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Zart ist das Fleisch Roman | Die deutsche Ausgabe des Tiktok-Phänomens "Tender is the flesh"

44

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1279

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Morally Grey

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

236

Maße (L/B/H)

19/11,7/2 cm

Gewicht

229 g

Farbe

Koralle / Weinrot

Auflage

2

Originaltitel

Cadáver exquisito

Übersetzt von

Matthias Strobel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47548-5

Beschreibung

Rezension

»Bazterrica ist eine starke Stilistin.
»Eine kühne, schreckliche und unvergessliche Vision der Zukunft.« ("i-D")
»Eine ergreifende Dystopie, die alle lesen müssen.« ("DAZED")
»Ein alarmierendes, ein prophetisches Buch.« ("Words Without Borders")
»Ein unerbittlicher und beunruhigender Blick darauf, wie Menschen ihr Einverständnis zu Gräueltaten geben.« ("Kirkus Review")
»Fesselnd und düster, mit einem wahrhaft überraschenden Ende. Und es könnte allen die Lust auf Bacon-Sandwichs verderben.« ("The Times")
»Dieser Roman brennt sich ein und hinterlässt eine Spur der Verwüstung.« ("Booklist")

Produktdetails

Verkaufsrang

1279

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Morally Grey

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

236

Maße (L/B/H)

19/11,7/2 cm

Gewicht

229 g

Farbe

Koralle / Weinrot

Auflage

2

Originaltitel

Cadáver exquisito

Übersetzt von

Matthias Strobel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47548-5

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    5/5

    30.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr gutes Buch

    Der Schreibstil war anfangs gewöhnungsbedürftig, aber die Geschichte dahinter ist so unfassbar wichtig. Sehr gut umgesetzt und das Ende war so authentisch wie schockierend. Sehr guter Kurzroman

  • Bewertung

    aus Dresden

    5/5

    29.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Absolut großartig

    Die Geschichte einer Welt, in der (Fleisch)Konsum so zieltreffend und interessant kritisiert wird, gibt es nur selten. Ebenso wie das Themen Moral und Eigeninteresse durch den Protagonisten verkörpert werden, waren äußert spannend zu lesen.

  • Bewertung

    5/5

    30.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    JedeR sollte dieses Buch lesen!

    Dieses Buch ist so wichtig! Ich habe es auf Instagram entdeckt, da wurde es als ekelhaft und absurd beschrieben. Ich habe es komplett anders empfunden. Es spiegelt unsere Welt auf so kuriose Weise wieder - ein Meisterwerk!

  • Bewertung

    5/5

    17.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ekelhaft gut

    Ein hochliterarischer Horrorroman, ohne dass das Blut hektoliterweise fließt. Das Buch ist echt erschreckend und unglaublich beklemmend und ein toller Spiegel zum heutigen Fleischkonsum.

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    07.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Großartig!

    WIE DIE SCHWEINE Agustina Bazterrica Marcos arbeitet in einer Schlachterei. Er ist dafür verantwortlich, dass der Betrieb reibungslos läuft und die Schlachtungen ordnungsgemäß durchgeführt werden - schließlich ist Fleisch heutzutage ein kostbares Gut. Nachdem ein Virus damals alle Tiere befallen hatte und sowohl Nutz- als auch Haustiere notgeschlachtet werden mussten, wurde Fleisch zu einem nahezu unbezahlbaren Luxus. Doch der Heißhunger auf Fleisch blieb: Menschen begannen sich gegenseitig zu überfallen, bis schließlich die Entscheidung getroffen wurde, Menschen zu züchten, um die Rolle der Nutztiere zu übernehmen. „In einigen Ländern verschwanden massenweise Immigranten. Immigranten, Obdachlose, Arme. Sie wurden verfolgt und geschlachtet. Legalisiert wurde dieses Vorgehen, als die Regierungen unter Druck gesetzt wurden von einer millionenschweren Industrie, die zum Stillstand gekommen war. Die Schlachthöfe wurden entsprechend angepasst. Es dauerte nicht lange, da wurden sie wie Vieh gezüchtet, um die massive Nachfrage nach Fleisch zu stillen.“ (S. 15) Privat ist Marcos ein ganz normaler Mann, der mit den Lasten seines Lebens kämpft: Er trauert um seinen verstorbenen Sohn, seine gescheiterte Ehe und kümmert sich um seinen dementen Vater. Agustina Bazterrica hält uns mit diesem erschreckenden und eindringlichen Roman einen Spiegel vor: Überbevölkerung, Pandemien - und mittendrin der Mensch, der sich nur um seine nächste Mahlzeit sorgt. Das Buch wurde mir empfohlen und der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht. Ich habe es mit großem Interesse gelesen. Es ist eine herausragende Dystopie, die eine unaufhaltsame Sogwirkung entfaltet. Keine Minute konnte ich mich dem Buch entziehen, selbst wenn es mich stellenweise abgestoßen hat. Sieht so unsere Zukunft aus? Ganz besonders gut gefiel mir außerdem das Cover des Buches: Rohes Fleisch in einem Frischhalte-Beutel. Der weiße, matte Druck sieht aus wie ein Papier-Etikettaufkleber im Supermarkt und weist Gewicht, Preis und den Barcode aus. Ob ihr jetzt das Buch lest, bleibt euch überlassen, mir gefiel es sehr und es wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. 5/ 5

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Bewertungen (44)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Celina Zolotarevskij

    Celina Zolotarevskij

    Thalia Mayersche Dortmund

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Verstörend, brillant und erschreckend

    Wie die Schweine ist eines dieser Bücher, das man nicht einfach liest und wieder vergisst. Agustina Bazterrica schafft eine düstere, beklemmende Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Obwohl der Roman vergleichsweise kurz ist, steckt unglaublich viel in ihm. Die Handlung spielt in einer Welt, in der der Verzehr von Menschen zur Normalität geworden ist, nachdem tierisches Fleisch nicht mehr konsumiert werden kann. Was zunächst wie eine schockierende Dystopie wirkt, entwickelt sich schnell zu einer tiefgründigen Gesellschaftskritik. Das Buch stellt unbequeme Fragen über Moral, Macht, Sprache und darüber, wie leicht Menschen Grausamkeiten akzeptieren, wenn sie als normal dargestellt werden. Besonders beeindruckt hat mich die Atmosphäre. Bazterrica beschreibt die Welt nüchtern und fast emotionslos, was die Brutalität der Ereignisse nur noch eindringlicher macht. Gerade diese sachliche Erzählweise sorgt dafür, dass einem viele Szenen noch lange im Gedächtnis bleiben. Der Horror entsteht nicht durch übertriebene Gewaltdarstellungen, sondern durch die erschreckende Selbstverständlichkeit, mit der das System funktioniert. Auch die Hauptfigur Marcos fand ich unglaublich interessant. Seine innere Zerrissenheit und sein Umgang mit der unmenschlichen Realität machen ihn zu einem komplexen Protagonisten. Das Ende hat mich völlig sprachlos zurückgelassen und passt perfekt zur kompromisslosen Botschaft des Romans. Wie die Schweine ist definitiv kein Buch für zwischendurch und aufgrund der expliziten Inhalte sicherlich nicht für jeden geeignet. Wer sich jedoch auf diese verstörende Geschichte einlässt, wird mit einer intelligenten, mutigen und außergewöhnlichen Dystopie belohnt, die noch lange nach dem Lesen zum Nachdenken anregt. Für mich ein absolutes Highlight!
  • Zum Bewerterprofil von Philip Szykulla

    Philip Szykulla

    Thalia Mayersche Herne

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Warnung

    Nichts, wohlgemerkt nichts an dieser Geschichte ist auch nur in Ansätzen gut, aber trotzdem ist es eine der besten Geschichten, die ich gelesen habe. Agostina Bazterrica wirft uns in eine furchtbar entmenschlichte Welt bar jeden Mitgefühls, jedes Kapitel ist gespickt mit Resignation, Ekel und Grausamkeit. Eine schmerzhafte Lektüre, die mich noch lange begleiten wird.
  • Zum Bewerterprofil von A. Dintelmann

    A. Dintelmann

    Thalia Darmstadt – Boulevard

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.05.2026

    eBook (ePUB)

    Dieses Buch sollten alle kennen

    Ich habe selten etwas so unangenehmes und gleichzeitig packendes gelesen. Dieses Buch gehört zu der Art Büchern, über die man noch lange nachdenkt. Es lädt zum Selbstreflektieren und Umdenken ein, indem uns ein Spiegel vorgehalten wird. Super schlimm, super krank, super gut!
  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Beklemmende Zukunftsvision

    Dieses Buch ist der perfekte Beweis dafür, dass man keine sympathischen Charaktere oder eine Story, in der irgendetwas Positives passiert, braucht um einen packenden Roman zu erschaffen. Im Grunde denkt Bazterrica Kapitalismuskritik zu Ende und macht uns in einer Welt, die nur auf Konsum getrimmt ist, alle zu Produkten. Keine angenehme oder schöne Lektüre, aber so muss kritische Literatur ein meinen Augen aussehen.
  • Zum Bewerterprofil von Julia Roos

    Julia Roos

    Mayersche Aachen

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gruselig nachvollziehbar

    In diesem Buch gab es eigentlich kaum Menschen, mit denen man mitfühlen wollte, außer mit denen, die nicht als solche behandelt wurden. „Wie die Schweine“ war meine zweite Begegnung mit dem Thema, nachdem ich bereits „Carnivora“ von Caroline Stadsbjerg gelesen hatte. Im direkten Vergleich bin ich auch sehr froh, dies hier erst als Zweites gelesen zu haben, da es sich um keine leichte Lektüre handelte und einem auf brutalste Art und Weise die Augen öffnete, wohingegen „Carnivora“ ein verhältnismäßig harmloser Einstieg war. Beide behandeln das gleiche Thema: Wie sähe unsere Welt aus, wenn Menschen statt Tieren auf unserem Teller landen würden? Doch „Wie die Schweine“ ist nochmal viel tiefer ins Thema eingestiegen, als ich es mir hätte vorstellen können. Dieses Buch regt zum Nachdenken an und macht ein Problem, das viele oft gar nicht so wahrnehmen, auf makabre Art deutlich. Würden wir so ein Leben in der Massentierhaltung wollen? Erschreckend gruselig, wenn man sich überlegt, wie normal die ganze Situation für die Hauptcharaktere im Buch war und dass ich als Leser selbst diese beinahe einfach als plausible Realität akzeptiert hätte.

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