Produktbild: Die Allee

Die Allee Roman

65

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

42965

Erscheinungsdatum

13.02.2025

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

4236 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783462313666

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

42965

Erscheinungsdatum

13.02.2025

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

4236 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783462313666

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  • Bewertung

    5/5

    26.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ungewöhnliche Einblicke in das Leben einer besonderen Familie vom 2. Weltkrieg bis zum Mauerfall

    Dies ist die Geschichte erzählt aus dem Leben von Hermann, Isa und Isi. Sie ist aber auch die Geschichte des Hauses des Kindes im neuen Ost-Berliner Zentrum und vieler anderer Gebäude an denen Hermann Henselmann und seine Frau mitgearbeitet haben. Wir verfolgen ihre Leben ab einem kurzen Augenblick vor dem Krieg bis nach den Mauerfall an unterschiedlichen Orten überwiegend in Deutschland und vor allem in Berlin. Wir sehen wie eine wachsende Familie während des Krieges kämpfen muss, einen Ort zu finden, wo sie bleiben kann, aber auch danach scheinen sie nicht zur Ruhe zu kommen, umziehen auf der Suche nach dem idealen Ort bleiben ist wohl wichtig. Die Lesenden werden mitgenommen in die Welt der privilegierten SED-Partei Mitglieder. Auf der anderen Seite sehen wir auch die Grausamkeiten, die gegen Familienmitglieder durch das System einzelne Familienmitglieder treffen oder dass in der DDR sogar Hunger gelitten wird. Auch die Zerrissenheit durch die Deutsch-Deutsch Teilung macht vor der Familie Henselmann nicht halt. Einige der acht Kinder sehen ihre Zukunft im Westen auch der Bruder von Isi und ihre Mutter sind im Westen geblieben. Was ich außerdem bemerkenswert fand, ist die Schilderung, wie die Familie sich immer wieder Hausangestellte leisten kann. Kinder und Eltern führen Zeitweilig sehr getrennte Leben. Man lern darüber hinaus sehr viel über die Baukultur der DDR und die Entwicklungen der Bauten in Berlin und die Verknüpfung zur Bauhaus-Tradition.

  • Kyra112

    aus Sachsen-Anhalt

    3/5

    13.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Familien- und Architekturgeschichte

    Hermann Henselmann - War der Architekt in der DDR. Seine große Karriere hat als Direktor des Bauhauses begonnen bevor es ihn in die Hauptstadt der DDR zog.
Doch Hermann Henselmann war nicht nur erfolgreich im Job, er war auch fleißig bei der Familienplanung, sodass er mit seiner Frau Isi acht Kinder hatte.
Einen Einblick in das Leben der Familie Henselmann, vor allem aus dem Blickwinkel der Tochter Isa, gibt dieses Buch. Die Henselmann-Enkelin, Florentine Anders, beschreibt in „Die Allee“ das Leben der Henselmanns vor allem aus den Blickwinkeln Hermanns, seiner Frau Isi und seiner Tochter Isa.
Das Buch besteht aus vielen recht kurzen Kapiteln. Diese sind mit einer Jahreszahl versehen, in der dieses spielt und beschreiben in der Überschrift kurz, um was und wen es geht. Das Buch spielt in einem Zeithorizont von 1931-1995. Ich lese gerne historische Romane und auch gerne über Ereignisse in der DDR. Doch mit diesem Roman habe ich mich schwer getan.
Schon der Schreibstil konnte mich nicht abholen. Für mich war das ein bisschen zu einfach geschrieben, etwas wie geschrieben wie gedacht. Was mir wiederum gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass die Autorin hier über ihre eigene Familiengeschichte, speziell über ihre Mutter, Oma und ihren Opa schreibt und dabei nichts beschönigt hat. Sie hat eindeutig klargestellt, welche großen Erfolge ihr Großvater zustande gebracht hat, hat seine Arbeitsweisen und seine Genialität klar und strukturiert dargestellt und auch aufgezeigt, wie er sich im System verhalten hat. 
Auch hat sie das Verhältnis zwischen Isi und Hermann, aber auch zwischen Hermann und Isa offen und ungeschönt beschrieben. Gerade das Verhältnis zwischen Vater und Tochter zeigte oftmals das wahre Gesicht des Hermann Henselmann. Hermanns weiterer Umgang mit Kollegen, aber auch Frauen erzählt viel über seinen Charakter. Vor allem die Beziehung zu Isi zeigt seine Achillesferse. Spannend fand ich die Geschichte hinter der Entstehung bekannter deutscher Bauwerke, speziell der Stalinallee, aber auch das Uni-Hochhauses in Leipzig. Fazit: Ein interessanter und lehrreicher Roman über eine einzigartige Architekturperiode der DDR, das Gesicht dahinter, aber auch die Einflüsse der Politik auf das Bauen. 
Der Schreibstil hat mir nicht ganz zugesagt, ebenso hab ich mich mit den Protagonisten schwergetan. Gerade letzteres ist aber Geschmackssache, da es ein auf Tatsachen basierender , historischer Roman ist. Ich könnte mir vorstellen, dass es gerade Leser, die noch viel von der DDR erlebt haben, damit besser klarkommen, sodass es vielleicht auch eine Geschmacksache abhängig von der Generation ist.
Wer sich aber für Architektur interessiert, ist hier gut aufgehoben.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    3/5

    13.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Nicht uninteressant

    Zum Inhalt: Hier wird ins die Familiengeschichte des Hermann Henselmann näher gebracht. Dieser stieg nach dem Kriegsende zum Chefarchitekten in Ost-Berlin auf. So ist zum Beispiel der Fernsehturm, die Stalinallee oder der Leipziger Uniturm mit seinem Namen verbunden. Doch das System macht es ihm nicht leicht und er muss mitunter sehr taktieren. Seine ebenfalls sehr talentierte Frau muss oft genug die Scherben aufkehren, emanzipiert sich aber zunehmend mehr. Meine Meinung: Mir sagte der Name Henselmann so gar nichts, liegt aber vielleicht auch daran, dass ich nicht im Osten aufgewachsen ist. Ich fand die Geschichte der Familie nicht uninteressant, aber auch schwer zu lesen, denn der Schreibstil ist nicht eben eingängig. Auch die doch sehr vielen Protagonisten machten es nicht leichter. Die kurzen Kapitel machten es etwas leichter, aber dennoch insgesamt nicht so leicht nachvollziehbar. Vielleicht hätte da ein Personenregister etwas geholfen. Fazit: Nicht uninteressant

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    02.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein absolutes Highlight

    Ein herausragender Roman über den Chefarchitekten der DDR, der mit dem Entwurf zur Stalinallee in die Geschichte eingegangen ist. Die Autorin ist seine Enkelin und erzählt die Geschichte spannend wie ein Krimi. Aber auch seine genauso talentierte Ehefrau und das Milieu des jungen Staates kommen nicht zu kurz. Nicht nur für Architekten und Historiker unbedingt lesenswert. Sehr empfehlenswert.

  • Juti

    aus HD

    5/5

    01.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Familiengeschichte mit…

    Eine Familiengeschichte mit dem berühmten DDR-Architekten Henselmann ***** Von Architektur habe ich wenig Ahnung. Ich bin nur ein kleiner Bauhaus-Fan. Und dann bin ich natürlich überrascht, dass ich in diesem Buch lese, dass der vielleicht berühmteste Architekt Hermann Henselmann der DDR aus dieser Schule stammte, aber vor allem unter Honecker nicht so bauen durfte, wie er wollte. Dieser Roman ist aber keine Architekturgeschichte, sondern eine Familiengeschichte. Gleichrangig wird seine Frau Isi behandelt, die zehn Jahre jünger Hermann vor ihrem Studium kennenlernt, also nicht studiert und mit ihm acht Kinder bekommt. Selbst ihre Geschwister werden zum Thema. Die Schwester hat nach dem Krieg den DDR-Kritiker Havemann geheiratet, der Bruder arbeitet in Bonn beim Auswärtigem Amt und wird später sogar wegen Spionageverdacht verhaftet. Die weitere Hauptfigur Isa ist eins davon, die immer wieder vom Vater verprügelt wird. Ständig zieht die Familie, was sich dann auch auf die Tochter vererbt. Als sie Marzahn wohnt, heißt es, dass die Siedlung „nicht nur aus genormten, sondern auch aus genormten Menschen zu bestehen scheint.“ (280f) Einerseits nimmt der Roman zu allen politischen Themen in der DDR Stellung, andererseits fehlen auch nicht die vielen Affären Hermanns und der Männer von Isa. Und es beginnt mit einem mysteriösen Unfall von Isa, der aber im Verlauf aufgeklärt wird. Da Hermann kurz vor dem 90.Geburtstag stirbt und der Roman danach nur einen kurzen Ausblick bietet, endet der Roman in den 90ern, der Neuaufbau Berlins nach der Wende fehlt also nicht. Außer dass sich die Figuren am Ende an Dinge erinnern, die wir vorher schon gelesen hatten, hat mir dieses rundum gelungene Buch sehr gefesselt. 5 Sterne

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  • Zum Bewerterprofil von Irene Hantsche

    Irene Hantsche

    Thalia Jena – Goethe-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Allee

    Eine gelungene Mischung aus Dokumentation, Biografie und Unterhaltung. Darüber hinaus lehrreich in Sachen Architektur und Baugeschichte in der DDR. Mir hat auch die unsentimentale Schreibweise gefallen, die aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, die Familiengeschichte erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Page

    Simone Page

    Thalia Kaufbeuren

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine großartige Familiengeschichte

    Die Geschichte des Architeken Henselmann, hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen.Hierwird eine unglaubliche Entwicklung, vom Bauhaus bis zur sozialistischen Plattenbauweise vollzogen. Mit all den Höhen und Tiefen , sowohl im privaten als auch im politischen Bereich. Der Enkelin des Architekten ist hier wunderbare Hommage an ihre Familie gelungen. Auch die vielen Nebendarsteller:innen, wie z.B. Manfred Krug, Brigitte Reimann und Robert Havemann sind gut porträtiert. Ebenso ist es auch ein Stück Emanzipationsgeschichte der Frauen in der DDR. Für alle Leser:innen, die sich sowohl für die Geschichte der DDR und auch für Architektur interessieren, ist dieses Buch sehr empfehlenwert!
  • Zum Bewerterprofil von Elke Meißner

    Elke Meißner

    Thalia Leipzig

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Baugeschichte

    Florentine Anders nimmt uns an die Hand und geht mit uns von 1931 über 1933, 1945 und 1951 bis nach 1995, von Berlin über Polen, nach Gotha und Weimar und wieder zurück nach Berlin. Und wir Leserinnen und Leser bleiben nach der Lektüre erstaunt zurück. Hermann sieht Isi, und es war um ihn geschehen. Er wollte sie unbedingt kennenlernen, gemeinsam ist beiden die Liebe zur Architektur. In Kriegszeiten bleibt Isi mit den Kindern zurück, Hermann trifft Entscheidungen für die Familie, vor allem für sich. Sie folgt ihm, versucht, eigene Wege zu finden. Florentine Anders ist ein großes Stück Zeitgeschichte gelungen, in dem wir so vielen "Bekannten" begegnen: Bertolt Brecht, Robert Havemann, fast allen Politikern der damaligen Zeit, wir sehen vor uns, wie die Stalin/Karl-Marx-Allee in Berlin entsteht und auch der Uni-Riese in Leipzig.
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    06.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Privilegierte Familie in der DDR

    Im Mittelpunkt von Florentine Anders Romanbiografie steht der Architekt Hermann Henselmann und seine Familie. Henselmann stieg in DDR Zeiten zeitweise zu einem Stararchitekt auf, der aber seine Ideen von moderner Architektur den wechselnden Vorstellungen des Politbüros anpassen musste. Manche seiner Bauentwürfe musste er zeitweise lange parken wie zum Beispiel den Berliner Fernsehturm. Er war eine sehr dominante Persönlichkeit, der auch zu unberechenbarem Stimmungswandel neigte, was das Familienleben stark beeinflusste. Florentine Anders, die eine Enkelin von Henselmann ist, erzählt abwechselnd aus drei verschiedenen Perspektiven: Henselmann selbst, seine Frau Isi und die Tochter Isa. Es kommen auch einige bekannte Zeitgenossen vor, wie Bertolt Brecht, Wolf Biermann, Manfred Krug und Brigitte Reimann. Wer sich für Architekturgeschichte interessiert, dem kann ich diesen Roman ans Herz legen. Man darf natürlich nicht vergessen, dass es sich um eine sehr privilegierte Familie handelt, die nicht exemplarisch für alle Bewohner der DDR steht.
  • Zum Bewerterprofil von Sylvia Donath

    Sylvia Donath

    Thalia Ettlingen

    Buchhändler*in

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    4/5

    20.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein packendes Stück Zeitgeschichte

    Wir begleiten die Familie Henselmann, vor allem die beide Frauen Isi und Isa durch die Herausforderungen der Zeit und des Regimes in der DDR. Die Architektenfamilie Henselmann steht im Mittelpunkt dieses Romans. Der cholerische Mann und Vater wird immer mehr zur Herausforderung für die hochbegabte Isi (Ehefrau) und vor allem auch Tochter Isa, die versucht sich seinem Einfluss zu entziehen. Der Spagat besteht aus der Freiheit der Kunst und dem Regime von dem alles abhängt. Zeitgleich besteht die Herausfordung auch im Vergleich mit den westlichen Architekten und der Emanzipation der Frauen. Eine bewegende und berührende Geschichte mit realem Hintergrund. Das Buch macht Lust in die Städte zu reisen und sich auf die Spuren des Bauhauses und Hermann Henselmanns und seiner Familie zu begeben.

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