Produktbild: Irgendwann werden wir uns alles erzählen

Irgendwann werden wir uns alles erzählen

Aus der Reihe detebe
7

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.11.2022

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,4/12,1/2,8 cm

Gewicht

301 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07219-8

Beschreibung

Rezension

»Packend und sehnsüchtig – wie die erste Liebe.«
»Unbedingt lesen.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.11.2022

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,4/12,1/2,8 cm

Gewicht

301 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07219-8

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    5/5

    20.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intensives Leseerlebnis

    Gerade fertig gelesen und ich bin von der Geschichte immer noch gefesselt. Daniela Krien erzählt in einer tollen Sprache, gefühlsvoll, authentisch und klar. Konnte mich in die Hauptperson Maria hineinfühlen, fühlte mich gerade ins Jahr 1990 zurückversetzt. Am Anfang ist man von dem gewaltvollen Umgang des Henner mit Maria entsetzt, das löst sich jedoch im Verlauf der Geschichte auf und man kann die Sehnsucht der Maria nach Henner fast spüren. Einzigartiges Buch, Empfehlung für alle die sich gerne in Geschichten verlieren. Klare Empfehlung 5/5

  • Kaffeeelse

    5/5

    04.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Obsession

    Und wieder gelingt Daniela Krien ein 5 Sterne Buch in meinen Augen. "Irgendwann werden wir uns alles erzählen" ist eine intensive Coming of Age Story und ein berührender Blick auf eine Obsession. Ein starkes Stück Literatur und für mich ein weiterer Beweis, dass Daniela Krien eine wunderbare Autorin ist. Eine Autorin, die ich schon ein Stück begleite und die ich noch lange begleiten werde. Eine 17-jährige Lolita beginnt eine Affäre zu einem deutlich älteren Mann. Und dies passiert 1990 in einem Dorf in Thüringen. Maria ist ebenjene Lolita und Henner ist der ältere Mann. Dass das Ganze in einem Dorf passiert und unbemerkt bleibt, mag einerseits verwundern, andererseits ist Irren menschlich und vielleicht hat ebenjene Maria noch keinen weiblichen Zorn in diesem Dorf geweckt, sich etwaige Feinde eingehandelt. Dann scheint die Familie von Maria in eigenen Dramen zu verharren, Mutter und Tochter sind verlassen worden vom Mann/vom Vater. Die literarische Welt erscheint der Maria verlockender als das Leben, als die reale Welt. Wunden, Verletzungen und Pubertät. Vielleicht bewirkt dieses Szenario ein leichteres Verfallen in dieser Obsession für den Charakter der Maria. Keine Ahnung. Dennoch erschafft Daniela Krien hier wieder eine Intensität, der man sich nicht entziehen kann und will. Dies gelingt ihr schon bei ihrem Erstling. Das ist bemerkenswert und lässt mich noch auf viele weitere Bücher hoffen. Interessant ist bei diesem Buch auch die Verbindung zu den russischen Autoren, denn ihr Faible für Gefühlsirritationen und dann ein Buch über eine Obsession. Das ist interessant und sicher kein Zufall. Und noch etwas, obsessives Verhalten kostet die Beteiligten etwas, ein Drama bahnt sich an. Auch etwas, was man aus den russischen Romanen kennt.

  • Emily

    aus Leverkusen

    5/5

    08.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolut Grandioses Buch! :)

    Was eine Geschichte ! Ich fand zuerst das Vorwort der Autorin selbst sehr interessant, und als ich dann das erste Kapitel las, bin ich wirklich in ein Film hineingezogen worden! Alles wurde so detailliert & wunderbar beschrieben. Ein Buch was man echt auf dem Gaumen zergehen lassen sollte, und in vollen Zügen genießen sollte ! Und ich bin richtig euphorisch auf die Verfilmung, des Buches ! Also .. an alle die ein richtig gutes Buch suchen das einem noch positiv nachläuft.. es ist 100% dieses!

  • Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog

    5/5

    08.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intensiv, fesselnd, interessant

    Endlich habe ich auch mal ein Buch von Daniela Krien gelesen. Ihr Erstlingswerk „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“ erschien jetzt in einer schönen gebundenen Ausgabe mit einem Vorwort der Autorin bei Diogenes. Die 16-jährige Maria zieht zu ihrem Freund auf den Bauernhof in einem ostdeutschen Provinznest und wird dort gut aufgenommen. Während sich alle mit Arbeiten auf dem Hof und dem Zusammenfall der DDR und der ungewissen Zukunft im vereinigten Deutschland beschäftigen, verliebt sich Maria in den wesentlich älteren Bauern vom Nachbarhof. Die Autorin schafft es auf beeindruckende Art und Weise die historischen Geschehnisse aus einem wenig beachteten Blickwinkel zu zeigen und ganz subtil in die außergewöhnliche Liebesgeschichte einzuweben. Ebendiese wird von Seite zu Seite intensiver und der Leser wird voll in ihren Sog gezogen und fiebert mit Maria dem nächsten geheimen Treffen entgegen, immer im Hinterkopf, dass sie entdeckt werden könnten. Daniela Kriens Schreibstil ist toll. Während die ersten Seiten noch locker daherkommen, wird die Geschichte dichter und dichter. Auch das Ende – oftmals ja die Schwachstelle eines Romans – konnte mich voll überzeugen. Auch die Figuren sind authentisch angelegt und deren Konstellation geschickt konstruiert. Ein intensiver Roman, der sowohl sprachlich als auch inhaltlich überzeugen konnte und sicher nicht mein letzter von Daniela Krien.

  • Isa.Literature.Love

    aus Hamburg

    4/5

    24.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartige Gegenwartsliteratur

    »Doch da denke ich an mein eigenes Geheimnis und begreife, es gibt Dinge, die können gleich erzählt werden, andere haben ihre eigene Zeit, und manche sind unsagbar.« (Maria, S.111) Der Bestseller Wende-Roman »Irgendwann werden wir uns alles erzählen« von Daniela Krien ist im Novemer 2022 in der Neuauflage mit einem Vorwort der Autorin im Diogenes Verlag erschienen und die Verfilmung ist gerade in die Kinos gekommen. Es ist kein klassischer Wende-Roman - oder vielleicht gerade doch? -, beschreibt er die Unsicherheiten der Bürger:innen zum Ende der DDR, die Idealisierung der BRD und die Sorgen und Ängste der Menschen, wie es weitergeht nach dem Aus der sozialistischen Diktatur, die das Leben der Menschen stark bestimmt hat. Aufgrund der in den Vordergrund des Romans gestellten, beschriebenen Beziehung zwischen der 16 bzw. 17 jährigen Protagonistin Maria und dem 40-jährigen Nachbarn Henner besteht ein Diskurs um diesen Roman. Die Entwicklung der Liebe - aber auch Abhängigkeit - von Maria zum gleichaltrigen Johannes (und seiner Familie) und wenig später zu Henner ist Mittelpunkt dieses Romans. Maria fühlt sich hin- und hergerissen zwischen der Wahl-Familie basierend auf der Beziehung zu Johannes und ihrer entfachten Liebe zu Henner. Egal, wie man dies findet, es ist ein Roman, der in Erinnerung bleibt. In die Sprache des Romans musste ich mich anfangs einlesen, aber der Erzählsog hat mich schnell gefesselt. Mich hat das Lesen des Romans mit ambivalenten Gefühlen zurückgelassen: Einerseits ist Daniela Krien eine wirklich großartige Schriftstellerin und diese fiktive Geschichte über Liebe und Abhängigkeiten von Männern (Hallo Patriarchat) ist zwar rein fiktiv - aber es wird sicherlich reale Beispiele aus dieser Zeit geben, die sich ähnlich ereignet haben. Andererseits schreit die Feministin in mir nach einem fiktiven Story, in der die Protagonistin ihren eigenen Weg findet und sich unabhängig von Männern macht. Nach diesem Roman muss ich definitiv auch die weiteren Bücher von Daniela Krien lesen. [CN: Sexualisierte Gewalt]

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Bewertungen (7)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Paula-Mira Zander

    Paula-Mira Zander

    Thalia Ibbenbüren

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch hat mein Herz gebrochen

    Daniela Krien erzählt die Geschichte einer jungen Frau voller Potenzial, die zur Zeit des Mauerfalls in der DDR lebt. Die meiste Zeit verbringt die 16-jährige Maria auf dem Hof ihres Freundes, wo ihr nicht alle Familienmitglieder unbedingt freundlich gegenübertreten. Überall scheinen Geheimnisse zu lauern, nicht zuletzt Marias eigene. Denn sie entbrennt in grenzenloser Leidenschaft für den 40-jährigen Henner vom Nachbarhof, der nicht den besten Ruf im Dorf genießt und eine große Verbitterung in sich zu tragen scheint. Die beiden fangen an, sich heimlich zu treffen, wobei die leidenschaftlichen Begegnungen teilweise in gewalthaltigen Momenten kumulieren. Ganz nebenbei ergeben sich durch den Fall der Mauer neue Möglichkeiten für Jung und Alt, was nicht jedem sofort geheuer ist. Beim Lesen spürt man die ganze Zeit Marias Sorge, dass ihre geheime Beziehung entdeckt werden könnte. Bis zum Schluss fiebert man mit ihr mit und erlebt das große Finale mit seiner ganzen Wucht. Ich konnte das Buch nicht weglegen und habe es in einer Nacht durchgelesen. Ein wirklich beeinduckendes Leseerlebnis.
  • Zum Bewerterprofil von Henrike Irmscher

    Henrike Irmscher

    Thalia Halle

    Buchhändler*in

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    4/5

    01.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Puhh, Daniela Kriens Erstlingswerk...

    Ich mochte es sehr, trotzdem war ich an der ein oder anderen Stelle doch etwas geschockt. Denn die geschilderte Beziehung zwischen der sechzehnjährigen Maria und dem vierzigjährigen Henner ist (besonders am Anfang) durch sehr übergriffiges, gewalttätiges Verhalten geprägt („Es war keine Vergewaltigung, obwohl alles danach aussieht“). Und niemand darf davon erfahren, denn eigentlich ist Maria mit Johannes zusammen und wohnt mit ihm auf dem Hof seiner Eltern. Doch es zieht sie immer wieder zu dem eigenbrötlerischen Henner, stets findet sie neue Wege und Ausreden, um bei ihm sein zu können. Es ist 1990, ein Dorf im Osten, Nachwendezeit, Sommerhitze, Aufbruchsstimmung. Daniela Krien schafft es perfekt, diese besondere Stimmung einzufangen. Beim Lesen spürt man beinah die sengende Hitze der flirrenden Julihitze über den Feldern und den Staub der Landstraßen. Es ist harte Arbeit, die auf dem Hof verrichtet werden muss, und in den Pausen zwischen Feld- und Hausarbeit verkriecht sich Maria in ihren Büchern, findet Ablenkung bei „Die Brüder Karamasov“ wenn sie nicht bei Henner ist. Aber kann das Versteckspiel auf Dauer gut gehen? „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“ besitzt eine unglaubliche Kraft und ist dermaßen intensiv erzählt, dass ich es wirklich nicht beiseite legen konnte, obwohl es definitiv ein Buch ist über das man diskutieren kann.
  • Zum Bewerterprofil von Tordis

    Tordis

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    05.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    von emotionaler wucht. großartig.

    von emotionaler wucht. großartig.
  • Zum Bewerterprofil von Buchhändler*in

    Buchhändler*in

    Thalia Celle

    Buchhändler*in

    5/5

    20.11.2022

    eBook (ePUB 3)

    Der Lüge ergeben

    Autorin Daniela Krien beschäftigt sich seit diesem Debüt in spürbar realistischem Stil mit menschlichem Zwischeneinander. Um die Wendezeit in der DDR siedelt sich der rustikale Alltag einer Familie vom Land an, in den die junge Maria eingebunden wird. Richtungslos kommt sie mit dem über zwanzig Jahre älteren Hofbesitzer Henner in Berührung. Er gewährt nur spärliche Einblicke in sein Leben, was so Mancher imponiert. Vor den letzten Seiten wächst die Anspannung, ob blind entschiedenes Wunschdenken je aus ist.
  • Zum Bewerterprofil von Sophia

    Sophia

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    4/5

    18.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine unmögliche Liebe in einer unmöglichen Zeit

    Was zunächst den Anschein macht, als würde es sich um einen typischen Coming-of-Age-Roman handeln, entwickelt sich schnell zu einem tweilweise schwer erträglichen Drama. Eine Jugend in der Wendezeit - ohne Plan oder Ahnung, was die Zukunft wohl bringen mag -, eine gewählte Ersatzfamilie, die sich immer tiefer ins Herz eingräbt, und eine Liebe, die so absurd ist, dass die Stirn permanent in Falten liegt: Daniela Krien schafft es schon wieder, eine leicht anmutende Geschichte in einen gesellschaftlichen Konfliktkontext zu setzen, dass es kribbelt. Uff.

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