Produktbild: Irrfahrt

Irrfahrt Ein Segler-Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.02.2025

Verlag

Mairisch Verlag

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

2388 KB

Übersetzt von

Ilja Braun

Sprache

Deutsch

EAN

9783948722456

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

18.02.2025

Verlag

Mairisch Verlag

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

2388 KB

Übersetzt von

Ilja Braun

Sprache

Deutsch

EAN

9783948722456

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  • Bewertung

    5/5

    09.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Segeltörn

    Ein Segeltörn mit siebenjähriger Tochter. kann das spannernd werden? Ja, es kann! Die aus def Ich-Perspektive erzählte Geschichte ist sprachlich und psychologisch ein Genuss. der Vater, viel arbeitend in der Firma und trotz des Einsatzes für Selbige bei Beförderungen immer übergangen, nutzt die Zeit mit der Tochter eine enge Beziehung aufzubauen. Als er dann drei Monate einen Segeltörn macht und im letzten Abschnitt Maria mitnimmt, scheint das Glück perfekt. Doch die Nordsee ist kein Ponyhof und ein siebenjähriges Mädchen keine Erwachsene. Also wird die Reise sicher nicht Ereignislos vergehen. Denn dann wäre es in der Tat ein wenig langweilig. Aber was passiert? oder wie? Hier ist der Vorteil der Ich-Perspektive gegeben, denn unser Protagonist weiß auch nicht mehr. Wie wird es enden? Nun liebe Leserinnen und Leser diese Aufgabe das herauszufinden liegt jetzt in euren händen. Icg wünsche viel Spaß. Es lohnt sich!

  • helena

    aus Potsdam

    5/5

    18.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Tragisch, spannend, interessante Vaterfigur

    Donald hat sich eine Auszeit genommen und segelt für einige Zeit. Die letzten zwei Tage vor seiner Heimkehr möchte er gemeinsam mit seiner 7-jährigen Tochter Maria über die Nordsee – von Dänemark in die Niederlande – segeln. Seine Frau Hagar ist zunächst wenig begeistert, gibt dann aber doch nach. Anfangs verläuft alles reibungslos, bis plötzlich ein Sturm aufzieht. Neben einer spannenden und abenteuerlichen Seglerfahrt handelt es sich hier auch um eine psychologische Erzählung, in der die Rollen von Vätern, Müttern und des kindlichen Seins in den Fokus rücken. Dies gefiel mir ausgesprochen gut, da hier einige interessante und tiefgründige Beobachtungen und Gedanken vermittelt werden. Donald ist ein Vater, der nie wirklich erwachsen geworden ist, sich aber stets bemüht, ein guter Vater zu sein. Er liebt seine Tochter sehr, verbreitet jedoch gleichzeitig immer wieder Unruhe. Die Figur Donald hat mich nachhaltig beschäftigt – sein Vorname könnte evtl. auf den Segler Donald Crowhurst und dessen tragische Gestalt verweisen. Als Ich-Erzähler entpuppt sich Donald bald als unzuverlässiger Erzähler – ein Stilmittel, das ich grundsätzlich sehr schätze. An einigen Stellen gibt es Einschübe aus Hagars Perspektive, wodurch auch ihre Sichtweise berücksichtigt wird. Die Erzählung ist äußerst spannend und an manchen Stellen sehr bedrohlich; teilweise war es für meine (mütterlichen) Nerven etwas zu intensiv. Eine emotionale Achterbahnfahrt, die ich jedoch durchaus genoss. Der kurze Roman ist dicht geschrieben, besticht durch eine hohe Spannungskurve und eine feine psychologische Beobachtungsgabe. Er ist tieftraurig, dramatisch und tragisch – allerdings auf einer Ebene, die überraschend anders ist, als man zunächst vermuten könnte.

  • helena

    5/5

    18.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Tragisch, spannend, interessan…

    Tragisch, spannend, interessante Vaterfigur Donald hat sich eine Auszeit genommen und segelt für einige Zeit. Die letzten zwei Tage vor seiner Heimkehr möchte er gemeinsam mit seiner 7-jährigen Tochter Maria über die Nordsee – von Dänemark in die Niederlande – segeln. Seine Frau Hagar ist zunächst wenig begeistert, gibt dann aber doch nach. Anfangs verläuft alles reibungslos, bis plötzlich ein Sturm aufzieht. Neben einer spannenden und abenteuerlichen Seglerfahrt handelt es sich hier auch um eine psychologische Erzählung, in der die Rollen von Vätern, Müttern und des kindlichen Seins in den Fokus rücken. Dies gefiel mir ausgesprochen gut, da hier einige interessante und tiefgründige Beobachtungen und Gedanken vermittelt werden. Donald ist ein Vater, der nie wirklich erwachsen geworden ist, sich aber stets bemüht, ein guter Vater zu sein. Er liebt seine Tochter sehr, verbreitet jedoch gleichzeitig immer wieder Unruhe. Die Figur Donald hat mich nachhaltig beschäftigt – sein Vorname könnte evtl. auf den Segler Donald Crowhurst und dessen tragische Gestalt verweisen. Als Ich-Erzähler entpuppt sich Donald bald als unzuverlässiger Erzähler – ein Stilmittel, das ich grundsätzlich sehr schätze. An einigen Stellen gibt es Einschübe aus Hagars Perspektive, wodurch auch ihre Sichtweise berücksichtigt wird. Die Erzählung ist äußerst spannend und an manchen Stellen sehr bedrohlich; teilweise war es für meine (mütterlichen) Nerven etwas zu intensiv. Eine emotionale Achterbahnfahrt, die ich jedoch durchaus genoss. Der kurze Roman ist dicht geschrieben, besticht durch eine hohe Spannungskurve und eine feine psychologische Beobachtungsgabe. Er ist tieftraurig, dramatisch und tragisch – allerdings auf einer Ebene, die überraschend anders ist, als man zunächst vermuten könnte.

  • misspider

    3/5

    11.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Gekonntes Verwirsspiel

    Am Ende seines 3-monatigen Sabbaticals auf See nimmt ein Vater seine siebenjährige Tochter mit an Bord, um mit ihr die letzte Strecke in den Heimathafen zusammen zu segeln. Vater-Tochter-Zeit pur also. Doch dann zieht ein Sturm auf und bringt das idyllische Abenteuer in Gefahr. Der Titel ist passend gewählt, denn man weiß irgendwann nicht mehr was man glauben kann und was nicht - echt ist allerdings das beklemmende Gefühl, dass alle Eltern beim Lesen dieses Buches nachempfinden werden können: die Angst, als Eltern zu versagen, nicht zu genügen, Fehler zu machen, das eigene Kind in Gefahr zu bringen, das Kind nicht retten zu können. Anfangs sehr ruhig, fast schon langweilig erzählt, steigert sich die Erzählung fast unbemerkt in einen Zustand der ohnmächtigen Panik. Brillant! Fazit: ...Vater sein dagegen sehr.

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Unsere Meinungen

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    Dagmar Klein

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Insider Tipp

    Für solche großartigen Entdeckungen braucht man eben doch Buchändler Tipps, denn sonst verlieren sich Titel wie dieser zwischen all den lauten Werbetrommeln der großen Verlage. Von Anfang an beschleicht einen ungutes Gefühl bei der Geschichte, ein Vater mit seiner Tochter auf See, aber wir lesen nur die Geschichte des Vaters. Wo ist die Tochter? Schläft sie tatsächlich irgendwo unter Deck oder hat sie sich versteckt? Mehr will ich von dieser überaus spannenden Geschichte nicht verraten, nur soviel: die Irrfahrt des Lesers hat da bereits begonnen. Ein tolles Buch, eine echte Entdeckung!
  • Zum Bewerterprofil von Alexander S.

    Alexander S.

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine Irrfahrt, die Freude macht!

    “Irrfahrt” hat mich absolut begeistert. Ein kurzes Büchlein, das die Lesenden gekonnt an der Nase herumführt und irgendwo zwischen Familiendrama und Thriller anzusiedeln ist. Sowohl die titelgebende Irrfahrt mit all ihren Wirrungen und nautischen Details wird großartig beschrieben als auch die Emotionen des Protagonisten, der im Zuge der Ereignisse über sich hinauswachsen muss. Intensiv, eindringlich, schlichtweg fantastisch!
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Hahne

    Kerstin Hahne

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Irrfahrt im wahrsten Sinne des Wortes

    Ursprünglich 2012 bei Arche erschienen (und gefeiert!), kommt dieser dramatische, schmale Roman nun beim "Mariisch" Verlag nochmal zu Ehren. Toine Heijmans Thema hier ist Elternschaft/Vaterschaft und was sie mit Einem machen kann. Der Ich-Erzähler hatte sich mit seinem Segelboot ein dreimonatiges "Sabbatical" gegönnt, nun auf dem Rückweg will er mit seiner 7j.Tochter Marie von Dänemark rüber nach Harlingen, Niederlande segeln. Es ist DIE Chance für ihn, seine Tochter für sich zu haben, ohne den Einfluß der Mutter, die erstaunlicherweise zugestimmt hatte. Als dann aber, kurz vor Terschelling, eine Schlechtwetterfront näher kommt, macht er eine schreckliche Entdeckung... Mit vielen Rückblicken und einem Ende, das quasi gleich zwei U-Turns macht, bleibt man als Leser beindruckt bis erschrocken zurück. Davor jedoch hat Heijmans Kopfkino entfacht und in mir den Wunsch erweckt, diesen Träumer/Loser mal gehörig durchzuschütteln, damit er aufhört, sich und anderen etwas beweisen zu wollen! Ein psychologisch stimmig aufgebauter, kurzer Segler-Roman mit einem unzuverlässigem Erzähler, dem man für seine Zukunft nur das Beste wünschen kann....
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Heckhoff

    Sarah Heckhoff

    Thalia Mayersche Bocholt

    Buchhändler*in

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    2/5

    26.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Der Name ist Programm

    Vom Titel 'Irrfahrt' darf man sich bei diesem Buch wirklich nicht in die Irre führen lassen, denn das tut bereits die Geschichte ... Leider hat mir dieses illusorische Kammerspiel nicht so recht gefallen. Irrungen und Wirrungen - ja gerne! Irrationalität - nein danke! Die Grundidee und Auflösung des Romans fand ich eigentlich nicht schlecht, aber die Umsetzung und der Schreibstil konnten mich nicht überzeugen. Schade!

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