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Herbstgeschichte Drei Freunde – Lebenswege, Trauma, tiefe Verbundenheit — Roman | Der große neue Roman von Bestsellerautor Sten Nadolny | Autor des modernen Klassikers »Die Entdeckung der Langsamkeit«

8

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.10.2025

Verlag

Piper

Seitenzahl

240

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

355 g

Farbe

Schwarz / Grau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07403-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»›Herbstgeschichte‹ ist ein Roman, der von der Hinfälligkeit, aber auch der Widerstandsfähigkeit des Menschen erzählt. Und der den Spaß an erzählerischen Kapriolen mit einer humanen Botschaft verbindet.« ("Deutschlandfunk - Büchermarkt")
»Nadolny fabuliert sich in diesem wohl austarierten Alterswerk durch sein eigenes literarisches OEuvre.« ("Mannheimer Morgen")
»Nadolny inszeniert ein Vexierspiel unterschiedlicher Versionen einer Geschichte um Liebe und Selbstheilungskräfte.« ("NDR Kultur - Neue Bücher")
»Es ist ein lebenskluges, melancholisches Buch geworden.« ("BR24")
»Es ist ein verdammt kluges Buch geworden.« ("(A) Oberösterreichische Nachrichten")
»Man könnte sagen: Nadolny spaziert lächelnd durch sein ganzes Werk und hebt hier und dort Motive und Ideen auf, die er listig zu einem neuen Roman verstrickt.« ("rbb radio3")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.10.2025

Verlag

Piper

Seitenzahl

240

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

355 g

Farbe

Schwarz / Grau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07403-2

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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  • yellowdog

    5/5

    02.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Marietta

    Ein neues Buch des inzwischen 83jährigen Schriftstellers Sten Nadolny ist ein Ereignis. Die Erzählweise ist überwiegend zurückerinnernd. Ausgangspunkt ist die Begegnung zweier Männer (ein Schauspieler und ein Schriftsteller) mit einer jungen Studentin, die in Schwierigkeiten ist. Daraus entwickelt sich die Handlung über eine längere Zeit und mit Zeitsprüngen. Der Erzählton ist ruhig und abgeklärt. Ehrlich gesagt, wirkt es auch ein wenig altmodisch, aber für Sten Nadolny-Leser wird das sehr in Ordnung sein. Das Geschick und die Raffinesse des Autors sorgen für eine außergewöhnliche Handlung. Diese junge Frau, um die es geht, Marietta, ist rätselhaft und wird es lange bleiben. Das trägt den Roman.

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    07.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht verpassen

    Zwei Freunde und ein junges Mädchen auf dem Weg nach Venedig. So beginnt der Roman über langjährige Freundschafts- und Liebesbeziehungen, der sich trotz der einfachen Geschichte spannend wie ein Krimi liest. Die Charaktere sind unglaublich gut gezeichnet und bergen eine spannende Biographie über die Jahrzehnte. Ein absolutes Meisterwerk. Sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    4/5

    27.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Teilweise zu langatmig

    Der Schauspieler Bruno und der Schriftsteller Michael kennen sich schon seit ihrer Schulzeit und sind befreundet. Auf einer Zugfahrt lernen Sie Marietta kennen, eine geheimnisvolle Kunststudentin, die den Eindruck macht, vor irgendwas auf der Flucht zu sein. Die beiden Männer nehmen sich der jungen Frau an und begleiten Sie bis nach Venedig, wo sie von jetzt auf gleich verschwindet. Viele Jahre später begegnet, Michael ihr bei einer Lesung wieder,doch von der jungen attraktiven Frau ist nichts mehr übrig. Sie ist schwer, krank und hochgradig traumatisiert, dass der Beginn einer lebenslangen Fürsorge und Freundschaft. Auf eine sehr ausführliche Art erzählt der mir dahin unbekannte Schriftsteller, eine Geschichte von Freundschaft, Verlusten, aber auch dem ein oder anderen Geheimnis. Auch wenn mir das Thema sehr gefallen hat, war mir die Geschichte an etlichen Stellen zu ausufernd ,was sich auf den Lesefluss negativ auswirkte.Was mir hingegen gut gefiel war,dass das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wurde. Der Sprecher Peter Kaempfe hat mir sehr gut gefallen.

  • Johanna

    aus München

    3/5

    02.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leider enttäuschend!

    Seltsam blutleer. Es gibt den hochsensiblen, introvertierten Schriftsteller Michael, der sich eine Zweitkarriere als Lebensberater aufgebaut hat. Es gibt den Schulfreund Bruno, einen polternden Schauspieler und Theaterchef, der aufgrund falscher Anschuldigungen (Cancel Culture) sein bisheriges Leben aufgeben muss. Und es gibt Marietta, die eigentlich Irina heißt und für die Polizei gelegentlich als Super Recognizer tätig ist. Sie erkennt Gesichter von Verbrechern sicher. Kriminelle Clans sind daher hinter ihr her. In ihrer Kindheit ist sie sexuell missbraucht worden und schleppt das Trauma und schwer diagnostizierbare körperliche Erkrankungen mit sich herum. Die zwei Männer lernen Marietta/Irina auf einer Bahnfahrt kennen und sind von der jungen Frau fasziniert. Gemeinsam reisen sie nach Venedig. Dort aber verschwindet Marietta. Michael findet sie irgendwann wieder, avanciert zu ihrem Helfer (sie sitzt inzwischen im Rollstuhl), erklärt ihr aber nie seine Liebe. Ein großer Fehler. Der Roman dreht sich um die Liebe, die Perspektiven auf das gelebte Leben, den Wert des Geschichten-Erzählens. Erzählt wird die Geschichte von einem dritten Schulfreund, Titus, der die Unterlagen vom depressiven Michael erhält. Titus kann den Roman nicht beenden. Allerdings meldet sich im Epilog der „nicht erfundene Autor“ (Sten Nadolny) und gibt den Lesern aus der Perspektive des Jahres 2027 einen Überblick über das weitere Leben der Protagonisten. Verschachtelt also und kompliziert. Das könnte reizvoll sein, wenn die Figuren nicht so papieren wirken würden und die Dialoge mehr Pep hätten. Dennoch entwickelt die Geschichte einen gewissen Sog. Schließlich möchte man erfahren, wohin sich Mariettas/Irinas Geschichte entwickelt. Die der männlichen Protagonisten und des Erzählers ist weniger spannend. Viele Querverweise auf Filme und andere Werke und Schauplätze Nadolnys, das Segeln, das Bahnfahren. Leiser Humor zwischendrin, aber auch recht schmalzige und/oder unglaubwürdige Episoden (Titus‘ Liebesgeschichte mit einer Theologin, die ganz zufällig auch die Freundin Irinas/Mariettas ist) und etwas abgeschmackte Kommentare zum realen Zeitgeschehen.

  • Bewertung

    1/5

    23.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alte-weiße-Männer-Perspektive

    Verschachtelte, konstruierte Geschichte, die zwar teils unterhaltsam ist, insgesamt jedoch den Anschein einer einseitig männlichen, rückständigen Perspektive macht. Rassistische und sexistische Züge, die leider unkommentiert und unreflektiert bleiben. Es bleibt unklar, ob dies ein stilistisches Mittel sein soll, jedoch wurde ich beim Lesen vor allem wütend über diese Denk- und Verhaltensweisen der drei alten weißen Männer. Es wäre interessant, was Nadolny damit bewirken möchte, der Mehrwert erschließt sich mir nicht.

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Bewertungen (8)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Alexander S.

    Alexander S.

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Mehr als nur eine Herbstgeschichte

    Eine gefühlvolle Erzählung, die bereits im ersten Kapitel klar macht, dass eine gute Geschichte dazu in der Lage ist, über sich selbst hinauszuwachsen. Sten Nadolny erzählt von Liebe und Freundschaft, von Hilfsbereitschaft, Missbrauch, Krankheit und und und … Vor allem erzählt er uns aber von der Entstehung einer Geschichte, die sich zwischen Fakten und Vermutungen selbst hinterfragt. Leichtfüßig wechselt Nadolny zwischen verschiedenen Erzählperspektiven und weckt dabei in uns Lesenden die selben Fragen, von denen auch seine Charaktere umgetrieben werden. Je weiter wir uns gemeinsam mit Titus, Michael, Iris und Bruno durch die Jahrzehnte tasten, desto immersiver wird das sorgfältig konstruierte Narrativ. Wo beginnt und endet die Erzählung in der Erzählung? Wer erzählt hier von Wem und welche Realität ist denn jetzt die Richtige/Echte/Endgültige? So klar die »Herbstgeschichte« erscheinen mag so offen für Interpretationen ist sie zugleich. Das fühlt sich ein bisschen an wie Christopher Nolans Inception mit ganz viel Baldrian und Fingerspitzengefühl. Man kann dieses wundervolle Buch entspannt weglesen und sich an der netten, unaufgeregten Geschichte erfreuen. Man kann sich aber auch in ihrer Vielschichtigkeit suhlen und den Autor (sowohl den echten als auch den erfundenen) für seine elegante Erzählkunst feiern.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Drei Leben - eine Geschichte

    Stein Nadolnys „Herbstgeschichte“ hat mich bereichert, wobei die unterschiedliche Präsenz des Personals und dessen innere Dialoge besonders hervorzuheben sind. Doch worum geht es? Die Freunde Bruno und Michael, von Beruf Schauspieler und Schriftsteller, lernen im Zug die junge Kunststudentin Marietta kennen. Die Begegnung ist unerwartet und flüchtig, die Reise endet in Venedig, wo Marietta so plötzlich verschwindet, wie sie in das Leben der beiden geraten ist. Jahre später kreuzen sich ihre Wege erneut und aus gesundheitlichen Gründen bedarf Marietta Fürsorge, was tiefgreifende Einschnitte und Veränderungen bedeutet. Eine einnehmende Erzählung, voller stiller Beobachtungen, feiner psychologischer Nuancen und subtiler Spannung. Peter Kaempfes leicht raue, bodenständige Stimme trägt die ruhige nachdenkliche Stimmung des Romans perfekt, angetan lauschte ich.
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Heckhoff

    Sarah Heckhoff

    Thalia Mayersche Bocholt

    Buchhändler*in

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    3/5

    17.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachlich stark - inhaltlich schwächer

    Sten Nadolny ist für mich einer der deutschsprachigen Autoren mit dem schönsten Schreibstil. In dieser Hinsicht überzeugt mich auch die Herbstgeschichte ... Der Inhalt hingegen hat mich doch ein wenig enttäuscht. Mir fehlte der Zauber, den ich in Nadolnys anderen Büchern so geliebt habe. Dazu hatte die Herbstgeschichte für mich leider einen argen 'Alter weißer Mann-Vibe'. Sehr schade!

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