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Gebraucht Band 52335

Sterben im Sommer

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.05.2022

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,7/12,3/1,9 cm

Gewicht

218 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001447275

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ihr melancholisch-sanfter, poetischer Grundton berührt in dieser Liebeserklärung an den Vater auf besonders passende Weise. ("Nordwest-Zeitung")
›Sterben im Sommer‹ ist ein essentielles Buch. Zsuzsa Bánk schreibt in intensiven Bildern. ("Bayerisches Fernsehen")
Ein Thema, das wie gemacht ist für Bánks innerlichen Erzählstil, ihre leise, flüsternde Prosa, die sich wellenförmig fortschreibt. Es ist ein sehnender Ton, bittersüß [...] ("Wiener Zeitung")
Wenn Zsuzsa Bánk über die letzten gemeinsamen Tage schreibt, über das Hinnehmen, das Vermissen, so ist es Vaters Biografie und Erinnerung an die Kindheit. ("Kurier")
›Sterben im Sommer‹ ist eine poetische Annäherung an das Unfassbare, eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit dem Verlust eines geliebten Menschen und doch so allumfassend menschlich. ("Nürnberger Zeitung")
Anstelle des schweren Pathos der Trauer, berührt das Buch mit leiser Melancholie: Wir fühlen mit, weil auch wir gemeint sind. ("Basler Zeitung")
Jedes einzelne Lebensende hat existenzielle Wucht und bietet Stoff für ganze Romane. Im Kern ist es das, was Zsusza Bánk uns vor Augen führt. ("Berliner Zeitung")
Die Sprache [...] ist schlank, glasklar, ungetrübt von Klischees und billigen Abschiedsplattitüden, umso deutlicher kommen die schmerzhafte Unruhe und tiefe Wehmut an die Oberfläche. ("Kleine Zeitung")
Geradezu schonungslos offen schreibt Zsuzsa Bánk über ihre Gedanken und über ihre Gespräche mit der Familie. ("Rhein-Neckar-Zeitung")
Dies ist zweifellos eines der traurigsten Bücher des Jahres. Aber auch eines der literarischsten und tröstlichsten. ("Landshuter Zeitung und Straubinger Tagblatt")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.05.2022

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,7/12,3/1,9 cm

Gewicht

218 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001447275

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Nele33

    5/5

    26.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Dicht und beeindruckend

    "Sterben im Sommer " der Autorin Zsuzsa Bánk erzählt die Geschichte einer/ihrer Familie im Umgang mit Sterben, Trauer, dem Umgang mit Verlust, aber auch über das Geschenk des Lebens. Ich mag die ungarische Mentalität sehr und die Autorin Zsuzsa Bánk versteht es wie kaum ein anderer, diese in wunderbare Bilder und Worte zu verpacken. In diesem Buch erleben wir die Autorin als Ich-Erzählerin mit ihrer ganz persönlichen Geschichte im Umgang mit der Krankheit und dem Verlust ihres Vaters. Nach der ersten Krebs-Diagnose vor Jahren schien die Krankheit besiegt um dann mit aller Macht in kürzester Zeit den Vater dahinzuraffen. An dieser Zeit lies mich die Autorin mit einer Offenheit über ihre Gefühle teilhaben, dass es mir manchmal die Luft nahm. Selber habe ich auch schon meine Eltern und andere liebe Menschen verabschieden müssen und habe mich in vielen ihrer Gedanken wieder gefunden. Die Ohnmacht im Krankenhaus, mit überforderten Schwestern und unempathischen Ärzten habe ich selber häufig erlebt. Durch die Rückblenden wurde von Frau Bánk ein rundes Bild auf die familiäre Situation geschaffen, welche vieles ihrer Trauerbewältung und Verhaltensweisen untermalt und verständlich macht. Wieder einmal konnte mich die Autorin mit ihren starken Schreibstil und dem poetischen Einschlag, trotz der Schwere des Themas abholen und begeistern. Von mir eine klare Leseempfehlung, nicht nur in Zeiten der Trauer.

  • Nele33

    5/5

    26.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    "Sterben im Sommer " der…

    "Sterben im Sommer " der Autorin Zsuzsa Bánk erzählt die Geschichte einer/ihrer Familie im Umgang mit Sterben, Trauer, dem Umgang mit Verlust, aber auch über das Geschenk des Lebens. Ich mag die ungarische Mentalität sehr und die Autorin Zsuzsa Bánk versteht es wie kaum ein anderer, diese in wunderbare Bilder und Worte zu verpacken. In diesem Buch erleben wir die Autorin als Ich-Erzählerin mit ihrer ganz persönlichen Geschichte im Umgang mit der Krankheit und dem Verlust ihres Vaters. Nach der ersten Krebs-Diagnose vor Jahren schien die Krankheit besiegt um dann mit aller Macht in kürzester Zeit den Vater dahinzuraffen. An dieser Zeit lies mich die Autorin mit einer Offenheit über ihre Gefühle teilhaben, dass es mir manchmal die Luft nahm. Selber habe ich auch schon meine Eltern und andere liebe Menschen verabschieden müssen und habe mich in vielen ihrer Gedanken wieder gefunden. Die Ohnmacht im Krankenhaus, mit überforderten Schwestern und unempathischen Ärzten habe ich selber häufig erlebt. Durch die Rückblenden wurde von Frau Bánk ein rundes Bild auf die familiäre Situation geschaffen, welche vieles ihrer Trauerbewältung und Verhaltensweisen untermalt und verständlich macht. Wieder einmal konnte mich die Autorin mit ihren starken Schreibstil und dem poetischen Einschlag, trotz der Schwere des Themas abholen und begeistern. Von mir eine klare Leseempfehlung, nicht nur in Zeiten der Trauer.

  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    03.10.2020

    eBook (ePUB 3)

    Wunderschön

    Ein wunderschönes, autobiographisches Buch über das Sterben des eigenen Vaters. Subtile Auseinandersetzung mit dem Thema Tod, Sterben und Trauer und das alles in der unvergleichlich schönen Sprache von Zsuzsa Bank. Absolut empfehlenswert!

  • Edith Berger

    5/5

    22.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    zart und berührend

    „Obwohl wir in Ungarn den hell leuchtenden Sommer gesucht haben, finden wir auch diesmal Krankheit und Tod........Ich bin aufgebrochen, um meinen kranken Vater in seinen Ungarnsommer zu fahren....Ihn noch einmal diesen Walnussbaumsommer spüren zu lassen.....“ Sehr zart und berührend erzählt Zsuzsa Bank über über den Tod. Über den Schmerz, das Loslassen und die Endgültigkeit.

  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    20.09.2020

    eBook (ePUB 3)

    Es ist der heiße Sommer 2018,…

    Es ist der heiße Sommer 2018, der für die Ich-Erzählerin aus „Sterben im Sommer“ viele Tränen, Leid und Trauer bereit hält. Sie erlebt die letzten Tage an der Seite ihres Vaters, der seit Monaten gegen eine unheilbare Erkrankung kämpft. Es ist wie ein letztes Aufbäumen und alle Familienmitglieder klammern sich an eine vage Hoffnung, dass er doch noch weiter leben darf. Zsuzsa Bánk berichtet, wie sie an seinem Bett sitzt und die Vergangenheit Revue passieren lässt. Es sind die schönen Erinnerungen, welche ihr Trost und Zuversicht vermitteln. Doch, was bringt die Zukunft und wie erträgt die Mutter den Verlust? „Weihnachtshaus“ war das erste Buch, welches ich von der Autorin las. Ich wusste also schon, worauf ich mich einlasse. Ihr Schreibstil ist nicht alltäglich und das macht ihre Romane für mich so lesenswert. „Sterben im Sommer“ ist ein sehr persönliches Buch. Die Eltern kamen im Jahr 1956 nach Deutschland und waren die erste Generation der Banks, die sich hier niederließen. Die Heimat Ungarn konnten sie erst nach einigen Jahren wiedersehen. Zsuzsa Bánk lässt viele Stunden der Vergangenheit, die sie mit dem Vater erleben durfte, noch einmal an ihrem inneren Auge vorbeigleiten. Sie hatte ein inniges Verhältnis zu ihm und die Sommertage am Balaton gehörten zu den schönsten Tagen ihres Lebens. „Sterben im Sommer“ schildert die Zeit von der schmerzhaften Diagnose „Krebs“ bis zum Tod. Die Erschütterung, das Nichtwahrhabenwollen, die Verdrängung. Viele Sätze konnte ich doppelt unterstreichen und immer wieder denken: Ja, so war es bei mir auch. Die Gewissheit, die Eltern abgeben zu müssen und die nächste Generation zu sein, ist schwer auszuhalten. Niemand nennt einen mehr „Kind“ und wo soll man anrufen, wenn einem etwas ganz Tolles gelang? Die Zeit vor der Beerdigung und dann dieser Akt, es ist schwer aber auch ein wichtiger Teil des Abschiednehmens. Ich gebe fünf Sterne und empfehle das Buch allen, die ein Elternteil zu Grabe tragen mussten. Ja, ich denke, dass die hier niedergeschriebenen Gedanken Trost und Hilfe sein können. Zumindest helfen sie, dass sich der Blickwinkel ändert.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Claudia Heine

    Claudia Heine

    Thalia Celle

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    5/5

    20.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Aufarbeitung der Trauer um den...

    Aufarbeitung der Trauer um den Verlust des Vaters der Autorin. Ein sehr persönliches Buch.
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unendliche Traurigkeit...

    Wie ist das, wenn der Vater stirbt und ein Elternteil für immer geht? Das beschreibt die erfolgreiche Autorin Zsuzsa Bank sehr eindrucksvoll in ihrem neuen Buch. Sie erzählt vom letzten Sommer des Vaters am Balaton, seiner alten Heimat. Davon, wie der Krebs sich seiner bemächtigt, ihn verändert, ihn schrumpfen lässt. Davon, was das alles mit ihr und ihrer Familie macht, wie es sie alle vereinnahmt. Sie erinnert sich an vieles aus ihrer Kindheit und Jugend, erinnert sich an die starke Bindung zu ihrem Vater. Sie erzählt vom Davor, vom Mittendrin und vom Danach, erspürt minutiös die Befindlichkeiten und die Veränderungen. Sie erzählt auf ihre ganz eigene sezierend-poetische Art, in ihrer typisch tastenden und suchenden Sprache vom Sterben, vom Tod, vom Trauern, aber auch vom Leben danach, wie es eben ist, mit all dem und ohne den einen weiter zu leben.
  • Zum Bewerterprofil von Iduna Tiedemann

    Iduna Tiedemann

    Thalia Delmenhorst

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr persöhnliches, nachdenkliches...

    Sehr persöhnliches, nachdenkliches Buch über den Abschied vom Leben, über den Tod des Vaters. Dieser Text schickt den Leser direkt in die eigene Familie, an die Wurzel der eigenen Gefühle und der ganz privaten Auseinandersetzung mit demThema. Es hat mich tief beeindruckt .
  • Zum Bewerterprofil von Maren Oberwelland

    Maren Oberwelland

    Thalia Varel

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unglaublich bewegend

    Vor wenigen Wochen hat mir eine frühere Freundin, deren Vater in diesem Sommer verstorben ist, gesagt: Die eigenen Eltern sind für einen doch immer irgendwie unsterblich." Und genauso geht es mir auch. Natürlich weiß ich, dass auch meine Eltern irgendwann nicht mehr sein werden, aber ich fühle es nicht. In Bezug auf die Sterblichkeit meiner eigenen Eltern habe ich tief in mir noch immer die kindliche Hoffnung, dass es meine Eltern nicht betrifft, dass meine Eltern unsterblich sind. Zsuzsa Bánk beschreibt in ihrem Buch "Sterben im Sommer" genau diese Situation, das Sterben ihres eigenen Vaters, das sie hart und unvermittelt getroffen hat, obwohl es sich angekündigt hat, obwohl sie, wie wir alle, wusste, dass auch ihr Vater nicht unsterblich ist. Trotzdem erwischt uns der Tod der eigenen Eltern eiskalt. Dieses Buch ist unglaublich persönlich, fast intim. In einem inneren Monolog teilt Zsuza Bánk ihre Gedanken und Gefühle als ihr Vater im Sterben liegt, während der Beerdigung und noch ein Jahr danach. Ich habe eine Ahnung davon bekommen wie es sein kann... und trotzdem werde ich nicht darauf vorbereitet sein, wenn es so weit ist, weil man das niemals ist... "[...] ist es nicht das traurige Los aller Kinder, eines Tages ihre Eltern zu verlieren? Unser Schutzwall bricht ein, der sichere Platz verschwindet, der uns ohne Gegenleistung zustand."
  • Zum Bewerterprofil von Dirk Lengersdorf

    Dirk Lengersdorf

    Thalia Mayersche Heinsberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein traurigschönes, persönliches...

    Ein traurigschönes, persönliches Buch über die unheilbare Krankheit, den Abschied und das Sterben von Zsuzsa Banks Vater. In poetischer Sprache schildert die Autorin ihre Trauer und Wut und schwelgt liebevoll in Kindheitserinnerungen. Sehr bewegend!

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