Produktbild: Das Schwarz an den Händen meines Vaters

Das Schwarz an den Händen meines Vaters Roman

32

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

10555

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

5111 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104921082

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
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Verkaufsrang

10555

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

5111 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104921082

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  • Lesebille

    5/5

    02.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Zwischen Lachen und Weinen

    Ein sehr berührende Buch über eine Familie, die mit der Alkohol- und Spielsucht des Vaters zurechtkommen muss. Trotzdem findet man immer wieder Situationen über die man einfach lachen kann. Das Buch ist wunderbar flüssig und ehrlich geschrieben und auch ein Buch, dass man erst weglegt, wenn es fertig gelesen ist.

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    01.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Großes Lesevergnügen, geht unter die Haut

    „Ich sehe es meinem Vater auf zig Meter Entfernung an. Ich kenne alle Phasen. Erst ein Lächeln, dann glasige Augen……..bis alles nur noch eine blasse, verschwitzte Maske ist. ……Schleich ich an ihm vorbei, sieht er mich an, doch sein Blick scheint nach innen gerichtet“ Mottes Vater ist Alkoholiker. Jede Befindlichkeit des Vaters ist Verhaltensmassstab für den Rest der Familie. Motte liebt ihn sehr. Aber eigentlich hat sie 2 Väter. Einen, der im Rausch abtaucht und einen Vater, der in kurzen, klaren Phasen dazwischen liebevoll, lustig und zugewandt ist. Außer Mottes Bruder hat jeder in der Familie einen Hang zu Alkohol. Auch Motte gerät in ihren Jugendjahren in die Fänge der Sucht.

  • Bewertung

    5/5

    28.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Das Schwarz an den Händen meines Vaters

    Sehr gut geschriebenes Buch über ein Leben mit Alkoholmissbrauch und Familien Alltag mit Spielsucht. Beeindruckendes und emotionales Buch. Sehr empfehlenswert! Hab es schon vielfach weiter empfohlen! Weiterso Lena Schätte .Der Buchpreis steht dir zu

  • drawe

    aus Landau

    5/5

    17.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Zwei Väter ...

    Mein Lese-Eindruck: Lena Schätte erzählt eine eindringliche Geschichte. In Erinnerungs-Bruchstücken blickt die Protagonistin, von ihrem Vater zärtlich „Motte“ genannt, zurück auf ihr Elternhaus und ihre eigene Geschichte. Das „Schwarz an den Händen“ ihres Vaters steht nicht nur für den Arbeitsruß des Fabrikarbeiters, sondern ist auch ein Bild für die Schuld des Vaters und seine Defizite. „Schwarz“ ist das Erbe, das der Vater von den vorhergehenden Generationen übernommen hat und weitergibt an seine Tochter. Der Vater der Protagonistin trinkt und spielt, baut Unfälle, verliert seine Arbeitsstelle, ist unberechenbar, prügelt sich und schläft seinen Rausch am Wegesrand oder im Garten aus. Warum trinkt er? Die Mutter sagt: um das Leben zu ertragen. Die Mutter versucht mit Aushilfs- und Putzarbeiten, die Kinder durchzubringen. Dabei gerät sie an die Grenzen ihrer Belastbarkeit, und während ihrer Erschöpfungsphasen übernehmen die Kinder die täglichen Routine-Aufgaben der Familie. Die Familie sinkt immer weiter ab, die Kinder werden zunehmend heimatloser. Die Sucht des Vaters bestimmt das Familienleben. Und da Motte es nicht anders kennt, trinkt sie schließlich selber, so wie ihr Freund auch. Und das Rad dreht sich weiter: Randale, Unfälle, Polizei, Gericht, Gefängnis. Nach außen aber wird der Schein gewahrt, selbst das Kind hält in der Schule die Fassade einer heilen Familie aufrecht. Es sind aber nicht nur diese „schwarzen“ Erinnerungen, von denen Motte erzählt, sondern auch liebevolle Erinnerungen an den Zusammenhalt der Familie und von der zärtlichen Bindung des Vaters an seine Kinder. Die Liebe des Vaters und umgekehrt die Liebe der Familie zum Vater leuchtet immer wieder im Text auf, und mit diesem Gegensatz entfaltet die Geschichte eine ganz besondere Eindringlichkeit. Lena Schättes sparsame, nüchterne Sprache trägt zu dieser Eindringlichkeit wesentlich bei. In dem kurzen Roman findet sich kein überflüssiges Wort. Ein harter Inhalt wird hier mit fast poetischen, kurzen Sätzen erzählt, ohne Dekor, und inhaltlich ohne Anklage und Schuldzuweisungen.

  • Bewertung

    5/5

    16.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein erschütterndes Buch über die Macht des Alkohols

    „Als ich beginne zu trinken, trinke ich keinen Schnaps. Ich trinke buntes, süßes Zeug. Ich sage Dinge, die ich nüchtern niemals sagen würde und die sich nicht mehr zurücknehmen lassen.“ Die Erzählerin, von ihrem Vater liebevoll „Motte“ genannt liebt ihren Vater über alles. Der Vater ist Arbeiter, Trinker und Spieler. Sie sieht und beschreibt ihn so wie er ist. Nach der Arbeit schrubbt er sich ausgiebig die Hände, aber die Spuren seiner Arbeit bleiben. „So starre ich auf seine Hände, während er isst. Montags grau, über die Woche immer dunkler. an Freitagen ist das Schwarz in jede Rille seiner Hornhaut gekrochen, das spröde Nagelbett tiefrot.“ Die Tochter erlebt, wie der Vater durch seine Alkoholsucht sich und die Familie zerstört. Ihre Liebe für ihn bleibt. Sie erkennt auch die Hilflosigkeit der Mutter, die an der Situation zerbricht. Ihr Bruder und sie wollen ein besseres Leben führen. „Wir schwören uns gegenseitig, ganz anders zu werden.“ Aber sie setzt das „Erbe“ der Familie fort. „Ich verliebe mich in einen trinkenden Mann, weil es wie zu Hause ist. Ich kenne das.“ „Ich trinke, bis ich nicht mehr sprechen kann. Ich trinke, bis alles dumpf und leise ist. Ich trinke, bis nichts mehr weh tut.“ Dieses Buch bietet einen erschütternder und schonungslosen Einblick in den Zerfall einer Familie über Generationen und die Macht des Alkohols, der Menschen zerstört. Beeindruckend ist die leise, liebevolle Erzählweise der Autorin ohne jede Bewertung. Ein Text voller Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jana

    Jana

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wichtiges Thema - tolles Buch

    Die Preise, die die Autorin für dieses Werk erhalten hat, sind unbedingt gerechtfertigt. Obwohl das Hauptthema - Alkoholismus- ein schweres ist, gelingt es ihr, die Figuren in ihrer Verletzlichkeit und zerstörerischem Verhalten, liebevoll zu betrachten. Es wird uns aber in aller Deutlichkeit erzählt, wie Alkohol, immer noch viel zu oft als harmlose Gesellschaftsdroge wahrgenommen, Menschen, ihre Beziehungen und ihr Umfeld zerstören kann. Ganz klare Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Becker

    Lukas Becker

    Thalia Köln-Braunsfeld

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Schwarz an den Händen meines Vaters - Bachmann-Preis 2026

    Lena Schättes Debüt ist ein Roman, der sich anfangs zart anfühlt und dann mit voller Wucht trifft. Im Ruhrpott aufgewachsen, erlebt die Ich-Erzählerin Motte ihren Vater in zwei Versionen: den liebevollen, präsenten Mann und den, der sich in Alkohol verliert. Schätte erzählt diese Spaltung nicht anklagend, sondern mit einer Zärtlichkeit, die verstört, weil sie das Unmögliche möglich macht — man liebt diesen Vater trotz allem. Das Buch funktioniert als Generationenroman ohne Pathos. Der Alkoholismus ist nicht Thema, sondern Struktur: Er durchzieht die Familie wie ein unsichtbares Erbe, das Motte selbst zu erben droht. Ihre eigene Trinkerei wird dabei nicht als moralisches Versagen erzählt, sondern als logische Konsequenz, als Versuch, warm zu werden in einer kalten Welt. Das ist psychologisch präzise und verstörendes Realismus zugleich. Was beeindruckt: Schätte schreibt ohne Sentimentalität über Armut, Sucht und Zusammenhalt. Die Zeitsprünge zwischen den Kapiteln wirken anfangs verwirrend, entpuppen sich aber als formale Genauigkeit — so fragmentiert ist auch das Gedächtnis einer Tochter, die versucht, ihren Vater zu verstehen. Der Bruder als rettende Figur, die Mutter als stille Halterin der Familie, der Vater als tragische, liebevolle, zerstörerische Präsenz. Mit dem Bachmann-Preis ist das Buch nicht überbewertet. Es verdient die Aufmerksamkeit, weil es zeigt, dass große Literatur nicht kompliziert sein muss — sie muss nur wahr sein.
  • Zum Bewerterprofil von Monika Randermann

    Monika Randermann

    Thalia Sankt Augustin

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie macht sie das?

    Familiengeschichten mit komplizierten Strukturen habe ich ja bereits unzählige gelesen. Diese, deren Autorin soeben den Bachmannpreis erhalten hat, ist sehr besonders. Schauplatz: Ruhrpott und Papa hat ein ziemliches Alkoholproblem. Seine Tochter, von ihm liebevoll "Motte" genannt, hat das Gefühl, zwei ! Väter zu haben. Einen, der nüchtern liebevoll und zuverlässig ist und einen zweiten, der sich bis zur Bewußtlosigkeit abschiesst, gelegentlich auch noch spielsüchtig ist. Die Mutter versucht verzweifelt, die Familie zusammenzuhalten, nimmt zwischendurch auch eine Auszeit vom Gatten und verschwindet mit den Kindern zu Freunden. Ein ziemliches Drunter und Drüber also... Dennoch habe ich selten über eine eigentlich problematische Familiensituation gelesen, bei der soviel Zusammenhalt und Zuneigung im Spiel war. Eine ganz wunderbare, positive Lektüre!
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike von Bargen

    Ulrike von Bargen

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein ganz besonderer Vater-Tochter Roman!

    Während man dieses Buch liest, kann man gar nicht fassen, wie poetisch und liebevoll die Autorin über ein so trauriges, schweres Thema wie Armut und Alkoholismus in der Familie schreiben kann. Darüber, wie die Alkoholsucht nicht nur den Vater zerstört sondern auch vor der Tochter nicht halt macht, wie aber auch die guten Erinnerungen da sind und der Zusammenhalt innerhalb der Familie, über das enge, von Fürsorge geprägte Verhältnis zu ihrem Bruder, das der Ich-Erzählerin Kraft gibt, nicht aufzugeben. Ein wunderbarer mutmachender und berührender Roman über ein Thema, über das viel zu viel geschwiegen wird!
  • Zum Bewerterprofil von Sophie von Lenthe

    Sophie von Lenthe

    Buchhandlung Isartal Ebenhausen

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein kleines großes Buch!

    Motte ist die zärtlich geliebte Tochter ihres Vaters – einem alkoholkranken und spielsüchtigen Arbeiter. Die Liebe ist gegenseitig und so holt Motte den Vater mit großer Selbstverständlichkeit aus der Spielhalle oder liest ihn im Vorgarten auf, wenn er mit dem Schlüssel mal wieder das Loch nicht getroffen und draußen übernachtet hat. Alkohol und Männer, das gehört in Mottes Familie eng zusammen – es ist Aufgabe der Mütter, die Väter aus der Kneipe zu holen, ihnen die Schuhe auszuziehen, die Kinder aus der Wohnung zu scheuchen, damit der Vater in aller Ruhe ausnüchtern kann. Und weil das Leben so ist, wie es ist, trinkt auch Motte später gern und viel, findet oft ebenfalls nicht das Schlüsselloch, übernachtet draußen im Garten, weil sie es nicht mehr hinein geschafft hat. Soweit die harten Fakten. Aber das ist nur die eine Seite: Lena Schätte zeigt auf knapp 200 Seiten in kurzen Kapiteln, wieviel Liebe, wieviel Fürsorge, wieviel Zusammenhalt in einer Familie möglich ist, die man doch eigentlich als komplett dysfunktional bezeichnen würde. Als der Vater unheilbar an Krebs erkrankt und Motte an der Trauer um ihn fast zerbricht, zeigt sich einmal mehr die enge Verbundenheit in der Familie. Man kann es nicht anders sagen: Dieses Buch ist unglaublich ergreifend - ein kleines großes Buch einer überaus begabten Autorin, dessen Kraft sich mit großer Wucht und zugleich großer Zärtlichkeit entfaltet.

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