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Russische Spezialitäten Deutscher Buchpreis 2025 (Longlist) — Roman

130

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

27486

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2025

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,4/12,9/2,1 cm

Gewicht

306 g

Farbe

Terracotta

Auflage

7

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28247-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

27486

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2025

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,4/12,9/2,1 cm

Gewicht

306 g

Farbe

Terracotta

Auflage

7

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28247-6

Herstelleradresse

Hanser Berlin
Lehrter Straße 57 Haus 4
10557 Berlin
DE

Email: info@hanser.de

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  • Beat (also schnon Ü55)

    aus Meilen

    5/5

    28.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gutes Buch mit sehr spezieller Sprache

    Ich kann diese Verbundenheit zur Russischen Sprache nicht so richtig nachvollziehen, ich habe auch nicht verstanden, wieso meine Nachbarin Russisch in der Schule lernen wollte. In meiner Jugend wollte ich zwar einmal Russlandkorrespondent der NZZ werden, doch ich bin sehr froh, dass nichts daraus geworden ist! Der arme Herr Kapitelman muss sich nicht nur mit seiner Liebe zur Russischen Sprache herumplagen, sondern als Jude auch noch mit den Neonazis in Sachsen. Und dann geht er zurück nach Kiew und beschreibt diesen schrecklichen Krieg mit einer Sprache die zur ganzen Absurdität desselben extrem passt.

  • Bewertung

    5/5

    28.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Autobiographische Geschichte mit Humor und Tiefgang

    Für mich war „Russische Spezialitäten“ ein Buch, das mich wirklich bewegt hat – leise, eindringlich, manchmal schmerzhaft, aber immer voller Menschlichkeit und Humor. Dmitrij Kapitelman nimmt uns mit in einen kleinen Laden in Leipzig – ein Ort voller Düfte, Erinnerungen und Konserven der Vergangenheit. Dort verkauft seine Familie seit Jahrzehnten russische Spezialitäten: Wodka, Kwas, Pelmeni. Für viele Kund*innen ist dieser Ort ein Stück Heimat. Doch die Welt verändert sich. Erst Corona, dann der Krieg in der Ukraine – und plötzlich steht nicht nur die Welt still, sondern auch die Familie des Erzählers vor einer Herausforderung. Der Vater versinkt langsam in Vergessen, die Mutter klammert sich an die Propaganda aus Moskau, während der Sohn – zerrissen, suchend – versucht, seinen eigenen Weg zu finden. Die Sprache des Buches ist besonders. Kapitelman schreibt humorvoll und klug, mit einem feinen Gespür für Zwischentöne und absurde Momente. Trotz der politischen Schwere ist da immer auch etwas Leichtes, etwas, das Hoffnung macht. In den Kapiteln wechseln die Sprachen, zwischen Deutsch, Russisch, Ukrainisch – wie Gedanken, die sich nicht entscheiden wollen, wohin sie gehören. Und genau das ist der Punkt: Identität ist nie eindeutig. Besonders bewegend fand ich, wie Kapitelman von seiner Familie erzählt – ehrlich, ohne zu beschönigen. Man spürt in jeder Zeile, dass da viel Liebe ist, auch wenn sie manchmal verborgen ist unter Schmerz, Angst und politischen Meinungsverschiedenheiten. „Russische Spezialitäten“ ist ein schmales Buch mit großer Wucht. Es erzählt von Wurzeln und Entwurzelung, von Zugehörigkeit und Fremdheit, von Zerrissenheit – und vom Versuch, Brücken zu bauen, wo Gräben drohen. Ein Buch, das ich jeder und jedem ans Herz legen möchte, der sich für Familie, Identität und das Menschsein in schwierigen Zeiten interessiert. Von mir eine klare Empfehlung.

  • bookloving

    5/5

    10.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    *Ein humorvoller Blick auf kulturelle Wurzeln und politische Gräben*

    Mit seinem neuen beeindruckenden Roman "Russische Spezialitäten" beweist Dmitrij Kapitelman erneut sein Talent, bewegende persönliche und schwierige politische Themen unterhaltsam und höchst humorvoll zu vermitteln. Eindringlich beleuchtet er aktuelle, vielschichtige Themen wie Familie, Zugehörigkeit, Herausforderungen des Lebens zwischen Kulturen und Entwurzelung sowie politische Spaltung in den angespannten Zeiten des Krieges. Der 1986 in Kiew geborene Autor, der als Kind mit seiner Familie als jüdische Einwanderer nach Deutschland kam, greift erneut auf Erlebnisse und Erfahrungen aus seiner eigenen Lebensgeschichte zurück und lässt diese in seinen stark autobiografisch geprägten Roman einfließen. Im Mittelpunkt der zweigeteilten Geschichte steht der junge Protagonist und Ich-Erzähler Dima, dessen ukrainischstämmige Familie in Leipzig einen Laden für russische Spezialitäten betreibt. Seit dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine befindet sich Dima als explizierter Putin-Gegner in einem unlösbaren Dilemma, denn während er sich mit seiner ukrainischen Heimatstadt Kiew verbunden fühlt, schlägt das Herz seiner geliebten Mutter unverändert für Russland. Der schwelende innerfamiliäre Konflikt führt zu einer wachsenden Kluft zwischen Dima und seiner Mutter, die sich seiner Meinung nach zuviel von russischer Propaganda beeinflussen lässt. In die Rahmenhandlung hat Kapitelman geschickt rückblickende Episoden mit unterhaltsamen Erlebnissen rund um den Laden seiner Eltern eingeflochten. Im zweiten, deutlich ernsteren und beklemmenderen Teil begleiten wir den Protagonisten auf einer emotional aufreibenden Reise in seine Heimatstadt Kiew, wo er mitten im Kriegsgebiet die entsetzlichen Auswirkungen des Krieges hautnah miterlebt. Kapitelmans faszinierender Schreibstil zeichnet sich durch eine einzigartige Mischung aus Warmherzigkeit, charakteristischem Humor und originellen Wortschöpfungen aus. Insbesondere seine witzigen Wortspiele und ungewöhnlichen Formulierungen sind Zeichen seiner sprachlichen Kreativität und verleihen seiner Geschichte eine unverwechselbare, lebendige Note. Trotz der ernsten, nachdenklich stimmenden Thematik gelingt es ihm, tragische Situationen mit urkomischen Elementen zu durchsetzen, und der Geschichte eine angenehme Leichtigkeit zuverleihen, die uns immer wieder schmunzeln lässt. Der Autor beschreibt einfühlsam die komplexen Familienbeziehungen und Herausforderungen der Migration sowie den alltäglichen Schwierigkeiten, in einem neuen Land fernab der Heimat Wurzeln zu schlagen. Eindringlich widmet er sich der Frage nach kultureller Identität und Zugehörigkeit in einer labilen Welt voller Konflikte, Abgrenzung und Spaltung. Kapitelman gelingt es hervorragend, insbesondere die innere Zerrissenheit vieler Menschen mit multikulturellem Hintergrund authentisch und facettenreich darzustellen. Durch geschickte Perspektivwechsel und eingeschobene innere Monologe fällt es nicht schwer, die Gedankenwelt der Figuren und ihre inneren Konflikte nachzuvollziehen. Kapitelman zeichnet ein vielschichtiges Bild der komplexen Auswirkungen des russisch-ukrainischen Konflikts auf familiäre Beziehungen. Er veranschaulicht eindringlich, wie politische Ideologien und Propaganda bis in den engsten Familienkreis vordringen und tiefe Gräben zwischen den Familienmitgliedern schaffen können. Am Beispiel des verhärteten Konflikts zwischen Mutter und Sohn gelingt es ihm hervorragend, die schmerzhafte Realität gespaltener Loyalitäten und stark belasteten Familienzusammenhalts in Zeiten geopolitischer Krisen greifbar zu machen. Zugleich ist es aber auch eine berührende Geschichte über Generationskonflikte und eine Liebeserklärung an die desillusionierten und alternden Eltern, die bei ihrer hoffnungsvollen Suche nach neuer Heimat doch nie ganz angekommen sind. Trotz aller Differenzen unterstreicht Kapitelman sehr gelungen die Bedeutung von Liebe und Verständnis über kulturelle und generationelle Grenzen hinweg. FAZIT Ein ebenso bewegender wie unterhaltsamer Roman, der aktuelle politische und persönliche Themen mit Humor und Tiefgang behandelt. Eine klare Leseempfehlung für alle, die nach einer Geschichte suchen, die zum Nachdenken anregt und gleichzeitig das Herz berührt!

  • bookloving

    aus Munich

    5/5

    10.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    *Ein humorvoller Blick auf…

    *Ein humorvoller Blick auf kulturelle Wurzeln und politische Gräben* Mit seinem neuen beeindruckenden Roman "Russische Spezialitäten" beweist Dmitrij Kapitelman erneut sein Talent, bewegende persönliche und schwierige politische Themen unterhaltsam und höchst humorvoll zu vermitteln. Eindringlich beleuchtet er aktuelle, vielschichtige Themen wie Familie, Zugehörigkeit, Herausforderungen des Lebens zwischen Kulturen und Entwurzelung sowie politische Spaltung in den angespannten Zeiten des Krieges. Der 1986 in Kiew geborene Autor, der als Kind mit seiner Familie als jüdische Einwanderer nach Deutschland kam, greift erneut auf Erlebnisse und Erfahrungen aus seiner eigenen Lebensgeschichte zurück und lässt diese in seinen stark autobiografisch geprägten Roman einfließen. Im Mittelpunkt der zweigeteilten Geschichte steht der junge Protagonist und Ich-Erzähler Dima, dessen ukrainischstämmige Familie in Leipzig einen Laden für russische Spezialitäten betreibt. Seit dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine befindet sich Dima als explizierter Putin-Gegner in einem unlösbaren Dilemma, denn während er sich mit seiner ukrainischen Heimatstadt Kiew verbunden fühlt, schlägt das Herz seiner geliebten Mutter unverändert für Russland. Der schwelende innerfamiliäre Konflikt führt zu einer wachsenden Kluft zwischen Dima und seiner Mutter, die sich seiner Meinung nach zuviel von russischer Propaganda beeinflussen lässt. In die Rahmenhandlung hat Kapitelman geschickt rückblickende Episoden mit unterhaltsamen Erlebnissen rund um den Laden seiner Eltern eingeflochten. Im zweiten, deutlich ernsteren und beklemmenderen Teil begleiten wir den Protagonisten auf einer emotional aufreibenden Reise in seine Heimatstadt Kiew, wo er mitten im Kriegsgebiet die entsetzlichen Auswirkungen des Krieges hautnah miterlebt. Kapitelmans faszinierender Schreibstil zeichnet sich durch eine einzigartige Mischung aus Warmherzigkeit, charakteristischem Humor und originellen Wortschöpfungen aus. Insbesondere seine witzigen Wortspiele und ungewöhnlichen Formulierungen sind Zeichen seiner sprachlichen Kreativität und verleihen seiner Geschichte eine unverwechselbare, lebendige Note. Trotz der ernsten, nachdenklich stimmenden Thematik gelingt es ihm, tragische Situationen mit urkomischen Elementen zu durchsetzen, und der Geschichte eine angenehme Leichtigkeit zuverleihen, die uns immer wieder schmunzeln lässt. Der Autor beschreibt einfühlsam die komplexen Familienbeziehungen und Herausforderungen der Migration sowie den alltäglichen Schwierigkeiten, in einem neuen Land fernab der Heimat Wurzeln zu schlagen. Eindringlich widmet er sich der Frage nach kultureller Identität und Zugehörigkeit in einer labilen Welt voller Konflikte, Abgrenzung und Spaltung. Kapitelman gelingt es hervorragend, insbesondere die innere Zerrissenheit vieler Menschen mit multikulturellem Hintergrund authentisch und facettenreich darzustellen. Durch geschickte Perspektivwechsel und eingeschobene innere Monologe fällt es nicht schwer, die Gedankenwelt der Figuren und ihre inneren Konflikte nachzuvollziehen. Kapitelman zeichnet ein vielschichtiges Bild der komplexen Auswirkungen des russisch-ukrainischen Konflikts auf familiäre Beziehungen. Er veranschaulicht eindringlich, wie politische Ideologien und Propaganda bis in den engsten Familienkreis vordringen und tiefe Gräben zwischen den Familienmitgliedern schaffen können. Am Beispiel des verhärteten Konflikts zwischen Mutter und Sohn gelingt es ihm hervorragend, die schmerzhafte Realität gespaltener Loyalitäten und stark belasteten Familienzusammenhalts in Zeiten geopolitischer Krisen greifbar zu machen. Zugleich ist es aber auch eine berührende Geschichte über Generationskonflikte und eine Liebeserklärung an die desillusionierten und alternden Eltern, die bei ihrer hoffnungsvollen Suche nach neuer Heimat doch nie ganz angekommen sind. Trotz aller Differenzen unterstreicht Kapitelman sehr gelungen die Bedeutung von Liebe und Verständnis über kulturelle und generationelle Grenzen hinweg. FAZIT Ein ebenso bewegender wie unterhaltsamer Roman, der aktuelle politische und persönliche Themen mit Humor und Tiefgang behandelt. Eine klare Leseempfehlung für alle, die nach einer Geschichte suchen, die zum Nachdenken anregt und gleichzeitig das Herz berührt!

  • Bewertung

    5/5

    30.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrückliche Familiengeschichte.

    »Ich trage eine Sprache wie ein Verbrechen in mir und liebe sie doch, bei aller Schuld. Neben aus der Ukraine geflohenen Menschen stehe ich stumm wie ein Baumstumpf. Zumindest bis ich einige von ihnen ebenfalls Russisch sprechen höre« (S. 13). Unter dem Namen »Магазин«, was übersetzt so viel wie Magasin bedeutet, eröffnet eine ukranisch-jüdisch-moldawische Familie ein Lädchen, in dem russische Spezialitäten verkauft werden. Zwischen all den bunten Köstlichkeiten liegt seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ein grauer Schleier. Während der Sohn des Ladenbesitzerpärchens die russische Sprache liebt, sie aber nur noch heimlich sprechen will, ist auch die Gesprächskultur zwischen Mutter und Sohn erschwert. Die Mutter hält zu Russland und somit zu Putin. Um die Mutter aus den Fängen der russischen TV-Propaganda zu holen, sieht sich ihr Sohn gezwungen nach Kyjiw zu reisen. Mit dem Flixbus macht er sich auf die Reise ins Kriegsgebiet. Dmitrij Kapitelman offernbart mit seinem Buch eine harte Realität, doch die Sprache, die er dabei verwendet ist sanft und zärtlich. Seine Erinnerungen an die Kindheit rührend und die Erzählungen über die Erlebnisse in Kyjiw tragisch. »Russische Spezialitäten« ist ein bittersüßer Familienroman, der die harte Realität einfängt. »Womöglich bietet Russisch mehr abwägende und gefühlvolle Worte, um Gnadenlosigkeit auszudrücken, als jede andere Sprache der Welt« (S. 59).

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Bewertungen (130)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von M. Becker

    M. Becker

    Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Zuhause seiner Mutter

    Identität - was ist das? Und wie wichtig sind geographische Grenzen, außer es herrscht Krieg? Unser Protagonist leitet mit seinen Eltern einen kleinen Laden mit russischen Spezialitäten und schafft damit einen Hotspot der ost-europäischen Identität in deren Gemeinde in Leipzig, bis der Einfall Russlands in die Ukraine auch familiäre Spannungen hervorbringt. Propanganda und Sozialisierung scheinen Wege festzulegen und dieser führt zur Verwandtschaft in die Ukraine. Für Realität zum Anfassen.
  • Zum Bewerterprofil von Tobias Groß

    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom Alterwerden der Eltern in Zeiten russischer Propaganda

    Bereits zum dritten Mal lässt uns Dmitrij Kapitelman an seinem eigenen und insbesondere am Leben seiner Eltern teilhaben. Doch dieses Mal geht es für ihn weder nach Israel, noch nach Kiew. Kapitelmann bleibt größtenteils im beschaulichen Leipzig, wo seine Mutter ein Magazin, einen kleinen Laden für Russisch-Ukrainische Spezialitäten betreibt. Oder besser gesagt betrieb. Denn in »Russische Spezialitäten« obliegt es Dmitrij das aus der Zeit gefallene Lädchen seiner Mutter zu schließen. Für immer abzuwickeln. Und das mitten in den ersten Monaten von Putins Angriffskrieg und dem schleichenden Ende der Corona-Pandemie. Gekonnt witzig, aber auch einfühlsam, erzählt Kapitelman in seinem autofiktionalen Roman vom Älterwerden der eigenen Eltern und den daraus resultierenden Herausforderungen. Von der verblendenden Wirkung russischer Kriegspropaganda und dem Verleugnen der Realität. Und dem Leben mit jüdisch-ukrainischer Einwanderungsgeschichte im Osten Deutschlands. In Sachsen. »Russische Spezialitäten« ist wieder ein wahnsinnig gutes Buch, eine sympathische Momentaufnahme unserer Zeit. Gleichzeitig ist die Geschichte der Familie Kapitelman ergreifend tiefgründig, zeigt sie stellvertretend die Zerrissenheit von Kindern, wenn die Meinungen der eigenen Eltern in eine komplett andere Richtung gehen. Und man sie trotzdem weiterhin bedingungslos liebt. Große Literatur!
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike von Bargen

    Ulrike von Bargen

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.04.2025

    eBook (ePUB)

    Wenn Sprache die Seele spaltet

    Dieser humorvolle und in herrlich unverblümter Sprache geschriebene autobiographische Roman von Dimitrij Kapitelman zeigt, dass der russisch-ukrainische Krieg nicht nur auf dem Schlachtfeld sondern auch innerhalb der ukrainischen Familien ausgetragen wird. Jeder Einzelne muß für sich entscheiden, auf welcher Seite er steht. Kapitelmans Eltern betreiben in Berlin einen Laden für russische Spezialitäten. Seine Mutter glaubt fest an Putins Sache und spricht nur russisch. Er selber bedauert, nicht besser ukrainisch sprechen zu können. Er besucht schließlich seine Freunde in Kiew und die vom Krieg zerstörten Gebiete in der Ukraine. Schließlich gelingt es ihm, trotz allem, mit seiner russischen Muttersprache Frieden zu schließen. Dieser Roman ist eine absolute Bereicherung!
  • Zum Bewerterprofil von Christina Andraschke

    Christina Andraschke

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tragisch und komisch zugleich.

    Dimitrij Kapitelman verfügt über das besondere Talent, eine ernste Geschichte sehr charmant und mit einem Augenzwinkern zu erzählen. Als Russland die Ukraine überfällt, schlägt sich die Mutter des Erzählers auf Putins Seite. Der Sohn versucht sie mit allen Mitteln davon abzubringen und reist dafür sogar mit dem Bus nach Kiew. Sehr gelungen und unterhaltsam.
  • Zum Bewerterprofil von Haike Zimmer

    Haike Zimmer

    Thalia Dresden – Elbe Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.03.2025

    eBook (ePUB)

    Mutter-Sohn Konflikt und der Ukrainekrieg

    Warmherzige Familiengeschichte, die trotz des ernsten Themas mit Humor erzählt wird. Die russisch ukrainischen Eltern betreiben ein Geschäft in Leipzig. Die Verbundenheit zur alten Heimat tragen sie im Herzen. Doch Dmitrijs Mutter ist von Putins Propaganda überzeugt, was zu Konflikten mit ihrem Sohn führt. Dennoch reissen Liebe und Zusammenhalt nicht ab. Hoffnungsvoll !

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