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Gott wohnt im Wedding Roman - Der neue Roman der Autorin von "Machandel"

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.03.2019

Verlag

Penguin Hc

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3,5 cm

Gewicht

586 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001755462

Beschreibung

Rezension

»Die Schriftstellerin Regina Scheer gibt, ohne dabei je in Pathos zu verfallen, mit ihrem lesenswerten Roman den Verlierern und Verfolgten eine Stimme.« ("Hamburger Abendblatt, Jan Haarmeyer")
»Ein bewegender Roman.« ("HÖRZU")
»Scheer erzählt ohne Pathos und ohne Sentimentalität, aber mit Wärme, Einfühlungsvermögen und Verständnis für jede ihrer Figuren.« ("Neues Deutschland, Thomas Bruhn")
»Regina Scheers neuer Roman ist großartige Literatur.« ("Lesart. Unabhängiges Journal für Literatur, Frühlingsheft 01/2019, Lena Panzer-Selz")
»Mit ihrer schwelgerisch-episch ausufernden und dennoch spannend erzählten Saga vom einstmals rotem Wedding, ist Regina Scheer ein großer Wurf gelungen.« ("SAX (Dresdner Journal), C. David")

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.03.2019

Verlag

Penguin Hc

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3,5 cm

Gewicht

586 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001755462

Herstelleradresse

Penguin Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Lesepartie

    aus Bielefeld

    5/5

    23.01.2024

    eBook (ePUB)

    Eindrucksvolle Lebensgeschichten

    Ein Mietshaus im Berliner Stadtbezirk Wedding erinnert sich an seine Erbauer und an seine Bewohner. Jahrzehnte der Geschichte, ein kommen und gehen, nur wenige sind dem Haus ein Leben lang treu geblieben wie die mittlerweile über 90jährige Gertrud. Sie ist in dieser Wohnung aufgewachsen, hat zusammen mit ihren Eltern und ihrer Großmutter hier gewohnt. In diesem Haus hat sie die schönsten, aber auch schrecklichsten Momente ihres Lebens erlebt und wenn es nach ihr geht, wird sie auch hier sterben. Das Haus ist heruntergekommen, die letzten anständigen Mieter schon längst ausgezogen. Nun sind in die teils kaum bewohnbaren Wohnungen Familien aus Osteuropa einquartiert worden. Gertrud kommt gut mit allen aus und sie helfen der alten Frau, die ihre Wohnung im oberen Stock nicht mehr verlassen kann. Eines Tages sieht Gertrud vom kleinen Balkon einen alten Mann im Innenhof sitzen. Auf der Stelle weiß sie, wer er ist. Mit ihm kommen schlagartig die Geister der Vergangenheit zurück. „Gott wohnt im Wedding“ erzählt von den Bewohnern eines Mietshauses, das nach und nach verkommt und zum Spielball von Spekulanten wird. Der Roman hat viele Geschichten zu berichten, die irgendwie alle zusammenhängen. Es geht um das Leben während des Dritten Reiches, aber auch um das Leben davor und das Leben in der heutigen Zeit. Es zeigt, dass vieles bleibt wie es immer war. Bis ins kleinste Detail sind die Hintergrundfakten recherchiert. Die Figuren sind nahbar, aufrichtig und aus dem echten Leben. Die Geschichte des Mietshauses erstreckt sich über hundert Jahre hinweg und somit erzählt der Roman auch von vielen Menschen. Ich hatte keinerlei Probleme den unterschiedlichen Handlungssträngen zu folgen. Obwohl der Roman zahlreiche Themen aufgreift, geht es in der Quintessenz nur um eins – eine Heimat zu finden. Der Autorin ist es gelungen einen kleinen Kosmos zu finden, der so viel vom Leben erzählt und daraus ein hervorragendes, lehrreiches und auch unterhaltsames Buch zu schreiben.

  • Roman

    5/5

    17.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hinter der Mauer hat jedes Haus seine Geschichte(n)

    Meine Meinung: „Da stehe ich, mit meinen über 120 Jahren, fest auf Grund und Boden, kann hier nicht weg und komme doch überall hin.“ Mich begleitete anfangs beim Lesen das Gefühl, ein fremder Gast auf einer Hausparty zu sein und es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich im Geschehen bzw. in den Geschichten der einzelnen Bewohner angekommen bin. Diese sind von Regina Scheer mit sehr glaubhaften und berührenden Viten ausgestattet und mich hat die darin erkennbare Liebe zum Detail in ihrer kommunizierten Beobachtungsgabe stark beeindruckt. So wird selbst zu dem erzählendem alten Haus, dessen weiser Klang in Stimme mir sehr gefallen hat, eine ganz persönliche/familiäre Nähe aufgebaut und auch wenn ich den Schreibstil nicht als sehr emotional, sondern eher „dokumentarisch“ bezeichnen würde, entstehen durch die dargestellten Schicksale echte Emotionen beim Lesen und ich fühlte mich oft mit dem Gedanken nach meiner eigenen Definition von „Heimat“ konfrontiert. Das Thema „Vertreibung“ bzw. „Ausgrenzung“ ist ein zentrales Element und wird von der Autorin am Beispiel der Juden und Sinti und Roma, basierend auf einer großartigen Recherche, ebenso lehrreich wie berührend dargestellt. Ihr gelingt es, die einzelnen Schicksale sehr gekonnt/stimmig miteinander zu verknüpfen und sorgt dabei zudem für neue Blickwinkel auf eine Völkergruppe, der ich sicher nicht immer vorurteilsfrei begegnet bin. Fazit: Ein sehr volles aber auch sehr erfüllendes Leseerlebnis, das zeigt, wie sehr sich der Blick hinter die Fassade(n) lohnen kann.

  • Circlestones Books Blog

    5/5

    17.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein epischer Generationenroman, großartig erzählt

    „Jetzt bin ich schon dabei, mich zu erinnern. Das kann ich nicht oft, aber heute muss es sein. Was du weißt, ist nicht verloren.“ (Zitat Seite 311) Inhalt Leo Lehmann ist über 90 Jahre alt, als er mit seiner Enkelin Nira für ein paar Wochen nach Berlin zurückkehrt. Durch Zufall bucht sie ein Hotel im Wedding, wo er zwanzig Jahre lang gewohnt hatte, er war hier geboren. 1948 hat er Berlin verlassen und lebt seither in Israel. Das alte Haus, in dem er während des Krieges eine Zeit lang untergetaucht war, steht noch. Gertrud Romberg, die damals ihn und seine Freunde versteckt hatte, lebt noch immer dort, umgeben von ihren Erinnerungen und den Erinnerungen des Hauses. Die anderen Bewohner wechseln jetzt oft, das Haus soll abgebrochen werden, zuletzt leben hier Flüchtlinge, vor allem Zigeunerfamilien aus unterschiedlichen Ländern, so wie Laila. Seit einem Vorfall, damals im Jahr 1943, hatte Leo keinen Kontakt mehr zu Getrud und eine offene Frage steht immer noch zwischen ihnen. Thema und Genre Ein altes Berliner Haus mit Geschichte, ein zeitgeschichtlicher Generationenroman, der sich auch mit der NS-Zeit in Deutschland auseinandersetzt. Es geht um Familie, Heimat, Fremde, Traditionen und gegen das Vergessen. Charaktere Leo Lehmann steht für die Geschichte einer jüdischen Familie im Nationalsozialismus. Laila Fidler, eine in Polen geborene Sintiza, steht für die Roma und Sinti, die immer wieder versuchten, sesshaft zu werden und doch immer wieder vertrieben wurden. Heute hilft Laila den rechtlosen Frauen bei den komplizierten Behördenwegen. Nira, in Israel geboren und aufgewachsen, sieht ihr Heimatland kritisch. Berlin ist kein Feindbild für sie, trotz der Geschichte ihrer Familie. Es sind lebendige Figuren mit ihren Konflikten und Wünschen, die uns in diesem Roman begegnen Handlung und Schreibstil Im Mittelpunkt steht das alte, baufällige Haus in Berlin Wedding, das sich an seine wechselvolle Geschichte seit der Erbauung erinnert. Damit verbunden ist das Leben seiner unterschiedlichen Bewohner. Es sind die gestrandeten, verfolgten Menschen, aber auch die selbstbewussten Kämpfer, um die es in diesem Roman geht. Am Beispiel von zwei speziellen Familien entwickelt die Autorin ein zeitgeschichtliches Kaleidoskop, welches das Leben mehrerer Generationen aufzeigt. Rückblenden und geschichtliche Abläufe, sowie die Erinnerungen des alten Hauses selbst, runden die Handlung ab. Die Sprache erzählt, geht nahe an die Figuren heran, zeigt auf, beschreibt, malt lebhafte Bilder. Fazit Ein vielschichtiger Generationenroman, in dem es um Zeitgeschichte geht und um die Menschen, deren Schicksal in dieser gefährlichen Zeit darin bestand, irgendwie zu überleben. Ein beeindruckender Appell gegen Vorurteile und für die Menschlichkeit.

  • Bewertung

    aus Großenhain

    5/5

    17.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte die unter die Haut geht

    Die Idee der Geschichte fand ich sehr gut, endlich mal wieder ein Buch für mich. Interessant war „das Haus“ welches selbst erzählte was es über Jahrzehnte kommen u gehen sah. Eine tolle Geschichte die berührt. Ein Stern Abzug vergebe ich, weil es an manchen Stellen zu tief und eher sachlich in die Geschichte der Roma und Sinti ging. Was das Buch zwischenzeitlich wie ein Sachbuch und nicht mehr wie ein Roman erschienen lies.

  • Bewertung

    5/5

    17.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für mich das Buch des Frühjahrs

    Regina Scheer ist, neben Christoph Hein, für mich DIE Autorin, wenn es darum geht, deutsche Geschichte in Romanen erlebbar zu machen. Und das, obwohl "Gott wohnt im Wedding" erst ihr zweites Buch ist. Mit großem Einfühlungsvermögen, historischer Genauigkeit und einem großartigen Schreibsti erzählt sie von Menschen, die im Berliner Wedding wohnen und deren Schicksale durch diverse Epochen hindurch miteinander verbunden sind. Mir ging dieses Buch sehr, sehr nahe und ich kann es auch gar nicht recht beschreiben, weil es mich so beeindruckt hat, dass ich eigentlich immer noch sprachlos bin. Ich wünsche diesem Buch ganz, ganz, ganz viele Leser, weil es den Blick auch auf Menschen lenkt, über die wir ganz schnell irgendwelche Urteile fällen, die doch aber nur Vorurteile sind. Vielleicht wird man durch die Lektüre dieses Buches ein bisschen für unser gesellschaftliches Miteinander sensibilisiert...ich würd es mir wünschen. Frau Scheer, ganz herzlichen Dank für dieses wunderbare Buch.

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Bewertungen (23)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Haike Zimmer

    Haike Zimmer

    Thalia Dresden – Elbe Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.06.2019

    eBook (ePUB)

    Das alte Haus im Wedding

    ... es hat viel zu erzählen und auch seine Bewohner haben ihre Geschichten. Interessant das Leben der Roma und ihr Schicksal unter der Naziherrschaft. Ja, manchmal packt die Autorin viel Sachwissen hinein. Aber das tut dem Roman keinen Abbruch. Er ist lebendig geschrieben und zeigt die unterschiedliche Perspektiven zu Geschichte und Gegenwart auf. Hat mir sehr gut gefallen.
  • Zum Bewerterprofil von Elke Meißner

    Elke Meißner

    Thalia Leipzig

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.03.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gegen das Vergessen

    Ein Haus erzählt Geschichten, erzählt Weltgeschichte. Ein Haus wie ein Baum, Jahresringe als Menschenleben. Ich hörte gebannt den Geschichten von Leo, Laila und Getrud zu. Es ist wieder diese Spannbreite im neuen Roman von Regina Scheer, die mich nicht los ließ, fesselte, auch anrührte, sprachlos machte. Unerwartete Begegnungen brechen Erinnerungen auf. Lassen Sie sich bitte gefangen nehmen und lesen Sie wie gekonnt Regina Scheer Lebensgeschichten verwebt, die wenn sie nicht erzählt werden, ins Vergessen gehen würden.
  • Zum Bewerterprofil von Tobias Groß

    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    27.08.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Haus, zwei Jahrhunderte, unzählige Schicksale

    Wenn Häuser sprechen könnten, was würden sie uns wohl erzählen? Von was für Ereignissen würden sie berichten, was für Momente haben sie erlebt, was für Menschen haben in ihnen gewohnt? Bestimmt würden sie ganze Bücher füllen könnten, denn im Laufe eines Häuserlebens kommt einiges an bemerkenswerten Erlebnissen zusammen. Doch leider sind sie stumm, sie können uns nichts erzählen. Doch reizvoll wäre diese Vorstellung allemal. Wie schön, dass diese Unmöglichkeit in der Literatur real werden kann, denn Regina Scheer hat in ihrem zweiten Roman 'Gott wohnt im Wedding' genau das getan. Sie hat ein fast 150-jähriges Wohnhaus im Berliner Wedding zu einer der Hauptpersonen ihres Buches gemacht. Die Erlebnisse des ‚Alten Hauses‘ bilden den Rahmen für diesen lesenswerten Gesellschaftsroman, welcher sowohl die Vergangenheit, als auch die Gegenwart im Blick hat. In seinen Mauern, haben viele unterschiedliche Menschen gelebt. So wie Leo und Gertrud. Beide über 80 Jahre alt und bis heute miteinander verbunden. Doch während Leo nach Israel ausgewandert ist, blieb Gertrud ihr Leben lang in diesem Haus in der Utrechter Straße wohnen. Beim ersten Berlinbesuch Leos nach über 70 Jahren treffen sie sich erneut, denn eins ist bis heute nicht klar: wer hat Schuld an diesem einen tragischen Ereignis, was alles veränderte und Leo und Gertrud bis heute keine Ruhe lässt? Doch Regina Scheer hat nicht nur die Vergangenheit und deren Auswirkungen auf unsere heutige Zeit verarbeitet, nein. Denn in Form der jungen Roma und Blumenhändlerin Leila, spricht die Autorin die großen Probleme Berlins an: Gentrifizierung, Entmietung, unbezahlbares Wohnen. Gleichzeitig liefert sie eine Fülle an Informationen zur Geschichte der Roma und Sinti. Danach begreift der Leser, warum sie so sind, wie sie sind. Und warum dieses Volk über keine echte Heimat verfügt. Genau so, wie früher die Jüdinnen und Juden. Regina Scheer ist mit 'Gott wohnt im Wedding' ein eindrucksvoller Roman gelungen, ein echter Jahrhundertroman. Die sympathischen Protagonisten und besonders das Haus machen die Lektüre zu etwas Besonderem. Doch leider verfügt das Buch über ein paar unnötige Längen, denn aufgrund der unterschiedlichen Perspektiven werden manche Geschichten mehrfach erzählt. Das ist zwar einerseits interessant, aber andererseits auch ermüdend. Trotzdem ist es ein tolles Buch, dessen Lektüre dem Leser die Augen öffnet und gleichzeitig bestens unterhält.
  • Zum Bewerterprofil von Verena Flor

    Verena Flor

    Thalia Hagen

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.02.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte eines Hauses

    Ein unkonventioneller Roman über die Geschichte eines Hauses und seiner Bewohner, die dem Leser zahlreiche Facetten der Erzählung bietet. Ich habe die Erzählweise als sehr interessant empfunden, wobei es mir manchmal etwas zu langatmig geschildert wurde - daher auch nur vier Musen. Wer aber ein Fan von historischer Korrektheit, hoher Literatur und unkonventionellen Romanen ist, für den ist dieser Titel ein Geheimtipp meinerseits.
  • Zum Bewerterprofil von Jana Torge

    Jana Torge

    Thalia Freital – Weißeritz Park

    Buchhändler*in

    5/5

    04.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein altes Haus erzählt seine Geschichte

    .und das seiner Bewohner. Wir erfahren viele Familiengeschichten und Schicksale, dazu werden auch die Hintergründe erklärt, was ich sehr interessant fand. Dieser Roman hat mich sehr beeindruckt und der Schreibstil sehr gefallen.

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