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  • Produktbild: Germania / Kommissar Oppenheimer Band 1
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Gebraucht Band 1

Germania / Kommissar Oppenheimer Band 1 Roman | Der Auftakt der grandiosen historischen Krimi-Reihe

Aus der Reihe Kommissar Oppenheimer
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

90269

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2013

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,7 cm

Gewicht

402 g

Auflage

11. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001138210

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Atmosphärisch dicht, spannend und mit sehr glaubhaft gezeichneten Charakteren (...) Düster. Beunruhigend. Beklemmend. Ein Debüt mit bleibender Wirkung." syndikat - Verein zur Förderung deutschsprachiger Kriminalliteratur 20140204

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

90269

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2013

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,7 cm

Gewicht

402 g

Auflage

11. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001138210

Herstelleradresse

Knaur Taschenbuch
Maria-Luiko-Straße 54
80636 München
DE

Email: service@holtzbrinckverlage.de

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  • Bewertung

    5/5

    20.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    In den Fängen der Nazis

    Kommissar Richard Oppenheimer musste seinen Platz bei der Kripo räumen, weil er Jude ist. Seine Frau Lisa ist Arierin und hat ihn bis jetzt vor dem Schlimmsten bewahren können. Eines Nachts bekommt er Besuch von der Gestapo. Er sieht sich schon im KZ. Doch ein Serienmörder macht Jagd auf junge Frauen. Oppenheimer hatte am Anfang seiner Karriere einen ähnlichen Fall. SS-Hauptsturmführer Vogler hat von diesem Fall Wind bekommen und setzt alle Hebel in Bewegung, damit Oppenheimer ihnen hilft, dass das Morden endlich ein Ende hat. Dem Kommissar bleibt keine Wahl, als der SS zu helfen. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, da der Mörder immer rascher die Frauen schändet und ermordet. Bei diesem Roman habe ich einige interessante Details erfahren. Zum Beispiel war mir nicht bewusst, dass bei Mischehen mit Juden die Familie doch ein wenig vor der Deportation geschützt war. Die Angst und die Ungewissheit habe ich gut bei Oppenheimer gespürt. Die Figuren fand ich sehr gut beschrieben. Vogler hatte doch ein paar wenige menschliche Züge, was mich sehr überrascht hat. Die Szene als Vogler und Oppenheimer auf Göbbels treffen, konnte ich mir sehr gut vorstellen. Zeitweise musste ich das Buch weglegen, da ich mit den Gräueltaten der Nazis meine Mühe hatte.

  • NiWa

    5/5

    20.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein ungewöhnliches Ermittlerteam, 1944 in Berlin

    Berlin 1944. Die Endzeit des Nationalsozialismus bricht an, der Jude Oppenheimer und seine Frau versuchen so gut es geht den Kopf einzuziehen und die Naziherrschaft zu überstehen. Zumindest kann sich Oppenheimer als Mann einer Arierin in ein bescheidenes Leben in ein Judenhaus für’s Erste vor den Nazischergen retten. Bis eines Tages die SS vor der Tür steht. Es ist aber nicht der Abtransport ins gefürchtete KZ, der Oppenheimer bevorsteht, sondern der ehemalige Kriminalkommissar wird für die Ermittlungen in einem Mordfall zu Rate gezogen. Ich habe noch nie einen Kriminalroman gelesen, der während der Naziherrschaft spielt und die ungewöhnliche Konstellation - der jüdische Kommissar, der gemeinsam mit einem SS-Offizier nach einem Serienmörder fahndet - hat mich sofort für sich eingenommen. Kommissar Oppenheimer ist ein gut ausgearbeiteter Charakter und würde man mir erzählen, er hätte tatsächlich gelebt, könnte ich es auf der Stelle glauben! Als vielschichtige Figur ist er mit Schwächen und Stärken ausgestattet und hat sofort meine Sympathie gewonnen. Vogler - Oppenheimers Partner und gefürchteter SS-Hauptsturmführer - wird ebenfalls in Grautönen, wenn auch viel zurückhaltender, abgebildet und es bleibt ein glaubhafter Eindruck von ihm. Der kriminalistische Rahmen ist solide, gut durchdacht, aber für Genrekenner bestimmt nicht allzu aufregend. Schon hier zeigt sich aber die Recherchefertigkeit des Autors, weil er der Zeit von 1944 niemals voraus war und die Ermittlungen ausschließlich auf damaliges Wissen aufgebaut hat. Mich haben aber die historischen Hintergründe in ihren Bann gezogen. Realistisch schildert Gilbers das Leben in Berlin, die täglichen Fliegerbomben, Nächte im Luftschutzbunker und die Stadt selbst, die langsam im eigenen Schutt am Versinken ist. Besonders ist, was der Autor aus historischen Fakten gemacht hat: einen Krimi, der gut unterhalten kann, eingebettet in ungewöhnlich lebendig geschildertes Zeitgeschehen, dass einen in die Trümmerstadt von 1944 versetzt und die damalige Lebenswirklichkeit erahnen lässt.

  • Pepone2212

    5/5

    20.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Auch zum Nachdenken

    Von den Nazis reaktivierter jüdischer Kommissar versucht einen Spagat zwischen der Aufklärung eine Mordserie und dem eigenem Überleben. Ist spannend und macht auch nachdenklich. Kann ich nur Empfehlen. Macht Laune auf mehr von Harald Gilbers...

  • Bewertung

    aus Graz

    5/5

    20.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Germania - Spannung im zerbombten Berlin

    Berlin, 1944. Während Albert Speer seine Pläne für Germania fertig gestellt hat, die Arbeiten jedoch aufgrund des Krieges eingestellt sind, wird Oppenheimer, ein ehemaliger Kriminalkommissar und Jude, herangezogen um an den Ermittlungen zu einem Mord teilzunehmen. Dem Kommissar bleibt keine Wahl, denn jederzeit könnten er und seine Frau verschleppt werden, doch er findet auch gefallen an der Arbeit und dem Fall, der schließlich nicht der einzige bleibt. In einem unsicheren Berlin, unter dem Druck von Parteimitgliedern und den Rätseln, die ein kaltblütiger Mörder ihm stellt, versucht er dort zu überleben, wo Tod und Teufel ständige Begleiter sind. Die Handlung des Buches und die verschiedenen Zusammenhänge sind sehr gut durchdacht, es bleibt interessant und spannend, nicht nur durch den klaren und sehr guten Sprachstil, sondern auch durch den Aufbau, der die Kunst des Irreführens und Wiederaufklärens eines guten Krimis bestens darstellt. Die historischen Details im Buch sind sehr gut recherchiert und bieten einen tollen Einblick in das Berlin der damaligen Zeit. Das Buch ist sehr empfehlenswert und sicherlich ein Hochkaräter unter den aktuellen Werken derselben Gattung.

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    03.12.2014

    Buch (Taschenbuch)

    sehr spannend

    Es ist das Jahr 1944 in Berlin. Richard Oppenheimer, einst, geachteter und erfolgreicher Ermittler der Kriminalpolizei Berlin, lebt mit seiner deutschen Ehefrau Lisa in einem sogenannten Judenhaus. Oppenheimer ist einer der Ersten, der seine Arbeit seiner jüdischen Abstammung wegen verliert. Seither leben Richard Oppenheimer und seine Frau Lisa in ständiger Angst vor dem Abtransport. Nur manchmal traut sich Oppenheimer vor die Tür um seine langjährige Freundin und Vertraute Hilde zu besuchen. Hilde von Strachwitz ist Ärztin. Sie lebt in der von ihrem Onkel, einem Offizier der kaiserlichen Marine um die Jahrhundertwende erbauten Villa am Rand von Schöneberg. Seit Monaten versucht Hilde Oppenheimer zu überreden, Deutschland zu verlassen. Bisher ohne Erfolg. Oppenheimer erzählt Hilde von dem beängstigenden Vorfall der vergangenen Nacht. Er erzählt, wie er Mitten in der Nacht von einem Mann der Gestapo abgeholt wurde. Zu einem Tatort.Er erzählt von dem SS-Mann namens Vogler. Dieser Hauptsturmführer Vogler befiehlt Oppenheimer die Ermittlungen in einem grauenhaften Frauenmord aufzunehmen. Oppenheimer nimmt die äußerst schwierigen und geheimzuhaltenden Untersuchungen auf. "Germania" von Harald Gilbers ist ein sehr spannendes Lesevergnügen

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Bewertungen (13)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Robert Reuter

    Robert Reuter

    OSIANDER Landsberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Berlin 1944. SS-Hauptsturmführer Vogler stößt bei der Suche nach einem Serienmörder an seine Grenzen. Er reaktiviert den jüdischen Kommissar Oppenheimer, dem bewusst ist, dass er um sein Leben ermittelt. Erst recht, wenn er den Fall löst, denn er vermutet den Täter in hohen Nazi-Kreisen. Ein packender Krimi, der, auch wenn die Handlung erfunden ist, die Atmosphäre in der Reichshauptstadt realistisch darstellt: Die sonderbare Normalität des Lebens zwischen den verheerenden Bombardierungen, durch die immer stärker das Grauen durchschimmert. Ambitioniert und spannungsgeladen. 
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.10.2017

    Buch (Taschenbuch)

    So spannend kann Geschichtsunterricht sein

    Ein brutaler Serienkiller treibt sein Unwesen mitten in Berlin. Er tötet Frauen, verstümmelt die Leichen grausam und legt sie ganz demonstrativ vor öffentlichen Denkmälern nieder. Das scheint auf den ersten Blick nicht unbedingt ungewöhnlich oder lesenswert, aber das Besondere an diesem Krimi ist die Zeit, in der er spielt, und die Umstände, die dem Leser ein etwas bizarres Ermittlerpaar zur Seite stellen. Wir befinden uns im Jahre 1944, die Reichshauptstadt ist nahezu zerbombt, die Menschen leiden großen Hunger und die letzten Durchhalteparolen verhallen in den Ruinen, während das Debakel von Stalingrad seine Schatten wirft. SS-Hauptsturmführer Vogler, der mit der Lösung des Falls betraut ist und in seiner Unerfahrenheit nicht wirklich weiter weiß, zieht den jüdischen Ex-Kommissar Oppenheimer hinzu in der Hoffnung, dass dieser ihn auf die richtige Spur führt. Oppenheimer, der mit seiner Frau Lisa in einem sogenannten Judenhaus lebt, ist bewusst, dass sein Leben nur an einem seiden Faden hängt und er bislang aufgrund seiner beruflichen Erfolge und seiner arischen Ehefrau von der Gestapo verschont geblieben ist. Aus diesem Grund zögert er kaum, als Vogler ihm die Zusammenarbeit anbietet, immer in dem Bewusstsein, dass es am Ende für ihn böse ausgehen kann, wenn der Fall gelöst ist. Besonders brisant scheint an diesem Fall auch zu sein, dass der Täter offenbar ein linientreuer Nazi ist und von einflussreichen politischen Kreisen geschützt wird. Dementsprechend ist großes Fingerspitzengefühl gefragt, denn Oppenheimer darf sich immer nur so weit vorwagen, wie es den nationalsozialistischen Ermittlern in den Kram passt. In der Zwischenzeit ist er unermüdlich auf der Suche nach einem Plan, wie er und Lisa fliehen können, und nutzt dafür auch seine neuen Kontakte zum Regime, auch wenn er weiß, dass er mit dem Feuer spielt. Kann ihm das fast Unglaubliche gelingen? Harald Gilbers wagt sich auf ein durchaus schwieriges Terrain, denn Krimis, angesiedelt in Nazi-Deutschland, geraten oft genug in Schräglage. Hier beweist der Autor, dass er ein versierter Erzähler ist, der den Leser mitnimmt in die Vergangenheit – so spannend kann Geschichtsunterricht sein.
  • Zum Bewerterprofil von M. König

    M. König

    Thalia Berlin – WILMA Shoppen

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.04.2014

    Buch (Taschenbuch)

    1944-Berlin-Germania

    Gilbers ist mit "Germania" ein außergewöhnliches Debüt gelungen. Mich als NeuBerliner fessellte "Germania" schon seit den ersten Kapiteln und ließ mich nicht mehr los. Berlin im letzten Kriegsjahr, ein Kommissar der alten,guten Schule und eine unheilvolle Allianz mit dem Bösen markieren einen bemerkenswerten historischen Kriminalfall.
  • Zum Bewerterprofil von Anke Schnöpel

    Anke Schnöpel

    Thalia Hilden

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.02.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Großartiger, politischer Geschichtskriminalroman

    Trotz der fiktiven Handlung wieder mal literarischer Geschichtsunterricht, wunderbar! Eine unfassbare Kriminalgeschichte über einen jüdischen Kommissar, der unter dem Hakenkreuz ermitteln muss, dabei für sich Hoffnung schöpft, das Schöne liebt und wegen seines Ehrgeizes den Fall zu lösen auch schon mal das Grauen, dem er täglich ausgesetzt ist, zu vergessen scheint. Germania gehört zu den Büchern, die man nicht weg legen mag.
  • Zum Bewerterprofil von Gina Weigmann

    Gina Weigmann

    Thalia Brandenburg – Sankt-Annen-Galerie

    Buchhändler*in

    5/5

    02.07.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Germania

    Harald Gilbers bietet in seinem Buch mehr als die spektakuläre Ermittlung und Aufklärung von abscheulichen Serienmorden vor der Kulisse Berlins im letzten Kriegsjahr 1944. Es ist gleichzeitig ein sehr authentisch wirkendes, wenngleich fiktives Bild der von den täglichen Angriffen alliierter Bomber gezeichneten Stadt und ihrer Bewohner. Kriegsschrecken und Leid sowie Terror und Herrschaftswahn lassen sich aus der Sicht der jeweiligen Protagonisten überzeugend nachfühlen. Detailliert, doch ohne zu überlasten geben sorgfältig recherchierte historische Fakten, Ortsbeschreibungen und Personen jener Zeit der spannenden Kriminalhandlung einen überaus treffenden Rahmen. Doch das überraschendste an diesem Buch ist seine Hauptfigur, der suspendierte, jüdische Kommissar Richard Oppenheimer. Ihm, der bisher nur aufgrund glücklicher Umstände der Deportation in ein Konzentrationslager entging, geschieht das undenkbarste, was man sich in der damaligen Zeit wohl vorstellen kann: Die SS beauftragt ihn mit der Ermittlung in einem politisch brisanten Fall. Zusammen mit Kommissar Oppenheimer erhält der Leser dadurch Einblicke in das innerste des Machtapparates des Dritten Reiches und die Ränkespiele zwischen SS, Gestapo und Wehrmacht - Facetten, die in den üblichen Geschichtsbüchern kaum zu finden sind. Der eingebettete Kriminalfall bleibt bis zum Schluss spannungsgeladen und hält immer wieder interessante Wendungen bereit. Das Buch fesselt nicht nur durch seine Handlung und Atmosphäre, es liest sich zudem durch seinen guten Schreibstil sehr flüssig. Auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung für diesen wohl ungewöhnlichsten Berliner Ermittler.

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