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Produktbild: Maja & Natascha
Artikelbild von Maja & Natascha
Elyse Durham

1. Maja & Natascha

Maja & Natascha Roman | Einzigartiger, faszinierender Einblick in die Welt des sowjetischen Balletts | Zwei unzertrennliche Schwestern, die zu Konkurrentinnen werden | Beeindruckendes Debüt

Gesprochen von
102
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Nora Schulte

Spieldauer

13 Stunden und 10 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

23.06.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

29

Verlag

HarperCollins

Übersetzt von

Brigitte Jakobeit

Sprache

Deutsch

EAN

9783365013571

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Nora Schulte

Spieldauer

13 Stunden und 10 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

23.06.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

29

Verlag

HarperCollins

Übersetzt von

Brigitte Jakobeit

Sprache

Deutsch

EAN

9783365013571

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  • Michele

    5/5

    31.07.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Wie weit würdest du für deinen Traum gehen?

    unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar Maja & Natascha hat mich wirklich überrascht. Historische Romane gehören eigentlich nicht zu den Büchern, zu denen ich normalerweise greife. Doch die Verbindung aus Geschichte und der Welt des Balletts hat mich sofort neugierig gemacht, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte. Darum geht es: Die Zwillingsschwestern Maja und Natascha verbindet nicht nur ihre Liebe zum Ballett, sondern auch der gemeinsame Traum, mit dem Kirow-Ballett die Welt zu bereisen. Doch als ein neues Gesetz entscheidet, dass nur eine von ihnen die Sowjetunion verlassen darf, wird aus ihrer innigen Verbindung ein schmerzhafter Konkurrenzkampf. Plötzlich müssen beide entscheiden, wie weit sie für ihren Traum und ihre Freiheit bereit sind zu gehen… Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte gefesselt und ich wollte immer weiterlesen. Die Atmosphäre wurde unfassbar authentisch eingefangen. Die Proben, Aufführungen und der enorme Leistungsdruck im Ballett wurden so lebendig beschrieben, dass ich mir alles direkt bildlich vorstellen konnte. Gleichzeitig vermittelt der Roman eindrucksvoll, wie stark der Kalte Krieg und das Leben in der Sowjetunion die Zukunft und die Entscheidungen der Menschen beeinflusst haben. Im Mittelpunkt stehen jedoch die Schwestern Maja und Natascha. Ihre Beziehung hat mich besonders berührt. Man spürt ihre tiefe Verbundenheit, gleichzeitig wächst durch äußere Umstände immer mehr Konkurrenz zwischen ihnen. Beide Figuren wirken unglaublich vielschichtig und authentisch. Stellenweise hat mich aber doch schockiert, wozu die beiden im Laufe der Geschichte bereit waren. Für mich ist Maja & Natascha eine bewegende Geschichte über Familie, Ehrgeiz, Freiheit und die Leidenschaft für Ballett, die mich immer wieder überrascht hat und mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird!

  • frauke_liest

    5/5

    10.07.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Abtauchen in die Welt des russischen Balletts

    Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich habe „Maja und Natascha“ in der Hörbuch-Variante sehr genossen. Die beiden sind russische Zwillingsschwestern vor der Kulisse des kalten Kriegs und Töchter einer Ballerina. Auch sie werden Tänzerinnen und dadurch schließlich Konkurrentinnen, obwohl sie sich kaum näher hätten stehen können. Wir folgen den beiden ausschnittsweise von ihrer Geburt bis in ein mittleres Erwachsenenalter. Besonders gut gefiel mir die Liebe zum Detail der Autorin, sowohl bei der Geschichte selbst als auch der historischen Kulisse. Ich mochte, wie die beiden Protagonistinnen neben den Ballett-spezifischen auch ganz viele Themen streifen, denen Frauen im Laufe ihres Lebens eben so begegnen. Auch die Aneinanderreihung der Lebensepisoden hatte für mich etwas tänzerisches: Erst hinein ins Geschehen, dann etwas zurück in der Zeit und mit Anlauf den Hintergrund verstehen, dann wieder Szenenwechsel. Die Interpretation der Sprecherin hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ihre russische Aussprache hat zusätzlich zum Flair beigetragen und ich fand es sehr angenehm, ihr zu Lauschen. Wer Lust auf eine erwachsene Ballettgeschichte hat, dem sei „Maja und Natascha“ gerne empfohlen.

  • Bewertung

    aus Horn-Bad Meinberg

    5/5

    27.06.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Eintauchen in die Welt des Balletts

    Mit "Maja & Natascha" liegt ein Roman vor, der die geneigten Leser*innen und Hörer*innen in die Welt des sowjetischen Balletts entführt. Im Mittelpunkt der Geschehnisse stehen die beiden Schwestern Maja und Natascha, deren höchster Traum es ist berühmte Balletttänzerinnen zu werden und auf Welttournee gehen zu können. Doch gesetzliche Regellungen machen ihnen einen Strick durch die Rechnung und aus Schwestern werden erbitterte Konkurrentinnen. Wie weit werden beide für ihren großen Traum gehen und werden sie wieder einen Weg zueinander finden? Als Leser*innen und Hörer*innen können wir tief in die Athmosphäre des sowjetischen Balletts der 1950er und 1960er Jahre eintauchen und erfahren nebenbei auch ganz viel über den damaligen Kalten Krieg, der erst zu den Problemen der beiden Schwestern führte. Und wir erfahren viel über Freundschaft, Schwesternschaft, Liebe, Loyalität und Mut. Die Geschichte wird von der Autorin Elyse Durham sehr lebendig und berührend erzählt, so dass es leicht fällt, sich mit den Geschehnissen verbunden zu fühlen. Das Hörbuch wird von Nora Schulte einprägsam eingesprochen und lohnt sich auf jeden Fall.

  • Jürg K.

    5/5

    14.06.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Hinter den Kulissen des Balletts

    Elyse Durhams verwandelt den bewegenden Roman in ein unmittelbares Hörerlebnis, das unter die Haut geht. Beim Zuhören wird man in die faszinierende Welt des sowjetischen Balletts mitgerissen. Nora Schulte schafft es, die klaustrophobische Atmosphäre des Leningrader Ballettinternats und die politische Bedrückung der 1950er Jahre eindringlich hörbar zu machen. Besonders gelungen ist die Unterscheidung der Schwestern, Nuancen in Tonfall, Atem und Betonung lassen Maja und Natascha als eigenständige Persönlichkeiten erscheinen, obwohl sie im Text Zwillinge sind. Die Sprecherin dosiert Tempo und Pausen so, dass die Spannung zwischen Konkurrenz und Zuneigung spürbar bleibt, ohne in Effekthascherei zu verfallen. Gemeinsam träumen die beiden davon, beim Kirow-Ballett zu tanzen und mit der Kompanie nach Amerika zu reisen. Doch ein neues Gesetz erlaubt nur einer von ihnen, das Land zu verlassen. Aus Schwestern werden Konkurrentinnen, aus Nähe wird Distanz. Der Roman funktioniert als Hörbuch besonders gut, weil Stimme und Rhythmus die inneren Konflikte und das Ringen um Freiheit unmittelbar transportieren. Wer sich für historische Familiendramen, Tanz und psychologische Figurenporträts interessiert, findet hier eine fesselnde, emotional dichte Produktion, die lange nachklingt.

  • jam

    4/5

    10.07.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ballett in der Sowjetunion in den Nachkriegsjahren mit viel Zeitgeist.

    "Sie würde Loyalität vortäuschen, weil sie glaubte, dies sei ihre einzige Chance, ihre einzige Möglichkeit, dort zu leben, wo sie geboren war und dennoch das anzustreben, was sie wollte. Sie würde das Spiel mitspielen ..." Kapitel 14 Maja und Natascha wurden unmittelbar vor der Invasion der Nazis in Leningrad geboren, aufgewachsen bei einer Freundin ihrer toten Mutter, haben nur ein Ziel: Ballett! Als Schülerinnen der Waganowa und mit dem Talent ihrer Mutter gesegnet, steht den beiden Mädchen die Tür zum Kirow-Ensemble und internationalen Auftritten offen. Doch ein neues Gesetz verbietet es, dass zwei Mitglieder einer Familie gleichzeitig ins Ausland reisen. Somit ist klar, nur eine kann einen der begehrten Plätze im Kirow bekommen! Eigentlich haben die Zwillinge nur einander und sind wie Pech und Schwefel. Gemeinsam wollten sie ins Kirow! Doch nun macht ihr Heimatland mit seinen Gesetzen sie zu Rivalinnen. Weniger aufgrund von Ehrgeiz, sondern mehr aus Angst um ihre Schwester, trifft Maja eine Entscheidung mit ungeahnten Folgen. Es ist Liebe, die die beiden Schwestern verbindet, und Liebe, die sie zu erbitterten Feindinnen werden lässt. Ich bin ohne jegliches Vorwissen in dieses Buch gegangen. Weder habe ich mich mit Ballett beschäftigt, noch bin ich besonders gut mit der Geschichte der Sowjetunion vertraut. Elyse Durham bringt uns mit "Maja & Natascha" beides näher. Die Harmonie des Tanzes, den Ehrgeiz der Schüler und Schülerinnen, das beinharte Training, aber auch die willkürlichen Gesetze, strengen Regeln und Kontrollen in einem kommunistischen Land. Sie lässt auch immer wieder historische Fakten einfließen. Für mich war es schwer, die Fakten von den fitkiven Teilen der Geschichte abzugrenzen. Manche Ereignisse, die maßgeblich zur Geschichte des Landes beigetragen haben, werden so kurz angedeutet, dass ich mir etwas mehr Information gewünscht hätte, um auch dem Rahmen des Romans gut folgen zu können. Das Buch ist geprägt von großen Zeitsprüngen, erst die dramatische Geburt der Mädchen 1941, dann ihre Jugend an der Waganowa 1958, bis zu jenem schicksalhaften Auftritt - und dann weiter zu 1962. Die Schwestern haben gelernt, mit den Folgen zu leben und versuchen, jede auf ihre Art, damit fertigzuwerden und ein gutes Leben zu führen. Manchmal haben mich die großen Lücken und auch die angedeuteten weltpolitischen Ereignisse etwas verwirrt und auch aus dem Fluss gerissen. Neben dem Ballett handelt der Roman auch viel von der sowjetischen Verfilmung von "Krieg und Frieden", ein interessanter Handlungsstrang. Eine große Unbekannte ist auch der Vater der Mädchen, hier gibt es ebenfalls einige vage Hinweise, aber keine wirkliche Erklärung. "Maja & Natascha" punktet allem mit viel Flair und Einblicken in eine fremde Kultur. Es war manchmal sehr beängstigend zu hören, in welche Bereiche die Regierung Einblick und Einfluss hatte, und zu welchen Taten das die Sowjets brachte. Gerade das wurde in der Dynamik der Zwillingsschwestern sehr gut herausgearbeitet. Fazit: Ballett in der Sowjetunion in den Nachkriegsjahren mit viel Zeitgeist.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Brunhilde Pelzer

    Brunhilde Pelzer

    Thalia Jülich

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.07.2026

    eBook (ePUB)

    Maja und Natascha von Elyse Durham

    Leningrad im Jahr 1958. Die Zwillinge Maja und Natascha träumen von einer Karriere im weltberühmten Kirow-Ballett. Sie werden zu unerbittlichen Gegnerinnen, als nur eine von ihnen aufgenommen werden soll. Spannend und viel geschichtlicher Hintergrund, wie das System in der Sowjetunion funktioniert.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

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    5/5

    29.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tanz zwischen Traum und Wirklichkeit

    Anmut, Perfektion und Applaus, das ist die glanzvolle Seite des klassischen Balletts. Doch hinter dem Vorhang verbergen sich eiserne Disziplin, unerbittlicher Ehrgeiz und nicht selten persönliche Opfer. Leningrad in den frühen 1940er-Jahren. Die gefeierte Balletttänzerin Elisaweta bringt Zwillinge zur Welt. Nach ihrem frühen Tod werden Maja und Natascha von einer engen Freundin und Kollegin liebevoll aufgenommen. Da ihre Ziehmutter selbst Mitglied der Ballettkompanie ist, wachsen die Mädchen praktisch in der Welt des Balletts auf, und schon früh wird deutlich, dass auch ihr Leben dem Tanz gehören wird. Aber der Traum von einer großen Karriere und die Aussicht auf einen einzigen begehrten Platz machen aus den Schwestern erbitterte Konkurrentinnen. Ehrgeiz, Neid und schmerzhafte Entscheidungen treiben sie immer weiter auseinander. Beider Leben verändert sich grundlegend und zwingt jede von ihnen, ihren eigenen Weg neu zu finden. Die persönlichen Schicksale stehen vor dem Hintergrund einer bewegten Epoche, die von den Entbehrungen des Krieges bis zu den Spannungen des Kalten Krieges reicht. Fesselnd und detailreich erzählt. Fühlt sich beim Lesen an, als wäre man direkt dabei.
  • Zum Bewerterprofil von Pauline Witt

    Pauline Witt

    Thalia Bernburg

    Buchhändler*in

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    3/5

    21.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    »Vergebung kam immer nur den Schuldigen zugute.«

    Leningrad, 1958: Die Zwillingsschwestern Maja und Natascha träumen beide davon, beim Kirow-Ballett zu tanzen und eines Tages in Amerika aufzutreten. Doch als ein neues Gesetz entscheidet, dass nur eine von ihnen das Land verlassen darf, wird aus ihrer engen Verbindung eine schmerzhafte Rivalität. Ich hatte mir von „Maja & Natascha“ ehrlich gesagt etwas mehr versprochen, wurde insgesamt aber trotzdem gut unterhalten. Besonders der historische Hintergrund konnte mich überzeugen. Das Leben in der Sowjetunion, die ständige Überwachung und Kontrolle sowie Themen wie Freiheit, Loyalität und Opferbereitschaft werden eindrucksvoll dargestellt. Ganz nebenbei habe ich auch einiges über die Zeit des Kalten Krieges gelernt, was ich besonders spannend fand. Maja und Natascha könnten unterschiedlicher kaum sein und genau das macht ihre Beziehung interessant. Während meine Sympathie für die beiden im Laufe der Geschichte immer wieder wechselte, fand ich ihre Entwicklung grundsätzlich nachvollziehbar. Schade war nur, dass für meinen Geschmack zu viele Nebenstränge und ausführliche politische Erklärungen den Erzählfluss gebremst haben. Dadurch rückte der eigentliche Kern der Geschichte – die Rivalität der beiden Schwestern – immer wieder in den Hintergrund. Insgesamt ein gut recherchierter historischer Roman, der vor allem durch sein Setting und die politischen Hintergründe überzeugt. Ich persönlich hätte mir allerdings gewünscht, dass der Fokus noch stärker auf der Beziehung zwischen Maja und Natascha gelegen hätte, denn genau darin lag für mich das größte Potenzial der Geschichte.

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