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Generation haram Warum Schule lernen muss, allen eine Stimme zu geben

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/2 cm

Gewicht

276 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001737956

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/2 cm

Gewicht

276 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001737956

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Kolbergerstr. 22|81679|München|DE
info@hanser.de

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Sollte man gelesen haben!!

Bewertung am 07.01.2023

Bewertungsnummer: 1855413

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Schulsystem und alles, wes darauf folgt ist wie ein Sieb. Privilegien bleiben und alles andere rasselt durch. Manche schaffen es, sich durch die winzigen Löcher zurück auf die sonnenbeschienene Seite des Siebs zu quetschen. Die meisten jedoch bleiben im Schatten zurück. Dort ist es dunkel und kalt. Erkurt scheut sich nicht davor, den Finger in die Wunde zu legen, hineinzubohren und verweist gekonnt auf die Probleme des österreichischen Schulsystems aber auch der Gesellschaft.

Sollte man gelesen haben!!

Bewertung am 07.01.2023
Bewertungsnummer: 1855413
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Schulsystem und alles, wes darauf folgt ist wie ein Sieb. Privilegien bleiben und alles andere rasselt durch. Manche schaffen es, sich durch die winzigen Löcher zurück auf die sonnenbeschienene Seite des Siebs zu quetschen. Die meisten jedoch bleiben im Schatten zurück. Dort ist es dunkel und kalt. Erkurt scheut sich nicht davor, den Finger in die Wunde zu legen, hineinzubohren und verweist gekonnt auf die Probleme des österreichischen Schulsystems aber auch der Gesellschaft.

Crazy

Bewertung am 16.08.2022

Bewertungsnummer: 1768189

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach der Karriere eigentlich selbstverständlich, dass die Frau gut schreiben kann. Super eindrucksvoll wenn man sich mehr mit Migrationserfahrung in Österreich auseinandersetzen will. Wenn man selber einen Migrationshintergrund hat oft sehr bestätigend und an manchen Zeitpunkten tatsächlich auch witzig.

Crazy

Bewertung am 16.08.2022
Bewertungsnummer: 1768189
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach der Karriere eigentlich selbstverständlich, dass die Frau gut schreiben kann. Super eindrucksvoll wenn man sich mehr mit Migrationserfahrung in Österreich auseinandersetzen will. Wenn man selber einen Migrationshintergrund hat oft sehr bestätigend und an manchen Zeitpunkten tatsächlich auch witzig.

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Generation haram

von Melisa Erkurt

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Tobias Groß

Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

Zum Portrait

5/5

Nicht die jungen Menschen sind das Problem, sondern die Institution Schule an sich

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mal Hand aufs Herz. Wenn man den unzähligen Veröffentlichungen der letzten Jahre zum Thema Schule Glauben schenkt, dann werden Schüler*innen immer dümmer, frecher und ignoranter. Manche Autor*innen sehen sogar kriegsähnliche Zustände im Klassenzimmer, Gehorsam und Autorität scheinen nur noch Fremdworte zu sein. Neben der Politik, sind in deren Augen vor allem Schüler*innen mit Migrationshintergrund die Schuldigen am (empfundenen) Untergang der Institution Schule. Nicht so für Melisa Erkurt. Jahrelang unterrichte die bosnisch stämmige Lehrerin und Journalistin an verschiedenen Schulen in Österreichs Hauptstadt Wien. Einige davon waren sogenannte „Brennpunktschulen“, welche berühmt berüchtigt für ihre schwierigen Schüler*innen sind und einen hohen Anteil an migrantisch stämmigen Kindern und Jugendlichen aufweisen. Entgegen aller Vorurteile, war für Erkurt die Arbeit mit diesen jungen Menschen jedoch sehr erfüllend, ging sie doch andere Wegen als die meisten Kolleg*innen. Sie konnte sich mit ihren Schüler*innen identifizieren, sich in diese hinein versetzen und verstehen, warum die meisten so sind, wie sie sind. Das Ergebnis ihrer Erfahrungen ist ‘Generation haram‘, ein erzählendes Sachbuch, welches zu einem neuen Miteinander im Klassenzimmer aufruft. Ungeschönt und direkt prangert es an, warum vor allem migrantische Kinder und Jugendliche ihr volles Bildungspotenzial nicht ausschöpfen können. Per sé. Denn nicht Antipathie gegen Lehrkräfte oder Wissen an sich sind die Probleme, sondern fragwürdige Selbstbilder, elterliche Überforderung und vor allem die Institution Schule an sich – welche diskriminierend und alleinig an den Bedürfnissen einer bildungsaffinen weißen Mittel- und Oberschicht orientiert ist. Melisa Erkurts unglaublich lesenswertes Buch, sollte zur Pflichtlektüre im Lehramtsstudium werden, denn anstatt populistischen Draufschlagens, bietet es realistische Lösungsansätze. Mehr noch: ‘Generation haram‘ öffnet seinen Leser*innen die Augen und macht auf so viele Aspekte aufmerksam, welche auf den ersten Blick normal und nicht beachtenswert, auf den zweiten jedoch ziemlich ausgrenzend und schlichtweg diskriminierend sind. Ein Meilenstein der pädagogischen Literatur.
  • Tobias Groß
  • Buchhändler/-in

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5/5

Nicht die jungen Menschen sind das Problem, sondern die Institution Schule an sich

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mal Hand aufs Herz. Wenn man den unzähligen Veröffentlichungen der letzten Jahre zum Thema Schule Glauben schenkt, dann werden Schüler*innen immer dümmer, frecher und ignoranter. Manche Autor*innen sehen sogar kriegsähnliche Zustände im Klassenzimmer, Gehorsam und Autorität scheinen nur noch Fremdworte zu sein. Neben der Politik, sind in deren Augen vor allem Schüler*innen mit Migrationshintergrund die Schuldigen am (empfundenen) Untergang der Institution Schule. Nicht so für Melisa Erkurt. Jahrelang unterrichte die bosnisch stämmige Lehrerin und Journalistin an verschiedenen Schulen in Österreichs Hauptstadt Wien. Einige davon waren sogenannte „Brennpunktschulen“, welche berühmt berüchtigt für ihre schwierigen Schüler*innen sind und einen hohen Anteil an migrantisch stämmigen Kindern und Jugendlichen aufweisen. Entgegen aller Vorurteile, war für Erkurt die Arbeit mit diesen jungen Menschen jedoch sehr erfüllend, ging sie doch andere Wegen als die meisten Kolleg*innen. Sie konnte sich mit ihren Schüler*innen identifizieren, sich in diese hinein versetzen und verstehen, warum die meisten so sind, wie sie sind. Das Ergebnis ihrer Erfahrungen ist ‘Generation haram‘, ein erzählendes Sachbuch, welches zu einem neuen Miteinander im Klassenzimmer aufruft. Ungeschönt und direkt prangert es an, warum vor allem migrantische Kinder und Jugendliche ihr volles Bildungspotenzial nicht ausschöpfen können. Per sé. Denn nicht Antipathie gegen Lehrkräfte oder Wissen an sich sind die Probleme, sondern fragwürdige Selbstbilder, elterliche Überforderung und vor allem die Institution Schule an sich – welche diskriminierend und alleinig an den Bedürfnissen einer bildungsaffinen weißen Mittel- und Oberschicht orientiert ist. Melisa Erkurts unglaublich lesenswertes Buch, sollte zur Pflichtlektüre im Lehramtsstudium werden, denn anstatt populistischen Draufschlagens, bietet es realistische Lösungsansätze. Mehr noch: ‘Generation haram‘ öffnet seinen Leser*innen die Augen und macht auf so viele Aspekte aufmerksam, welche auf den ersten Blick normal und nicht beachtenswert, auf den zweiten jedoch ziemlich ausgrenzend und schlichtweg diskriminierend sind. Ein Meilenstein der pädagogischen Literatur.

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