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Monstergott Roman | »Oh Gott, ist das ein gutes Buch!« Benjamin von Stuckrad-Barre

99

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

19678

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Verlag

Park

Seitenzahl

272

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

338 g

Farbe

Grau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9881605-4-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Caroline Schmitt erzählt von einer ganz eigenen Welt, die liebevoll und grausam zugleich sein kann, und lässt ihre Protagonist:innen als komplexe, widersprüchliche Figuren erscheinen.« ("An.schläge")
»›Monstergott‹ ist eine packende Auseinandersetzung mit Religion, Selbstwerdung und Freundschaft. [...] Dabei überzeugt Schmitts Roman durch seinen klaren, flüssigen Stil, bewegende Innenansichten und lebendige Dialoge.« ("WDR Westart")
»Mit viel Gespür für Zwischentöne reißt Caroline Schmitt der Religion zwischen Gebet und Doppelmoral die Maske runter [...].« ("emotion")

Produktdetails

Verkaufsrang

19678

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Verlag

Park

Seitenzahl

272

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

338 g

Farbe

Grau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9881605-4-6

Herstelleradresse

park x ullstein
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ben und Esther

    Das Wirken von Freikirchen in einem Roman. Eine interessante Idee. Wie auch ein Thema, welches gut in unsere Zeit passt. Nun hat ja unsere patriarchale westliche Welt in den Kirchen ein gutes Fundament gefunden. Ein Fundament, welches dafür sorgt, dass es den Richtigen gut geht. Den in den Augen der Machtzentralen Richtigen. Und die Anderen. Nun wie ist das mit dem Hamsterrad? Dazu noch etwas Brot und Wein und natürlich die Spiele. Und das Märchen, das man es schaffen kann, wenn man nur ordentlich ranklotzt. Und schon läuft der Laden. Da der Mensch ja nun schon immer dafür bekannt ist sein Leben verbessern zu wollen, gibt es natürlich findige Geister, meist männlicher Natur, die das Thema Kirche noch etwas auf die Spitze treiben möchten. Wo wir bei den Freikirchen landen. Wer sich für das Thema Freikirche interessiert, wird dazu etwas in den bekannten Medien finden. Nicht viel. Aber so ein paar Infos dazu gibt es schon. Wie das halt bei gewissen Strukturen so ist, man lässt sich ungern in die Karten schauen. Es könnte ja so eh bissel was rauskommen. Klarer Fall. Um so besser, wenn es Menschen gibt, die da etwas Licht auf die dunkle Bühne bringen wollen, sei es als Doku, oder wie hier in Romanform. Nun darf man nicht erwarten, dass das Licht auf der Bühne in diesem Roman sonnenhell ist.  Dieses Buch hier beleuchtet eine Familie, die einer Freikirche angehört. Eine Familie mit Kindern. Kinder, die erwachsen werden und in ihrem Erwachen in dieser Freikirche und ihren Strukturen an Grenzen stoßen. Emotional und sehr intensiv ist dieses Buch geschrieben. Ich habe es geliebt! Sehr! Wie man meinen Zeilen unschwer entnehmen kann, mein Bezug zu religiösen Umtrieben in kirchlichen Strukturen hält sich in engen Grenzen. Wobei ich nicht das Göttliche negiere. Dies nicht. Ich bin da eher im animistischen Bereich. Und ich weiß, dass in Europa die Scheiterhaufen brannten. Dies darf man nicht vergessen. Von den ganzen anderen Gräueln, die im Namen der Kirche, im Sinne der Gier stattfanden gar nicht zu reden. Und die Gier, sie regiert immer noch.  Von daher hat mich das Buch schon aus diesem Grund aufgeregt. Die Skizzierung der Kinder der Familie in den Fängen der Freikirche hat mich aber noch aus anderen Gründen sehr angesprochen. Ben und Esther sind diese Kinder. Ein junger Mann und eine junge Frau. Er kämpft mit sich und seinen Gefühlen, entspricht nicht dem Bild eines Adam in der Kirche und wird damit zum Underdog. Er wird manipuliert und benutzt, unter Druck gesetzt. Und ja, damit dürfte klar sein, Ben berührt mich. Esther besetzt als junge Frau das Weibliche Prinzip. Und Frauen und die Kirche. Nun ja!?!? Und natürlich eckt sie als Frau an und wird vom gefeierten Sternchen zum NoGo. Weil sie als Frau Wünsche und Ziele hat und natürlich ihren Bruder liebt und beschützen will. Und damit befeuert auch Esther mich. Charaktere, die mich beeindrucken. Kein lautes Buch, aber ein sehr berührendes Buch, welches ich hiermit sehr gern empfehle! Lesen! 

  • Mareike

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    22.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch mit großer Wahrheit

    Schon bei Liebewesen habe ich geschätzt, wie offen Caroline Schmitt tabuisierte Themen anspricht: direkt, aber zugleich feinfühlig und sehr reflektiert. Dieser Eindruckt hat sich auch bei Monstergott bestätigt. Das Buch ist sehr ehrlich und hat mich beim Lesen gleichermaßen wütend wie traurig gemacht. Vieles wirkt auf den ersten Blick überspitzt, allerdings gibt es unzählige Menschen, die ganz ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Die Autorin verleiht diesen Geschichten eine Stimme und allein das zeichnet das Buch aus. Besonders beeindruckt hat mich, dass sich die Autorin intensiv mit dem Thema Freikirchen auseinandergesetzt und umfassend recherchiert hat. Das verleiht dem Buch eine große Wahrheit. Meine eigene Wut über die geschilderten Geschehnisse hat den Lesefluss stellenweise minimal gestört. Ich möchte aber auch betonen: Literatur darf und soll Emotionen auslösen, zum Nachdenken anregen und bewegen. Monstergott ist kein leichtes Buch, aber definitiv eines, das sich zu lesen lohnt.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    28.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Blick in eine freikirchliche WElt

    Die Geschwister Ben und Esther sind von Kindheit an Teil einer freikirchlichen Gemeinde. Die Gemeinschaft und der Glaube an Jesus Christus geben ihnen Sicherheit und Geborgenheit. Auf den ersten Blick wirkt die Kirche sehr modern und fortschrittlich. Soziale Medien werden nicht verteufelt, sondern im Gegenteil durch die Ehefrau des Pastors aktiv für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt. Auch das Auftreten des Pastors wirkt ausgesprochen modern. Tatsächlich gelten aber streng konservative Wertvorstellungen und Auslegungen der Bibel. Für Ben, der diese konservativen Gebote verinnerlicht hat und auch nicht in Frage stellt, ist dadurch ein qualvoller Weg vorgezeichnet. Und von Esther wird erwartet, dass sie eine untergeordnete Rolle einnimmt, nur weil sie eine Frau ist. Trotz ihres Talentes wird ihr die Rolle im Chor verweigert, für die sie eigentlich am besten geeignet wäre. In einfachen, präzisen Formulierungen lässt Caroline Schmitt die Lesenden Einblick in eine Welt nehmen, die den meisten fremd ist. Sie zeigt die positiven Seiten die Glaubensgemeinschaften bieten können einerseits, aber auch die Konflikte und schmerzlichen Prozesse, die Mitglieder erfahren, wenn sie nicht mehr im Einklang mit den engen Regeln leben können oder wollen. Homosexualität, Emanzipation, Selbstverwirklichung – all das hat innerhalb dieses Systems keinen Platz. Sehr beeindruckend und glaubwürdig beschreibt der Roman abwechselnd aus der Sicht von Ben und Esther den Weg, den die beiden Geschwister zurücklegen. Mir hat auch der zweite Roman der Autorin sehr gut gefallen. Die Bedeutung des klug gewählten Covers habe ich erst auf den zweiten Blick verstanden.

  • Bewertung

    5/5

    27.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannender Blick hinter die Fassaden einer Freikirche

    Mit ihrem langersehnten zweiten Roman "Monstergott" gibt Caroline Schmitt einen spannenden und interessanten Einblick in das Leben von zwei Geschwistern, die einer Freikirche angehören und dieser ihr Leben verschrieben haben. Detailreich und eindrucksvoll erzählt Schmitt davon, wie Leben und Religion in einer freikirchlichen Gemeinschaft organisiert und gestaltet werden. Gerade für alle, denen dieses Leben fern ist, bietet das Buch die spannende Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen einer Freikirche zu schauen. Der Schreibstil dieses kurzweiligen Buchs liest sich sehr gut und flüssig. Besonders überzeugen kann "Monstergott" durch Schmitts nuancierte und durchdachte Betrachtung der Realitäten in einer Freikirche und der klaren und starken Schilderungen der inneren und äußeren Konflikte und der herrschenden Scheinheiligkeit.

  • Raoul Chagny

    5/5

    27.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannender Blick hinter die…

    Spannender Blick hinter die Fassaden einer Freikirche Mit ihrem langersehnten zweiten Roman "Monstergott" gibt Caroline Schmitt einen spannenden und interessanten Einblick in das Leben von zwei Geschwistern, die einer Freikirche angehören und dieser ihr Leben verschrieben haben. Detailreich und eindrucksvoll erzählt Schmitt davon, wie Leben und Religion in einer freikirchlichen Gemeinschaft organisiert und gestaltet werden. Gerade für alle, denen dieses Leben fern ist, bietet das Buch die spannende Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen einer Freikirche zu schauen. Der Schreibstil dieses kurzweiligen Buchs liest sich sehr gut und flüssig. Besonders überzeugen kann "Monstergott" durch Schmitts nuancierte und durchdachte Betrachtung der Realitäten in einer Freikirche und der klaren und starken Schilderungen der inneren und äußeren Konflikte und der herrschenden Scheinheiligkeit.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Finja Pingel

    Finja Pingel

    Thalia Mayersche Bocholt

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch das unter die Haut geht

    Ich habe eine kleine Obsession mit religiöser Symbolik und Trauma, deswegen habe ich mich sehr gefreut, als ich dieses Buch in die Hand gedrückt bekommen habe. Und ich habe genau das bekommen, was ich gesucht habe. Eine Geschichte über Fanatik, Schmerz, Unterdrückung und das Gefühl, einem Gott gerecht werden zu müssen, der einen fehlerhaft auf diese Welt geschickt hat. Es kritisiert die Kirche - ohne Religion als dumm abzustempeln - und zeigt grundlegende Probleme auf wie das Frauenbild und Homophobie. Es war ergreifend, teils lustig und sanft, aber ohne den Kern der Geschichte zu vereinfachen. Es schickt einen auf eine Achterbahn der Gefühle von Wut, Frustration und Ekel bis über Freude und Erleichterung. Insgesamt ein tolles Buch, das jeder (religiös oder nicht) lesen sollte.
  • Zum Bewerterprofil von Karolin Buchholz

    Karolin Buchholz

    Thalia Worms

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jahreshighlight!!

    Um ehrlich zu sein, war ich diesem Buch gegenüber anfangs etwas skeptisch. Aber Seite für Seite hat es mich mehr begeistert und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Caroline Schmitt hat einen wirklich schönen und fesselnden Schreibstiel. Monstergott gehört definitiv mit zu meinen bisherigen Jahreshighlights.
  • Zum Bewerterprofil von Lucie Quack

    Lucie Quack

    Thalia Hamburg – AEZ

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Immersiv & ergreifend

    Mit Gott habe ich nicht viel am Hut. Als zögerliche Agnostikerin war mein größter Kontaktpunkt mit dem christlichen Glauben der Jugend- und Kirchenchor in meinem Heimatdorf oder die gelegentliche Doku über Kirchenaussteiger. Gerade deshalb fand ich "Monstergott" so hervorragend. Man wird in eine Weltanschauung geworfen, die ganz anders ist als die eigene und kann sich selber in die Rolle einer durch und durch gläubigen Person hineinveresetzen. Das allein hätte für mich schon für die fünf Sterne gereicht, aber die Komplexizität der Charaktere und der Verlauf ihrer jeweiligen Geschichten machen dieses Buch komplett. Absolute Leseempfehlung, es lohnt sich!
  • Zum Bewerterprofil von Linnéa Weiß

    Linnéa Weiß

    Thalia Neuss – Rheinpark - Center Neuss

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wo endet der Glaube und wo beginne ich?

    In „Monstergott“ beleuchtet Autorin Caroline Schmitt erschreckend genau das Leben in einer Freikirche anhand des Geschwisterpaares Esther und Ben. Beide befinden sich, ohne es voneinander zu wissen, bereits zu Beginn des Buches in einer Art Glaubenskrise und hinterfragen immer stärker ihre Beziehung zu Gott und zum Glauben allgemein. Während es bei Ben um Schuldgefühle aufgrund seiner Sexualität geht, hadert Esther mit dem Frauenbild des Pastors und der Menschen um sie herum. Caroline Schmitt lässt ihre beiden Protagonist*innen anhand ihrer Zweifel immer mehr die Prinzipien der Kirche in Frage stellen und stellt überdeutlich die Gefahren für Psyche, Selbstwert und Gesundheit heraus, die die gefährlichen Wertvorstellungen einer solchen Gemeinschaft mit sich bringt. Besonders aktuell ein wichtiges Thema, da Freikirchen durch Social Media einen enormen Push erleben und jungen Leuten ihre teils sehr fragwürdigen Glaubensansätze ungefiltert im Netz nahelegen. Ein wichtiger Aufruf zum kritischen Hinterfragen was Religion und Glaube darf und welche Rolle die Kirche im eigenen Leben spielen sollte.
  • Zum Bewerterprofil von A. Bertsch

    A. Bertsch

    Thalia Bergisch Gladbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ICH LIEBE CAROLINE SCHMITT

    Schon ihr erstes Buch "Liebewesen" fand ich hervorragend, Monstergott gefällt mir aber noch besser. Allen, die nicht im Thema drin sind, empfehle ich, als Einleitung mal das Video zu Christfluencern von 13 Fragen ZDF Unbubble anzuschauen. Monstergott verhandelt aber nicht nur die modernen Ausprägungen der Religion sondern auch die ganz grundlegenden. Ein Juwel der Gegenwartsliteratur!

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