Nach vierzig Jahren als Kriminalbeamter wird Tom Kettle in seinem neuen Zuhause angespült, einer kleinen Einliegerwohnung im Anbau einer viktorianischen Burg, mit Blick auf den Coliemore Harbour und die Irische See. Am liebsten sitzt er in seinem Korbsessel, raucht Zigarillos und schaut durchs Panoramafenster aufs Meer. Sich nicht zu rühren, glücklich und nutzlos zu sein, ist für ihn Sinn und Zweck des Ruhestands. Schon seit Monaten hat er kaum eine Menschenseele gesehen, als an einem stürmischen Frühlingsnachmittag zwei ehemalige Kollegen an seine Tür klopfen und ihn zu einem alten Mordfall befragen wollen. Ein traumatischer Fall, der alte Wunden aufreißt, denn »nichts war so, wie behauptet wurde. Die Wahrheit eingeschlossen. Die Gardaí. Das Land«.
Tom Kettle ist ein unzuverlässiger Zeuge und ein unzuverlässiger Erzähler. Seine Welt ist ein Ort voller Trauer und leisem Humor. Hier verweilen die Geister seiner Frau und seiner Kinder, verschwimmen Pflicht und Gerechtigkeit, geht die Erinnerung ganz eigene, verschlungene Wege.
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
drawe
aus Landau
5/5
05.08.2025
eBook (ePUB 3)
„Die eigentlichen Geschichten der Welt waren in Schweigen gehüllt.“
Tom Kettle ist ein pensionierter Kriminalbeamter, der sich einen einsamen irischen Küstenstrich zurückgezogen hat. Am liebsten sitzt er in seinem Korbstuhl und beobachtet das Meer, das Wetter und die Vögel, bis ihn zwei junge Kollegen unverhofft aufsuchen. Sie wollen ihn zu einem ungelösten Fall befragen, bei dem ein Priester ermordet wurde.
Dieser Besuch ist das auslösende Moment der Handlung. In einem durchgängigen inneren Monolog erinnert sich Tom Kettle an seine Vergangenheit und seine Familiengeschichte. Er beschwört die glückliche Zeit mit seiner Frau, aber auch schreckliche Geschichten fallen ihm wieder ein, und Stück für Stück enthüllt sich die Tragödie seiner Familie, die ihm „Jenseits aller Zeit“ ständig präsent ist. Kettle war Soldat und zeichnete sich als Sniper aus und er erlebte die Anschläge der IRA in Dublin. Was ihn aber besonders quält, ist die Erinnerung an den systematischen Kindesmissbrauch katholischer Geistlicher und die grausamen Quälereien in katholischen Waisenhäusern, gedeckt durch die Kirche und die staatlichen Behörden. Die Ermordung des Priesters erscheint so als später Rache-Akt, und es ist eine deprimierende Erkenntnis, dass die erlittene Gewalt wiederum durch Gewalt gerächt wird.
Tom Kettle ist jedoch ein unzuverlässiger Erzähler. Er ist ein zutiefst traumatisierter und verletzter Mensch, „ein alter Polizist mit einem geknickten Herzen“, der ein gebrochenes Verhältnis zur Wirklichkeit hat. Er spricht mit Toten und er sieht Tote, er erinnert sich an berufliche Episoden und springt in verschiedene Zeitebenen. Er wälzt die Fragen von Schuld und Gerechtigkeit, von Strafe und Erlösung, ohne zu einem Ergebnis zu kommen; die Kategorien von Gut und Böse gelten nicht mehr.
Das alles erzählt Sebastian Barry in einem immer ruhigen und unaufgeregten Ton, der die Schrecklichkeiten der Erinnerung noch steigert. Kettle findet Trost in der Naturbeobachtung, und die Beschreibungen der See und der Natur sind nur grandios – nicht zuletzt auch durch die kongeniale Übersetzung. Hans-Christian Oeser spielt auf der Klaviatur der deutschen Sprache mit einer Meisterschaft, die einzigartig ist.
Fazit: Ein beeindruckender, psychologisch ausgefeilter und literarisch beeindruckender Roman.
Bewertung
aus Bergisch Gladbach
5/5
05.02.2025
eBook (ePUB 3)
Grandios
Sebastian Barry gehört meines Erachtens zu den besten irischen Gegenwartsautoren. Neben dem zuletzt exzellenten Western Epos widmet er sich diesmal wieder seiner irischen Heimat. Es ist eine Geschichte, die unter die Haut geht und sie ist auch für hiesige Leser sehr aktuell. Hauptfigur ist der 66jährige Tom Kettle, Polizist im Ruhestand, der eines Tages von seinen ehemaligen Kollegen zu einem Jahre zurückliegenden und nie aufgeklärten Mord an einem Priester befragt wird. Nein, dieser Roman ist kein Krimi sondern große Literatur, geschrieben in einer ebenso schönen wie beängstigenden Prosa. Es geht um die Missbrauchsfälle von katholischen Geistlichen und das Wegschauen der Behörden und um die Frage, ob der Mensch Gerechtigkeit ausüben darf, die vielleicht vor Gott Recht ist, nicht jedoch vor dem Gesetz der Menschen. Ein unbedingt lesenswerter Roman.
Bewertung
aus Speyer
5/5
06.11.2024
eBook (ePUB 3)
Eine unerhörte Geschichte
Zunächst sagten mir weder Autor noch Titel etwas – auch das Cover fiel zwar auf, zog aber nicht die Form der Aufmerksamkeit auf sich, dass man nicht um das Buch herumkam – doch dann kam die Besprechung in der Zeitung, bei der es klickte: Da war doch was …
Ja, da war was: Es geht um den ehemaligen Kriminalbeamten Tom Kettle, der sich seinem Ruhestand voll und ganz hinzugeben scheint, sich von der Menschheit zurückzieht – bis man ihn aus dieser Ruhe aufrüttelt. Steve Barry überlässt diese Rolle zwei Kollegen, die ihn zu einem Fall befragen wollen, in dem Tom einst ermittelte. Doch der Fall war einer der in jeder Hinsicht verstörenden Sorte und auch mit Toms Berichten bleibt offen, wie viel Wahrheit in ihnen steckt.
Vorab sollte man vielleicht erwähnen, dass Barrys Geschichte keine Lektüre für gemütliche Stunden ist – wer also glaubt, sich mit der Lektüre bei Tee und Keksen auf dem Sofa eingraben zu können, irrt, und zwar gewaltig. Das Thema ist ernst, denn es geht um jahrzehntelangen Missbrauch in kirchlich finanzierten Organisationen, gedeckt von zahlreichen Stellen, die es hätten verhindern bzw. aufdecken sollen. Wie viel davon wahr ist, sei dahingestellt (diverse aufgedeckte, aber nicht restlos aufgeklärte Taten lassen etwas ahnen). Schön ist das nicht unbedingt zu lesen – erklärt aber auch einiges, etwa wird man nach der Lektüre auch Anhaltspunkte für eine andere Haltung Irlands in aktuellen Konflikten erkennen. Auf „persönlicher Ebene“ geht es um Trauer, massive Selbstzweifel mit allen erdenklichen Auswirkungen, insgesamt ziehen sich Gräueltaten durch die Handlung. Vielleicht um all das erträglich zu gestalten, kontrastiert Barry solche Erzählteile mit Schilderungen des Meeres, der Natur, der schönen Seite Irlands bzw. des Lebens und vor allem mit dem für Iren typischen Humor – hier in seiner leisen Ausprägung. Stellt man sich vor, man wäre selbst in der Position Toms, wird klar, was das mit seinen Gedanken macht und wie die sich wiederum auf die Erzählweise auswirken, denn er schweift ab, mäandert durch seine Erinnerungen und Gefühle. Vor dem Hintergrund, dass Erinnerungen sich manchmal auch verändern, erklärt sich, warum nicht immer klar ist, was (nicht) wahr ist. Dazu passt auch der Name des Protagonisten, den Barry vermutlich nicht von ungefähr gewählt hat: „Kettle“ … darin gärt und kocht es, wann sich das Dampfventil öffnet, jemand rechtzeitig vor dem Überkochen den Deckel hebt oder die Temperatur reduziert, weiß man nicht. In der Bewertung schwankte ich zwischen 4 und 5 Sternen, wobei für ersteres manche äußerst unbequeme Passagen sprächen, des Nachhalls und der „Neuheit“ von Geschichte, Erzählweise usw. geht die Tendenz jedoch zur höheren Bewertung.
Dirk Knappe
aus Hagen
5/5
27.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
„Das Gedächtnis ist kein Ort der Sicherheit, sondern ein Ort, an dem die Geister wohnen“ | Sebastian Barry
Barry gehört zu den bedeutendsten irischen Autoren der Gegenwart und ist für seine unverwechselbare, lyrische Sprache und sein zentrales literarisches Thema, die Aufarbeitung irischer Geschichte bekannt.
"Jenseits aller Zeit" greift eines der dunkelsten und prägendsten Kapitel der modernen irischen Geschichte auf, den systematischen Missbrauch von Kindern [und Frauen] durch Kleriker und staatlich-kirchliche Institutionen sowie das jahrzehntelange Vertuschen dieser Verbrechen durch Kirche und Gesellschaft.
Sebastian Barry richtet den Blick dabei nicht nur auf die unmittelbaren Täter und Opfer, sondern zeigt eindringlich die transgenerationalen Traumata – wie der Schatten dieser Institutionen ganze Familien über Generationen hinweg beeinflusste.
Die Story präsentiert sich nicht als klassischer Krimi, sondern als vielschichtiges Porträt des pensionierten Polizisten Tom Kettle, dessen Verstand zwischen Realität, Einbildung und Erinnerung schwankt.
Als zwei ehemalige Kollegen an seiner Tür klopfen und Fragen zu einem Jahrzehnte zurückliegenden Missbrauchsfall innerhalb der katholischen Kirche stellen, gerät Toms friedlicher Rückzugsort ins Wanken.
Vergangene Traumata, verdrängte Schuld und die schmerzhaften Erinnerungen an seine eigene Familie brechen Bahn.
Barry schreibt mit einer sprachlichen Schönheit und Empathie, die dem schmerzhaften Thema eine ungeheure Würde verleiht.
Ein leises, großes Buch über die Macht des Erinnerns und die tröstende Kraft der Liebe.
Kurzum, mit "Jenseits aller Zeit" legt Sebastian Barry ein zutiefst bewegendes, poetisches und zugleich erschütterndes Werk vor.
Es ist kein leicht zu konsumierendes Buch, es hallt lange nach und hat mich ähnlich wie die Werke von Claire Keegan zutiefst bewegt.
Absolute Leseempfehlung!
Kaffeeelse
Thalia Book Circle Community
5/5
25.08.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Liebe
Tom Kettle ist die Hauptfigur in dem Roman „Jenseits aller Zeit“ von Sebastian Barry. Jahre voller Arbeit sind vorbei und der verdiente Ruhestand ist das Jetzt. Ein Domizil an der irischen Küste, der Blick auf das Meer. Idyllisch. Könnte man meinen. Tom versinnbildlicht den Ruhestand mit dem Nichtstun und das tut er, rauchend und aufs Meer schauend. Er macht nichts. Doch sein Hirn lässt dieses Nichts nicht zu. Und so wird hinter dem Alleinsein von Tom schnell klar. Hier war mehr, hier ist mehr.
Und nicht nur das. Die Polizei klopft an, die alten Kollegen von Tom schauen vorbei. Und mit ihnen kommt ebenso das Vergangene wieder ins Leben von Tom Kettle und lässt ihm keine Ruhe.
Sebastian Barry kenne ich schon von den wunderbaren Büchern „Tage ohne Ende“, „Tausend Monde“ und „Mein fernes, fremdes Land“. Alle waren sie 5 Sterne Bücher für mich. Ein männlicher Autor, der es schafft, sich in mein Herz zu schreiben. Dies ist nicht oft bei mir zu beobachten. Meist sind es weibliche Blicke, die in mich eindringen und mein Herz entflammen, mein Hirn hell auflodern lassen. Aber Sebastian Barry schafft dies auch. Und er schafft das wiederholt. Das vierte Mal sozusagen. Vier Bücher habe ich bisher von ihm gelesen und viermal wurden 5 Sterne erreicht. Nun werden sich hier manche wundern und denken, was hat dieser Umstand für eine Wichtigkeit. Dass ein männlicher Autor so etwas schafft. Denn für viele Leser gibt es ja viele Männer/männliche Autoren/männliche Sichten, die berühren. Nun. Genau dies ist bisher bei mir weniger der Fall. Ich werde oft einfach weniger berührt, öfter enttäuscht. Ich denke auch, dass ich vermehrt zu weiblichen Autoren greife. Ohne dies mit einer weiblich besetzten WIchtigkeit zu tun, natürlich. Sie sprechen mich einfach oft thematisch mehr an, sie schreiben vielschichtiger, blicken weiter. Oft, nicht immer wohlgemerkt. Also, Luft holen und schön ruhig weiter atmen. Denn das soll hier natürlich nicht in einem Klischee ausarten und auch deswegen meine Lobeshymne auf Sebastian Barry. Wie auch auf so zwei/drei weitere männliche Autoren.
Vielleicht macht auch die irische Literatur etwas mit mir. Denn wenn ich auf meinem Blog nachschaue und dem Link zur Irischen Literatur folge, finde ich viele Schätze. Intensive Bücher. Entzündende Bücher. Von Männern und Frauen. Auffallend viele 5 Sterne Bücher. Nun gut, vielleicht hat das auch mit der Vorauswahl zu tun, die ja Andere treffen, bevor ein Buch es zu uns auf unseren Markt schafft. Hier wird ja die Spreu vom Weizen getrennt. Wenn man dies so sagen darf. Dennoch finde ich das etwas auffallend und auch etwas sonderbar. Ich werde das mal weiter beobachten. Denn um mal noch etwas weiter auszuholen, es gab auch eine gewisse Affinität zum Keltentum in mir. Früher, vielleicht auch noch jetzt. Keine Ahnung.
Aber zurück zum Herrn Barry. Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen. Ich liebe diese vier Bücher alle! Ich liebe ihre Charaktere, ich liebe ihre Geschichten. Ich liebe diese Färbung, dieses Gefühl in mir bei der Lektüre. Ich liebe diese wiederkehrenden Familiennamen. Ja. Auch hier wieder. Man müsste dies einmal gesamt beobachten. Also dann, wenn ich alle Bücher von Sebastian Barry gelesen habe. Also dauert es noch. Denn lesen möchte ich so viele Bücher. Aber ich möchte auch alles von Sebastian Barry lesen. Irgendwann.
Und ich vermute einfach, dass die Zahl der 5 Sterne Bücher sich mit jedem weiteren gelesenen Buch von Sebastian Barry erhöhen wird. Denn seine Sichten werden ähnlich bleiben und seine Charaktere sicher ebenso.
Von daher und auch wegen meiner Kenntnis der vier schon gelesenen Bücher von Sebastian Barry.
Leute, lest unbedingt Bücher von Sebastian Barry. Ein wirklicher Lesegenuss für mich. In diesem Urteil stehe ich sicher nicht allein. Absolute Sebastian Barry Liebe hier. ❤
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5/5
10.04.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein irischer Hiob
Erst seit neun Monaten genießt der Polizist Tom Kettle seinen Ruhestand, als er von ehemaligen Kollegen wegen eines alten Falles aufgesucht wird. Es sind neue Beweise aufgetaucht und er wird vom Täter beschuldigt. Zwischen Gesprächen mit seinen Toten, zwischen Tag und Traum taumelnd, durchlebt er nun seine Verletzungen und die seiner geliebten Frau erneut. Es sind vom Schicksal gebeutelte Menschen über die Sebastian Barry schreibt, eine unglaublich erschütternde, fast lakonisch erzählte Geschichte, die einem nicht so schnell loslässt.
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5/5
22.02.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Einfach anfangen und Lesen!
Unglaublich humorvoller Text!
Bis, ja, bis dann nach und nach alles "aufgeblättert" wird und einem das Lachen im Halse stecken bleibt.
Ein von mir sogenannter" Romankrimi" den ich uneingeschränkt weiterempfehle.
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5/5
05.02.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
traurig, berührend und literarisch fesselnd
Wir sind im Kopf Tom Kettle`s, eines ehemaligen irischen Kriminalbeamtens, der mittlerweile im Ruhestand, am liebsten in seinem alten Korbsessel sitzt und sich dem Nichtstun überlässt.
Manchmal versinkt er in Erinnerungen, aber oft schaut er auch nur seinem Vermieter bei der Gartenarbeit zu.
Dann jedoch kommen zwei junge Kollegen vorbei, die ihn auf einen alten Fall ansprechen, in den Tom verwickelt sein könnte...
Und nun bricht der Damm und viele bewußt verdrängte Dinge kommen wieder an die Oberfläche und übernehmen die Kontrolle von Toms Gedanken.
Ein Roman über ein schlimmes Thema(sex.Missbrauch in der kathl.Kirche), dessen Folgen auch heute noch nicht vergessen sind und der Aufarbeitung bedürfen - in Deutschland übrigens auch... - literarisch nachvollziehbar vermittelt und zum Ende hin vom Tempo wie Informationsfluss immer mehr anziehend.
Bedrückend und gut erzählt zugleich!
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5/5
22.11.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Entsetzlich aktuell
Der 66-jährige Polizist Tom Kettle verbringt seinen Lebensabend an der irischen Küste. Er genießt die Dinge und pflegt seine Ruhe. Als eines Tages zwei ehemalige Kollegen vor seiner Tür stehen und ihn befragen wollen, holt ihn das zurück in die Welt und in einen Fall, auch zurück zu den prägenden Übergriffen durch Vertreter der katholischen Kirche, die er und auch seine verstorbene Frau schutzlos erdulden mussten. Der Roman besticht durch eine besondere Schreibweise, die die Gedankenwelt vermittelt und wiederholt. Unaufgeregt, verschlungen und rätselhaft wird Spannung aufgebaut bis zum Ende. Sehr zu empfehlen der Fangemeinde von Friedrich Ani.
Sebastian Barry weiß auch hier gekonnt die richtigen Tasten anzuschlagen. Was als vielleicht schon konventioneller Krimi (damit tue ich dem Autor ein wenig Unrecht) beginnt....pensionierter Polizist wird von ehemaligen Kollegen um Hilfe gebeten....schlägt im Laufe der Handlung in ein Drama um, daß es in sich hat und keinen Leser/-in kaltlassen dürfte.
Ein wirklich beeindruckendes Buch.
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