen Referenzen, die man vielleicht eher als Person aus Österreich versteht. Der Schulalltag wurde sehr gut dargestellt, auch für jemanden, der kein Elite-Gynamisum besucht hat.

Großartig

Bewertung am 01.04.2025
Bewertungsnummer: 2455113
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mir hat der wilde Mix aus E-Sport, Elite-Schule, sowie Österreichische Gesellschafts- und Politikkritik sehr gut gefallen. Das Buch ist voll gepackt mit witzvollen Referenzen, die man vielleicht eher als Person aus Österreich versteht. Der Schulalltag wurde sehr gut dargestellt, auch für jemanden, der kein Elite-Gynamisum besucht hat.

gut lesbare Satire über die Welt der Wiener Internate

miriam.cologne am 19.10.2024

Bewertungsnummer: 2320514

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Coming-of-Age-Roman zwischen strenger Schulbildung und E-Sport. Till geht auf eine elitäre Ganztagsschule in Wien; sein Klassenlehrer ist der schlimmste Tyrann - unfair, desinteressiert, grausam. Alles was Till machen kann, ist durchhalten. Dabei helfen ihm seine zwei besten Freundinnen und das Strategie-Spiel Age of Empires 2, mit dem er jede freie Minute verbringt. Till flüchtet sich damit so sehr aus seiner Welt, dass er bald einer der besten Spieler der Welt wird. Ich habe so sehr mitgefühlt bei den kleinen und großen Hürden, die Till überwinden muss, damit er diese schreckliche Schule endlich hinter sich lassen kann. Das Buch ist eine gut lesbare Satire über die Welt der Wiener Internate, die nicht nur vom Lehrplan her in der Zeit stehengeblieben zu sein scheinen. Ich musste aber auch gleichzeitig ständig daran denken, wie privilegiert Till trotz allem ist, und wie weich er fallen würde, wenn er seinen Abschluss nicht schaffen würde. Alles ein bisschen egal, aber trotzdem eine sehr gut geschriebene Geschichte über das Erwachsenwerden.

gut lesbare Satire über die Welt der Wiener Internate

miriam.cologne am 19.10.2024
Bewertungsnummer: 2320514
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Coming-of-Age-Roman zwischen strenger Schulbildung und E-Sport. Till geht auf eine elitäre Ganztagsschule in Wien; sein Klassenlehrer ist der schlimmste Tyrann - unfair, desinteressiert, grausam. Alles was Till machen kann, ist durchhalten. Dabei helfen ihm seine zwei besten Freundinnen und das Strategie-Spiel Age of Empires 2, mit dem er jede freie Minute verbringt. Till flüchtet sich damit so sehr aus seiner Welt, dass er bald einer der besten Spieler der Welt wird. Ich habe so sehr mitgefühlt bei den kleinen und großen Hürden, die Till überwinden muss, damit er diese schreckliche Schule endlich hinter sich lassen kann. Das Buch ist eine gut lesbare Satire über die Welt der Wiener Internate, die nicht nur vom Lehrplan her in der Zeit stehengeblieben zu sein scheinen. Ich musste aber auch gleichzeitig ständig daran denken, wie privilegiert Till trotz allem ist, und wie weich er fallen würde, wenn er seinen Abschluss nicht schaffen würde. Alles ein bisschen egal, aber trotzdem eine sehr gut geschriebene Geschichte über das Erwachsenwerden.

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Echtzeitalter

von Tonio Schachinger

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Jan-Paul Sager

Thalia Mayersche Frechen

Zum Portrait

5/5

Bestimmt nicht nur für RTS-Fans

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Tonio Schachinger gelingt mit der Geschichte über den jungen Till und seiner Schullaufbahn am elitären Wiener Marianum ein vielschichtiger und geistreicher Entwicklungs und Bildungsroman. Durchgehend fesselnd und voll mit klugen Beobachtungen und zeitgeschichtlichen Bezügen. Wer Age of Empires 2 und seine kompetitive Szene nicht kennt wird am Genuss der Geschichte keineswegs gehindet, wer sie aber kennt, darf sich auf viele schöne Eastereggs freuen.
  • Jan-Paul Sager
  • Buchhändler/-in

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5/5

Bestimmt nicht nur für RTS-Fans

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Tonio Schachinger gelingt mit der Geschichte über den jungen Till und seiner Schullaufbahn am elitären Wiener Marianum ein vielschichtiger und geistreicher Entwicklungs und Bildungsroman. Durchgehend fesselnd und voll mit klugen Beobachtungen und zeitgeschichtlichen Bezügen. Wer Age of Empires 2 und seine kompetitive Szene nicht kennt wird am Genuss der Geschichte keineswegs gehindet, wer sie aber kennt, darf sich auf viele schöne Eastereggs freuen.

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Alex Husnik

Thalia Mayersche Lüdinghausen

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5/5

Coming of Age of Empires

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

“Echtzeitalter” ist besonders und hat zu Recht den Buchpreis gewonnen. Anfangs war ich jedoch ein bisschen enttäuscht: Der fiese Lehrer ist gar nicht sooo krass fies, finde ich, ich habe ähnliche gehabt. Aber das macht den Reiz dieses Buches aus: Hier gibt es nichts Unglaubliches, Unerhörtes oder Extremes. Sondern Echtes, Glaubwürdiges, Nachempfindbares. Wir begleiten Till durch eine Schulzeit und alterstypische Probleme, wie wir sie auch hatten. Sogar den Eskapismus in die Welt der Videospiele, den Till betreibt, kenne ich aus meiner eigenen Jugend, nur, dass ich daneben auch noch einen zweiten Fluchtpunkt besaß: Die Welt der Bücher. Schade für Till. (Aber am Ende des Romans geht da noch was - und dann auch noch mit Thomas Bernhard!) Ich feiere den Roman für seine klassische Schulgeschichte a la Musils “Zögling Törleß” oder Hesses “Unterm Rad” - das Gymnasium, ein Kosmos, der für Till unangenehm, in dem er nicht erfolgreich ist - der seiner anderen Lebenswelt, dem Spiel “Age of Empires 2” gegenübergestellt wird. Hier glänzt Till und wird zu einem der besten Spieler der Welt. Letztlich ist aber nichts davon wirklich entscheidend, letztlich zählen die wirklich großen Dinge: Liebe, Tod, Verlust und Glück. Zu dieser Erkenntnis muss man aber erstmal gelangen und das vermittelt der Roman auf einzigartige Weise: Als ein coming of school und coming of Age of Empires (:-)) Sprachlich und stilistisch finde ich das Buch dabei einzigartig: Es ist so typisch österreichisch bzw. wienerisch (und spielt auch gekonnt damit), dass mir auf jeder Seite das Herz aufging. Erzählt werden Tills Schuljahre oft in stakkatohaften, kurzen Sätzen und Episoden mit großen Sprüngen sowie aus einer irgendwie recht distanzierten Perspektive, und oft habe ich gedacht, dass man so eigentlich gar nicht erzählen darf, dass das gegen viele Regeln, wie man schreiben soll, verstößt, dass das in seiner Art total aus der Reihe tanzt. Aber genau das macht das Buch so großartig. Es ist gleichzeitig klassisch und revolutionär und gleichzeitig banal und besonders. Und somit total buchpreiswürdig.
  • Alex Husnik
  • Buchhändler/-in

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5/5

Coming of Age of Empires

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

“Echtzeitalter” ist besonders und hat zu Recht den Buchpreis gewonnen. Anfangs war ich jedoch ein bisschen enttäuscht: Der fiese Lehrer ist gar nicht sooo krass fies, finde ich, ich habe ähnliche gehabt. Aber das macht den Reiz dieses Buches aus: Hier gibt es nichts Unglaubliches, Unerhörtes oder Extremes. Sondern Echtes, Glaubwürdiges, Nachempfindbares. Wir begleiten Till durch eine Schulzeit und alterstypische Probleme, wie wir sie auch hatten. Sogar den Eskapismus in die Welt der Videospiele, den Till betreibt, kenne ich aus meiner eigenen Jugend, nur, dass ich daneben auch noch einen zweiten Fluchtpunkt besaß: Die Welt der Bücher. Schade für Till. (Aber am Ende des Romans geht da noch was - und dann auch noch mit Thomas Bernhard!) Ich feiere den Roman für seine klassische Schulgeschichte a la Musils “Zögling Törleß” oder Hesses “Unterm Rad” - das Gymnasium, ein Kosmos, der für Till unangenehm, in dem er nicht erfolgreich ist - der seiner anderen Lebenswelt, dem Spiel “Age of Empires 2” gegenübergestellt wird. Hier glänzt Till und wird zu einem der besten Spieler der Welt. Letztlich ist aber nichts davon wirklich entscheidend, letztlich zählen die wirklich großen Dinge: Liebe, Tod, Verlust und Glück. Zu dieser Erkenntnis muss man aber erstmal gelangen und das vermittelt der Roman auf einzigartige Weise: Als ein coming of school und coming of Age of Empires (:-)) Sprachlich und stilistisch finde ich das Buch dabei einzigartig: Es ist so typisch österreichisch bzw. wienerisch (und spielt auch gekonnt damit), dass mir auf jeder Seite das Herz aufging. Erzählt werden Tills Schuljahre oft in stakkatohaften, kurzen Sätzen und Episoden mit großen Sprüngen sowie aus einer irgendwie recht distanzierten Perspektive, und oft habe ich gedacht, dass man so eigentlich gar nicht erzählen darf, dass das gegen viele Regeln, wie man schreiben soll, verstößt, dass das in seiner Art total aus der Reihe tanzt. Aber genau das macht das Buch so großartig. Es ist gleichzeitig klassisch und revolutionär und gleichzeitig banal und besonders. Und somit total buchpreiswürdig.

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