Produktbild: Der Gott des Waldes
Gebraucht - 25%

Der Gott des Waldes Roman

295
25% sparen

19,27 € 26,00 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

1139

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.06.2025

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

590

Maße (L/B/H)

22/15,4/5 cm

Gewicht

813 g

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

The God of the Woods

Übersetzt von

Cornelius Hartz

Sprache

Deutsch

EAN

2710000711902

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

1139

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.06.2025

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

590

Maße (L/B/H)

22/15,4/5 cm

Gewicht

813 g

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

The God of the Woods

Übersetzt von

Cornelius Hartz

Sprache

Deutsch

EAN

2710000711902

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Meisterhaftes Puzzle

    „Der Gott des Waldes“ lässt sich keiner Kategorie zuordnen. Auf den ersten Blick handelt es sich um einen klassischen Vermisstenfall. Im Sommer 1975 verschwindet die dreizehnjährige Barbara Van Laar aus einem exklusiven Feriencamp in den Adirondacks. Der Fall erhält zusätzliche Brisanz, weil vierzehn Jahre zuvor bereits ihr jüngerer Bruder Bear in denselben Wäldern spurlos verschwand. Doch was zunächst wie ein atmosphärischer Thriller beginnt, entwickelt sich zu einem vielschichtigen Familienroman und einer präzisen Studie über Macht, Herkunft und die zerstörerische Kraft verdrängter Wahrheiten. Der Wald ist dabei weit mehr als bloße Kulisse. Er wird zu einem eigenständigen erzählerischen Raum, er bleibt geheimnisvoll, unberechenbar und voller blinder Flecken. Bereits der Titel verweist auf diese Ebene. Pan, der Gott des Waldes, steht seit der Antike für Verwirrung, Angst und den Verlust der Orientierung. Genau dieses Gefühl durchzieht den gesamten Roman. Nicht nur die Figuren verirren sich im Dickicht der Wälder, sondern ebenso in den Irrwegen ihrer Erinnerungen, ihrer Loyalitäten und ihrer Selbsttäuschungen. Liz Moore erzählt auf mehreren Zeitebenen und aus einer Vielzahl von Perspektiven. Was anfangs beinahe überfordernd wirkt, erweist sich bald als ausgesprochen kluge Konstruktion. Jede neue Stimme erweitert den Blick auf das Geschehen, jedes Kapitel fügt dem Gesamtbild ein weiteres Mosaiksteinchen hinzu. Die Autorin vertraut darauf, dass ihre Leserinnen und Leser bereit sind, sich auf dieses erzählerische Puzzle einzulassen. Gerade darin liegt eine der großen Stärken des Romans. Er verweigert einfache Antworten und verlangt Aufmerksamkeit, belohnt diese jedoch mit einer bemerkenswert sorgfältig, fast kunstvoll komponierten Dramaturgie. Besonders gelungen ist die Figurenzeichnung. Kaum eine Person bleibt auf eine einzige Rolle reduziert. Selbst vermeintliche Nebenfiguren gewinnen mit fortschreitender Handlung an Kontur und Bedeutung. Vor allem die weiblichen Charaktere tragen den Roman. Die Ermittlerin Judyta Luptack muss sich in einer von Männern dominierten Polizeiwelt behaupten, während Alice Van Laar unter den Zwängen einer wohlhabenden, aber emotional erstarrten Familie leidet. Auch Barbara entzieht sich bewusst jeder einfachen Einordnung. Sie ist unbequem, widersprüchlich und verletzlich zugleich. Mit großer Sensibilität zeichnet Moore zugleich das gesellschaftliche Klima der 1950er- bis 1970er-Jahre nach. Hinter dem eigentlichen Kriminalfall entfaltet sich eine subtile Analyse sozialer Hierarchien. Die wohlhabende Familie Van Laar verfügt nicht nur über Land und Besitz, sondern auch über erheblichen Einfluss auf Polizei, Angestellte und das gesamte Umfeld. Geld schafft Abhängigkeiten, Schweigen und Loyalitäten, die sich über Generationen fortsetzen. Ebenso eindringlich beschreibt die Autorin die begrenzten Handlungsspielräume vieler Frauen jener Zeit, deren Lebensentwürfe häufig von familiären Erwartungen bestimmt werden. Sprachlich überzeugt der Roman durch eine bemerkenswerte Ökonomie. Moore verzichtet auf überflüssige Ausschmückungen und erreicht gerade dadurch eine enorme atmosphärische Dichte. Kurze, prägnante Kapitelanfänge erzeugen eine latente Spannung, die sich weniger aus spektakulären Wendungen als aus dem konsequent dosierten Informationsfluss speist. Immer wieder enden Kapitel an entscheidenden Punkten, sodass der Roman einen kaum merklichen, aber stetigen Sog entwickelt. Gewiss verlangt diese Erzählweise Geduld. Der Umfang des Buches, die Vielzahl der Figuren und Zeitsprünge machen das Lesen anspruchsvoll, und nicht jede erzählerische Schleife erscheint zwingend notwendig. Dennoch entsteht daraus keine Beliebigkeit, sondern ein bewusst verlangsamtes Erzählen, das den psychologischen und gesellschaftlichen Dimensionen des Stoffes den notwendigen Raum gibt. So erweist sich „Der Gott des Waldes“ letztlich als weit mehr als ein spannender Vermisstenfall. Liz Moore verbindet Elemente des Kriminalromans mit einem Familienepos und einem Gesellschaftsroman von bemerkenswerter Tiefe. Im Mittelpunkt stehen nicht allein die Fragen nach Täter und Opfer, sondern die Mechanismen von Macht, Schuld, Erinnerung und sozialer Ungleichheit. Gerade diese Vielschichtigkeit macht den Roman so eindrucksvoll. „Der Gott des Waldes“ ist kein Pageturner im konventionellen Sinn. Seine Spannung entsteht aus der geduldigen Entfaltung seiner Figuren, aus den feinen Verschiebungen der Perspektiven und aus der Gewissheit, dass jede Wahrheit ihre Vorgeschichte besitzt. Liz Moore ist damit ein außergewöhnlich dichtes, klug komponiertes Buch gelungen.

  • Mareike91

    5/5

    01.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die tragische Geschichte der Familie von Laar

    Inhalt: Die Familie von Laar besitzt und betreibt seit Jahrzehnten ein Naturreservat in den Adirondack Montains. Wie in jedem Sommer findet dort auch 1975 ein Sommercamp für Jugendliche statt. Dieses Mal will auch Barbara, die Tochter der von Laars daran teilnehmen. Eines Morgens liegt sie beim Wachappell nicht in ihrem Bett. Eine riesige Suchaktion beginnt, die Polizei wird alarmiert, doch von Barbara fehlt jede Spur. Wie vor 14 Jahren bei ihrem Bruder Bear, der nie gefunden wurde. Meine Meinung: Nachdem mich "Long Bright River" der Autorin schon total begeistern konnte, war ich gespannt auf ihr neues Werk. Dieses ist zu Recht als Roman deklariert, auch wenn es eine ganze Reihe von Krimimerkmalen aufweist. Die zahlreichen Charaktere des Buches, teils mehr, teils weniger sympathisch, sind allesamt facettenreich und gut gezeichnet. Ich mochte vorallem Barbara, die mit ihrer unangepassten Art ihren Eltern das Leben schwer macht, sowie Tracy, die im Camp endlich mal aus sich herauskommt. Aufgrund der vielen verschiedenen Charaktere sowie der sehr regelmäßigen Zeitsprünge (neben den heutigen Ereignissen spielt auch die Vergangenheit der van Laars eine große Rolle ebenso wie das Verschwinden von Bear) ist es stellenweise schwer den Überblick zu behalten. Hier helfen die Jahreszahlen zu Beginn der Kapitel sehr. Der Plot ist spannend und fesselnd. Obwohl es zum Teil unaufgeregtere Abschnitte im Buch gibt, schafft es die Autorin, den Leser in ihren Bann zu ziehen und nicht zuletzt aufgrund vieler ungeahnter, überraschender Wendungen bei der Stange zu halten. Schluss samt Auflösung sind stimmig und haben mir sehr gut gefallen. Fazit: Stellenweise unaufgeregter, aber nichtsdestotrotz spannender und wendungsreicher Roman, der einen in seinen Bann zieht und für unterhaltsame Lesestunden sorgt.

  • Bewertung

    5/5

    30.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Perfekter Slow-Burn

    Der Gott des Waldes ist für mich der Inbegriff eines Slow Burns. Trotzdem hat mich das Buch schon ab der ersten Seite gecatcht und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Die Spannung baut sich Stück für Stück auf, und die Auflösung war für mich absolut gelungen. Man darf hier aber keinen actionreichen Thriller erwarten. Anfangs haben mich die vielen Charaktere und Zeitebenen etwas verwirrt. Es hat einen Moment gedauert, bis ich alle Personen einordnen konnte. Sobald ich aber richtig in der Geschichte angekommen war, hat genau das den besonderen Reiz des Buches ausgemacht. Die verschiedenen Perspektiven und Verbindungen waren raffiniert und genial umgesetzt. Auch das Setting im Sommercamp hat mir richtig gut gefallen. Zusammen mit den Familiengeheimnissen, dem rätselhaften Verschwinden der Kinder und den vielschichtigen Charakteren entsteht eine besondere Atmosphäre, die einen immer tiefer in die Geschichte hineinzieht. Obwohl das Buch recht lang ist, bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Es hat mich von vorne bis hinten gefesselt und ist für mich ein perfektes Beispiel dafür, wie ein ruhiger Erzählstil trotzdem eine packende Geschichte erschaffen kann.

  • Julia

    5/5

    23.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Klare Leseempfehlung

    Auf der Suche nach einem spannenden Roman, abseits „klassischer Liebeslektüre“ für meinen Urlaub wagte ich mich an „Gott des Waldes“ von Liz Moore heran. Was soll ich sagen? Das Buch hat es nicht bis in den Urlaub geschafft. Aus „ich lese schon einmal kurz rein“ wurde ein unaufhaltbarer Lesefluss, der mich von Anfang an in seinen Bann zog. Das Buch war also gelesen, bevor der Urlaub anfing. Der Fall wird aus verschiedenen Perspektiven und in verschiedenen Jahren erzählt. Moore gelingt es dabei, den Lesefluss aber nicht zu unterbrechen, sondern im Gegenteil höchste Spannung zu erzeugen. Etliche Cliffhanger machen neugierig auf die weitere Lektüre. Als Leserin habe ich bis zum Ende mitgefiebert, Theorien aufgestellt und immer weitere Geheimnisse und Zusammenhänge entdeckt. Von mir ist das Buch eine klare Leseempfehlung!

  • shizu_reads

    5/5

    21.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Hat mich zuverlässig auf jede falsche Fährte gelockt.

    Hochgelobt, oft erwähnt und überall zu sehen – an manchen Büchern kommt man einfach nicht vorbei. Trotz der vielen positiven Stimmen bin ich ohne große Erwartungen an die Geschichte herangegangen. Sie führt in ein Sommercamp, das einer wohlhabenden Familie gehört. Als Barbara, die Tochter der Familie, zum ersten Mal am Camp teilnimmt, verschwindet sie plötzlich spurlos. Gemeinsam mit den verschiedenen Figuren begibt man sich auf die Suche nach Barbara und stößt dabei auf so manches Geheimnis. Gleichzeitig rückt auch das Verschwinden ihres Bruders Bear in den Fokus, der bereits seit 14 Jahren vermisst wird. Die Perspektivwechsel haben mir besonders gut gefallen. Sie eröffnen immer neue Blickwinkel, lassen Theorien entstehen und zeichnen nach und nach ein immer klareres Bild der Figuren und ihrer Verbindungen zueinander. Überraschungen und falsche Fährten gibt es reichlich. Dadurch entsteht eine dichte Atmosphäre, die mich völlig in ihren Bann gezogen hat – drückend wie ein schwüler Sommertag und kaum loslassend. Besonders mochte ich das Erzähltempo. Das Buch kommt für mich ohne Längen aus und wechselt immer wieder geschickt zwischen Bears und Barbaras Verschwinden. Ständig habe ich nach Parallelen und Unterschieden gesucht und mir dieselben Fragen gestellt: Leben sie noch? Hängen die Fälle zusammen? Wer steckt dahinter – und warum? Ein unglaublich spannendes Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Für mich ist absolut nachvollziehbar, warum es so viel Aufmerksamkeit bekommen hat. Eine klare Leseempfehlung.

Kundinnen und Kunden meinen

5

212

4

57

3

15

2

9

1

2

Bewertungen (295)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Auszubildende A. Geißler

    Auszubildende A. Geißler

    Thalia Berlin – Schönhauser Allee Arcaden

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    21.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannung auf mehreren Zeitebenen – unvorhersehbar bis zum Ende

    Manche sagen, es sei tragisch, was der Familie Van Laar widerfahren ist. Andere behaupten sogar, sie hätten es verdient. Vierzehn Jahre nachdem ihr Sohn Bear spurlos in den Adirondack Mountains verschwunden ist, verschwindet nun auch ihre Tochter Barbara – ausgerechnet im selben Sommerlager mitten in der Wildnis. Für viele stellt sich sofort die Frage: Zufall oder steckt mehr dahinter? Liz Moore erzählt in „Der Gott des Waldes“ einen spannenden Thriller, der auf mehreren Zeitebenen und aus unterschiedlichen Perspektiven aufgebaut ist. Genau das macht das Buch besonders fesselnd: Die Kapitel wechseln zwischen Figuren und Zeiten, bleiben dabei aber immer verständlich und gut nachvollziehbar. Oft enden die Kapitel mit kleinen Cliffhangern, sodass man automatisch weiterlesen möchte. Besonders beeindruckend ist, wie die Autorin Spannung mit gesellschaftlichen Themen verbindet. Es geht nicht nur um das Verschwinden zweier Kinder, sondern auch um soziale Ungleichheit, Machtstrukturen und familiäre Geheimnisse. Gleichzeitig stehen starke weibliche Figuren im Mittelpunkt, die der Geschichte zusätzliche Tiefe geben. Ich fand das Buch durchgehend spannend und habe es sehr schnell gelesen, weil man ständig wissen möchte, wie alles zusammenhängt. Besonders gelungen ist, dass das Ende nicht vorhersehbar ist und viele Fragen bis zuletzt offen bleiben. Absolute Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Navina Baur

    Navina Baur

    Thalia Mayersche Köln-Sülz

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    20.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mehr als ein Krimi!

    Es darf mehr als nur ein Krimi sein? "Der Gott des Waldes" von Liz Moore ist teils Kriminalgeschichte, aber vor allem ist es ein stimmungsvolles, tiefgründiges Gesellschaftsportrait, das jeden in seinen Bann zieht!
  • Zum Bewerterprofil von Kupesan Thuraisingam

    Kupesan Thuraisingam

    Thalia Dortmund – Thier-Galerie

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    17.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Extrem cooler Mix aus Krimi und Roman

    Der Gott des Waldes hat mich vor allem durch sein cooles Setting überzeugt, mit einem klassischem Camp in den Bergen. Die Mischung aus Roman und Krimi fand ich richtig gut, weil es nie langweilig wurde. Es war extrem spannend, da ich selbst nie genau wusste, wem ich jetzt trauen kann und wem nicht. Ich kann es definitiv empfehlen.
  • Zum Bewerterprofil von Sonja Köln

    Sonja Köln

    Thalia Cloppenburg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    08.03.2026

    eBook (ePUB)

    Spannend wie ein Krimi

    Liz Moore hat einen fesselnden Schreibstil. Auch wenn die Zeitebenen und Personen wechseln kann man der Geschichte sehr gut folgen, ganz im Gegenteil hält es den Spannungsbogen die ganze Zeit hoch. Die Geschichte ist bemerkenswert und auch taurig, zeigt es einmal mehr, dass Geld nicht alles ist.
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Lempa

    Sarah Lempa

    Thalia Neunkirchen – Saarpark-Center

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    04.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herausragend!

    Ein Roman, der sich bewusst über klassische Genre-Grenzen hinwegsetzt – und genau das macht ihn so reizvoll. Was zunächst als Thriller beginnt, mit dem rätselhaften Verschwinden der 13-jährigen Barbara van Laar im Sommer 1975, entwickelt sich schnell zu einem vielschichtigen Familien- und Gesellschaftsroman, der tiefgreifende Fragen zu sozialer Ungleichheit, Macht und Schuld aufwirft. Moore überzeugt mit einer dichten, atmosphärischen Erzählweise, die die abgelegenen Wälder der Adirondack Mountains lebendig werden lässt. Der Perspektivwechsel zwischen verschiedenen Protagonist:innen ist dabei nicht nur ein Spannungsmittel – er ermöglicht es der Autorin, ein differenziertes Bild der Gesellschaft jener Zeit zu zeichnen. Man hat beim Lesen das Gefühl, einen Film vor Augen zu haben, so bildhaft und präzise sind die Schauplätze und Figuren beschrieben. "Der Gott des Waldes" ist ein absolutes Lesehighlight: literarisch anspruchsvoll, spannend erzählt und thematisch tiefgründig. Ein Roman, der nicht so schnell in Vergessenheit gerät.

Unsere Meinungen

Bewertungen (91)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Der Gott des Waldes