• Produktbild: Vatermal

Vatermal Gewinner Literaturpreis Ruhr 2024

Aus der Reihe Zoom – näher dran!
99

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

49268

Erscheinungsdatum

27.07.2023

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

470 (Printausgabe)

Dateigröße

2538 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843730112

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

49268

Erscheinungsdatum

27.07.2023

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

470 (Printausgabe)

Dateigröße

2538 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843730112

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  • Bewertung

    5/5

    06.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ein Buch, das nachhallt

    Es ist kein lautes Buch, es sind leise Töne, die hier einen noch jungen Lebensweg beschreiben. Auch wenn es recht anklagend beginnt. Es ist ein Dialog mit einem abwesenden Vater, eine Schilderung von Lebenswegen, von der Schwierigkeit, heimisch zu werden; manchmal leider sogar da, wo man geboren wurde. Es ist eine Abrechnung und ein Angebot. Ungewiss, ob es angenommen wird, ungewiss auch, ob es überhaupt angenommen werden kann. Mir hat die feine Art des Schreibens sehr gefallen, der Blick für Details, die Liebe des Protagonisten zur älteren Schwester, zu seinen Kumpels. Wir erfahren, leider wenig überraschend, wie schwer es ist, in Deutschland geboren, aber nicht als "deutsch" wahrgenommen zu werden. Wir erfahren es von Arda und Aylin und von ihrer Mutter, die als Jugendliche mit ihren Eltern aus der Türkei emigrierte. Die Sichtweisen bündeln sich im Krankenzimmer von Arda, in dem sich entscheidet, ob er seine Autoimmunschwäche wird "besiegen" können. Ein Buch über (geplatzte) Träume, Chancen, Pflichten, Sehnsüchte, Hoffnungen, Vorwürfe, Verzeihen, unaufgeregt und dennoch emotional geschildert. Ein großes Buch einer ganzen Generation (oder sogar mehrerer), die leider häufig ihr Potenzial durch Vorurteile und Virverurteilungen nicht nutzen kann. Und ein Buch, bestens geeignet, das hohe Privileg der Geburt als "Bio-Deutsche" zu reflektieren.

  • yellowdog

    5/5

    30.07.2023

    eBook (ePUB 3)

    was für immer verloren war

    Vatermal ist ein beeindruckender Debütroman von Necati Öziri, der als Dramaturg schon einiges an Erfahrung hat und das merkt man den Buch in der Gestaltung und bei den Dialogen an. Das Buch hat auch schon außergewöhnlich viel Aufmerksamkeit erhalten. Schon ein Ausschnitt hat vorab beim Bachmann-Wettbewerb den Kelag-Preis gewonnen. Es ist einerseits eine Ansprache eines Sohnes ans einen unbekannten Vater, andererseits ein Porträt der deutsch-türkischen Familienmitglieder: Arda, seine Mutter Ümran und seine Schwester Aydin. Der Vater Metin hat die Familie schon lange verlassen. Das zerstörte die Familie ein Stück weit. Die unstabile Mutter kümmert sich wenig um ihre Kinder. Während Arda die Hauptfigur ist, gibt es doch auch einige Passagen, in dem seine ältere Schwester Aylin den Blickwinkel einnimmt. Aylin verbringt dann auch im Gegensatz zu Arda viel Zeit außerhalb. Das gibt ihr Halt, dennoch lässt die Familie sie innerlich nicht los. Auch Ümrans Kindheit wird gezeigt. Detailliert schildert sie, was für immer verloren war. Schließlich sind die Passagen von Ardas Jugend noch ziemlich spannend. Der Autor vermittelt die Gefühlslage der Figuren. Als Leser kann man sie alle gut verstehen.

  • Bewertung

    3/5

    01.10.2023

    eBook (ePUB 3)

    Shortlist zum Dt. Buchpreis 2023

    Es ist wieder soweit! Am 16. Oktober 2023 wird der deutsche Buchpreis vergeben. Sechs Titel stehen auf der Shortlist. Meiner Meinung nach ist leider kein Highlight darunter. Auch nicht das Buch von Necati Öziri, Vatermal. Als Debüt ganz ordentlich, aber auch hier fehlt, wie bei den anderen fünf KandidatInnen der Pep. Gut geschrieben, engagiert und mit Leidenschaft, aber es kommt nicht rüber. Es liegt sicher an mir und daher macht Euch selber ein Bild dieses und der anderen Romane. Aber es tut mir leid. es hat mich nicht überzeugt.

  • easymarkt3

    3/5

    07.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    Die Rolle des abwesenden Vaters steht markant im Mittelpunkt.

    Anklagend und abrechnend, aber auch verzeihend dem abwesenden Vater gegenüber, still kritisierend der menschlichen Kälte und Vorurteilung in der BRD gegenüber – so präsentiert sich dieses emotional verfasste Buch. In Deutschland geboren, doch erst mit 18 Jahren nachweislich als Deutscher per Ausweispapieren dokumentiert – die Schilderung eines jungen, schwierigen Lebensweges auf der Suche nach Heimat, nach zu Hause, nach Identität durch den Verlust türkischer Wurzeln. In einem Krankenhauszimmer liegend, mit einer Autoimmunschwäche kämpfend, erzählt Arda in Rückbesinnung über sein bisheriges wenig harmonisches Leben und das seiner Schwester und Mutter, die als Jugendliche nach drei Jahren aus der Türkei zu ihren Eltern emigrierte. Das Wort VATERMAL existiert im Deutschen nicht, wohl aber das Wort Muttermal als gutartige Veränderung in der Haut. Pustet Arda nun das VATERMAL in seinem Gesicht an seiner Fingerkuppe klebend einfach weg, gibt dieses Bild viel Spielraum für Interpretationen. Das Cover zeigt auf schwarzem Grund blutig rote Pfeilspitzen den ebenso roten Buchtitel begleitend. Der in Pink gehaltene Autorenname schreit und beißt sich farblich. Auch diese sicherlich bewusst ausgesuchte Farbwahl lässt Freiraum zum Nachdenken.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    2/5

    03.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ganz nett

    Zum Inhalt: Eine Familiengeschichte über eine Familie, deren Leben davon gezeichnet ist von sozialen und auch politischen Umständen. Vom abwesenden Vater und eigentlich einer Familie, die eben ihr Leben lebt. Meine Meinung: So wie es mir schon schwer viel, etwas zum Inhalt zu schreiben, fällt es mir auch schwer eine Meinung dazu zu schreiben, denn mir persönlich hat das Buch so gar nichts gegeben. Im Grunde plätschert hier eine Familiengeschichte vor sich hin und eigentlich geht es gefühlt um eine mehr oder minder normale Geschichte zweier Jugendlicher, die gefühlt nicht wirklich viel anders lebten als es die meisten Jugendlichen tun. Klar, gibt es aufgrund der Abstammung mal das ein oder andere unschöne Erlebnis, aber eigentlich ist auch das normal. Das Buch liest sich zwar gut, hat mir aber persönlich so gar nichts gegeben. Fazit: Ganz nett

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Unsere Meinungen

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    Lea Knesebeck

    Thalia Mayersche Duisburg – FORUM

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Male, die wir nie wieder loswerden

    Ein unfassbar gut geschriebener Roman, dessen Autor das Spiel mit der Sprache und derer Facetten beeindruckend beherrscht. Ein Buch über einen abwesenden und doch immer präsenten Vater und darüber wie die Gesellschaft, die Politik und ihr Blick auf die Herkunft und das Aussehen einer Person einen Einfluss nehmen kann. Nicht nur auf die Person selbst, sondern auf ein gesamtgesellschaftliches Bild. Wie Vorurteile ein Leben verändern können und wie viel Schmerz diese hervorrufen können, zeigt Öziri durch diese Geschichte sehr eindrucksvoll.
  • Zum Bewerterprofil von T. Hartung

    T. Hartung

    Thalia Köln – Rhein-Center

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    5/5

    28.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Romandebüt mit Nachhall

    Dazwischen. Zwischen Krankenbett, Bürgeramt und vielen Kämpfen wird hier eine bewegende Familiengeschichte über zwei Generationen erzählt. Irgendwo zwischen Schlägereien und Literaturstudium, Deutschland und der Türkei schreibt Öziri von einer dreiköpfigen Familie, die sich zwischen Rassismus und Selbstfindung ohne Vater durchschlagen muss. Ich hab das Werk letztes Jahr bei einer Lesung am mediacampus Frankfurt vorgestellt bekommen und war sowohl vor Beginn als auch nach dem Abschluss des Buches sehr beeindruckt!
  • Zum Bewerterprofil von Peter Zielke

    Peter Zielke

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Väter verschwinden.

    Ein Sohn, eine Mutter, eine Schwester, ein Vater der durch sein Verschwinden Krater in Leben reißt. Necati Öziri schrieb ein Buch über das Verlangen nach Nähe, nach Verständnis, ein Buch über das große 'Warum?'. Zutiefst poetisch, politisch, und wortgewaltig liegt es vor einem und zeigt keinen Weg hinaus. Es ist fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite, ist sprachlich wie inhaltlich einfach ganz, ganz groß!
  • Zum Bewerterprofil von Lea Erdtmann

    Lea Erdtmann

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Öziri schreibt einen starken Roman...

    Öziri schreibt einen starken Roman über das Leben als jemand, der sich nirgendwo zugehörig fühlt, über das Aufwachsen ohne Vater, über Familienbande, Generationenkonflikte und über Literatur. Ernst, trotzdem ironisch und lehrreich! Sehr lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Markus Felsmann

    Markus Felsmann

    Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Diversität im literarischen Diskurs

    »Wenn du das hier liest, Papa – und hier stocke ich schon. Soll ich dich wirklich so nennen? […] Papa? Vater? Baba? Das Wort auszusprechen, ist gar nicht so schwer, nur danach geht es nicht weiter. Merkwürdiger noch, als ‚Papa‘ zu sagen, ist, es mich sagen zu hören. Es klingt wie ein Fremdwort, das ich irgendwo aufgeschnappt oder nachgelesen habe. Wenn ich es benutze, wirkt es gespielt. Wie sagt man ‚Papa‘, ohne dass ein Fragezeichen zu hören ist? Bis ich eine Antwort habe, bleibe ich bei Metin. Also: Wenn du das hier liest, Metin, werde ich wahrscheinlich tot sein. […] Fast so schwierig, wie ‚Papa‘ zu sagen, ist es für mich hier, ‚ich‘ zu sagen. ‚Papa‘ klingt ausgesprochen falsch, ‚ich‘ löst schon vorher ein Stocken, einen Muskelkrampf in der Zunge aus. Ich werde es trotzdem tun. Auch wenn dieses ‚ich‘ immer ein anderer war. Ich werde von mir erzählen, Metin, aber ich werde permanent lügen. Nichts stimmt, und doch ist jedes Wort wahr.« »Vatermal« von Necati Öziri (erschienen bei claassen) ist einer meiner Lieblingsromane aus dem Bücherherbst 2023. Wie Fatma Aydemir, Hengameh Yaghoobifarah, Dinçer Güçyeter, Ronya Othmann oder Karosh Taha gehört Necati Öziri zu einer Generation von deutschsprachigen Autor*innen, die für Diversität im literarischen Diskurs sorgen und Geschichten jenseits der Mehrheitsgesellschaft erzählen. Dabei hinterfragen sie Kategorien wie <Klasse> und <Gender> kritisch. 2022 war »Dschinns« von Fatma Aydemir einer meiner absoluten Lieblingsromane. Wie dieser Text ist »Vatermal« ebenfalls eine grandioser Familiengeschichte – im Zentrum der Handlung steht Arda mit seiner Schwester Aylin und Mutter Ümran –, die zu Recht auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2023 stand. Überaus lesenswert!

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