Produktbild: Mein Name ist Emilia del Valle

Mein Name ist Emilia del Valle Roman | Der neue grandiose Pageturner von der Autorin des Weltbestsellers »Das Geisterhaus«

131

23,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

6184

Erscheinungsdatum

05.08.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

1906 KB

Originaltitel

Mi nombre es Emilia del Valle

Übersetzt von

Svenja Becker

Sprache

Deutsch

EAN

9783518783474

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ePUB

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  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

6184

Erscheinungsdatum

05.08.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

1906 KB

Originaltitel

Mi nombre es Emilia del Valle

Übersetzt von

Svenja Becker

Sprache

Deutsch

EAN

9783518783474

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  • Yvonne

    aus Frankfurt am Main

    5/5

    06.08.2025

    eBook (ePUB)

    Eine junge mutige Frau im chilenischen Bürgerkrieg 1891

    Der neue Roman von Isabel Allende hat mich total gepackt, begeistert und viele Emotionen beim Lesen hervorgerufen. Ich habe meinen letzten Isabell Allende Roman doch schon vor sehr langer Zeit gelesen, aber nach diesem werde ich sicher einige der verpassten aufholen. Es geht jetzt um Emilia, eine junge Frau, Tochter einer ehemaligen Nonne, unehelich gezeugt von einem chilenischen Aristokraten. Ihre Mutter hat deshalb ihren Traum vom Kloster aufgegeben, der Aristokrat hat sich davon gemacht und Emilia nicht anerkannt. Dennoch hat Emilia‘s Mutter Molly einen ganz wundervollen Mann geheiratet, von Emilia liebevoll „Papo“ genannt. Dieser hat Emilia immer unterstützt und sie gefördert, obwohl dieses bei Mädchen nicht üblich war. So hat Emilia auch früh gewusst, dass sie schreiben möchte, was sie zunächst unter männlichem Pseudonym für Groschenromane auch schafft und dann sogar aus Willenskraft und Anstrengung als Journalistin bei einer Zeitung unterkommt. Als sich dort die Möglichkeit ergibt mit Eric, einem bei der Zeitung sehr erfolgreichen Journalisten nach Chile zu gehen, um über den heraufziehenden Bürgerkrieg zu berichten, ergreift Emilia voller Mut ihre Chance. Erhofft sie hier auch ihren leiblichen Vater wenigstens einmal zu treffen und mehr über die del Valles zu erfahren. In Chile angekommen ergibt es sich, dass Eric durch eine Schiffsreise, von der er berichtet, sich auf Seiten der Kongressanhänger bei Kriegsbeginn befindet, während Emilia sich auf der Gegenseite in Regierungskreisen aufhält. Als Leser wird man in diese Geschichte gesogen, spätestens als Emilia in Chile ankam, hatte mich die Geschichte wirklich voll gepackt und ich habe bei allem so sehr mitgefiebert. Über das Kriegsgeschehen wird dabei so intensiv berichtet, dass ich mich mittendrin fühlte und das Schicksal der Personen miterlebte. Viel Neues habe ich hier über diese Zeit erfahren, spannend fand ich dabei beispielsweise die Cantineras, die Frauen, die sich den Truppen anschlossen, für diese kochten, sie pflegten und selbst im Kriegsgetümmel dabei waren. Isabel Allende hat hier wahrlich diese Zeit wie in einem Film zum Leben erweckt. Als die Schlachten geschlagen waren, hat Emilia weiter ihren Weg gemacht, zudem die Liebe kennengelernt, die sehr schön, berührend und nicht kitschig erzählt wird. Was Emilia weiter in Chile erlebt und wie sie sich auf die weitere Suche nach ihren Wurzeln macht, das muss der Leser selbst herausfinden. Mich hat der Roman jedenfalls mit seiner bildhaften, lebendigen und flüssigen Sprache ganz hervorragend unterhalten und er wird sicher noch länger in mir nachhallen. Ich empfehle ihn daher sehr gerne weiter.

  • Bewertung

    aus Hagen

    4/5

    09.10.2025

    eBook (ePUB)

    Ein historischer Roman, der mich gut unterhalten konnte

    Mein Name ist Emilia del Valle beinhaltet 359 Seiten. Das Cover stellt die Hauptprotagonistin dar. Es hat mich optisch angesprochen und auf die Geschichte neugierig gemacht. Wir begegnen einer Frau, die auf der Suche nach Wahrheit, Liebe und nach ihren Wurzeln ist. Es ist das Jahr 1866. Da wird Emilia in San Francisco geboren. Sie ist Tochter einer irischen Nonne und eines chilenischen Aristokraten. Gross gezogen wird sie von ihrem Stiefvater. Ihre Kindheit und Jugend waren nicht immer perfekt. Emilia liebt das Schreiben über alles. Als 17-Jährige veröffentlicht sie unter männliche Pseudonym ihren ersten Groschenromane. Sie ist fleißig, Anerkennung muss sie sich trotzdem hart erarbeiten. Sie gibt aber nicht auf und wird Reporterin bei einer Zeitung. In der damaligen Zeit eine besondere Ehre für eine Frau. Mit ihrem Arbeitskollegen Eric geht sie zusammen nach Chile in das Land ihrer Vorfahren, um über den sich anbahnenden Bürgerkrieg zu berichten. Es ist gefährlich, aber Emilia arbeitet mit ganz viel Engagemant. Als sie in Chile noch mehr über ihren Vater erfährt, gerät sie selbst zwischen die Fronten. Emilia muss auf sich achten. Dazu kommen noch ihre Fragen nach der eigenen Herkunft. Emilia und ihr Kampf im Leben, sich als Frau zu behaupten und zu zeigen, dass sie es kann. Jeder Tag ist eine grosse Herausforderung für sie. Der Bürgerkrieg, der damals ausgebrochen ist, wurde sehr intensiv und ausführlich beschrieben. Man bekommt als Leser einen besonderen Einblick dazu, weil die Autorin sehr gut recherchiert und viele historische Momente detalliert beschrieben hat. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Protagonistin Emilia ist eine Frau, die sich beweisen möchte und eine, die es geschafft hat. Eine bemerkenswerte Persönlichkeit, die ihren Weg weiß und ihn auch geht. Der Schreibstil ist leicht, locker, flüssig. Ein interessanter und unterhaltsamer historischer Roman. Die Abschnitte sind nicht zu lang, es liest sich sehr angenehm. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, wirken echt und authentisch auf den Leser. Mir hat es gefallen und ich wurde gut unterhalten, deshalb vergebe ich 4 Sterne und eine Weiterempfehlung für dieses Buch.

  • Jola

    4/5

    09.10.2025

    eBook (ePUB)

    Ein historischer Roman, der…

    Ein historischer Roman, der mich gut unterhalten konnte Mein Name ist Emilia del Valle beinhaltet 359 Seiten. Das Cover stellt die Hauptprotagonistin dar. Es hat mich optisch angesprochen und auf die Geschichte neugierig gemacht. Wir begegnen einer Frau, die auf der Suche nach Wahrheit, Liebe und nach ihren Wurzeln ist. Es ist das Jahr 1866. Da wird Emilia in San Francisco geboren. Sie ist Tochter einer irischen Nonne und eines chilenischen Aristokraten. Gross gezogen wird sie von ihrem Stiefvater. Ihre Kindheit und Jugend waren nicht immer perfekt. Emilia liebt das Schreiben über alles. Als 17-Jährige veröffentlicht sie unter männliche Pseudonym ihren ersten Groschenromane. Sie ist fleißig, Anerkennung muss sie sich trotzdem hart erarbeiten. Sie gibt aber nicht auf und wird Reporterin bei einer Zeitung. In der damaligen Zeit eine besondere Ehre für eine Frau. Mit ihrem Arbeitskollegen Eric geht sie zusammen nach Chile in das Land ihrer Vorfahren, um über den sich anbahnenden Bürgerkrieg zu berichten. Es ist gefährlich, aber Emilia arbeitet mit ganz viel Engagemant. Als sie in Chile noch mehr über ihren Vater erfährt, gerät sie selbst zwischen die Fronten. Emilia muss auf sich achten. Dazu kommen noch ihre Fragen nach der eigenen Herkunft. Emilia und ihr Kampf im Leben, sich als Frau zu behaupten und zu zeigen, dass sie es kann. Jeder Tag ist eine grosse Herausforderung für sie. Der Bürgerkrieg, der damals ausgebrochen ist, wurde sehr intensiv und ausführlich beschrieben. Man bekommt als Leser einen besonderen Einblick dazu, weil die Autorin sehr gut recherchiert und viele historische Momente detalliert beschrieben hat. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Protagonistin Emilia ist eine Frau, die sich beweisen möchte und eine, die es geschafft hat. Eine bemerkenswerte Persönlichkeit, die ihren Weg weiß und ihn auch geht. Der Schreibstil ist leicht, locker, flüssig. Ein interessanter und unterhaltsamer historischer Roman. Die Abschnitte sind nicht zu lang, es liest sich sehr angenehm. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, wirken echt und authentisch auf den Leser. Mir hat es gefallen und ich wurde gut unterhalten, deshalb vergebe ich 4 Sterne und eine Weiterempfehlung für dieses Buch.

  • Magnolia

    4/5

    04.08.2025

    eBook (ePUB)

    Eine kluge Frau inmitten des chilenischen Bürgerkrieges 1891

    Molly Walsh besteht darauf, dass ihre Tochter eine del Valle ist. Ihr Name ist: Emilia del Valle. 1866 wird sie in San Francisco geboren, ihr Papo ist ihr ein liebevoller Vater, wenngleich er nicht ihr Erzeuger ist. Dieser ist ein Spross der einflussreichen chilenischen Familie del Valle, er hat sich Molly, die auf dem besten Wege zur Nonne war, einst mit Gewalt genommen. „Molly Walsh wurde nie zur Nonne, und jede Hoffnung auf Heiligkeit, die sie in ihrer frühen Jugend genährt haben mochte, wurde binnen Tagen zunichte gemacht von einem chilenischen Herrensöhnchen mit erheblichem Vermögen, einnehmendem Äußeren und wenigen Skrupeln. Sein Name war Gonzaló Andrés del Valle.“ Er war ihr Vater. Ihr Papo aber, ihr Stiefvater, war es, der ihr von klein auf Selbstbewusstsein vermittelt hat. „Du bist klüger als die anderen, vergiss das nicht“ hat er oft zu ihr gesagt. Das Schreiben war von jeher Emilias Passion, sie schreibt und veröffentlich unter dem Pseudonym Brandon J. Price sehr erfolgreich Groschenromane, was ihr jedoch nicht mehr genügt. Sie bewirbt sich bei einer Zeitung. „Bei uns gibt es keine Journalistinnen“, wird ihr bei ihrer Bewerbung gesagt. Sie aber lässt sich nicht abwimmeln. „Deshalb bin ich hier. Ihre Zeitung braucht mich“ meint sie lapidar. Und sie beweist, was sie kann. Sie wird eingestellt, sie wird unter ihrem richtigen Namen schreiben. Der Ich-Erzählerin Emilia folge ich zunächst nach New York. Ihre beruflichen und auch ihre amourösen Momente zeigen eine selbständige, eine neugierige, eine freiheitsliebenden Frau. Dieser erste Eindruck verfestigt sich dann später, als sie mit ihrem Kollegen Eric nach Chile geht, um über den dortigen Bürgerkrieg zu berichten. Und sie ist nicht nur dabei, sie ist mittendrin. Daneben sucht sie ihren leiblichen Vater und gleich mal muss sie damit aufräumen, am Erbe interessiert zu sein. Zu Isabel Allendes Büchern greife ich, seit ich vor langer Zeit „Das Geisterhaus“ gelesen habe. Mit Chile verbindet sie, die Weltbürgerin, ihr ganzes Leben. „Mein Name ist Emilia del Valle“ legt den Focus auf die chilenische Revolution von 1891, bei der Schlacht von Carcón war ich gefühlt an vorderster Front. Als Kriegsreporterin durchlebt Emilia die Schrecken des Krieges, Eric und sie berichten von unterschiedlichen Stellen und irgendwann trifft Emilia dann eine für sie richtige Entscheidung. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Nur so viel: Es lohnt sich, Isabel Allendes neuestes Buch zu lesen. Man wird direkt hineinkatapultiert in eine längst vergangene Zeit, in ein uns fremdes Land. Und doch lernt man eine emanzipierte, eine sehr kluge Frau kennen und schätzen, die ihren eigenen Weg geht.

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    04.08.2025

    eBook (ePUB)

    Ein fesselndes Frauenschicksal im 19. Jahrhundert

    "Mein Name ist Emilia del Valle" ist ein bewegender historischer Roman, der mich von der ersten Seite an gepackt hat. Im Mittelpunkt steht Emilia, eine ebenso eigensinnige wie mutige Frau, die sich nicht den gesellschaftlichen Erwartungen unterordnet, sondern unbeirrt ihren eigenen Weg geht. Ihre Geschichte beginnt im San Francisco des 19. Jahrhunderts und führt uns über verschiedene Stationen bis nach Chile – dem Land ihrer Wurzeln, aber auch voller politischer Unruhen. Besonders beeindruckt hat mich Emilias Entwicklung: vom jungen Mädchen, das unter männlichem Namen Romane schreibt, hin zur mutigen Reporterin, die sich mitten in einem aufziehenden Bürgerkrieg wiederfindet. Ihr innerer Konflikt – zwischen der Suche nach Liebe, der Wahrheit über ihre Herkunft und ihrer beruflichen Leidenschaft – ist glaubhaft und berührend geschildert. Die Beziehung zu Eric, ihrem Kollegen, verleiht der Geschichte zusätzlich emotionale Tiefe, ohne dabei kitschig zu wirken. Allendes Schreibstil ist angenehm flüssig, bildreich und lebendig. Trotz der ernsten Themen liest sich das Buch locker, und man wird förmlich durch die Seiten getragen. Die historische Kulisse ist detailreich, aber nie überladen – man spürt die Atmosphäre der Zeit, ohne dass sie den Plot erdrückt. Für mich war dies das erste Buch von Isabel Allende, aber definitiv nicht das letzte. Wer starke Frauenfiguren, gut recherchierte Geschichte und einfühlsames Erzählen liebt, wird mit diesem Roman eine fesselnde Lektüre erleben. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (131)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Steffi Thiele

    Steffi Thiele

    Thalia Bad Arolsen

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine junge Frau auf dem Weg zu sich

    Mal wieder ein Roman von Isabel Allende, der alles erfüllt, was man erwartet. Durch ihre detailverliebten Beschreibungen taucht man ein in die Welt von Emilia del Valle, erlebt ihre Kindheit, ihre ersten beruflichen Schritte als Autorin und schließlich ihre Reise nach Chile als erste weibliche Kriegskorrespondentin. Warmherzige Figuren sind die Stärke von Isabel Allende und in jeder Zeile spürt man ihre Liebe zu Chile. Deshalb ist dieses Buch ein Hochgenuss!!!
  • Zum Bewerterprofil von Anja Söllner

    Anja Söllner

    Thalia Hof

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schicksal & Krieg.

    Ich freue mich über jedes neue Buch von Isabel Allende, deren Erzählstil mit dem magischen Realismus, die Gedanken zum Träumen bringt. Ihr neuer Roman handelt von Emilia, einer selbstbewußten jungen Frau, mit familiären Wurzeln, die in Chile liegen. Interessant ist das historische Setting, indem man viel über die Salpeter, Rohstoffkriege innerhalb Chiles mitbekommt und tatsächlich auch an ihren Erfolgsroman „Das Geisterhaus“ anknüpft, weil auch hier eine Familiengeschichte gestreift wird, die wir daraus bereits kennen gelernt haben. Allerdings kann man Allendes neues Buch auch ganz ohne seinen Vorgänger lesen. Emilia geht bereits Richtung Ende des 19. Jahrhunderts ihren eigen Weg, wird Groschenheft Autorin unter männlichem Pseudonym und wird Kriegsberichterstatterin als Journalistin. In diesem Zusammenhang führt sie den Auftrag ihrer Mutter aus, ihren Erzeuger aufzusuchen, aus Rache so früh mit einem Kind alleine gelassen zu werden, um jetzt Aufnahme von Emilia in seiner Familie und Anerkennung zu fordern. Emilias Weg ist aber ein vollkommen anderer, ihr gelingt nicht nur die Akzeptanz, sondern auch der beschwerliche Weg einer Frau in dieser Zeit, dem Bürgerkrieg nahe zu sein. Eindrucksvoll entwickelt sich die Geschichte zum Anti-Kriegs-Roman, die jede Art von Krieg, der von Männern erdacht ist, um Rohstoffe oder Vermögen aufzubauen, ablehnt. Lebendig und atemlos lässt Isabel Allende uns an Emilias Schicksal teilhaben, und ahnen wie nah Liebe, Tod und Vergänglichkeit aller Dinge, das Leben bedeuten. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
  • Zum Bewerterprofil von K. Mewes

    K. Mewes

    Thalia Röhrsdorf – Chemnitz-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    14.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    klassische Allende- Motive

    Allendes Sprache ist sinnlich, bildhaft und emotional aufgeladen. Sie schreibt nicht kühl oder nüchtern, sondern mit einem warmen, emphatischen Ton, der den Leser:innen das Gefühl gibt, einer mündlichen Erzählung zu lauschen. Ihre Sprache ist reich, manchmal überreich. Dadurch gewinnt der Roman an Tiefe, aber auch an Schwere. Der Roman wirkt stellenweise, als würde eine ältere Erzählerin rückblickend berichten - eine Erzählhaltung, die stark an "Das Geisterhaus" erinnert. Da der Roman stellenweise sehr vorhersehbar war und nicht ganz an ihre früheren Werke herankommt (die Messlatte ist hoch), gibt es einen Stern abzug.
  • Zum Bewerterprofil von David Frey

    David Frey

    Thalia Worms

    Buchhändler*in

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    4/5

    28.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abenteuer- und Emanzipationsroman

    Isabel Allende gelingt es immer wieder großartige Themen und damit fesselnde Geschichten zu entdecken und zu erzählen. In diesem Werk führt sie den Leser in eine Welt, die in Europa nahezu unbekannt ist. Hintergrund ihrer Erzählung ist der chilenische Bürgerkrieg. Während es über den amerikanische Bürgerkrieg tausende von Büchern und Filmen gibt, ist über dieses Kapitel der Menschheit hierzulande praktisch nichts bekannt. Ein Krieg, der in seiner Brutalität und Sinnlosigkeit dem Amerikanischen in nichts nachsteht. Mitten in diesem Geschehen schildert Allende das Leben und Bestreben einer jungen Frau ein selbstbestimmtes Leben zu führen und ihrer Berufung nachzukommen. Eine sehr eindringliche Geschichte, die wunderbar erzählt ist, leider geht der Autorin gegen Ende des Romanes ein wenig die Inspiration verloren.
  • Zum Bewerterprofil von H. Steinert

    H. Steinert

    Thalia Radebeul

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leseempfehlung

    I. Allende hat in ihren Roman wieder einer mutigen, selbstbewussten Frau, die sich nicht an die gesellschaftlichen Normen und Werte der Zeit hält, eine Stimme gegeben. Spannend und eine Leseempfehlung.

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