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Da sind wir Der neue Roman des Man-Booker-Preisträgers

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2020

Verlag

dtv

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/2 cm

Gewicht

308 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Here We Are

Übersetzt von

Susanne Höbel

Sprache

Deutsch

EAN

2710001897346

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Meister anrührender Szenen: Graham Swift. ("Mannheimer Morgen")
In die Welt des Showgeschäfts mit seinen Licht- und Schattenseiten entführt der britische Bestsellerautor Graham Swift in seinem neuen Buch ›Da sind wir‹. ("ORF 2")
Es ist ein feingesponnenes Buch, welches das Leben aus der Stimmung von besonderen Momenten betrachtet. ("MDR")
Der Brite Graham Swift erzählt in ›Da sind wir‹ eine melancholische Geschichte aus der Varieté-Welt der Kriegs- und Nachkriegszeit. ("Frankfurter Rundschau")
Der Brite Graham Swift weiß, warum Illusionen manchmal lebensrettend sein können. In seinem neuen Roman erzählt er von der Magie des Erzählens. ("WDR 3")
In ›Da sind wir‹ lässt Graham Swift das Varieté der Nachkriegszeit in einer zauberhaften Dreiecksbeziehung noch einmal auferstehen. ("Die Presse am Sonntag")
Graham Swift gewährt in seinem neuen Roman Einblick in das Seelenleben derer, die auf der Bühne stehen. Er handelt von der Sucht nach Beifall und der Einsamkeit trotz Publikum. ("3sat")
Der größte Zauberer, daran besteht kein Zweifel, ist Graham Swift selbst. ("Deutschlandfunk Kultur")
Das Schöne an Graham Swifts Büchern ist, dass er einem gibt, was man will, ohne dass man wusste, das man es wollte. ("Tagesspiegel")
Der englische Romancier erzählt eine Dreiecksgeschichte voller Zaubertricks, Magie, Illusionen und Träume in einem ganz besonderen Sprachstil. ("Radio Bremen")

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2020

Verlag

dtv

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/2 cm

Gewicht

308 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Here We Are

Übersetzt von

Susanne Höbel

Sprache

Deutsch

EAN

2710001897346

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
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  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sommer 1959. Der letzte in den 50er Jahren. Ronnie, Zauberer aus Leidenschaft, bekommt in der Show seines Freundes, dem flinken Jack, seine eigene Nummer. Er bekommt Unterstützung von der bezaubernden Evie White, von nun an seine Assistentin und später seine Verlobte. Doch weshalb wirft Evie noch im selben Sommer ihren Verlobungsring ins Meer? Wie kam Ronnie zur Zauberei? Und was hat es mit Pablo, dem Papagei auf sich? In den 60er Jahren ist nichts mehr so wie es war. Als Evie 75 Jahre alt ist, wirft sie einen Blick auf ihr magisches Leben im Rampenlicht. Und auf die beiden Männer, die stets neben ihr standen. Ein Buch wie der Sommer. Mal wärmt es das Herz, mal sitzt es drückend schwer auf der Brust. Ein zauberhafter Roman für helle Tage.

  • TochterAlice

    aus Köln

    5/5

    20.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hier schreibt Graham Swift…

    Hier schreibt Graham Swift von Zauberern und anderen bunten Vögeln. Auch wenn es zunächst gar nicht so schillernd losgeht in diesem kurzen Roman, der doch alles beinhaltet, was man sich nur wünschen kann! Vor allem eine glasklare Sprache und einen stimmigen, fesselnden Stil, beides bleibt in der exzellenten Übersetzung bestens erhalten! Im Mittelpunkt steht Ronnie, zunächst ein kleiner, verschüchterter Junge, den es zu Beginn der Bombardierungen auf London im Zweiten Weltkrieg - was mehr oder weniger gleichbedeutend mit dem Beginn des Krieges selbst ist - aufs Land verschlägt. Er wird, wie Abertausende anderer britischer Kinder auch, evakuiert und wird von seinen Gasteltern mehr oder weniger verzaubert - denn er kommt mehr oder weniger in ein Paradies. In dem er auch noch das Zaubern lernt. Diese Fertigkeit will er Jahre später zu seinem Beruf machen - gemeinsam mit Jack, seinem Freund aus Armeezeiten, träumt er von einer Karriere auf der Bühne. Zu der dieser ihm irgendwann, mittlerweile zum Moderator einer kleinen Show geworden, ihm tatsächlich verhilft. Und fast auch noch zu einer Braut. Aber eben nur fast. Warum das so ist und wie es kommt, dass Jack ebenso plötzlich von der Bühne verschwindet wie er auf ihr landet - das beschreibt Graham Swift ebenso lakonisch wie fesselnd. Und das Publikum - in diesem Falle wir, die Leser - bleibt mindestens ebenso nachdenklich zurück wie Evie, Ronnies Fast-Ehefrau... Ein überaus lohnendes Stück englischer Literatur, das aus meiner Sicht nur einen einzigen Mangel aufweist: es ist viel zu schnell zu Ende!

  • https://lieslos.blog/

    5/5

    27.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die magische Welt des Showbusiness und vieles mehr…

    „Da sind wir!“ - Ich muss gestehen: mir gefällt der Titel nicht. Er ist nichtssagend bzw. irreführend. Der Originaltitel hingegen,„Here we are“, lässt Bilder vor dem geistigen Auge entstehen. Bilder, die zu der Geschichte passen. Obwohl der Roman nur 159 Seiten hat, geht es um so vieles: Erscheinen und Verschwinden... Illusionen und Tricks... Zauber und Magie... Die Welt des Showbusiness... Mütter und Väter... Beziehungen und Dreieckskonstellationen... Krieg... Kindliche Nöte und Strategien, um mit den Gegebenheiten klar zu kommen... Schuldgefühle... Jack, der Entertainer und Ronnie, der Zauberer, haben sich beim Militärdienst in England kennengelernt. Nach ihrer Militärzeit bleiben sie in Kontakt und 1958 verhilft der als Alleinunterhalter erfolgreiche Jack seinem Freund Ronnie zu einem Engagement in seiner Show im Seebad Brighton. Evie wird Ronnies Assistentin und ... Verlobte. Und dann verschwindet Ronnie... All das erfährt man schon auf den ersten Seiten. Währenddessen lässt Graham Swift beiläufig Andeutungen und Bemerkungen einfließen, die Fragen aufwerfen, den Leser neugierig machen und die Spannung steigern. Dann drosselt er das Erzähltempo und lenkt den Blick in eine andere Richtung. Wir lesen vom Aufwachsen des 1931 geborenen Ronnies in ärmlichen Verhältnissen in London und davon, wie und wo er die Kriegsjahre verbracht hat und wer sein „Zaubermeister“ wurde. Aber Swift erzählt diese Biographie nicht einfach. Er bringt sie uns höchst empathisch nahe und zeigt dabei ein außerordentliches Einfühlungsvermögen in das Innenleben eines Kindes. Standen zu Beginn Neugier und Spannung im Vordergrund, so verfolgt man jetzt mit einer Vielzahl von Gefühlen diesen feinfühligen Schilderungen. Empörung, Traurigkeit, Freude... wunderbar, wie er die verschiedenen Emotionen im Leser zum Klingen bringt. Im weiteren Verlauf erzählt Swift abwechselnd von Ronnie, Evie und Jack. Wie bei einem Puzzle fügen sich die einzelnen Teilchen zu einem Gesamtbild und am Ende ist so manche, aber nicht die entscheidende Frage des Lesers beantwortet. Es ist beeindruckend, was in so einem schmalen Bändchen alles erzählt werden kann. Und nicht nur WAS erzählt werden kann, sondern vor allem, WIE es erzählt werden kann. Graham Swift spielt mit den Zeitebenen und mit den Perspektiven. Fließend und gekonnt schwenkt er den Spot in der Horizontalen zwischen den verschiedenen Protagonisten und in der Vertikalen zwischen den Zeiten hin und her. Kein Wort ist zu viel, keines zu wenig. Die Lektüre verlangt Aufmerksamkeit. Würde man einen Satz überlesen, hätte man etwas verpasst. Klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    22.03.2020

    Hörbuch-Download

    Eine besondere Geschichte

    Der große britische Erzähler hat eine wunderbare kleine Geschichte über Freundschaft, Loyalität und Liebe verfasst. Jeder einzelne der drei Hauptcharaktere fühlt sich nach kurzer Zeit wie ein enger Freund an und die magische Atmosphäre wirkt noch lange nach. Höchster Hörgenuss.

  • Ingrid von buchsichten.de

    aus Erkelenz

    5/5

    13.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im Roman „Da sind wir“ des…

    Im Roman „Da sind wir“ des Engländers Graham Swift wird die 25-jährige Revuetänzerin und Protagonistin Evie White von zwei Männern geliebt. Einer von ihnen ist Jack Robinson, 28 Jahre alt und bereits eine Saison lang als Conférencier im Theater auf dem Brighton Palace Pier erfolgreich. Sein gleichaltriger Freund Ronnie Deane, den er beim Militärdienst kennengelernt hat, interessiert sich schon seit seiner Kindheit für die Zauberei, ist bei der Ausübung seiner Künste aber weniger erfolgsverwöhnt. Bei seinen Auftritten nennt er sich „Pablo“ wie der Papagei, der ihm einmal sehr nahe war und den er vermisst. Jack bietet ihm eine Shownummer im aktuellen Programm unter der Bedingung an, dass er mit einer Assistentin auftritt. Ronnie und Evie lernen sich beim Vorstellungsgespräch kennen. Die gemeinsamen Proben bringen sie einander näher. Während das Publikum immer begeisterter von den Auftritten des Paars ist, beginnen Evie und Jack während einer Abwesenheit von Ronnie eine Liebesbeziehung. Die Haupthandlung spielt Ende der 1950er. Die langen Schatten des Krieges sind verblasst, Kleinkunst und Kino erfreuen sich großer Beliebtheit. Im Seebad Brighton vergnügen sich die Menschen und genießen die entspannte Atmosphäre. Einen besonderen Anziehungspunkt bildet das auf einem der Piers gelegene Theater. Während man auf der Bühne von Gesang, Zauberei, Tanz und Akrobatik mit viel Glitzer und Glanz verwöhnt wird, atmet der Gast vor und nach seinem Besuch die Seeluft ein und hört das Rauschen des Meeres. Gleiches konnte ich bei meinem Aufenthalt vor einiger Zeit auch erfahren. Leider gibt es das Theater heute nicht mehr, aber ebendort bieten sich einige andere Vergnügungen an. Während ich als Leser wenig über die Kindheit von Jack und Evie erfahren konnte, folgte ich Ronnie zu einer für ihn entscheidenden Zeit Anfang der 1940er Jahre. Damals erlebte er eine ganz andere Seite von Familie und Erziehung als die, in der er heranwuchs. Diese Zeit hat sein Denken und Handeln nachhaltig geprägt. Der Ausspruch „Da bin ich“ oder auch „Da sind wir“, den er damals oft gehört hat, vermittelte ihm, dass Glück möglich, aber auch flüchtig ist. Das hat ihn geerdet und nicht nur durch seine Zauberkunst weiß er, dass nicht immer alles, was man zu sehen glaubt, der Realität entspricht. Gleichzeitig hat er es geschafft, einen seiner Träume zu leben und Evie ergänzt nicht nur seine Auftritte, sondern er wünscht sie sich an seiner Seite zur Verwirklichung eines weiteren. Bis er erkennt, was wirklich wichtig ist im Leben. Im Buch „Da sind wir“ erzählt Graham Swift von Schein und Sein und der Flüchtigkeit der Dinge, von glanzvollen Bühnenauftritten und der Zeit jenseits der öffentlichen Bewunderung, in dem die Maskerade abgelegt wird und die Alltagsrollen eingenommen werden. Sein einfühlsam geschriebener Roman verknüpft heitere und tragische Momente, die zeigen, wie schmerzlich und freudig Leben ist. Gerne empfehle ich den Roman weiter.

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Bewertungen (17)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Anja Söllner

    Anja Söllner

    Thalia Hof

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.07.2020

    eBook (ePUB 3)

    Die magische Welt der Illusionen.

    England in den Fünfziger Jahren, im Seebad Brighton treffen drei Künstler aufeinander. Jack ist der unschlagbar witzige Ansager des Varietées, dessen Höhepunkt der Auftritt des großen Pablos ist. Pablo ist der Künstlername Ronnies, beide lernten sich zu Kriegszeiten kennen, aber ein richtiges Einschätzen des Gegenübers bleibt verborgen... Verborgen, wie die ganze geheimnisvolle Geschichte, die damit begann, als Ronnie ein kleiner Junge war und wegen des Krieges zu Pflegeeltern ins sichere Oxford geschickt wurde. Das liebevolle kinderlose Paar ließ ihn die ärmliche Kindheit bei seiner Mutter vergessen und zur großen Überraschung weihte man ihn ein, in die magische Welt der Zauberkünste... Als er auf Evie, trifft beginnt seine Karriere als Meister der Illusionen... Graham Swift ist Booker Preis Träger, seine Werke sind von Leichtigkeit und sprachlicher Eleganz gezeichnet.
  • Zum Bewerterprofil von Sabine van Ahlen

    Sabine van Ahlen

    Thalia Münster – Münster-Arkaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben - eine Illusion

    „Da wären wir.“ Mit diesen Worten pflegt Mrs. Lawrence die Limonade in den Garten zu bringen, den Tee auf den Tisch zu stellen und den Abschluss zahlloser anderer kleiner Verrichtungen zu bekräftigen. Sie sind wie eine kleine Zauberformel, eine Bestätigung, dass alles seine Richtigkeit hat, das Versprochene verlässlich eingetroffen ist und dass man hier und jetzt genau am richtigen Ort ist. „Da wären wir.“ Beglückende Worte für einen achtjährigen Jungen, dessen Leben in prekären Verhältnissen bei einer bitteren und in ihrer Zuneigung bestenfalls schwankenden Mutter und mit einem nur sporadisch anwesenden Seemann als Vater bislang eher von Unsicherheit und Uneindeutigkeit geprägt war. So ist schon seine Identität eine doppelte, denn sein spanischer Großvater vermachte seinem Enkel nicht nur ein leicht exotisches Äußeres, sondern auch einen spanischen Zweitnamen: „Pablo“. So heißt erstaunlicherweise auch der beeindruckende, strahlend bunte Papagei, den sein Vater eines Tages von einer seiner Reisen mitbringt, und der diese Tatsache immer wieder laut bekräftigt: „Ich bin Pablo“. Immerhin scheint sich hier wenigstens einer seiner selbst absolut sicher, bezeichnenderweise allerdings einer, der nur automatisch plappert und nicht denkt. Obendrein verschwindet das faszinierende Tier, von der Mutter prompt verkauft, allzu schnell aus Ronnies Leben, wie alles und alle auf seiner Lebensbühne immer nur ein kurzes Gastspiel zu geben scheinen. Dann ist er unversehens selber verschwunden aus der deprimierenden Welt seiner Mutter, die ihren Sohn 1939, unter dem Eindruck drohender deutscher Bombenangriffe auf London, zu dem liebevollen kinderlosen Ehepaar Lawrence in die altenglische ländliche Idylle schickt. Und in dieser vollkommen anderen, von Wohlstand, Bildung und Zuneigung geprägten Welt, verschwindet das Kind, das Ronnie bisher war, allmählich und vollkommen hinter dem Jungen, der er hier werden darf. Zudem lernt er bei seinem Ziehvater, wie er selber Herr über das Verschwinden werden kann: er wird Zauberer, gibt sich den Künstlernamen Pablo, und wird, zusammen mit dem begnadeten Conferencier Jack und seiner atemberaubenden Assistentin Evie, für eine kurze, rauschhafte Zeit zu einer Berühmtheit in der surrealen Welt des glitzernden Varietés. Unablässig lässt er Evie in immer ausgefeilteren und spektakuläreren Shows vor den Augen eines staunenden Publikums verschwinden und wieder auftauchen, er beherrscht das Geschehen auf der Bühne – aber Evie, seine große Liebe, beherrscht er im wahren Leben nicht. Sie entscheidet sich für Jack. Jedoch bevor Ronnie sie ganz loslässt, vollführt er noch den einen, den endgültigen und vollkommenen Trick…. „Da sind wir“ ist für mich einer der schönsten und anmutigsten und im wahrsten Sinne des Wortes bezauberndsten Romane dieses Frühjahrs. In wunderbar eleganter Sprache zieht uns Graham Swift unwiderstehlich hinein in die schillernde Welt des Varietés und in die lebenshungrige Atmosphäre der Nachkriegszeit und stellt dabei die grundsätzlichste aller Fragen: Was ist das Leben? Als Evie im Alter auf ihr eigenes wechselvolles Leben zurückblickt, beginnt sie zu begreifen: alles Erlebte, alles Erinnerte, alles Gefühlte und Gesagte wird letztlich zur Illusion, so verwirrend und faszinierend, so wahr und gleichzeitig so unwirklich und doppeldeutig wie nur irgendein meisterhafte Trick eines Zauberers auf der Bühne eines Varietés. Was bleibt, ist die Erinnerung an all das, was war und an all jene, die verschwunden sind und - die Sehnsucht nach der verlorenen Magie. „Da sind wir,“ sagt Evie am Ende des Romans. Sie und Jack und Ronnie. Und das ist die größte und tröstlichste aller Illusionen.
  • Zum Bewerterprofil von Susanna Wanke

    Susanna Wanke

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Frau steht zwischen zwei...

    Eine Frau steht zwischen zwei Männern... eine Geschichte, geschrieben vom Leben über Familie, Freundschaft, Liebe, gemeinsame Leidenschaften und dramatische Entscheidungen.
  • Zum Bewerterprofil von Stephanie Bilke

    Stephanie Bilke

    Thalia Poertgen-Herder

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine unaufgeregt, sprachlich elegant...

    Eine unaufgeregt, sprachlich elegant erzählte Geschichte über Liebe, Magie und die Unwägbarkeiten des Lebens. Ein richtig schönes Buch zum Genießen und Entschleunigen.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    06.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Magisch

    England, Brighton Ende der 1950er Jahre. Varietékünstler Jack, Zauberer Ronnie und Tänzerin Evie treten in einer Show auf. Evie ist mit Ronnie liiert, die beiden wollen heiraten. Doch dazu wird es nicht kommen… Literarischer Ausflug in das Künstlermilieu. Der große Romancier Graham Swift schreibt in gepflegter Sprache, erzählt nonchalant von Liebe, Freundschaft, Loyalität und Verlust. Eindrucksvoll!

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