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Vatermal Roman | Gewinner Literaturpreis Ruhr 2024

Aus der Reihe Zoom – näher dran!
99

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

22853

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.01.2025

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2,7 cm

Gewicht

260 g

Farbe

Schwarz / Neon Pink

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06980-7

Beschreibung

Rezension

»`Vatermal´ ist Familiengeschichte, Gesellschaftskritik und ein Porträt dieses Landes.« ("Der Spiegel")
»Zu Recht stand Öziris Romandebüt auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises: so viel Rhythmus, so viel Kraft bei so viel Schmerz.« ("Neue Zürcher Zeitung Bücher am Sonntag")
»Das Buch hat Wut und Witz!« ("MDR Fröhlich lesen")
»Kaum jemand erzählt so lässig vom Verlassenwerden wie Necati Öziri in `Vatermal´.« ("Die Zeit")
»Ohne Zweifel eines der besten Bücher dieses Herbstes.« ("SRF")
»Dieses Buch ist ein ganz großer Schatz unter all den vielen Büchern.« ("WDR Cosmo")
»Necati Öziri hat einen mitreißenden Roman geschrieben, der deutschtürkische Realitäten abbildet, ohne dass sie das zentrale Thema wären.« ("Deutschlandfunk")
«Ein Debütroman mit enormer Wucht und ganz eigenem Sound.» ("WDR5 Bücher")
»Eindrücklich sind Öziris Schilderungen langer Stunden des Wartens und angespannter Gespräche mit dem Sachbearbeiter, noch eindrücklicher aber ist es, wenn er davon erzählt, wie Arda und seine Freunde ihre Zeit am Busbahnhof vergammeln. Denn während dem Sohn türkischer Gastarbeiter der amtliche Identitätsnachweis fehlt, hat sein Freund, Spross einer Familie bosnischer Kriegsflüchtlinge, eindeutig zu viel Papier bei sich. Folgerichtig – und historisch wahrscheinlich – wird der Bosnier später abgeschoben, während ›Vatermal‹ in einer meisterhaft erzählten Passage kulminiert, in der ein bekiffter 18-Jähriger Passdeutscher wird.« ("Welt am Sonntag")
»So packend und einladend und wichtig.« ("Deutschlandfunk Kultur")

Produktdetails

Verkaufsrang

22853

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.01.2025

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2,7 cm

Gewicht

260 g

Farbe

Schwarz / Neon Pink

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06980-7

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    17.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der abwesende Vater

    Ein tolles Buch von einem Todgeweihten, der sich wegen Organversagens im Krankenhaus befindet und seiner Familiengeschichte gedenkt. Vor allem sein Vater, zu dem er nie Kontakt hatte, beschäftigt ihn. Das ganze spielt in einer türkischen Stadt, wahrscheinlich Istanbul. Mir hat die dichte Atmosphäre und der schnelle Rhythmus sowie die warmherzige Sprache gut gefallen. Sehr empfehlenswert.

  • noiram

    5/5

    12.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckend und authentisch

    Dieses Buch hat mich wirklich beeindruckt. Nachdem ich es angefangen hatte, konnte ich es kaum aus der Hand legen – es zog mich von der ersten Seite an in seinen Bann. Die Geschichte ist fesselnd erzählt und berührt auf eine Art und Weise, die noch nachhallt. Was mir besonders gefallen hat, ist, wie verschiedene wichtige Themen und die Erfahrungen von unterschiedlichen Gruppen auf eine sehr sensible und tiefgründige Weise behandelt werden. Die Geschichte wirkte auf mich sehr authentisch und hat mich zum Nachdenken angeregt. Insgesamt ein wirklich bemerkenswertes Werk, das ich sehr gerne weiterempfehle. Es ist toll, wenn ein Buch so viele Ebenen anspricht und einen so nachhaltigen Eindruck hinterlässt.

  • Bewertung

    5/5

    05.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich habe es geliebt!

    Ich bin nach dem Roman "Dschinns" auf Vatermal gestoßen und ich habe beide Geschichten GELIEBT! Man taucht ein in eine Familiengeschichte, erlebt beim Lesen einen Gefühlschaos und kann das Buch einfach nicht mehr zur Seite legen..

  • Bewertung

    5/5

    27.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nerelisin Arda? Peki, siz nerelisiniz?

    Vatermal liest sich wie eine Mischung aus Leidensweg und nostalgischer Biografie, wie süße Erinnerungen an bitterböse Momente. Es ist wie die Aufzeichnungen eines traurigen kleinen Jungen und der Rachefeldzug des Mannes, zu dem jener Junge geworden ist. Unser Protagonist Arda ist dem Tode nahe und schreibt die Erinnerungen an seine Kindheit nieder, die Geschichte seiner Familie, seiner Mutter und Schwester, deren Schicksalsschläge und Wege, seine eigenen und die seiner Jugendfreunde. Er schreibt sich alles von der Seele im Glauben, diese Zeilen an einen Vater zu richten, welcher vor vielen Jahren die Familie verlassen hat.„Ich möchte dir für immer die Möglichkeit nehmen, nicht zu wissen, wer ich war“, dies ist das Mantra der Zeilen, die er niederschreibt, zwischen Leben und Tod, zwischen der tödlichen Härte seiner Gegenwart und den Erinnerungen an seine Vergangenheit, die seiner Familie, an vieles, aber nie an einen Vater, der da war. Necati Öziri hat mit „Vatermal“ ein Stück Kunst erschaffen, welches das Abbild einer ganzen Generation an Jugendlichen darstellt, welche zwischen verschiedenen Welten in Sachen Familie, Kultur, Herkunft, Sprache und dem eigenen Verständnis der Existenz und nicht zuletzt ihres Platzes und ihrer Rolle in dieser Welt aufgewachsen sind. Er erzählt eine einzigartige Geschichte, die es aber in unzähligen ähnlichen Versionen immer wieder zu seiner Zeit und auch heute immer noch gibt, nur mit anderen Teilnehmern jener Geschichten. Mit anderen Aspekten, anderen Wurzeln, anderen Problemen, Sorgen, Ängsten und Wahrheiten. Aber es ist die immer gleiche Geschichte. Eine Geschichte um die Herkunft, um das Verständnis von einem selbst, um die Windungen des Schicksals, um die Grausamkeit der Gleichgültigkeit dieses Seins. Und eine Geschichte, die immer wieder beim gleichen Punkt endet. Wer sind wir? Die Teilnehmer dieses Lebens, jeder für sich, allein, als einziger Teilnehmer dieses Lebens. Was sind wir? Das Ergebnis unserer Teilnahme daran.

  • Bewertung

    5/5

    31.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was für ein Debütroman!

    Ich hatte die Ehre Necati Öziri auf dem Mediacampus am Rande von Frankfurt am Main selbst zu treffen; Anfang des Jahres las er dort für uns angehende Buchhändler*innen aus seinem Buch und beantwortete zahlreiche Fragen. Zu diesem Abend bleibt mir ein einziges Adjektiv in Erinnerung: authentisch. Und so tritt auch sein Debütroman auf, obwohl er diesen im ersten Kapitel, adressiert an den abwesenden Vater des Protagonisten, Arda, wie folgt einführt: "Ich werde von mir erzählen, Metin, aber ich werde permanent lügen. Nichts stimmt, und doch ist jedes Wort wahr." Mich würde es nicht wundern, wenn Necati alles, was Arda im Buch beschreibt, selbst erlebt hätte, aber ebenso wenig wäre ich erstaunt, wenn alles erfunden ist. Was zählt, ist die Stimme dahinter. Beim Lesen merkt man ganz genau, dass der Autor weiß, wie sich sein Protagonist fühlen muss, und das führt dazu, dass man sich als Leser*in emotional mit dem Geschehen identifiziert, obwohl die eigenen Erfahrungen nicht unterschiedlicher sein könnten. Es geht um Liebe, zerrissene Familienbande, verlorene Freundschaften, das Leben in einem fremden Land, das einen nicht akzeptieren und nicht verstehen möchte, und das "Vaterland", welches ferner nicht sein könnte. Das alles ist wunderschön und immer angemessen für den jeweiligen Kontext geschrieben: sachlich, wenn es das verlangt, umgangssprachlich, wenn es realistisch sein soll, und poetisch, wenn es im Herzen berühren will. Und das gelingt!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lea Knesebeck

    Lea Knesebeck

    Thalia Mayersche Duisburg – FORUM

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Male, die wir nie wieder loswerden

    Ein unfassbar gut geschriebener Roman, dessen Autor das Spiel mit der Sprache und derer Facetten beeindruckend beherrscht. Ein Buch über einen abwesenden und doch immer präsenten Vater und darüber wie die Gesellschaft, die Politik und ihr Blick auf die Herkunft und das Aussehen einer Person einen Einfluss nehmen kann. Nicht nur auf die Person selbst, sondern auf ein gesamtgesellschaftliches Bild. Wie Vorurteile ein Leben verändern können und wie viel Schmerz diese hervorrufen können, zeigt Öziri durch diese Geschichte sehr eindrucksvoll.
  • Zum Bewerterprofil von T. Hartung

    T. Hartung

    Thalia Köln – Rhein-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Romandebüt mit Nachhall

    Dazwischen. Zwischen Krankenbett, Bürgeramt und vielen Kämpfen wird hier eine bewegende Familiengeschichte über zwei Generationen erzählt. Irgendwo zwischen Schlägereien und Literaturstudium, Deutschland und der Türkei schreibt Öziri von einer dreiköpfigen Familie, die sich zwischen Rassismus und Selbstfindung ohne Vater durchschlagen muss. Ich hab das Werk letztes Jahr bei einer Lesung am mediacampus Frankfurt vorgestellt bekommen und war sowohl vor Beginn als auch nach dem Abschluss des Buches sehr beeindruckt!
  • Zum Bewerterprofil von Peter Zielke

    Peter Zielke

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Väter verschwinden.

    Ein Sohn, eine Mutter, eine Schwester, ein Vater der durch sein Verschwinden Krater in Leben reißt. Necati Öziri schrieb ein Buch über das Verlangen nach Nähe, nach Verständnis, ein Buch über das große 'Warum?'. Zutiefst poetisch, politisch, und wortgewaltig liegt es vor einem und zeigt keinen Weg hinaus. Es ist fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite, ist sprachlich wie inhaltlich einfach ganz, ganz groß!
  • Zum Bewerterprofil von Lea Erdtmann

    Lea Erdtmann

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Öziri schreibt einen starken Roman...

    Öziri schreibt einen starken Roman über das Leben als jemand, der sich nirgendwo zugehörig fühlt, über das Aufwachsen ohne Vater, über Familienbande, Generationenkonflikte und über Literatur. Ernst, trotzdem ironisch und lehrreich! Sehr lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Markus Felsmann

    Markus Felsmann

    Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Diversität im literarischen Diskurs

    »Wenn du das hier liest, Papa – und hier stocke ich schon. Soll ich dich wirklich so nennen? […] Papa? Vater? Baba? Das Wort auszusprechen, ist gar nicht so schwer, nur danach geht es nicht weiter. Merkwürdiger noch, als ‚Papa‘ zu sagen, ist, es mich sagen zu hören. Es klingt wie ein Fremdwort, das ich irgendwo aufgeschnappt oder nachgelesen habe. Wenn ich es benutze, wirkt es gespielt. Wie sagt man ‚Papa‘, ohne dass ein Fragezeichen zu hören ist? Bis ich eine Antwort habe, bleibe ich bei Metin. Also: Wenn du das hier liest, Metin, werde ich wahrscheinlich tot sein. […] Fast so schwierig, wie ‚Papa‘ zu sagen, ist es für mich hier, ‚ich‘ zu sagen. ‚Papa‘ klingt ausgesprochen falsch, ‚ich‘ löst schon vorher ein Stocken, einen Muskelkrampf in der Zunge aus. Ich werde es trotzdem tun. Auch wenn dieses ‚ich‘ immer ein anderer war. Ich werde von mir erzählen, Metin, aber ich werde permanent lügen. Nichts stimmt, und doch ist jedes Wort wahr.« »Vatermal« von Necati Öziri (erschienen bei claassen) ist einer meiner Lieblingsromane aus dem Bücherherbst 2023. Wie Fatma Aydemir, Hengameh Yaghoobifarah, Dinçer Güçyeter, Ronya Othmann oder Karosh Taha gehört Necati Öziri zu einer Generation von deutschsprachigen Autor*innen, die für Diversität im literarischen Diskurs sorgen und Geschichten jenseits der Mehrheitsgesellschaft erzählen. Dabei hinterfragen sie Kategorien wie <Klasse> und <Gender> kritisch. 2022 war »Dschinns« von Fatma Aydemir einer meiner absoluten Lieblingsromane. Wie dieser Text ist »Vatermal« ebenfalls eine grandioser Familiengeschichte – im Zentrum der Handlung steht Arda mit seiner Schwester Aylin und Mutter Ümran –, die zu Recht auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2023 stand. Überaus lesenswert!

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