Produktbild: Unter Grund
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Unter Grund Roman - 'Ein herausragender Debütroman.' BR

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

6017

Erscheinungsdatum

01.02.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

7572 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641330507

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

6017

Erscheinungsdatum

01.02.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

7572 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641330507

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  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    22.02.2025

    eBook (ePUB)

    Unbedingt Lesenswert.

    Die Schriftstellerin Annegret Liepold zeigt in ihrem Roman, Unter Grund, wie leicht Jugendliche in die rechte Szene schlittern können. Da spielt Einsamkeit, falsche Freunde und so weiter, mit. In diesem Roman ist die Schullehrerin Franka Zimmermann mit ihrer Klasse bei einem NSU Prozess. Der nimmt sie stark mit, denn wie leicht hätte sie da auch kommen können. Daraufhin fährt sie in das fränkische Dorf, aus dem sie kommt. Da erfahren wir von ihrer Jugend. Sie wollte dazugehören und machte bei Demos und kleinen Untaten mit. Sie fragt sich noch heute, ob sie noch mehr mitgemacht hätte, wenn die Freunde , sie gefragt hätten. Da war die Familie in der viel geschwiegen wurde. Der Vater ist früh gestorben, die Mutter war viel unterwegs und die Großmutter, war ein Fall für sich. Die Autorin hat ein wichtiges Thema angesprochen, das schon immer aktuell war. Gut gemacht.

  • Reader1965

    aus Hamburg

    4/5

    16.03.2025

    eBook (ePUB)

    Wo beginnt die Schuld?

    In dem Debütroman "Unter Grund" von Annegret Liephold geht es um ein aktuelles Thema. Mit Ende 20 kehrt Franka zurück in die fränkische Provinz, um sich ihrer Vergangenheit zu stellen: ihrem Einstieg in die rechte Szene und um ihr jahrelanges Schweigen & Verdrängen zu beenden. Die Autorin vermittelt, wie leicht es ist, sich als frustrierter & unsicherer junger Mensch mit dem Wunsch nach Zugehörigkeit beeinflussen zu lassen und wie (un)bewusst dann Entscheidungen getroffen werden - ohne über das eigene Handeln oder die Konsequenzen nachzudenken. Gelungen finde ich, wie die Autorin die Geschichte von Franka mit der Vergangenheit ihrer Familie & den NSU-Prozessen verknüpft. Auch sprachlich überzeugt Annegret Liepold. Der Charakter "Franka" hätte etwas weiter ausgearbeitet werden können, um mehr Tiefe zu bekommen und greifbarer zu werden. Ich vergebe 4 Sterne, weil es ein wichtiges Thema ist, mit dem man sich gerade heutzutage beschäftigen sollte - und diese Geschichte eine gute Grundlage für Auseinandersetzung & Diskussion ist.

  • Reader1965

    aus Hamburg

    4/5

    16.03.2025

    eBook (ePUB)

    Wo beginnt die Schuld? In dem…

    Wo beginnt die Schuld? In dem Debütroman "Unter Grund" von Annegret Liephold geht es um ein aktuelles Thema. Mit Ende 20 kehrt Franka zurück in die fränkische Provinz, um sich ihrer Vergangenheit zu stellen: ihrem Einstieg in die rechte Szene und um ihr jahrelanges Schweigen & Verdrängen zu beenden. Die Autorin vermittelt, wie leicht es ist, sich als frustrierter & unsicherer junger Mensch mit dem Wunsch nach Zugehörigkeit beeinflussen zu lassen und wie (un)bewusst dann Entscheidungen getroffen werden - ohne über das eigene Handeln oder die Konsequenzen nachzudenken. Gelungen finde ich, wie die Autorin die Geschichte von Franka mit der Vergangenheit ihrer Familie & den NSU-Prozessen verknüpft. Auch sprachlich überzeugt Annegret Liepold. Der Charakter "Franka" hätte etwas weiter ausgearbeitet werden können, um mehr Tiefe zu bekommen und greifbarer zu werden. Ich vergebe 4 Sterne, weil es ein wichtiges Thema ist, mit dem man sich gerade heutzutage beschäftigen sollte - und diese Geschichte eine gute Grundlage für Auseinandersetzung & Diskussion ist.

  • Joko

    aus Belm

    4/5

    06.03.2025

    eBook (ePUB)

    interessant und erschreckend…

    interessant und erschreckend Das Buch " Unter Grund" von Annegret Liepold zeigt erschreckend auf, wie ein junges Mädchen in die rechte Szene abgleitet. Franka ist Referendarin und wohnt mit ihrer Klasse dem NSU Prozess um Frau Zschäpe bei. Dabei kommen Erinnerung an ihre Jugend in ihrem Dorf zurück, als sie selbst rechtes Gedankengut vertrat. Franka wuchs in einem kleinen Dorf in Süddeutschland auf. Ihr Vater, ihr größter Vertrauter ,starb als sie elf war. Ihre Familie geprägt durch eine dominante, wenig einfühlsame Großmutte und eine Mutter, die das Schweigen zur Hauptaufgabe machte. Die einzige Frau, die für die noch wichtig ist, ist die Schwester ihres Vater, die nach seinem Tod aus den USA zurückgekommt. In der Schule ist Franka Aussenseiterin. Sie selbst, unsicher, wnig selbstreflektiert und ihr einziger Freund Leon, distanziert sich von ihr, als sie seinem Werben nicht nachgibt.Sie fühlt sich allein und ausgegrenzt und trifft in dieser Situation auf Patrick und Janna. Beide sind in der rechten Szene verortet. Dort findet Franka Verständnis und vermeintliche Freunde. Von nun an ist ihr Leben geprägt von Alkohol, rechten Parolen, wie der Auschwitzverleugnung und Fremdenhass bis hin zu Übergriffen, Grabschädung und anderen Anschlägen. Das Buch beginnt langsam mit Frankas Familiengeschichte, die ich etwas ausschweifend fand. Da wäre etwas Straffung gut gewesen. Aber dann wird dieses Buch sehr interessant. Es wird aufgezeigt, wie einfach es ist , in eine Gemeinschaft zu geraten, die rechtes Gedankengut hegt und ihre Reden Taten folgen lässt. Gerde junge Menschen, die Orientierung suchen und keinen Halt haben durch Elternhaus oder Freunde, sind hier einfache Opfer, da ihre politische Einstellung noch nicht gefestigt ist und es ihnen eigentlich nur um Verständnis und Anerkennung geht und dann verselbständigen sich Sachen sehr schnell, um diese Anerkennung zu erlangen. Muster, die man in der Pubertät häufig findet, die ja eine Orientierungsphase ist, die aber gefährlich wird, wenn es in diese Richtung geht. Alles in allem eine hochaktuelles Debüt, das am Anfang etwas mehr Straffung vertragen hätte.

  • Bewertung

    3/5

    23.02.2025

    eBook (ePUB)

    Aktuelles Thema!

    Annegret Liepolds Roman „Unter Grund“ ist zeitgemäßer denn je. So wird der Leser mittels NSU-Prozess, der den Rahmen der Handlung bildet, in die Geschichte Frankas eingeführt. Franka, eigentlich Franziska, wächst in Franken bei Nürnberg auf und erfährt in ihrer Jugend und auf der Suche nach sich selbst einen Rechtsruck. Dabei schließt sie sich einer vermeintlich rechtsorientierten jugendlichen Gruppe an und begeht dabei erste politisch rechts motivierte Straftaten, die ihr Leben nachhaltig beeinflussen. Der Roman setzt sich dabei nicht nur mit den Beweggründen einer jungen Frau auseinander, die auf der Suche nach Identität und Heimat ist, sondern auch mit einer Familiengeschichte, die bis in die NS-Zeit zurückreicht. Dabei wird auch schonungslos der weithin immer noch vorherrschende Antisemitismus und Rassismus in der Gesellschaft thematisiert. Verbunden mit dem bereits erwähnten NSU-Prozess, der Beleuchtung Frankas Familiengeschichte und ihrem eigenen Werdegang, gelingt der Autorin eine sehr zeitgemäße Betrachtung des Themas. Der Schreibstil sowie die Struktur des Romans, gestaltet in Rückschau und Gegenwart, ist durchaus gut konzipiert. Inhaltlich bleibt aber die Betrachtung der Beweggründe Frankas ins rechtspolitische Lager abzudriften eher oberflächlich und nur ansatzweise nachvollziehbar. Der Versuch dies mit der Familiengeschichte und der Identitätssuche der Protagonistin zu begründen, ist einseitig und nicht neu. Die Verbindung zum NSU-Prozess mag interessant sein, jedoch bleibt offen und auch unverständlich, ob Frankas Geschichte als Erklärung für das Handeln Beate Tschäpes herhalten soll. Sehr störend waren die unzähligen Rechtschreib- und Grammatikfehler. Vor einer Veröffentlichung sollte das nicht mehr der Fall sein. Ein durchaus passabler Roman, der noch ausbaufähig ist.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (87)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Catrin Buchhauser

    Catrin Buchhauser

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Dörflicher Abgrund

    Franka ist Referendarin in München und besucht mit ihrer Schulklasse einen Verhandlungstag im NSU-Prozess. Es geht ihr so nahe, dass sie kurz nach Beginn den Saal verlässt. Ihr wird klar, dass sie sich endlich ihrer Vergangenheit stellen muss, die einzige Möglichkeit, um auch die Gegenwart akzeptieren zu können. Sie fährt zurück in die fränkische Provinz, zurück in die Zeit des Sommermärchens, als Deutschland ein schwarz-rot-goldenes Fahnenmeer war. Es ist die Zeit, als sie glaubt, ihrem bisher orientierungslosen Leben eine Richtung geben zu können. In der sie hofft, mit neuen Freunden der Enge der Familie zu entkommen. Das Beeindruckende an “Unter Grund” ist, dass es nicht die Geschichte einer Radikalisierung erzählt, vielmehr zeigt es, wie leicht das Abgleiten in die rechte Szene ist. Und dass es trotzdem nie zu spät ist, sich der Aufarbeitung zu stellen. Anne Liepold trifft den Ton und die Gefühlswelt Frankas so auf den Punkt, dass es unter die Haut geht.
  • Zum Bewerterprofil von M.Michalke

    M.Michalke

    Thalia Dresden – Rugestraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was rumort da in der Dunkelheit?

    Franka kehrt zurück in ihre bayrische Heimat und sieht sich mit ihrer Vergangenheit in der rechten Szene konfrontiert. Hochaktuell und spannend geschrieben mit zwei Erzählperspektiven.
  • Zum Bewerterprofil von Brunhilde Pelzer

    Brunhilde Pelzer

    Thalia Jülich

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.03.2025

    eBook (ePUB)

    Unter Grund von Annegret Liepold

    Franka kehrt zurück in ihr altes Dorf und muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Als Schülerin hat sie in der Nazi-Szene mitgewirkt, wo sie sich erstmalig in der Gesellschaft zugehörig fühlte. Heute ist sie Lehrerin und verfolgt mit ihrer Klasse den NSU Prozess gegen Zschäpe. Eine aufrüttelnde und recht düstere Geschichte, auf die man sich einlassen muss.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike von Bargen

    Ulrike von Bargen

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    4/5

    24.05.2025

    eBook (ePUB)

    Ein wichtiges Thema unserer Zeit!

    Die Referendarin Franka besucht in München mit ihrer Schulklasse eine Gerichtsverhandlung im Rahmen des NSU- Prozesses. Dabei werden Erinnerungen aus ihrer Jugend wach, die sie bisher erfolgreich verdrängt hatte. Sie entschließt sich, nach langer Zeit, in ihr Dorf zurückzukehren und sich den Geistern der Vergangenheit zu stellen. Franka beginnt Fragen zu stellen. Warum wurde ihre Großmutter „die Füchsin“ genannt? Welche Rolle spielte sie früher im Dorf. Und wie kam es, daß Franka sich als Jugendliche plötzlich mitten in einer rechtsradikalen Gruppe wiederfand? Annegret Liepold schreibt nachvollziehbar und dicht darüber, wie Jugendliche auf der Suche nach Zugehörigkeit und Anerkennung in ein extremistisches Umfeld geraten können (und zum Glück auch wieder heraus), und darüber, wie ein Familiengeheimniss ein ganzes Dorf beherrschen kann. Ein wichtiges Buch zu einem sehr aktuellen Thema.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    10.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hochaktuell

    Eine Äußerung beim Besuch des NSU-Prozess mit ihrer Schulklasse in München konfrontiert die Referendarin Franka mit ihrer eigenen Vergangenheit. Hals über Kopf fährt sie in ihr Heimatdorf, es sind keine guten Erinnerungen, die sie erwarten. Damals zerbrach ihre Freundschaft mit Leo und ihr Vater erlag einem Krebsleiden. Haltlos geworden befreundete sich Franka mit den falschen Leuten und glitt in die rechte Szene ab, stellt jetzt erschrocken fest wie weit sie schon gegangen ist und von der Ideologie vereinnahmt wurde. Gekonnt wechselt das Erzählen zwischen der Realität und Frankas Erinnerungen. Ein besonders authentisches Bild vermittelt die Autorin, indem sie die Angst der Menschen vor Überfremdung zeigt, oder die Leugnung des Holocaust im gymnasialen Geschichtsunterricht. Ein aktuelles und wichtiges Buch, eingängig verfasst, empfohlen auch als Schullektüre.

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