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Band 32

Dostojewski - Schuld und Sühne

17

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1093

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2026

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

800

Maße (L/B/H)

19/13,8/4,7 cm

Gewicht

567 g

Farbe

Altrosa

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7306-1602-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1093

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2026

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

800

Maße (L/B/H)

19/13,8/4,7 cm

Gewicht

567 g

Farbe

Altrosa

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7306-1602-4

Herstelleradresse

Anaconda Verlag
Unter Kirschen 1A
50827 Köln
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    15.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine zeitlose Kritik an der Vernunftlosigkeit

    „Aus hundert Kaninchen wird niemals ein Pferd und aus hundert Verdachtsgründen niemals ein Beweis." Mit "Schuld und Sühne" kreierte Dostojewski nicht nur seinen wohl bekanntesten Roman, sondern auch eines der meistverkauften Werke russischer Literatur. Die eigentliche Absicht dahinter dürfte allerdings eine andere gewesen sein. Durch das fiktive Kollidieren von skrupellosem Eigennutz und menschlicher Moral sagt der Schriftsteller dem in seiner Zeit neu aufgekommenem Nihilismus bewusst den Kampf an. Eine Philosophie, welche in Dostojewskis späterem Zeitgenossen Friedrich Nietzsche ihren vermutlich populärsten Verfechter fand. Somit ist die Handlung rund um den jungen Raskolnikow zwar durchaus schon etwas in die Jahre gekommen, jedoch heute noch ebenso aktuell wie zur Zeit seiner Entstehung. Fazit: Wer Interesse an Überlegungen rund um Gut und Böse hat, wird hier trotz hoher Seitenanzahl bestimmt keinen Fehlgriff tätigen.

  • Bewertung

    5/5

    25.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wundervoll

    Als ich es gelesen habe war ich nicht unbedingt eine Leseratte, aber dieses Buch fiel mir schwer es aus den Händen zu legen. Ich empfehle jedem Menschen Schuld und Sühne zu lesen. Manche meinen das es mit den vielen russischen Namen schwer ist mitzuhalten, ich würde jedoch eher sagen, dass dadurch der Inhalt prägnanter wird. Mein Lieblingszitat: “Die erste Klasse ist stets die Beherrscherin der Gegenwart, die zweite die der Zukunft.”

  • Bewertung

    5/5

    01.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein super Klassiker. Es lohnt...

    Ein super Klassiker. Es lohnt sich wirklich dieses Buch zu lesen. Dostojewski schreibt gut leserlich und bildlich. Der ganze Roman ist psychologisch, kritisch und spannend. Die Charaktere sind meistens einfühlsam und wirklich gut erarbeitet. Ein Meilenstein und nur zu empfehlen!

  • Bewertung

    5/5

    10.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die zeitlose Frage nach dem moralischen Handeln…

    In Fjodor Dostojewskis „Schuld und Sühne“ erleben wir die düstere Geschichte von Raskolnikow, einem jungen Studenten, der einen Mord begeht, um seine Theorie des „außergewöhnlichen Menschen“ zu beweisen. Während wir ihn auf seiner Reise begleiten, fragen wir uns immer wieder, wie weit wir selbst gehen würden, um das Richtige zu erreichen. Das Buch macht uns bewusst, dass unsere Entscheidungen Folgen haben und fordert uns dazu auf, über unser Handeln nachzudenken. In einer Welt voller Konflikte und Gewalt wird diese Frage noch dringlicher: Ist es gerechtfertigt, unschuldige Menschenleben zu opfern, um vermeintlich größere Ziele zu erreichen? Dostojewski stellt unsere moralischen Überzeugungen infrage und führt uns in die dunklen Abgründe der menschlichen Natur. Gibt es wirklich besondere Menschen, die das Recht haben, Leben zu nehmen, um höhere Ziele zu erreichen? Oder sollten wir unsere Vorstellungen von Moral und Ethik überdenken? „Schuld und Sühne“ ist nicht nur ein Buch, sondern eine Herausforderung, die uns dazu zwingt, über unsere eigenen Werte und Handlungen nachzudenken. Diese Geschichte bleibt lange in unseren Köpfen und regt uns an, die moralischen Grenzen des Handelns zu erforschen.

  • Bewertung

    5/5

    19.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Tief und Psychologisch packend

    Rodion Raskalnikow begeht einen Kapitalen Feheler der in den Rest des Buches verfolgt, das interessante dabei ist der Verfall den seine psyche nimmt. Das wirkt so glaubwürdig dargsetellt also wäre Dostojewski das selbst schon mal passiert. Ganz große Empfehlung und lasst euch nicht vom Namen Dostojewski und der länge des Buches abschrecken es liest sich sehr gut.

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Bewertungen (17)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Albert Schütz

    Albert Schütz

    Thalia Ettlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Wucht!

    Von Kafka bewundert und laut Nietzsche der einzige Psychologe, von dem er noch etwas lernen konnte: Dostojewski ist Klassiker der russischen Literatur. In diesem Roman seziert er die Psyche eines Mörders und dessen mentalen Zusammenbruch; seine düstere Weltanschauung, seine inneren Kämpfe, seine Abgründe. Doch bei Dostojewski geht es auch immer um die Rettung der gequälten Seele! Trotz des Alters des Textes reicht seine Wirkung bis heute. Ich war beeindruckt, wie aktuell und nachvollziehbar die Leiden, Neurosen, Ansichten und (inneren) Konflikte sind, die Dostojewski hier psychologisch brillant durchleuchtet. Für mich ein grandioser Roman, der meine Sicht auf das, was Literatur ist und sein kann, verändert hat. Und Dostojewski hat mich schon aus so mancher Sinnkrise gerettet!
  • Zum Bewerterprofil von Jérôme Wiedenhaupt

    Jérôme Wiedenhaupt

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    "Gehorche, bebendes Geschöpf und wünsche nicht, denn das ist nicht deine Sache!"

    Der Protagonist Rodion Raskolnikoff betrachtet sich trotz dürftiger finanzieller, wie materieller Mittel, als ein über der Gesellschaft stehendes Individuum, dem es obliegt, dass normale Volk nach seinen eigenen moralischen Grundprinzipien zu behandeln. Aufgrund seiner intellektuellen Veranlagung, die ihn vollkommener und wichtiger gegenüber der normalen Masse erscheinen lässt, fühlt er sich als eine Art Übermensch, dem es gewährt ist, seinen Überschuss an Lebenskraft und Macht, in die Entstehung neuer Werte einfließen zu lassen. Anstatt jedoch sein wertvolles Potential, für eine Verbesserung der Bedingungen an der Gesellschaft zu verwenden, nutzt er seine sich selber zugeschriebenen Sonderprivilegien, für den Gedanken an einen Mord. Sein Vorhaben gründet sich auf die These, dass er, der Außergewöhnliche, während der Tat unumschränkter Herr über Verstand und Willen bleiben wird und nicht zu denen gehört, die sich einer Schuld bewusst wären. Sein Mordopfer ist eine geizige, böse und egoistische Pfandleiherin, die für Raskolnikoff den Inbegriff einer " Laus ", einer für ihn wertlos erscheinenden Person darstellt, über deren Leben die außergewöhnlichen Menschen sich einfach hinwegsetzen können. Während des Tatvorgangs überkommt ihn allerdings doch jener Wahnzustand, den er bei sich ausgeschlossen sah, so befällt ihn ein Taumel, die Arme werden kraftlos, sogar sein Beil kann er kaum noch halten. Mit seinem angestrebten Beweis also, zu zeigen, dass er, einem Napoleon ähnlich, die Kontrolle über sich behält, muss er nun feststellen, dass er im grunde selber zu den gewöhnlichen, lediglich die Gattung erhaltenden Menschen zählt. Dieses Scheitern, einer sich selber entworfenen Ideologie, finden wir auch in Dostojewskis Roman, der Jüngling wieder. Auch dort wird eine Idee, welche den Anspruch einer Lebensmaxime erwecken sollte, durch Erfahrungen mit der Gesellschaft, transformiert. Für Arkadij Dolgorukij, den Protagonisten, kommt es jedoch zu einer positiven Angleichung, während das Scheitern Raskolnikoffs fatale Folgen bewirkt. Für den Täter beginnt nun ein Prozess, der einerseits von dem Bemühen geprägt ist, sich selber das Verbrechen zu verheimlichen, aber andererseits, sich auch der unbewussten Strebungen, die zu einem Geständniszwang hinstreben, bewusst zu werden. Genau diesen Konflikt veranschaulicht Dostojewski nun und lässt den Leser diesem traumatischen Leidensweg beiwohnen und schafft es paradoxerweise, sogar gewisse empathische Mitleidsgefühle für den Täter hervorzurufen. Dieser wird nun kurze Zeit später auf das Revier gebeten, allerdings wegen eines anderen, nicht zum Mord in Verbindung stehenden Sachverhaltes. Doch sein paranoider Zustand zeichnet sich bald durch Selbstverrat induzierende Indikatoren aus, so das der ermittlungsführende Staatsanwalt, Porfiriy Petrowitsch, sich nicht nur der Schuld Raskolnikoffs sehr schnell bewusst wird, sondern auch der Faktoren seines psychologischen Geständnisprozesses. In Folge nimmt er die Rolle eines modernen Psychotherapeuten ein, der durch subtile Suggestionen, das Schuldbekenntnis im Täter immer weiter vorantreibt, bis der Täter schließlich selber seine Schuld gesteht. Letztendlich muss Raskolnikoff einsehen, dass sein theoretisches Konstrukt, einer praktischen Überprüfung nicht standhällt. Eine Laus bleibt halt eine Laus Insgesamt ein sehr gelungenes Meisterwerk, welches anregt über Moral und Ethik zu philosophieren, aber auch einen tiefen Einblick in das Bewusstsein eines Täters gibt. Diesen Klassiker sollte man auf jeden Fall einmal gelesen haben.
  • Zum Bewerterprofil von J. Wagner

    J. Wagner

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schuld und Sühne | Verbrechen und Strafe

    Dieses Buch hat mich sehr lange begleitet, und es hat sich absolut gelohnt dranzubleiben. Es zeigt einen tiefen psychologischen Einblick, kritisiert die Gesellschaft, hinterfragt Religionen und wirft philosophische Fragen auf. Man kann noch sehr lange über dieses Werk nachdenken. Es ist ein großer russischer Klassiker schlechthin, und das nicht ohne Grund. Dostojewski hat einen eindringlichen Schreibstil und kann niemals enttäuschen. Ich habe Hermann Röhls Übersetzung von 1912 gelesen, viele Personen bevorzugen aber die modernere Übersetzung von Swetlana Geier. Ich würde dieses Buch aber nicht jedem empfehlen: Man sollte Geduld und Interesse für Klassiker und anspruchsvolle Literatur mitbringen. Ich fand es hilfreich, vorher andere, kürzere Bücher von ihm zu lesen, um festzustellen, ob der Stil mir zusagt (z.B. Weiße Nächte, Die Sanfte).

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