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Julia Phillips

1. Cascadia

Cascadia

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Pegah Ferydoni

Spieldauer

7 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

22.07.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

122

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Pociao + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783742432810

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Pegah Ferydoni

Spieldauer

7 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

22.07.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

122

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

  • Pociao
  • Roberto de Hollanda

Sprache

Deutsch

EAN

9783742432810

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  • Bewertung

    5/5

    02.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schneeweißchen und Rosenrot in modernen Zeiten

    Zwei Schwestern und ein Bär – die Geschichte kennen wir doch schon? Julia Phillips spart in ihrem Roman „Cascadia“ zumindest nicht mit Anspielungen auf das Märchen „Schneeweißchen und Rosenrot“. Überall im Text sind kleine Hinweise auf die beiden Schwestern versteckt. In Cascadia geht es jedoch weniger märchenhaft zu: Die Lebensrealität der beiden Schwestern Elena und Sam ist geprägt von einer schweren Erkrankung der Mutter, harter, schlecht bezahlter Arbeit und einem Gefühl der Ausweglosigkeit. Während Schneeweißchen und Rosenrot sich zumindest auf ein gemeinsames Vorgehen einigen können, bringt der Bär neben Aufregung und Abwechslung auch Zwietracht in das Leben von Elena und Sam. Julia Phillips verpackt viele schwere Themen in dieser fabelhaften Geschichte: Pflege von Angehörigen, Verbitterung, Trostlosigkeit, finanzielle Not und die enge Beziehung zweier doch sehr unterschiedlicher Schwestern. Mir hat vor allem die ungewöhnliche Erzählweise gefallen. Die sich langsam aufbauenden Einblicke in die Charaktere, die vielen (unausgesprochenen) Wahrheiten zwischen den Schwestern, und das bedrohliche Drama, das sich langsam entfaltet. Cascadia ist kein einfaches Buch und wirkt noch lange nach – trotzdem lässt es sich schnell und flüssig lesen. Für mich 4,5 Sterne!

  • Gelinde

    5/5

    15.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Cascadcia – muss man wirken lassen

    Cascadia, von Julia Phillips Cover: Wunderschöne Farben, gefällt mir sehr gut Titel: den musste ich googeln: Kaskadien (engl. und span. Cascadia) ist eine Region im Pazifischen Nordwesten Nordamerikas, die durch die Kaskadenkette von den umliegenden trockeneren Klimaregionen abgegrenzt wird. Inhalt und meine Meinung: Es geht um zwei Schwestern, Elena und Sam (Samantha) die mit ihrer todkranken Mutter in ärmlichen Verhältnissen auf einer Insel im Norden der USA (Cascadia) leben. Sie träumen davon, nach dem Tod der Mutter das Haus und das Grundstück zu verkaufen und irgendwie anders neu anzufangen. Eines Nachts kommt ein Bär auf die Insel und kreuzt immer wieder den Weg der Schwestern. Wir lernen die Schwestern, die ein sehr inniges Verhältnis zueinander und zu ihrer Mutter haben, und ihr Leben kennen. Es ist sehr hart und eintönig, durch die Pandemie ist die finanzielle Situation noch verschärft. Als der Bär auf die Insel kommt wird Elena immer mehr von seinem Reiz gefangen. Sam kann sie hier nicht verstehen und es kommt immer öfters zum Streit. Nasch dem Tod der Mutter eskaliert das ganze sogar. Ein eher ruhiges Buch, und dennoch voller Emotionen und dramatischer Ereignisse. Die Geschichte zeigt uns, dass in jeder Familie so viel unterschiedliche „Stimmungen“ herrschen und dass nur aufrichtige und offene Kommunikation die wirklichen Gefühle und Meinungen der jeweiligen Mitglieder zeigt. Und was einmal geschehen ist, ist geschehen, da hilft kein grübeln und fragen warum und wieso. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist flüssig und leicht zu lesen geschrieben. Aber man muss es wirken lassen und ein bisschen darüber nachdenken um für sich den tieferen Sinn in der Geschichte zu finden. Autorin: Julia Phillips, geboren 1988, lebt mit ihrer Familie in Brooklyn, New York. Die Autorin schreibt u.a. für die New York Times, The Atlantic und The Paris Review und unterrichtet am Randolph College. Mein Fazit: Ein sehr ungewöhnliches Buch und am Ende mit einem dramatischen Schluss. Je länger ich darüber nachdenke desto mehr „Aussage“ kann ich darin finden. Von mir 5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    15.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toll!

    Dieses Buch entführt den Leser in eine raue, aber zugleich wunderschöne Landschaft, die die perfekte Kulisse für die tiefgründige Geschichte von Sam und Elena bietet. Die beiden Schwestern, die im Mittelpunkt der Erzählung stehen, sind außergewöhnlich gut beschrieben. Man spürt förmlich die enge Bindung zwischen ihnen, die von Liebe, aber auch von stillen Konflikten geprägt ist. Die Autorin schafft es meisterhaft, ihre Träume, Ängste und Hoffnungen in eindrucksvollen Bildern einzufangen. Besonders hervorzuheben ist der angenehm fließende Schreibstil der Autorin, der es leicht macht, in die Geschichte einzutauchen und sich mit den Charakteren zu identifizieren. Ohne große Worte wird die Dramatik des Alltags der beiden Schwestern greifbar gemacht. Der unvorhergesehene Wendepunkt, symbolisiert durch den Bären, bringt eine Spannung in die Geschichte, die den Leser bis zur letzten Seite fesselt. Insgesamt ist dies ein tiefgründiger, atmosphärischer Roman, der die Themen Familie, Träume und die harte Realität des Lebens auf eine sehr einfühlsame Weise behandelt. Eine absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    13.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Träumen und Bären

    Cascadia erzählt die Geschichte von Sam und Elena, die zusammen mit ihrer kranken Mutter auf einer Insel im Nordwesten der USA leben. Sam träumt von einem besseren Leben zusammen mit ihrer Schwester, ohne Rechnungen und ständige Sorgen. Eines Tages taucht ein Bär auf der Insel auf, für den Elena eine Faszination entwickelt, mit der Sam nicht zurechtkommt. Zum ersten Mal in ihrem Leben fühlt sich Sam nicht mit Elena verbunden. Cascadia ist ein schön geschriebener Roman über Träume und Realität. Das harte Leben trifft hier auf Zukunftswünsche und Erinnerungen an die Schönheit vergangener Tage. Der Roman ist melancholisch und überzeugt mit einer verträumten Schonungslosigkeit. Die Charaktere sind gut gestaltet und wirken überzeugend. Die Spannungskurve hat zwischenzeitlich flache Täler, hat allerdings eine starke Klimax. Von mir erhält das Buch eine klare Empfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    12.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Traurig und schöne Geschichte

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Proganisten haben in mir viele unterschiedliche Gefühle ausgelöst. Es war sehr spannend und aufregend in diese Geschichte einzutauchen. Die Beschreibung der Natur und des Bären fand ich sehr gut gelungen. Es geht in dem Buch um zwei Schwestern, mit unterschiedlichen Charakteren die mit ihrer kranken Mutter zusammen leben. Es geht um Träume und einen Neuanfang in einer atemberaubenden Natur. Es gibt verschiedene Unstimmigkeiten durch nicht ausgesprochenen Gefühle, Ängste und Hoffnungen. Der Schreibstil ist flüssig, man leidet und freut sich mit den Figuren. Ich finde das Buch sehr gut gelungen und auf alle Fälle lesenswert.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (179)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Bianca Werner

    Bianca Werner

    Thalia Göttingen – Kauf Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich empfinde es nicht als Märchen...

    Ich empfinde es nicht als Märchen Adaption, nur weil ein Bär vorkommt und eine Schneeweißchen und Rosenrot parallele gezogen werden kann. Ich mag den einseitigen Blick in die Familie durch die eine Schwestern und die Ernüchterung am Ende, dass die anderen völlig anders tickt.
  • Zum Bewerterprofil von Markus Felsmann

    Markus Felsmann

    Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannendes Sozialdrama im Trump-Kontext

    Mit »Cascadia« hat Julia Phillips nach ihrem erfolgreichen Debüt »Das Verschwinden der Erde« ihren zweiten Roman vorgelegt, der eine moderne Adaption bzw. Variation des Grimmschen Märchens »Schneeweißchen und Rosenrot« darstellt und – zumindest in meiner Lesart – als Parabel auf Amerika unter dem Einfluss Donald Trumps interpretiert werden kann. »Cascadia« erzählt die Geschichte der Schwestern Sam und Elena, die im titelgebenden Gebiet im Nordwesten der USA leben, einem Landstrich, der jüngeren Leser*innen noch aus den »Twilight«-Romanen von Stephenie Meyer bekannt sein dürfte. Gemeinsam pflegen sie ihre todkranke Mutter, fristen ein prekäres Dasein und versuchen, sich mit Kellnerjobs oder, im Falle der Erzählerin Sam, als Verkäuferin im lokalen Fährbetrieb über Wasser zu halten. Vom Staat, das haben die Schwestern vor allem während der Corona-Pandemie erfahren, ist mit keiner Unterstützung zu rechnen, und so hat besonders Sam keinen größeren Wunsch, als mit Elena nach dem absehbaren Tod ihrer Mutter Cascadia zu verlassen und anderswo ein besseres Leben zu beginnen. Als eines Tages ein riesiger Bär auf ihrem Grundstück auftaucht und für Elena die wiederholte Begegnung mit dem wilden Tier eine beglückende Erfahrung des Erhabenen wird, geraten die gemeinsamen Träume ins Wanken … Auch wenn »Schneeweißchen und Rosenrot« hinlänglich bekannt sein dürfte, erzählt Julia Phillips mit »Cascadia« eine ganz neue Geschichte, die das Dasein der gesellschaftlich Abgehängten in den Vereinigten Staaten schildert – Menschen, die oft als »White Trash« und »Hillbillies« verpönt werden und jedwedes Vertrauen in die staatlichen Institutionen verloren haben. Für Elena ist der Bär die Erlösung aus ihrem tristen Dasein und macht sie zu etwas Besonderem. Der Bär, so könnte man argumentieren, ist eine Art Heilsbringer – so wie Donald Trump für seine Anhängerschaft. Ob das Raubtier tatsächlich zu einer Verbesserung der Situation von Sam und Elena beiträgt, ob es quasi der verwunschene Prinz aus dem Märchen ist? Das müssen Sie durch eigene Lektüre herausfinden! »Cascadia« ist ein fesselnder Roman, der sich problemlos als Sozialdrama lesen lässt. Spannende Lesestunden sind hier garantiert.
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kein Märchen

    Zwei sich scheinbar innig zugetane Schwestern schlagen sich finanziell mehr schlecht als recht durchs Leben. Auch die steigenden Arztkosten für ihre sterbenskranke Mutter stellen die Schwestern vor immer größere Probleme. Die Hingabe und Aufopferung der Schwestern wird sehr überzeugend beschrieben. Aber dann steht eines Tages ein Bär vor der Tür! Bis dahin fühlte ich mich an das Märchen der Brüder Grimm „Schneeweißchen und Rosenrot“, was zu Beginn des Romans vorweg gestellt wurde, erinnert. Aber dann bricht alles in kürzester Zeit auseinander und offenbart menschliches Unvermögen. Sprachlich gut umgesetzt und sehr fesselnd.Bis zum Showdown hatte ich fast ein anderes Ende erwartet. Fesselnde Leseerfahrung
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschwisterliebe

    Mitten im Wald, auf einer kleinen Insel. Zwei Schwestern, die sich um ihre kranke Mutter kümmern und finanziell gerade so über die Runden kommen. Eines Tages taucht ein Bär vor ihrem Haus auf, die eine Schwester ist fasziniert, die andere Schwester ist irritiert, beide Welten geraten ins Wanken. Es ist ein ungewöhnlicher Roman voller Anspielungen auf das Grimmsche Märchen „Schneeweißchen und Rosenrot“. Die Erzählweise ist gewöhnungsbedürftig ebenso wie die sperrigen Charaktere und die düstere Atmosphäre. Ein Buch, auf das man sich einlassen muss. Dann nimmt es einen mit in eine andere Welt. Ansonsten langweilt es einen...
  • Zum Bewerterprofil von Julia Obermaier

    Julia Obermaier

    Thalia Rosenheim

    Buchhändler*in

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    4/5

    19.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die beiden Schwestern Elena und...

    Die beiden Schwestern Elena und Sam sind durch die schwere Krankheit ihrer Mutter dazu verdammt, in der Einöde ihrer Heimat zu bleiben-bis diese stirbt. Das hofft Sam, aber alles kommt anders, als plötzlich ein Bär auftaucht und das Leben der Schwestern sich dramatisch ändert.

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