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Die Tanzenden Roman | Das preisgekrönte Literaturdebüt aus Frankreich. Jetzt als Film bei Amazon Prime!

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.05.2021

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,4/11,8/2,2 cm

Gewicht

228 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Le Bal des Folles

Übersetzt von

Julia Schoch

Sprache

Deutsch

EAN

2710001967759

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Victoria Mas hat mit „Die Tanzenden“ einen besonderen Roman geschaffen. Seine Stärken liegen in der Klar- und Reinheit der Sprache sowie im Umgang mit dem Thema. Der Preis des besten Debuts in Frankreich ist für diesen Roman keinesfalls eine Bürde, denn eine gerechtfertigte Anerkennung für einen starken Debutroman. Lesenswert! ("Schreibelust Leselust")
»Ein vor allem historisch interessantes Buch« ("(A) Buchkultur - Das internationale Buchmagazin")
»Victoria Mas legt einen hochspannenden Roman vor, dessen Handlung sich souverän vor dem geistigen Auge des/der Leser*in entfaltet.« ("berliner-woche.de")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.05.2021

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,4/11,8/2,2 cm

Gewicht

228 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Le Bal des Folles

Übersetzt von

Julia Schoch

Sprache

Deutsch

EAN

2710001967759

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Paris Ende 18. Jahrhundert. Die junge Eugénie stammt aus gutem Hause, ihr Vater ist ein bekannter Notar und Oberhaupt der Familie. Eugénie ist gut erzogen und für die damalige Zeit sehr gebildet. Sie träumt davon Karriere zu machen, was 1885 völlig undenkbar ist für eine Frau. Als herauskommt, dass sie Geister sieht, schleppt sie ihr eigener Vater in die stadteigene Psychiatrie. Trotz ihrer aussichtslosen Lage, sieht sie in der Stationsleitung, der einsamen Geneviève, eine Möglichkeit zur Rettung. Ein spannender Roman für und über Frauen, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    10.02.2021

    eBook (ePUB)

    Wunderschöner Roman über eine furchtbare Wahrheit!

    Veronica Mas versetzt ihre Leser*innen in das Paris des endenden 19. Jahrhunderts. Dort treffen sie auf die Frauen in der Psychiatrie Salpêtrière und ab Seite 1 verzücken diese Frauen. Die Frauen sind sehr empathisch geschrieben und wirken auf die Leser*innen sympathisch, die diese sofort ins Herz schließen. Der Schreibstil hilft hier auch sehr, denn dieser ist sehr nah an den Protagonistinnen und ihren Gedanken und Gefühlen dran. Manchmal könnte man glatt vergessen, dass es sich hier um einen historischen Roman handelt, denn der Stil ist ungleich seinen Genre-Artgenossen. Leicht und angenehm, sodass man sich schnell darin verliert, passt der Schreibstil perfekt zu dem Cover und dem Titel - umso erschreckender ist das was beschrieben wird. Und das ist leider allzu realistisch geschildert. Die Leser*innen merken wie genau Veronica Mas für diesen Roman recherchiert hat und ihr angeeignetes Wissen präsentiert ohne belehrend zu wirken. Der Roman zeigt die dunkle Vergangenheit der psychologischen Behandlung von Frauen auf ohne dabei zu bedrückend zu wirken, denn durch die sympathischen Charaktere und den leichten Schreibstil verliebt man sich schnell in das Buch und möchte es kaum noch aus der Hand legen!

  • Bewertung

    aus Illerkirchberg

    5/5

    03.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Historisch und doch aktuell

    1885 in einer psychiatrischen Anstalt für Frauen, der Salpetriere. In einer Zeit, in der Männer über das Leben von Frauen entscheiden können. Und jede, die anders ist, es besser versteckt oder ansonsten die Einweisung riskiert. Bei all der Trostlosigkeit und Hoffnungslosigkeit geht es aber auch um Frauenfreundschaft und Solidarität. Darum, unsere eigenen Werte und Lebensvorstellungen zu Überdenken. Unseren Weg zu finden und zu gehen. Ein historischer Roman, der einen danbkar macht darüber, dass sich die Zeiten seitdem geändert haben! Jedoch nicht überall. Der Roman regt auch zum Nachdenken an: wie steht es denn heute wirklich mit der Gleichberechtigung? Wie gehen wir mit Andersartigkeit um? In wiefern trauen wir uns, unser Leben nach unseren Vorstellungen zu leben, auch wenn dies von anderen nicht anerkannt wird?

  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    28.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lasset die Geisteskranken tanzen

    Es ist ein interessanter Roman, den man recht schnell durchgelesen hat. Die Beschreibung, wie Eugenie die Toten sieht, ist so detailliert beschrieben, dass man sie schon fast selber fühlen kann. Auch die Emotionen der Protagonisten kann man sehr gut nachempfinden. Es ist eine traurige Geschichte, doch leider nicht ganz unwahr. Frauen wurden dazumal (und werden in einigen Ländern auch heute noch) nicht respektiert und wie Objekte behandelt. Der Ausgang des Buches nimmt leider nicht für alle ein gutes Ende…

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    24.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mir hat was gefehlt

    Die Salpêtrière war wohl die berühmteste Nervenheilanstalt in Europa im 19. Jahrhundert. An Frauen wurden unterschiedliche Untersuchungen und Behandlungen durchgeführt, die mit dem heutigen Wissen wohl kaum zur Besserung ihres psychischen Zustandes führen konnten. Vicoria Mas erzählt in diesem Roman von Frauen, die dort hingebracht wurden, um sie von der Gesellschaft zu separieren, denn für Familien und Ehemänner sind Frauen, die verrückt sind, nicht tragbar. Das Buch erzählt von drei Frauen, die in der Salpêtrière aufeinandertreffen. Louise ist seit drei Jahren in der Psychiatrie nach einem Missbrauch. Eugénie ist erst vor kurzem dort eingeliefert worden, da sie mit Toten und Geistern spricht und dann gibt es noch die Oberschwester Geneviève, die seit 20 Jahren dort arbeitet. Geneviève ist so stolz dort beschäftigt zu sein. Wenn der berühmte Prof. Chacrot in seinen öffentlichen Vorlesungen die Patientinnen vorführt und seine Hypnosen an ihnen demonstriert, dann fühlt Geneviève, dass auch sie dazu beträgt, dass die Salpêtrière und Prof. Chacrot so viel ansehen genießen. Der Roman ist einerseits recht spannend und interessant geschrieben. Die Methoden, die an den Frauen angewendet wurden, fast nicht zu glauben und die Geschichte an sich ganz nett. Jedoch war sie mir dann doch irgendwie zu einfach und oberflächlich, die Protagonistinnen hatten kaum Tiefe. Als Leserin erhält man einen kurzen Eindruck, wie damals psychiatrische Patientinnen behandelt wurden und wie ein Alltag in der berühmten Salpêtrière war. Jedoch war alles irgendwie absehbar. Also ganz überzeugt werden konnte ich leider nicht, dabei hatte ich mich so auf den Roman gefreut.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (123)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Natalie Sommer

    Natalie Sommer

    Thalia Krefeld

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fesselnde und bewegende Geschichte,...

    Fesselnde und bewegende Geschichte, bei der ich an den Seiten klebte. Es hätte gern noch weitergehen können. Ein lebendiger Schreibstil, einfach wunderbar.
  • Zum Bewerterprofil von Ruth Kemper

    Ruth Kemper

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein neuer Buchtipp für Sie!

    Schauplatz Salpétrière, die große Irrenanstalt für Frauen von Paris im Frühjahr 1885.Im Mittelpunkt des Romans stehen drei ganz unterschiedliche Frauen. Zum einen die Oberschwester Geneviève, die sich distanziert aber zuverlässig um ihre Patienten kümmert.Zum anderen Eugénie, gebildet und aus wohlhabendem Hause. Ihr erscheinen die Geister der Toten. Zudem die 16 jährige Louise, die von ihrem Onkel missbraucht wurde.Der Roman zeigt wie schnell unangepasste Frauen in die psychische Anstalt abgeschoben wurden und wie sehr ihr Lebensschicksal von Männern abhing.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Weber-Hänsler

    Ulrike Weber-Hänsler

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Tanzenden

    Was ist normal? Dieser Roman entführt uns nach Paris ins Jahr 1885 und in die bekannteste Nervenheilanstalt Europas "Salpétrière". Junge Mädchen oder erwachsene Frauen - alle die nicht den gesellschaftlichen Normen entsprachen, liefen Gefahr, von ihren Vätern, Männern, Brüdern ins Salpètrière eingeliefert zu werden. So wie es zum Beispiel Louise und Eugénie passiert ist. ihre Schicksale fesseln und machen betroffen gleichermaßen. Aus heutiger Sicht ist es unglaublich, was Frauen erleiden mussten, nur weil sie es wagten, selbst zu denken oder weil sie zu aufmüpfig waren.
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Ulbrich

    Sarah Ulbrich

    Thalia Geretsried

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zugegeben, hätte man mir dieses Buch nicht ans Herz gelegt, ich hätte es nicht gelesen. Denn historische Romane gehören für gewöhnlich nicht zu meinem Lieblingsgenre. Aber Die Tanzenden hat mich gepackt und so lange festgehalten, bis ich es komplett in einem Rutsch gelesen hatte. Es spielt 1885 in Paris. Damals konnten unangepasste Frauen noch in Nervenheilanstalten weggesperrt werden, gemeinsam mit Epileptikerinnen und hysterischen Frauen. So ergeht es auch Eugenie, der Protagonistin, die von ihrem Vater eingeliefert wird. Sehr gelungen, absolute Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Christine Holzner

    Christine Holzner

    OSIANDER Aalen

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.10.2021

    Hörbuch (CD)

    Eine wundbar einfühlsame Geschichte um verschiedene Frauen, die es in eine Nervenheilanstalt im Paris des späten 19. Jahrhunderts verschlägt. Ob Pflegerin, Mörderin oder Medium, all diese Frauen werden von Männern unterdrückt, ausgestoßen und benutzt. Doch nicht alle sind bereit, ihr Schicksal einfach hinzunehmen. Wiebke Puls haucht den Zeilen mit der nötigen Empfindsamkeit Leben ein.

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Bewertungen (15)

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