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Über allen Bergen Roman | Ein Lieblingsbuch über die Kraft der Natur und die Berge als Rettung

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

149881

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.11.2024

Verlag

List Hardcover

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,7/12,7/3,6 cm

Gewicht

413 g

Auflage

1 Auflage Auflage

Originaltitel

L’Île haute

Übersetzt von

Marlene Frucht

Sprache

Deutsch

EAN

2710001929634

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

149881

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.11.2024

Verlag

List Hardcover

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,7/12,7/3,6 cm

Gewicht

413 g

Auflage

1 Auflage Auflage

Originaltitel

L’Île haute

Übersetzt von

Marlene Frucht

Sprache

Deutsch

EAN

2710001929634

Herstelleradresse

List Paul Verlag
Friedrichstrasse 126
10117 Berlin
DE

Email: Info@Ullstein-Buchverlage.de

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  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    10.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beruhigende Stille

    Eine bezaubernde Geschichte über die Welt der Berge aus der Sicht eines kleinen Jungen, der sich vor der deutschen Besatzung aus Paris in Sicherheit bringen muss. Besonders gefallen hat mir der ruhige Rhythmus der Sprache, die sich der majestätischen Bergkulisse angleicht. Obwohl das Schicksal des Jungen im Mittelpunkt steht, geht es eigentlich um die Natur und ihren Einfluss auf uns. Sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    5/5

    26.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zuflucht in den Bergen

    Vadim ist gerade erst 13 Jahre alt, als seine familiäre Situation im von den Nazis besetzten Paris sich zuspitzt.Sein Vater hat jüdische Wurzeln, deshalb verliert sein Vater seine Arbeit. Vadims Mutter ist mehr als besorgt, denn ihr Sohn hat nicht nur einen jüdischen Vater, er ist auch an Asthma erkrankt. Mit Hilfe der Nachbarn findet sie eine Pflegefamilie für Vadim: In einem winzigen Bergdorf lebt Vadim ab sofort unter dem Namen Vincent bei Bergbauern. Seine Pflegeeltern behandeln ihn gut, doch Vadim sieht sich dennoch unzähligen Herausforderungen gegenüber. Er kann nicht Ski fahren, kennt die Arbeiten auf einem Bauernhof nicht und hat noch keine Freunde in dieser für ihn völlig unbekannten Umgebung. Vadims Weg in ein neues Leben, sein erwachendes Interesse für die Berge und auch seine erste Liebe - davon berichtet die Autorin in einer wunderbaren und sehr poetischen Sprache. Die Geschichte wird ruhig und souverän erzählt und gibt tiefe Einblicke in das Leben der Menschen, denen ihre Umgebung viel abverlangt, denen die Natur aber auch besondere Geschenke macht.

  • Bewertung

    5/5

    15.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über allen Bergen

    Dies ist ein anderes, ganz besonderes Buch. Schon das Cover führt den Leser in die stille, faszinierende Welt der Berge. Der Schreibstil ist sehr ruhig, gibt detailliert Einblicke in die Landschaft der Berge, die sechs Monate im Jahr mit Schnee bedeckt sind und in das harte Leben der Bewohner des Dorfes, in dem die Zeit still zu stehen scheint. Als Betrachter sieht man das alles mit den staunenden Augen des kleinen Vadim/Vincent, der zu seinem Schutz und zur Genesung von seinen Eltern in diese scheinbar unwirtliche Welt geschickt wird. Vincent lässt sich auf dieses neue, völlig andere Leben ein. Er gewinnt eine kleine Freundin Moinette, von der er vieles lernt. Blanche nimmt ihn beschützend unter ihre Fittiche. Das wirklich Bemerkenswerte an diesem Buch jedoch, ist diese Art und Weise, mit der die Autorin den Leser die Welt von Vincent betrachten lässt. Eine 'weiße' Welt, die in dessen Wahrnehmung jedoch so bunt und vielfältig ist. Ein wirklich gelungenes Buch, mit dessen entspanntem Schreibstil ich mich erst anfreunden musste, dann aber wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen.

  • Martina Meyen

    aus Sankt Augustin

    5/5

    10.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein ganz besonderes Buch

    Anfangs war ich erstaunt über den Schreibstil, dann habe ich mich eingelassen auf das Tempo und die poetische Sprache und dann war ich traurig, als es zu Ende war. Valentine Goby erzählt die Geschichte von dem jüdischen Jungen Vadim, der mit seinen Eltern in Paris lebt und in die französischen Alpen gebracht wird, um dort als Vincent sicher zu leben. Vadim leidet unter Asthma und nicht nur die klare Bergluft sind ein Segen für ihn. In dem kleinen Bergdorf lernt er das einfache Leben kennen. Zum ersten Mal in seinem Leben sieht er die Berge und findet mit Moinette eine kleine Freundin, die ihm vieles beibringt. Auch zu Blanche, die ihm die Mutter ersetzt, baut er eine ganz besondere Beziehung auf. Ich sehe das kleine Dorf mit den liebenswerten Menschen durch Vadims Augen. Er beobachtet viel und ist fasziniert von dem vielen Schnee, der über 6 Monate alles bedeckt. Denn der Winter in den Alpen ist lang und hart. Vadim sieht vieles in Farben, auch der Schnee ist nicht nur weiß. Er ist fasziniert, als im Frühling alles grün wird und auch der Sommer hat seine Reize. Ich finde es so schön, wie detailliert Valentine Goby sowohl die Landschaften als auch die Gedanken und Gefühle von Vadim beschreibt. Sehr unaufgeregt und langsam, einfühlsam und mit dem Blick für die kleinen Dinge. So habe auch ich durch Vadims Augen viel Neues für mich entdeckt und mich in das kleine abgelegene Bergdorf und das einfache Leben verliebt. Ich hätte noch stundenlang weiterlesen können, aber irgendwann musste ich das Buch dann zuklappen. Aber mit einem warmen Gefühl im Bauch und auch wenn ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte, so war es doch gut so und vor allem realistisch, so wie es war.

  • Nina

    aus Sankt Augustin

    5/5

    10.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein ganz besonderes Buch…

    Ein ganz besonderes Buch Anfangs war ich erstaunt über den Schreibstil, dann habe ich mich eingelassen auf das Tempo und die poetische Sprache und dann war ich traurig, als es zu Ende war. Valentine Goby erzählt die Geschichte von dem jüdischen Jungen Vadim, der mit seinen Eltern in Paris lebt und in die französischen Alpen gebracht wird, um dort als Vincent sicher zu leben. Vadim leidet unter Asthma und nicht nur die klare Bergluft sind ein Segen für ihn. In dem kleinen Bergdorf lernt er das einfache Leben kennen. Zum ersten Mal in seinem Leben sieht er die Berge und findet mit Moinette eine kleine Freundin, die ihm vieles beibringt. Auch zu Blanche, die ihm die Mutter ersetzt, baut er eine ganz besondere Beziehung auf. Ich sehe das kleine Dorf mit den liebenswerten Menschen durch Vadims Augen. Er beobachtet viel und ist fasziniert von dem vielen Schnee, der über 6 Monate alles bedeckt. Denn der Winter in den Alpen ist lang und hart. Vadim sieht vieles in Farben, auch der Schnee ist nicht nur weiß. Er ist fasziniert, als im Frühling alles grün wird und auch der Sommer hat seine Reize. Ich finde es so schön, wie detailliert Valentine Goby sowohl die Landschaften als auch die Gedanken und Gefühle von Vadim beschreibt. Sehr unaufgeregt und langsam, einfühlsam und mit dem Blick für die kleinen Dinge. So habe auch ich durch Vadims Augen viel Neues für mich entdeckt und mich in das kleine abgelegene Bergdorf und das einfache Leben verliebt. Ich hätte noch stundenlang weiterlesen können, aber irgendwann musste ich das Buch dann zuklappen. Aber mit einem warmen Gefühl im Bauch und auch wenn ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte, so war es doch gut so und vor allem realistisch, so wie es war.

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  • Zum Bewerterprofil von Ulrike von Bargen

    Ulrike von Bargen

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein neues Leben in Zeiten des Krieges!

    1942 wird der 12 jährige Vadim, Kind russisch/jüdischer Eltern aus Paris in die Berge, in den kleinen Ort Vallorcine, dicht an der Grenze zur Schweiz, verschickt. Ein junges Ehepaar nimmt ihn warmherzig auf. Nun ist er Vincent, der wegen seines Asthmas zur Erholung gekommen ist. Vincent ist fasziniert von der Natur, den Bergen, die er vorher noch nie gesehen hat, und von dem Leben der Menschen, das vom Rhythmus der Jahreszeiten, den Bedürfnissen der Tiere und der rauen, faszinierenden Landschaft geprägt ist. Immer wieder bekommt Vincent zu spüren, dass er eigentlich gar nicht zu diesen Menschen gehört, immer wieder muss er auch fürchten, entdeckt zu werden. Aber immer mehr wird er einer von ihnen. Bis eines Tages der Schutz des Dorfes vor dem Krieg nicht mehr ausreicht. In einer wunderbaren Sprache schildert Goby die Entwicklung des Jungen von dem blassen Pariser Vadim zu Vincent, der durch eine zarte Mädchenfreundschaft Skifahren und vieles mehr lernt, mit den Dorfjungen Mutproben gewinnt, und im Frühjahr beim Almauftrieb dabei ist. Der Leser lernt mit ihm, wie es ist, im Winter durch Lawinentunnel zur Schule zu gehen, ist überwältigt von dem blühenden Reichtum des Frühjahrs und der Kraft der Sonne nach dem langen dunklen Winter. Aber auch sein Heimweh und die Angst vor seiner Enttarnung sind Vincents stete Begleiter. Ein zarter Roman über die Berge und Menschen, die für Manche eine Rettung im Krieg waren.
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Hahne

    Kerstin Hahne

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    leise, stimmungsvoll, poetisch

    Dieser Roman hat eine fast lyrische Sprache, aber reiht sich für mich zudem in das Genre des "Nature Writing" ein - obwohl auch ein historischer Kontext besteht. In drei Kapiteln - überschrieben: Weiß - Grün - Gelb erleben wir Leser*innen drei eindrücklich geschilderte Jahreszeiten im französischen Hochgebirge in der Nähe des Mont Blanc - an der Grenze zur Schweiz.... Es ist das Jahr 1943 und ein kleiner Pariser, namens Vadim Pavlovitch, wird von seiner Mutter über Freunde ins Gebirge geschickt um (offiziell) sein starkes Asthma auszukurieren. Gleichzeitig allerdings ist es auch eine Zuflucht für den Knaben mit jüdischen Vorfahren, der nun in "Vincent" umbenannt, bei mitfühlenden Menschen in einem winzigen Bergdorf bleiben soll. Der zarte, künstlerisch begabte Vadim/Vincent ist ein Synästhetiker, bei dem Worte Farbe annehmen und von der überwältigenden Natur um ihn herum völlig fasziniert. Dort oben in der Einsamkeit der Berge bleibt der meterhohe Schnee sehr lange liegen und die restlichen Jahreszeiten müssen die Menschen vor Ort doppelt so hart arbeiten wie die Stadtbevölkerung, um über die Runden zu kommen. Gleichzeitig sind sie und ihre Empathie aber der Boden, auf den sich der Neuankömmling verlassen kann. Goby`s ruhig-fließender Erzählton, ihre gut recherchierte Beschreibung der Lebensweise im Hochgebirge weitab vom Schuss und ihre liebevoll gezeichneten Figuren wurden von Marlene Frucht stimmungsvoll ins Deutsche übertragen. Wir erleben Vincent`s erwachende Adolezenz, sein Erlernen der Arbeitsabläufe und seine allmähliche Wandlung in ein echtes Dorfkind, als im beginnenden Herbst die zuvor im Hintergrund befindliche Kriegs-Szenerie sich nach vorne schiebt. Die Italiener haben die Berggegend verlassen und nun rücken die Deutschen näher! Das heißt: Vincent muss abrupt wieder zu Vadim Pavlovitch werden und mit seinem Bergvater auf geheimen Kletterwegen zur Schweizerischen Grenze fliehen... Eine leise, naturnah-lyrische Erzählung, die mich zu fesseln verstand!
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fern ab der Stadt

    Vadim ein 12-jähriger jüdischer Junge aus Paris wird zum Schutz vor den Verheerungen des Krieges in das 600 km entfernte Bergdorf Vallorcine geschickt. Es ist Winter, alles liegt verborgen unter einer dichten Schneedecke. Schnell gewöhnt sich Vadim, der dort Vincent heißt, an das einfache Leben, seine Gastfamilie kümmert sich liebevoll. Vadim verbringt unbeschwerte Zeit, wird umsorgt und schließt Freundschaften, erlebt ein erstes verliebt sein. Vadims Leben ist eingebettet in wunderbare Naturbeschreibungen, die durch seine Beobachtungen erleb- und greifbar werden. Die Jahreszeiten geben den Menschen ihren Lebensrhythmus vor, das einstige Stadtkind fühlt sich wohl damit. Und doch greifen die Bedrohungen auch auf diese ländliche Idylle über. Ein leises und poetisches auf besondere Weise berührendes Buch.

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